Robin Mayerle - Schatten der Zitadelle

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Schatten der Zitadelle: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein aggressives Schattenvolk unter der Führung eines mächtigen Magiers bedroht das Land Korrha. Broxx und einigen Gefährten wird der Auftrag zuteil, die Völker des Landes zu versammeln, um gegen diesen Schattenkönig zu ziehen. Doch die jeweiligen Reiche haben ihre ganz eigenen Probleme und hinter der oberflächlichen Bedrohung durch den Schattenkönig steckt noch mehr, als es scheint…

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„So. Vor was wollt ihr uns denn warnen? Haben die Orks vor, uns in unserem geschwächten Zustand anzugreifen?“

„Nein. Ich komme im Auftrag von Kriegshäuptling Thrakk und er ist Euch wohl gesonnen. Ja, er benötigt sogar Eure Unterstützung.“

Der König prustete los. „Er will unsere Hilfe?! Das ist ja etwas ganz Neues!“ Als er sich wieder gefangen hatte, fügte er hinzu: „Erklärt mir das.“

Daraufhin berichtete der Mor'grosh auch dem Menschenkönig von ihren Erlebnissen mit den Schatten.

„Ich verstehe Eure Besorgnis und würde gerne helfen“, antwortete dieser, „Aber wie ihr bereits festgestellt habt, haben wir selbst dringliche Probleme.“

„Werter König. Vielleicht können wir Euch und Euren Untertanen helfen. Ich habe die überfüllten Gefängnisse und den mangelnden Platz in der Stadt nicht übersehen und die Menschen tun mir Leid. Beschreibt mir Euer Problem, wir werden unser Möglichstes tun, um es zu lösen.“

„Gut. Ich erkläre es Euch.

In letzter Zeit häuften sich die Überfälle auf Karawanen, die auf dem Weg nach Hammerfall waren. Das Merkwürdige an diesen ist, dass keine Güter gestohlen wurden, die Reisen und ihre Zugtiere aber wie vom Erdboden verschluckt waren. Die Wägen hingegen wurden unverändert stehen gelassen. Wir vermuten irgendwelche größeren, mehr oder weniger intelligenten Raubtiere hinter den Angriffen.

Nach und nach wanderten die verängstigten Landbewohner rund um Hammerfall in die Stadt.

Demnach hatten wir bald mit einer starken Überbevölkerung zu kämpfen und die Einwohner wurden immer unzufriedener. Vor einigen Tagen kam es dann zu einem Aufstand, den ich gewaltsam niederschlagen lassen musste, denn die Leute sind wütend. Hunger und Armut plagen sie. Ich ließ viele der Aufständischen einkerkern, um einigermaßen für Ruhe zu sorgen. Aber das ist auf Dauer keine Lösung.“

„Und wie können wir Euch helfen?“

„Nunja. Wir wissen bis jetzt nicht, wer oder was die Reisenden angreift. Donnerbergen wurde komplett von uns abgeschottet. Ich habe schon mehrere bewaffnete Einheiten dorthin entsandt, doch keine von ihnen ist zurückgekehrt.

Aber ich kann und will nicht von Euch verlangen, Euch dieser Gefahr auszusetzen.“

Broxx dachte kurz nach, dann drehte er sich zu seinen Gefährten um. Als diese ihm entschlossen zunickten, antwortete er:

„Es ist nobel von Euch, uns schützen zu wollen, aber wir müssen der Sache auf den Grund gehen. Vielleicht haben die Geschehnisse in Eurem Land etwas mit der Ausbreitung der Seuche zu tun. Unser Auftrag schließt auch deren Eindämmung ein. Wir werden Herausfinden, was in Donnerbergen vor sich geht.

„Ich danke Euch. Lasst uns nun etwas essen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr nach Eurer Reise hungrig seid. Aber macht Euch danach so bald wie möglich auf den Weg.

Die Angelegenheit duldet keinen Aufschub.

Sobald die fünf Reisenden und der König an der Tafel Platz genommen hatten, die Diener eilends herbeitrugen und deckten, fügte er hinzu:

„Achso, entschuldigt die Unhöflichkeit, ich habe zur Zeit anderes im Kopf. Mein Name lautet Richard.

Und wen habe ich zu Gast? Greift nur zu, greift nur zu!“, begann er das Bankett und schob sich selbst eine Weintraube in den Mund.

***

Nach zwei Tagen näherte sich die Gruppe Donnerbergen.

Die Straßen waren auch jetzt leer, doch bis auf einige unheimliche nächtliche Laute kamen sie nicht in Kontakt mit irgendwelchen Raubtieren.

Was Margha größere Sorgen bereitete, war, dass Broxx sich sehr still verhielt. Er schien in sich gekehrt. Als sie ihn darauf ansprach, schob er es auf die schwere Verantwortung, die jetzt auf ihren Schultern lastete, aber sie war überzeugt, dass er etwas für sich behielt.

