Nadja Christin - Natascha

Здесь есть возможность читать онлайн «Nadja Christin - Natascha» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Natascha: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Natascha»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Natascha, das böse Blut:
Als das Schicksal in Vampirgestalt droht, ihre alte Welt zu zerstören, handelt Natascha. Eine Entscheidung über Leben, Sterben und … Tod.
Natascha, das reine Blut:
Licht und Schatten bedrohen das Gleichgewicht der Erde. Die Welt soll überleben, daher muss Natascha … sterben.
Natascha, das wilde Blut:
Es geschieht etwas seltsames in der Vergangenheit. Natascha begibt sich auf eine verzweifelte Suche nach Blut, Erlösung und dem Dreieck des Todes. Aber am Ende kann es nur einen Sieger geben … und das sind nicht die Menschen.

Natascha — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Natascha», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich lächelte Justin an, bemerkte aber, wie es nicht meine Augen erreichte.

Vorbei?

Wirklich?

Aus und vorbei?

Fragte irgendetwas tief in mir drin. Ich gab dem Ding keine Antwort.

Ich startete den Motor und fuhr in Richtung Landhaus. Justin saß schweigend neben mir, auch ich hing meinen Gedanken nach. Wer oder Was hatte da bloß eben zu mir gesprochen? Warum wurden die Dinge immer kompliziert, wenn sie doch gerade einfacher werden sollten. Ich grübelte weiter und horchte in mich hinein.

Dabei bemerkte ich gar nicht, wie Justin immer wütender wurde. Wie er vor Zorn fast schon rauchte. Seine Augen blitzten und sprühten vor Hass.

Ich bemerkte es nicht, ich lauschte nur dem monotonen Geräusch der Reifen, die unter mir rollten und mich näher an Frank brachten und hoffentlich auch zu Dennis.

Ein scharfes Geräusch riss mich aus meinen Gedanken. Dann war ein Knurren zu hören, tief und bedrohlich. Ich überlegte wo dieser Laut herkam. Ich wollte Justin gerade fragen, ob er es auch hörte. Ich wendete meinen Kopf ihm zu und erstarrte.

Gelbe Raubtieraugen funkelten mich an, die Zähne waren lang und spitz, sie blitzten im hellen Tageslicht. Das Gesicht war zu einer wütenden Fratze verzerrt.

»Justin, was ist los?«, ich starrte ihn an.

Seine Hände schnellten vor und umgriffen die Kante der Ablagefläche, über dem Handschuhfach. Seine Finger verkrampften sich und mit einem lauten Krachen hatte er ein Stück davon abgebrochen. Mit offenem Mund starrte ich auf seine Hände. Er ließ das Stück Plastik einfach fallen. Schaumstoff rieselte aus der klaffenden Wunde meines Mustangs. Justin drehte sich nach rechts und zerschmetterte mit einem Fausthieb die Seitenscheibe. Es knallte fürchterlich, Glas flog umher. Die kleinen Scherben setzten sich überall fest. Er ballte die Hand abermals zur Faust.

»Hey, hör sofort auf damit«, brüllte ich ihn an, »du nimmst mein Auto auseinander. Was ist los mit dir?« Ich fuhr an den rechten Fahrbahnrand und hielt an.

Die Faust immer noch im Anschlag blickte Justin mich mit diesen Funken sprühenden Augen an. Ohne den Blick von mir abzuwenden, schlug er auf das geschlossene Handschuhfach. Es knackte, krachte und Plastiksplitter schossen umher wie die Schrapnellteile einer Handgranate.

Meine Hand schnellte vor und packte ihn am Arm.

»Was zum Teufel ist los mit dir?« Ich musste brüllen, um das wahnsinnige Knurren, das aus Justins Inneren kam, zu übertönen.

»Ich bin wütend«, knurrte er, holte mit der rechten Hand aus und donnerte sie gegen seine Tür. Der ganze Mustang wackelte und vibrierte.

»So wütend war ich noch nie. Ich muss meine Wut raus lassen.« Er verzog kurz den Mund, es sollte wohl ein Lächeln sein.

»Aber nicht an meinem Auto, verdammt;« brüllte ich zurück.

Ich gab es ja nur ungern zu, aber ich hing sehr an meinem Mustang. Er war schließlich ein Oldtimer, Baujahr 1966, 4,7 Liter, V8 Motor. Er brachte satte zweihundertsiebzig Pferdchen auf die Straße. Er wurde liebevoll restauriert und mit einem herrlichen roten Lack überzogen. Aber am liebsten hatte ich ihn in einem Stück, heil und unversehrt.

Ich hielt Justin an den Schultern und drehte ihn in meine Richtung. Immer noch hörte ich dieses drohende Knurren aus seinem Inneren. Ich suchte seinen Blick, sah in diese wütenden Raubtieraugen, nagelte sie mit meinen fest.

»Was ist los mit dir?« Ich betonte jedes Wort, damit ich bis zu seinem Inneren durchdrang, über das wütende Knurren hinweg.

Er fixierte mich, seine Brauen zusammengezogen, die Augen zuckten hin und her.

Aber das Grollen wurde leiser, langsam floss die braune Farbe über das Gelb seiner Iris. Die Gesichtszüge entspannten sich. Das Knurren hatte ganz aufgehört.

Justin zwinkerte ein paar Mal, dann sah er mich erstaunt an.

»Was ist los? Warum hast du angehalten?« Seine Stimme war sanft, er blickte sich um.

