Robin Mayerle - Schatten der Zitadelle

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Schatten der Zitadelle: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein aggressives Schattenvolk unter der Führung eines mächtigen Magiers bedroht das Land Korrha. Broxx und einigen Gefährten wird der Auftrag zuteil, die Völker des Landes zu versammeln, um gegen diesen Schattenkönig zu ziehen. Doch die jeweiligen Reiche haben ihre ganz eigenen Probleme und hinter der oberflächlichen Bedrohung durch den Schattenkönig steckt noch mehr, als es scheint…

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Für unser Volk!“

Einstimmig schrie die versammelte Masse von Grünhäuten ebenso „Für unser Volk!“, riss die Fäuste nach oben und tosender Applaus hallte von den Bergwänden wieder. Die Menge war außer sich.

Der Kriegshäuptling hatte sein Ziel erreicht.

Er hatte sie auf seine Seite gezogen, trotz der weit verbreiteten Verachtung für die Mor'grosh nach dem Bürgerkrieg vor drei Jahrzehnten.

Er drehte sich um und klopfte seinem Berater, der während der Rede hinter ihm gestanden hatte, auf die Schulter.

„Nun bist du an der Reihe, Teile ihnen die Vorbereitungsmaßnahmen mit.“

***

Am Abend des dritten Tages saß die Gruppe ums Feuer am Rande eines kleinen Pinienwaldes und erzählte sich schon seit Einbruch der Dämmerung Geschichten.

Gerade hatte Margha ihre – eine alte Legende der Mor'grosh, die Broxx nur zu gut kannte – beendet und nun war der Halbork als Letzter der Runde an der Reihe.

Aber ihm schien, dass keine Geschichte, die er kannte, im Moment passte.

Er sah Margha an. Ihre schwarzen, geflochtenen Haare, die schmalen Brauen, die graublauen Augen mit dem braunen Rand um die Iris, die Stupsnase, die er extrem niedlich fand, und die sinnlichen, anziehenden Lippen.

Wie schön es wäre, sie berühren zu dürfen.

Da fasste er einen Entschluss. Und nun wusste er auch, welche Geschichte er erzählen wollte. Die anderen warteten bereits gespannt, als er begann:

„Es war einmal ein Mann, der an einer unheilbaren Krankheit litt.

Augrund dessen hatte er sein ganzen Leben nur mit seiner Mutter, die ihn pflegte, gelebt und sein Zuhause nie verlassen.

Aber die Krankheit verschlimmerte sich langsam und er wollte noch etwas von der Welt sehen.

Deshalb ging er in die Stadt, wo ihn viel Neues erwartete:

reich verzierte Adelshäuser, dreckverschmierte Arbeiter, allerlei Geschäfte.

Nach einer Weile gelangte er zum Markt.

Die Vielfalt der dort angebotenen Waren faszinierte ihn sehr und er wünschte sich, schon viel früher hinaus in die Welt gegangen zu sein.

An einem Stand blieb er stehen. Nicht wegen der Güter, nein. Er hielt wegen einer jungen Frau an. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Sie fragte ihn, ob er etwas kaufen wolle. Sie bot Ton feil.

„Ja“, stammelte er und nahm wahllos einen der Gegenstände auf. „Dieses Stück hier... bitte“

Sie lächelte und bedankte sich. Dann wandte sie sich den anderen Kunden zu.

Von nun an ging der Mann jeden Tag zu ihrem Stand und kaufte das Stück, das sie ihm empfohl. Er wollte ihr seine Liebe gestehen, doch er brachte die Worte nicht über seine Lippen.

Schließlich forderte die Krankheit ihren Tribut und er verstarb.

Als die Mutter nach einiger Zeit schließlich das Zimmer ihres Sohnes freiräumen wollte, fand sie in seinem Schrank all die Tonarbeiten, die er gekauft hatte. Jede Einzelne war achtlos verstaut worden.

Als sie sie näher betrachtete, entdeckte sie auf jedem, bis auf das erste, eine Inschrift. Auf den Boden jeder Arbeit eingraviert stand:

„Du bist wundervoll, aber ich traue mich nicht, dich direkt anzusprechen.“

Die Mutter, die von der Liebe ihres Sohnes zu jener Frau wusste, brach in Tränen zusammen.“

Noch lange nach der Erzählung blieb es still.

Schließlich sagte Elune:

„Eine gute Geschichte. Ihre Lehre ist weise. Doch ich verabschiede mich nun, denn ich bin müde. Aternae camaië. Mögen die Sterne über euch wachen.“

„Ich gehe auch. Gute Nacht“, schloss Lurd sich an.

„Gute Nacht ihr beiden“, erwiderte Broxx. Margha nickte nur.