Dennoch war er genauso zuvorkommend wie sonst, deshalb fragte sie nicht weiter nach. Sie war in seiner Gegenwart glücklich und wollte das nicht verderben.

Aber auch sie musste zugeben, dass ihr nicht ganz wohl beim derzeitigen Unterfangen war. Etwas stimmte nicht und das konnte man deutlich spüren. Es war zu ruhig.

In der Ferne löste sich langsam ein riesiges Tor zwischen zwei Bergen aus dem Nebel, der seit einigen Meilen immer dichter wurde. Dreihundert Fuß massives Holz, verstärkt mit Eisenbeschlägen brachten Margha zum Staunen. Auf diesem Weg war die Stadt uneinnehmbar. Die Frage war nur, wer in der Lage war, solch ein monströses Bauwerk zu erreichten.

Stecken die Schatten dahinter? Ich will es mir gar nicht vorstellen.

Am Abend erreichten sie das Gebilde, dessen Schatten sie in der Abendsonne in beinahe nächtliche Dunkelheit hüllte.

Einen Zugang suchend schritten sie mit Fackeln in der Hand am Tor entlang. Aber solange sie es auch betrachteten, tasteten, sie fanden keinen. Nach etwa zwei Stunden gaben sie auf.

„Anscheinend dient das Tor nur der Befestigung. Die Bewohner der Stadt nutzen wahrscheinlich einen anderen Eingang. Lasst uns jetzt rasten und im Morgengrauen weiter suchen, wenn der Schatten anders fällt und wir mehr Licht haben“, schlug Broxx vor.

„Einverstanden“, erwiderte Lurd. „Aber wir sollten uns einen sicheren Lagerplatz suchen. Wir sind in gefährlichem Gebiet und mir ist es hier nicht geheuer.“

Nachdem sie einen leicht zu verteidigenden Platz am Fuß eines der Berge gefunden hatten, schlugen sie dort ihr Lager auf.

„Ich lege mich jetzt schlafen. Margha, kommst du mit?“, sagte Elune bald und die Mor'grosh folgte sofort.

Sehnsüchtig blickte Broxx ihr hinterher, denn sie hätte sich gerne noch weiter unterhalten.

„Gute Nacht, ihr Beiden“, wünschten er und der Junge dennoch.

Aber die zwei Frauen waren zu tief in Gedanken versunken, um zu antworten.

***

Lurds Gedanken sprangen hin und her.

Mal dachte er an den Auftrag, mal an Broxx und Margha, mal an die Seuche, mal an die Ereignisse, die sein Volk und dessen Hauptstadt in Zeiten großer Gefahr schwächten.

Was, wenn auch Hammerfall angegriffen wird? Ein Massaker...

Vor seinem inneren Auge spielte sich plötzlich eine Bilderfolge ab:

Ein kleines Mädchen, das lachend vor ihm davonlief und sich dabei zu ihm umdrehte; ein Mann, der mithilfe von Eseln als Zugtiere einen Acker bestellte; eine ältere Dame mit Brille, die auf der Veranda sitzend strickte; daneben eine in den mittleren Jahren, die der Älteren gut zuredete.

Tränen stiegen ihm in die Augen. Er ballte die Fäuste so stark, dass sie weiß anliefen, die Fingernägel gruben sich tief in die Handballen. Der Hass auf die Schatten entfesselte unbändige Kräfte in ihm, die er nur schwer kontrollieren konnte.

„Ich vermisse euch so sehr... Sara, Vater, Großmutter, Mutter...“, murmelte er leise vor sich hin.

Elune musste seinen Zustand bemerkt haben, denn sie stand auf, setzte sich neben ihn und nahm ihn in den Arm. Trotz seiner neunzehn Jahre fühlte er sich nun wieder wie ein kleines Kind. Doch die Berührung tat gut und so ließ er all die Emotionen, die sich in ihm aufgestaut hatten einfach heraus.

Erst als er sich wieder einigermaßen gefasst hatte, löste die Elfin die Umarmung.

„Danke“, schluchzte er. Sie nickte nur.

Nach einer Weile sagte Elune plötzlich:

„Ich habe meine Elfen verloren, als ich sechs Jahre alt war. Sie starben im Kampf gegen die Oger.

Danach wurde ich von einer Kriegerschule zur nächsten geschickt. Besser als im Waisenhaus einzugehen war es allemal, aber wirklich schön war es nicht.

Was ich sagen will, ist: Ich verstehe, wie hart es ist, seine Familie in jungen Jahren zu verlieren.

Der Schmerz wird nie mehr vollständig vergehen, aber das Leben geht weiter.“

„Du hast Recht. Danke.“

Sie lächelte. Es war dass erste Mal, dass er sie lächeln sah. In diesem Moment wirkte sie seltsam verletzlich, aber dennoch anmutig.

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