»Wir sind doch noch gar nicht da.«

Ich ließ seine Schultern wieder los und starrte nach vorne. Er hatte sich auch wieder gerade hingesetzt und betrachtete nachdenklich die Stelle an der Ablage vor ihm. Schaumstoff quoll heraus, ein paar dünne Kabel waren zu sehen. Der gezackte Plastikrand gab dem Ganzen das Aussehen einer tiefen Wunde. Justin fuhr mit den Fingerspitzen leicht über das klaffende Loch.

»Was ist das denn?« fragte er leise und schien wirklich erstaunt zu sein.

»Das warst du«, ich wendete mich ihm zu, »ich habe dich nicht wiedererkannt, Justin. Du warst… so voller Wut.«

Ich schüttelte meinen Kopf.

»Was ist bloß in dich gefahren?«

»Ich … ich weiß es nicht.«

Er schob seine Brauen zusammen und blickte zur Seite.

»Ich war ein bisschen sauer auf dich, das weiß ich noch. Das Nächste was ich sehe, bist du und das wir angehalten haben.«

»Warum warst du sauer auf mich?«, fragte ich und war immer noch erstaunt, dass er von seinem Verhalten nichts mehr wusste.

»Ach«, er machte eine kurze wegwerfende Handbewegung,

»wegen Josh, und … dass ihr euch so vertraut seid, so nahe steht. Das hat mich ein bisschen wütend gemacht.«

»Ein bisschen wütend?« Mein Ton wurde sarkastisch.

»Das eben sah mir aber nicht nach ein bisschen wütend aus, sondern eher wie: komm her und ich reiß dir den Kopf ab wütend.«

Justin verzog den Mund zu einem Lächeln.

»Es tut mir sehr, sehr leid. Ich werde den Schaden natürlich ersetzen.« Er nahm meine Hand und küsste mir auf die Innenseite. Er küsste jede meiner Fingerspitzen, sofort stand meine Hand in Flammen. Mit jeder Berührung seiner kalten Lippen schwand mein Misstrauen immer mehr. Am Ende schloss ich die Augen und hatte den Vorfall schon beinahe vergessen. Er rückte näher zu mir und sein Mund berührte meinen Hals. Er strich mit den Lippen hoch bis zu meinem Ohr und langsam wieder herunter. Dann biss er mir ganz leicht in den Hals.

Eine Stimme in mir brüllte laut und knurrend : »Vorsicht!«

Vor Schreck schrie ich kurz auf. Meine Arme wirbelten herum, wehrten Justin ab. Ich hatte einen kurzen Moment wirkliche Todesangst.

Mein Atem ging schneller, meine Augen waren schreckensgeweitet.

Justin blickte mich erstaunt an. »Was ist?«

»Nichts.« Log ich.

»Alles in Ordnung, lass uns einfach weiterfahren. Okay?« Justin lehnte sich wieder in seinen Sitz und starrte vor sich hin.

Ich versuchte mich zu beruhigen, atmete prustend aus und startete den Mustang. Meine Hände zitterten leicht.

Was ist bloß hier los, fragte ich mich. Seit wann höre ich denn Stimmen? Seit wann habe ich Angst vor Justin? Ich warf ihm einen kurzen Seitenblick zu, er starrte nachdenklich vor sich hin.

In welchen miesen Horrorfilm bin ich hier geraten?

Hatte Josh am Ende mal wieder Recht behalten? Kann bei einer schnellen Verwandlung einfach nichts Gutes herauskommen? Ich wollte es nicht wahrhaben, ich wollte es einfach nicht.

Während die Reifen unter mir schnell dahin rollten, redete ich mir unermüdlich ein, dass eben nichts passiert sei, dass Justin nur ein bisschen überreagiert hatte, nur ein wenig ausflippe. Ich wiederholte die Worte so lange in mir drin, bis sie glaubwürdig klangen, bis ich sie selber glaubte.

Wir waren fast am Ziel, ich musste nur noch in einen kleinen Waldweg einbiegen, der mich einen Kilometer in den Wald führte.

Ich war ein wenig nervös, starrte auf den Waldweg vor mir. Ich suchte nach dicken Ästen, die meinem Mustang den Weg versperren könnten.

Plötzlich schrie eine Stimme wieder: »Vorsicht!« Ich riss den Kopf herum, aber es war zu spät.

Der Jeep kam zwischen den Bäumen hervorgeschossen wie ein wütender Bär.

Er rammte mit seinem Bullenfänger die Seite meines Wagens. Justin schrie auf. Es krachte fürchterlich, der Mustang stand kurzzeitig nur auf zwei Räder. Dann schleuderten wir auch schon auf die Bäume zu. Ich bremste und riss dann das Lenkrad herum. Wir standen quer auf dem Waldweg. Der schwarze Jeep blieb seitlich zu uns, in ein paar Metern Entfernung stehen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Natascha»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Natascha» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Natascha Young - Die Freundinnen
Natascha Young
Natascha Young - Die scharfe Heike
Natascha Young
Nadja Christin - Samuel, der Tod
Nadja Christin
Natascha Skierka - Der Zeiten Tanz
Natascha Skierka
Nadja Christin - Samuel, der Tod 2
Nadja Christin
Natascha Rubia - Der EIndringling
Natascha Rubia
Nadja Christin - Fatalis
Nadja Christin
Nadja Zimmermann Petra Schweizer - Seelen Detox
Nadja Zimmermann Petra Schweizer
Natascha Wodin - Nachtgeschwister
Natascha Wodin
Yvonne Natascha Knoblauch - YVI rising
Yvonne Natascha Knoblauch
Отзывы о книге «Natascha»

Обсуждение, отзывы о книге «Natascha» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.