Nadja Christin - Natascha

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Natascha, das böse Blut:
Als das Schicksal in Vampirgestalt droht, ihre alte Welt zu zerstören, handelt Natascha. Eine Entscheidung über Leben, Sterben und … Tod.
Natascha, das reine Blut:
Licht und Schatten bedrohen das Gleichgewicht der Erde. Die Welt soll überleben, daher muss Natascha … sterben.
Natascha, das wilde Blut:
Es geschieht etwas seltsames in der Vergangenheit. Natascha begibt sich auf eine verzweifelte Suche nach Blut, Erlösung und dem Dreieck des Todes. Aber am Ende kann es nur einen Sieger geben … und das sind nicht die Menschen.

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Justin und ich blickten aus dem zerstörten Seitenfenster auf diesen mörderisch großen Pritschenwagen. Ich kannte das Auto, es war Franks Jeep Gladiator . Ein riesen Teil von einem Wagen.

Hinter der Beifahrerscheibe grinste Dennis mich spöttisch an. Frank lehnte sich von der Fahrerseite her zu ihm rüber und winkte uns zu. Dann gab er Gas, ließ die Hinterreifen Dreck schleudern und fuhr in Richtung Landstraße davon. Ich wendete und machte mich auf, sie zu verfolgen.

»Ich glaub, ich spinne«, regte sich Justin neben mir auf.

»Der wollte uns umbringen«, er schüttelte seinen Kopf.

Ich spürte keine Angst, mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt, dass ich nicht sterben konnte.

Ich sah nur Dennis’ Gesichtsausdruck vor mir und war entsetzt darüber, wie kalt seine Augen wirkten und dann sein spöttisches Lächeln …

Ein entsetzlicher Verdacht keimte in mir hoch, ich unterdrückte den Gedanken schnell und konzentrierte mich nur auf die Verfolgung von Franks Jeep.

Inzwischen war er, ohne langsamer zu werden, auf die Landstraße abgebogen und preschte in südlicher Richtung davon. Ich gab Gas, der Motor brüllte und knurrte unter mir. Ich bog auch auf die Landstraße ein. Aber sie waren weg. Kein Jeep war mehr zu sehen, obwohl die Straße hier schnurgerade war. Ich blickte verdutzt die Straße rauf und runter, so schnell war der Jeep auch wieder nicht, Frank musste also irgendwo abgebogen sein.

»Wo sind sie denn bloß hin?«, fragte Justin.

»Ich weiß es nicht«, sagte ich leise und überlegte wieder. Langsam fuhr ich die Straße entlang. Es gab hier alle hundert Meter einen schmalen Weg, der in den Wald hineinführte. Welchen haben die Beiden nur genommen? Plötzlich sah ich breite Reifenspuren, die in einen der Wege führten. Ich zerrte mein Lenkrad herum und folgte den Spuren.

Nur langsam kam ich voran. Trotz der lang anhaltenden Dürre in den letzten Wochen war der Weg morastig, nicht viel, aber mein Auto war schließlich kein Offroader. Wenn wir stecken blieben, wäre das nicht gut, gar nicht gut.

Ein Stück weiter wurde der Untergrund wieder fester und ich konnte beschleunigen. Immer tiefer fuhren wir in den Wald hinein. Keine Spuren waren mehr zu entdecken.

»Das gibt es doch nicht. Wo sind die nur?«, fragte ich in die Stille hinein.

»Keine Ahnung, aber gib mal Gas, dann erwischen wir sie bestimmt weiter vorne.« Justin blickte angestrengt durch die Windschutzscheibe. Ich drückte das Pedal noch tiefer durch. Der Mustang schoss über den erstaunlich ebenen Waldweg. Plötzlich ein Knurren und Brummen von rechts.

Der Jeep flog förmlich zwischen den Bäumen hervor. Wie ein brüllendes Tier stürzte er sich auf den Mustang. Selbst ich konnte mir ein erschrecktes Kreischen nicht verkneifen.

Die Schnauze des Gladiator traf mit voller Wucht die Beifahrerseite. Justin hielt sich die Arme vors Gesicht und wendete sich ab. Ich hielt das Lenkrad krampfhaft fest, aber es half nichts. Die Wucht des Aufpralls katapultierte meinen Wagen nach links, runter vom Waldweg, unaufhaltsam in Richtung Bäume. Ich versuchte zu bremsen, den unvermeidlichen Aufprall in letzter Sekunde noch abzuwenden. Aber der Mustang reagierte nicht mehr.

Mit hoher Geschwindigkeit prallten wir frontal gegen eine Fichte. Das Heck des Mustangs hob ein bisschen vom Boden ab, als sich die gesamte Frontpartie, wie in einer innigen Umarmung, um den Stamm schmiegte.

Blitzartig war es still. Ein Ticken war noch zu hören, sonst nichts. Ein paar Vögel, die aufgeregt davonflogen, dann war es wieder still.

