Nadja Christin - Natascha

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Natascha, das böse Blut:
Als das Schicksal in Vampirgestalt droht, ihre alte Welt zu zerstören, handelt Natascha. Eine Entscheidung über Leben, Sterben und … Tod.
Natascha, das reine Blut:
Licht und Schatten bedrohen das Gleichgewicht der Erde. Die Welt soll überleben, daher muss Natascha … sterben.
Natascha, das wilde Blut:
Es geschieht etwas seltsames in der Vergangenheit. Natascha begibt sich auf eine verzweifelte Suche nach Blut, Erlösung und dem Dreieck des Todes. Aber am Ende kann es nur einen Sieger geben … und das sind nicht die Menschen.

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Nach der Sache im letzten Sommer, war ich oft hier oben. Hielt Ausschau nach meinem nächsten Opfer und dachte nach. Nur über die Vergangenheit, die Zukunft interessierte mich nicht sonderlich.

Ich existierte, tötete, trank Blut und irgendwann würde ich sterben, so sah meine Zukunft für mich aus.

Und wie sah sie jetzt aus?

Ich stellte meine Füße eng nebeneinander auf das bröckelige Gestein der alten Mauer, breitete meine Arme aus und legte den Kopf in den Nacken. Der Wind pfiff um mich herum und versuchte mich von den Zinnen zu stoßen. Er zerrte an meinen Sachen und wehte über meine kalte Haut.

Langsam tauchte ich ein, in mein Innerstes und vergaß alles um mich herum.

Wie immer kamen erst die Bilder, hunderte von Bildern. Von Dennis, als er noch ein kleiner Junge war und ich noch ein Mensch.

Von Justin, als Franks Halbblut, das Bild, wie er in seinem Badezimmer blutend vor mir lag. Dann immer wieder, in Einzelbildern, wie ich ihn in einen Vampir verwandelte, ihn zum Monster machte. Die nächsten Bilder von Justin zeigten nur noch seine Augen, braune, schöne und böse Raubtieraugen. Im Hintergrund hörte ich andauernd das Geräusch, das entstand, als er mir mit einer raschen Bewegung das Genick brach und ich sah seine Gestalt, die mich im Staub achtlos liegen ließ und von mir weg ging.

Ich erhielt keine eindeutige Antwort, aus meinem Innersten, nur zwei Stimmen, die sich um eine Antwort stritten. Die völlig verrückte Stimme, die in Justin noch den lieben Kerl sah und die, die ihn lieber tot als alles andere haben wollte.

Ich gab es auf und sprang von den Zinnen. Ich konnte keine Entscheidung treffen, heute noch nicht.

Aber ich war dennoch bereit für den hohen Rat, ich würde mich ihnen als Köder zu Verfügung stellen, dann sah ich weiter.

Ich war mit einem Mal vor dem großen Rathaus, ging um die Ecke, hinter das Haus und stand vor einer Tür, es war offen, die Klinke ließ sich leicht herunter drücken. Ich holte tief Luft und ließ die Tür aufschwingen. Dann ging ich hinein.

Ich musste einen dunklen, engen Flur entlang und stieß abermals auf eine Tür, sie war aus Holz und wirkte alt und verwittert.

Kein Türgriff zu sehen, nur ein großer Ring in der Mitte. Auch sie stieß ich auf.

Sie quietschte ein bisschen, ganz so, wie man das aus Horrorfilmen kannte. Ich musste grinsen, tolle Tricks haben die hier, dachte ich, mal sehen, was als Nächstes kam.

Vor mir führte eine schmale Treppe in die dunkle Tiefe, sie bestand aus sehr alten Steinen, die bereits sehr abgetreten waren. Ich ging sie herunter, langsam, ich hatte einen Kloß im Hals und fühlte Angst in mir aufsteigen.

Als ich endlich nach, mindestens hundert Stufen, unten ankam, stand ich in einer kleinen Halle, die Decke von Säulen getragen. Die Wände der Halle reich mit Mosaik verziert. An ihrem Ende sah ich eine hölzerne Doppeltür und davor standen zwei Burschen. Sie blickten mich entgeistert an. Ich ging auf sie zu, immer düsterer zogen sich ihre Brauen zusammen, je näher ich kam.

Zwei Meter vor ihnen hielt ich an, sie hatten tatsächlich Schwerter in ihren Händen. Ich sah mir die Vampire genauer an, sie wirkten zwar nicht, als konnten sie mit ihren Waffen auch umgehen, aber man wusste ja nie, darum blieb ich freundlich.

»Guten Abend, die Herren«, ich schenkte ihnen einen verführerischen Augenaufschlag, »wärt ihr bitte so freundlich und meldet mich dem hohen Rat? Ich habe eine Aussage, vielmehr einen Vorschlag zu machen, der von äußerster Wichtigkeit ist.«

Die Zwei tauschten einen verwunderten Blick aus.

»Kommt mit«, sagte einer von ihnen, wahrscheinlich der Wortführer.

