Nadja Christin - Natascha

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Natascha, das böse Blut:
Als das Schicksal in Vampirgestalt droht, ihre alte Welt zu zerstören, handelt Natascha. Eine Entscheidung über Leben, Sterben und … Tod.
Natascha, das reine Blut:
Licht und Schatten bedrohen das Gleichgewicht der Erde. Die Welt soll überleben, daher muss Natascha … sterben.
Natascha, das wilde Blut:
Es geschieht etwas seltsames in der Vergangenheit. Natascha begibt sich auf eine verzweifelte Suche nach Blut, Erlösung und dem Dreieck des Todes. Aber am Ende kann es nur einen Sieger geben … und das sind nicht die Menschen.

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Ein unheimlicher Schauer jagte durch meinen Körper, ich stöhnte laut auf.

Plötzlich hörte ich wieder seine Stimme in meinem Kopf:

Du weißt, dass das hier nicht sein darf.

Ja, ich weiß, mach bitte weiter. Ich zog ihm meine Fingernägel über den Rücken nach unten. Er warf den Kopf in den Nacken, bäumte sich auf und ich sah seine Zähne blitzen, sie waren lang und spitz. Dann hörte ich sein Stöhnen, ein Knurren. Ein anderes Geräusch, wie ich es bereits von ihm kannte, eher wie ein Löwengebrüll.

Ganz plötzlich stand er vor dem Bett.

Ich spürte kurz noch seinen festen, harten Körper auf mir, dann war auch das Gefühl weg.

Er blickte mich mit zusammengekniffenen Augen an.

Noch mal… sein Atem ging viel zu schnell, du weißt, dass das hier nicht sein darf. Erklang es in meinem Kopf, seine Stimme war wütend.

Ich atmete prustend aus und drehte mich auf die Seite. Ich wollte ihm keine Antwort geben, noch nicht einmal eine denken.

»Ich soll mich ausruhen, hast du eben noch gesagt. Das werde ich jetzt auch tun.«

Ich zog die zerwühlte Decke über mich und beschloss ihn zu ignorieren. Genervt schloss ich die Augen und versuchte an nichts zu denken. Versuchte mich zu beruhigen und meine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen. Das Bett bewegte sich leicht, er legte sich zu mir, auf die Decke, nicht so nah wie eben noch. Trotzdem konnte ich ihn spüren und ein Schaudern durchlief mich erneut. Sofort rückte er ein wenig ab von mir.

»Verzeih mir«, flüsterte er, »ich wollte nicht so weit gehen. Ich… ich hätte mich nicht mehr lange beherrschen können. Es tut mir wirklich leid.« Er schluckte kurz, »Bitte …«

Da gibt es nichts zu verzeihen, ich schickte ihm meine Antwort in Gedanken, ich hatte keine Lust zu reden, meine Stimme würde mich verraten. Immer noch brannte mein ganzer Körper, eine kleine Berührung von ihm würde mein Feuer neu entfachen, es wieder auflodern, mich lichterloh brennen lassen und dann könnte ich mich wahrscheinlich nicht mehr beherrschen.

Da gibt es nichts zu verzeihen, dachte ich nochmals, du hast wahrscheinlich recht.

Er berührte ganz sachte meine Schulter unter der Decke.

Danke, lass uns jetzt ein bisschen ausruhen.

Er legte locker seinen Arm um meine Mitte, das konnte ich aushalten.

So in die Decke geschmiegt erwartete ich die rote Wolke der Erinnerungen, vielleicht konnte ich die letzten Minuten noch einmal erleben, in meiner Fantasie.

Ich wünschte es mir.

Erschrocken riss ich meine Augen auf, es klopfte an die Tür.

Ich spürte, wie Ansgar aufstand und zur Tür ging, vorsichtig öffnete er sie und zog sie hinter sich genauso leise wieder zu. Stimmengemurmel war zu hören, Joshs Stimme wütend und eindringlich, Ansgars beruhigend und beschwichtigend

Ich verdrehte die Augen, Josh, mein Aufpasser, er stellte sich an wie mein Vater. Ich grinste in mich hinein, ich konnte ihm ruhigen Gewissen sagen: Es ist nichts passiert, Daddy.

Die Tür ging wieder auf, Ansgar schlüpfte hindurch und legte sich zu mir. Ich brummte ein bisschen, als er seinen Arm um mich legte und mich aufs Ohr küsste.

»Steh auf, Josh will mit uns reden.«

Nein, ich hab gerade so schön geträumt, antwortete ich in Gedanken.

Du kannst nicht träumen, schon vergessen? E r küsste mich erneut aufs Ohr.

»Es war eine Mischung aus Erinnerung und Wunschträumen, willst du sie sehen?«, flüsterte ich verführerisch.

»Ja, zeig sie mir«, hauchte er in mein Ohr.