Als die zwei im Wagen verschwunden waren, fragte Broxx:

„Und du? Bist du nicht müde?“

„Nein. Außerdem genieße ich die Stille. Ich gehe gern nach draußen, wenn es dunkel ist, betrachte den Sternenhimmel und lausche den Geräuschen der Nacht.“

Sie saß am Boden, nahe dem Feuer, in ein warmes Fell gehüllt.

„Wirklich? Ich auch! Ich habe beinahe jeden Tag unter freiem Himmel geschlafen, seit ich mein Zuhause verlassen habe.“ Er machte eine kurze Pause. „Was hast du eigentlich vor deiner Gefangennahme gemacht?“

„Nachdem meine Mutter letzten Sommer verstorben ist, verließ ich die Menschensiedlung, in der ich bis dahin gelebt habe. Ich war auf der Durchreise nach Karratosch, weil ich einmal die Hauptstadt des Volkes meines Vaters, den ich nie getroffen habe, kennenlernen wollte und habe in jenem Dorf gerastet, als der Angriff stattfand.

„Dann geht es dir nicht viel anders als mir. Auch ich habe meine Eltern verloren.“

Es war das erste Mal, dass sie miteinander über ihre Vergangenheit redeten. Das Gespräch dauerte einige Stunden an, über Kindheitserfahrungen, wie schwer es war, ohne Fürsorge aufzuwachsen und anderes.

Margha hatte sich mittlerweile neben Broxx gesetzt.

Inzwischen hockten sie da, schwiegen, starrten ins Feuer und dachten darüber nach, was sie gesagt hatten.

Schließlich fasste Broxx sich ein Herz.

„Erinnerst du dich an meine Geschichte von vorhin?“

„Ja. Sie hat mich sehr berührt. Danke.“

Während die Flammen alles in einen goldenen Schein hüllten, schenkte ihm die Halborkin ein wunderschönes Lächeln. Die Farbmischung ihrer Augen zog Broxx magisch an.

„Weißt du...“, setzte er an, doch plötzlich ging ein Ruck durch seinen Körper. Schmerzverrte Schreie von sich gebend warf er sich zu Boden und hielt die Hände auf die Stelle, an der man ihm die Seuche injiziert hatte.

„Broxx, was ist los? Macht die Krankheit dir zu schaffen? Halt durch, ich hole schnell eine schmerzlindernde Mixtur aus dem Wagen!“

Sofort eilte Margha los und kam nach wenigen Minuten mit einer zähflüssigen, braunen Substanz in einem Tonbecher wieder.

„Trink das, dann wird es dir besser gehen.“ Sie flößte ihm die in Anbetracht zur Farbe erstaunlich wohlschmeckende Medizin ein so gut es unter seinen starken Krämpfen möglich war.

Nach einigen Minuten, in denen sowohl Elune als auch Lurd voll bewaffnet zu seiner Hilfe geeilt waren, konnte er sich wieder aufrichten.

„Ihr wart schnell. Aber ich muss euch enttäuschen, kein Feind lauert hier... Höchstens der in meinem Blut. Ich denke, wir sollten nun alle zu Bett gehen.“

Ein wenig die verpasste Gelegenheit bedauernd, begleitete er schließlich Lurd in ihr bewegliches Schlafzimmer, während die beiden Frauen in ihrem verschwanden.

Könnte ich doch nur bei ihr sein heute Nacht...

***

Elune behagte diese Reise nicht.

Die Straßen waren seltsam leer und auch sonst beherrschte Stille die Gegend. Die Route schien wie ausgestorben.

„Wo wohl all die fahrenden Händler sind?“, fragte Lurd, der wie immer auf ihrem Wagen mitfuhr, sie. Schon seit ihrem Aufbruch versuchte er, sie zum Reden zu motivieren, aber ihr war einfach nicht danach zumute.

„Ich weiß es nicht“, antwortete sie nur und ließ sich nicht anmerken, dass sie gerade über genau das selbe nachgedacht hatte.

Sie fand ihn eigentlich ja sogar sympathisch, aber es gab wichtigere Dinge, die sie beschäftigten, als sich mit ihm zu unterhalten. Was konnte eine Frau von sechs Dekaden wie sie schon mit einem Neunzehnjährigen anfangen? Natürlich war sie für ihr Volk bei Weitem nicht alt, aber dennoch sah sie die Dinge in einem ganz anderen Licht als so ein Jüngling.

„Ach, jetzt komm schon, Elune, sei doch nicht immer so mies drauf! Ja, sicher, wir sind auf einer wichtigen Mission und Gefahren könnten überall lauern, aber darf man nicht ein wenig Spaß haben?“

Plötzlich begann er, sie zu kitzeln und wackelte auf seinem Sitzplatz hin und her, um sie an den gemeinsten Stellen zu erreichen, als sie sich wehrte. Die Elfe musste heftig lachen und sie schlug so fest um sich, um ihn loszuwerden, dass Lurd nach hinten kippte und halb über den Rand der Sitzbank hing, sein Kopf gefährlich nahe an den eisernen Speichen des Rades.

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