Sie zogen die Doppeltür auf und ich stand in einem kleinen Vorraum mit Stühlen. Auch hier wurde die Decke von Säulen gestützt und alles war ebenso mit Mosaik verziert. Durch die Säulen hindurch, konnte ich in eine riesige Halle sehen.

Auf der linken Seite stand ein großes Podest, es war stufenförmig angeordnet und der hohe Rat saß dort, nach Rang und Stellung geordnet. Alle trugen einen braunen Umhang, ähnlich einer Ordenstracht.

Auf der rechten Seite waren, wie in einem Stadion, Sitzreihen aufgestellt. Nach hinten immer höher werdend und halb rund.

Auf ihnen saßen Vampire, jede Menge Vampire. Ein paar Gesichter kamen mir bekannt vor, aber die meisten kannte ich nicht.

Der Wächter deutete mir an, hier zu warten, er ging hinter das Podium und stieg eine Treppe hoch, zum obersten Ratsmitglied, ich dachte, das war Alarich.

Ich besah mir die anderen, die auf dem Podium saßen.

Plötzlich bemerkte ich jemanden, der daneben stand. Er hatte die Beine leicht gespreizt, die Arme hinter dem Rücken verschränkt und blickte stur geradeaus. Er trug eine weiße Tunika und weiße Hosen.

Ansgar, dachte ich und hoffte, dass er mich nicht hören konnte. Ich sah, wie sich sein Körper straffte, er blickte vor sich auf den Boden.

Natascha? Bist du das? Seine Stimme in meinem Kopf klang erstaunt und ich glaubte auch, ein bisschen erfreut. Aber sofort schlug die Stimmung um und er wurde wütend.

Was machst du hier? Josh wusste nicht, das du kommen würdest …

Inzwischen hatte der Wächter, Alarich erreicht und ihm meine Bitte vorgetragen. Alarich teilte es den Anderen mit und ein Stimmgemurmel entstand auf dem Podium.

»ANSGAR!« Die Stimme von Alarich durchschnitt die Luft und unterbrach Ansgars Stimme in meinem Kopf.

Er drehte sich um und ging zu seinem Obersten, ebenfalls die Treppe hinter dem Podium hoch. Er beugte sich zu ihm und Alarich flüsterte in sein Ohr.

Ich konnte nichts von der Unterhaltung verstehen, so betrachtete ich nur Ansgars Züge und wie sie sich in Sekundenbruchteilen veränderten. Mal zogen sich seine Augenbrauen düster zusammen, dann schüttelte er schnell mit dem Kopf, schlug die Augen nieder, nickte. Nur das letzte Wort konnte ich verstehen, vielmehr von seinen Lippen ablesen: Ja, Herr.

Ansgar ging langsam die Treppe wieder herunter und kam in meine Richtung. Er hatte die Hände zu Fäusten geballt und blickte mit leicht gesenktem Kopf, düster an mir vorbei, in seinen Augen konnte ich eine wahre Feuersbrunst erkennen.

Als er bei mir war, packte er mich am Arm und zog mich zurück, durch die Doppeltür und in die kleine Halle.

Dort schleuderte er mich unsanft gegen die Wand.

»Was zum Teufel machst du hier? Du weißt genau, dass der Rat noch hinter dir her ist, egal was ich denen erzählt habe. Also, was tust du hier.« Ich stand mit dem Rücken an die Wand gelehnt und starrte zu Boden. Ich wusste nicht genau, was ich ihm sagen sollte.

»ANTWORTE!«, brüllte er. Seine Stimme dröhnte in meinen Ohren und prallte hundertfach von den Wänden und der Decke in der kleinen Halle ab. Fast erwartete ich, dass die Säulen umstürzten und alles in sich zusammen krachte.

Ich blickte ihn an und sah, wie er zurück zuckte. Sofort war seine Stimme in meinem Kopf, sie klang sanft und besorgt:

Was ist mit deinen Augen geschehen? Was hast du gemacht?

Ich habe geduscht und dann sahen sie so aus, dachte ich kurz. Laut sagte ich: »Ich weiß es nicht, Ansgar. Sie sahen einfach plötzlich … so aus.«

»Das sind die Augen der desperatio , der Verzweiflung. Wusstest du das?«, sagte er leise.

»Nein.« Verzweiflung, dachte ich, ich bin doch gar nicht verzweifelt. Vielleicht eher Zweigespalten. Flüchtig dachte ich an die unterschiedlichen Stimmen in mir, die sich nicht einigen konnten. Scheinbar nicht flüchtig genug, ich hatte wieder einmal die Tatsache vergessen, dass Ansgar meine Gedanken liest.

Das ist nicht dein Ernst. Es klang fassungslos, dann drehte er sich um und ging mit auf dem Rücken verschränkten Armen durch die kleine Halle. Den Kopf hielt er gesenkt, die Augen geschlossen. Seine Lippen bewegten sich, aber ich konnte ihn nicht verstehen. Ich starrte ihn nur an und wusste weder, was ich sagen, noch was ich denken sollte.

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