Ich schloss die Augen und erinnerte mich in Gedanken wieder an den Traum von eben. Es war ein Gemisch aus der Erinnerung, wie wir zwei übereinander herfielen und einem Wunschtraum, der nicht mit seinem Rückzug endete.

Am Ende atmeten wir beide ein bisschen schneller und ich spürte, wie er näher an mich heranrücken wollte. Diesmal beendete ich die Sache und stand einfach auf.

Miststück , hörte ich ihn in Gedanken, aber er grinste mich an.

Ego sum, qui sum, schickte ich zurück und lächelte ebenfalls.

Ich ging aus dem Zimmer und durch die Kellertür wieder in den Buchladen.

Josh stand wie immer hinter seinem Tresen, er blickte mich nicht sehr freundlich an.

Vor ihm stand ein gut gefülltes Glas mit warmem Blut, ich starrte drauf und konnte nichts dafür, aber mir lief das Wasser im Mund zusammen. Langsam schob Josh es in meine Richtung. »Nimm ruhig.«

»Danke, Josh.« Ich stürzte das Blut herunter und fühlte mich fast augenblicklich gut, richtig gut.

»Das habe ich gebraucht«, ich stellte das Glas wieder ab und schloss kurz die Augen.

»Das ist wohl nicht das Einzige, das du brauchst«, knurrte Josh. Ich öffnete meine Augen wieder und sah ihn düster an. Er sah wütend aus.

»Was willst du damit sagen?«, auch ich fühlte Wut in mir hochsteigen.

»Wie war das noch mal, du willst keine Beziehung mehr eingehen und dich nicht verlieben, weil du das Risiko scheust? Aber kaum kommt einer vom Rat und schon wirfst du dich ihm an den Hals. Wie soll ich das den finden?«

Ich antwortete ihm nicht, ich überlegte. Beziehung, Liebe, ich hab mich ihm an den Hals geworfen? Nun ja, Ansgar hatte eigentlich damit angefangen, nur aus anderen Gründen.

Aber zwei Worte, die Josh gesagt hatte, zogen mich magisch an: Beziehung und Liebe, vielmehr verlieben. War ich in Ansgar verliebt? Ging ich mit ihm eine Beziehung ein? Würde ich mit ihm eine Beziehung eingehen? Selbst in meinen Gedanken war ich kurz sprachlos.

»Nun?« Josh klang ungeduldig, ich hob meine Hand.

»Ich überlege noch.«

Aber dafür brauchte ich ein bisschen mehr Zeit und die hatte ich jetzt nicht.

»Du bekommst heute noch keine Antwort von mir, das muss ich mir erst noch durch den Kopf gehen lassen.«

Josh zog die Augenbrauen hoch, bis in seine blonden Haare, der Mund blieb ihm offen stehen.

»Was?«

»Du hast mich schon verstanden.« Ich presste die Lippen aufeinander und war ein bisschen wütend auf ihn. Eigentlich ging ihn die ganze Sache nichts an, aber er ist mein bester Freund und sorgte sich um mich, ein wenig konnte ich ihn auch verstehen.

Auch ich möchte bald eine Antwort haben , flüsterte es in meinem Kopf. Ich drehte mich um und Ansgar schloss gerade die Kellertür, er sah mich an, Bitte.

Auch du wirst warten müssen, dachte ich und drehte mich wieder um, zu Josh. Laut sagte ich:

»Also Josh, du wolltest mit uns reden? Um was geht es?«

Josh straffte sich und setzte eine unbeteiligte Miene auf.

»Ansgar wird es ja schon wissen, ich wollte dir nur sagen, wie sich der hohe Rat entschieden hat.« Er legte eine kurze Pause ein, die ich zu einer Frage nutzte.

»Woher weißt du das denn«, ich schob meine Augenbrauen zusammen, »warst du auch heute Abend da?« Ich hatte ihn nicht gesehen.

Josh ist einer der Bewahrer, Natascha. Vielmehr der Kopf der Bewahrer der Nacht, in der Rangfolge kommt er direkt hinter mir.

Mir blieb der Mund offen stehen, das gibt es doch nicht, dachte ich.

Doch, mein Püppchen .

Nenn mich nicht Püppchen, das klingt furchtbar.

In Ordnung, dann meine mellila?

Heißt das nicht Püppchen auf Latein?

Nicht ganz, es heißt Honigpüppchen, gefällt dir das besser?

Ach, scher dich zum Teufel, schickte ich ihm in Gedanken

Da bin ich doch schon. In meinem Kopf hörte ich in lachen.

Ich verdrehte die Augen und versuchte mich wieder auf Joshs Worte zu konzentrieren.

»Und wie hat der Rat nun entschieden, Josh?«

»Er nimmt dein Angebot an. Es ist ein Tauschgeschäft, du lieferst ihnen Justin und Dennis und bekommst dafür dein Leben geschenkt.«

Josh sah mich grimmig an. »Das ist ein sehr gefährlicher Tausch, Natascha. Bist du dir sicher, dass du das auch willst?«

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