Ich blickte auf meine Hände, die noch krampfhaft das Lenkrad umklammerten. Sah auf den rauen Stamm der Fichte, die viel zu nahe stand. Langsam drehte ich meinen Kopf, es knackte in meinem Genick.

Justin saß immer noch in seinem Sitz, ich war erstaunt, er war nicht angeschnallt und hatte eigentlich nichts zum festhalten. Ich hatte eigentlich erwartet, dass er im hohen Bogen aus dem Auto geschleudert wurde.

Er hielt sich eine Hand vor die linke Gesichtshälfte, Blut rann darunter hervor. Ich nahm seine Hand und wollte sie wegziehen.

»Zeig mal, wie schlimm ist es.«

»Nein, lass es.« Er klang ängstlich. Er drehte sich ein wenig von mir weg und nahm die Hand langsam runter, sie war voller Blut. Dann blickte er mich zögernd an. Seine linke Gesichtshälfte, vom Auge bis zum Mund, war beinahe verschwunden. Tiefe Risse zogen sich über die Wange. Der Wangenknochen war gebrochen, ich konnte durch die offenen Wunden die Knochensplitter sehen, die gesamte Seite sah eingefallen aus. Aber das Schlimmste war die leere Augenhöhle. Sein linkes Auge war nicht mehr da. Stattdessen starrte mich ein schwarzes Loch an.

»Oh, …dich hat es aber erwischt.« Ich hob meine Hand und wollte ihm über die zerstörte Wange streichen. Er zuckte zurück.

»Ich kann auf der Seite nichts mehr sehen, wie kommt das?«

Er drehte den Rückspiegel in seine Richtung und blickte hinein. Sekundenlang, schweigend. Dann ruckte sein Kopf zu mir.

»Meinst du das verheilt wieder? Meinst du ich kann bald wieder sehen mit …eh …wird mir eigentlich ein neues Auge wachsen?« Er blickte erneut in den Spiegel.

»Das sieht furchtbar aus. Ich sehe furchtbar aus.«

»Deine Selbstheilungskräfte werden dich schon wieder zusammenflicken. Was mit dem Auge allerdings passiert, das weiß ich auch nicht.«

Er tat mir leid. Ich schien bei dem Unfall nichts abbekommen zu haben. Ich hatte nicht einmal einen Kratzer.

Er starrte nach wie vor in den Spiegel, mir brannte die Zeit unter den Nägeln, ich wollte Frank erwischen.

»Justin, meinst du, du kannst laufen? Ich will weiter, ich will Frank und Dennis erwischen.«

»Ja, natürlich. Entschuldige bitte, ich hatte sie für einen kurzen Moment vergessen. Komm lass uns gehen.«

Er versuchte die Beifahrertür zu öffnen, aber sie war bei dem Aufprall des Jeeps mit dem Rest der Karosserie verschmolzen. Er sprang über die Tür und stand auf dem weichen Waldboden. Ich musste es ihm nachmachen, da meine Tür auch klemmte.

»Wir werden sie schon finden Tascha, mach dir keine Sorgen.« Er sah mich merkwürdig an.

»Ja, ich weiß.«

Ich schloss meine Augen und zog die Waldluft in meine Nase ein. Alles was ich roch war Wald, Harz, Blut, Justin, Benzin und Öl. Ich öffnete meine Augen und ging auf den Weg zurück. Da waren die Reifenspuren wieder zu erkennen, sie führten den Weg weiter, Frank war also den Waldweg entlang gefahren. Ich packte Justin am Arm und deutete auf die Spuren im Boden.

»Schaffst du es zu laufen?«

»Ja, das geht. Ich kann nur auf der linken Seite noch nichts sehen.«

»Kein Problem, ich bleibe links von dir, dann wird es gehen.«

Wir liefen los, nebeneinander, immer den Spuren nach.

Wir rannten etliche Kilometer durch den Wald. Wenn mich mein Orientierungssinn nicht täuschte, liefen wir jetzt parallel zur Landstraße. Ich blieb ruckartig stehen, Justin konnte mich nicht so gut sehen, darum lief er noch ein paar Schritte weiter, bevor auch er anhielt.

Vor uns stand der schwarze Pritschenwagen, mitten auf dem Weg geparkt. Von meiner Position aus, konnte ich nicht genau erkennen, ob jemand drin saß oder nicht. Langsam ging ich auf den Jeep zu. Ich zog die Luft ein, es schien niemand von ihnen in der Nähe zu sein.

Ich sah Justin an, seine Kräfte hatten während des Laufens ihre Arbeit verrichtet. Sein Gesicht war wieder symmetrisch, die Wunden beinahe verheilt. Die leere Augenhöhle war mit einem milchig, weißen Etwas gefüllt. Er sah also bald wieder normal aus, das freute mich.

»He, du siehst bald wieder aus wie immer«, sagte ich.

Er fasste sich mit der Hand an die linke Gesichtsseite. »Aber sehen kann ich immer noch nichts.«

»Das kommt noch.« Ich grinste schief und zuckte mit den Schultern.

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