Franziska Pelikan - Das blaue Sternenschloss

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Das blaue Sternenschloss: краткое содержание, описание и аннотация

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Wer ist der schwarze Kater? Warum kennen Angelina und ihre Schwestern seinen richtigen Namen, obwohl sie ihn nie zuvor gehört haben? Warum können sie plötzlich eine Sprache verstehen und sprechen, die längst niemand mehr kennt? Wer ist die Person, die sie überall hinverfolgt? Und kann der schwarze Kater, mit seinen geheimnisvollen, gelben Augen, tatsächlich die Menschen verstehen?
Das und viel mehr fragen sich die drei Schwestern. Der schwarze Kater führt die drei in eine ganz neue, fast vergessene Welt, in der sie ähnlich wie im Mittelalter leben müssen, um sie nicht zu zerstören. Nur Auserwählte dürfen sie betreten.
Das Abenteuer beginnt mit Angelinas erster Begegnung mit dem schwarzen Kater.

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„Falls wir diese Strecke noch mal fahren müssen, wissen wir Bescheid”, meinte Angelina.

Sie fingen langsam, an sich Sorgen zu machen. Es war schon siebzehn Uhr.

„Wir schaffen es nicht pünktlich zurück zu sein.” Talias Stimme zitterte etwas.

Keiner wagte ihr darauf etwas zu erwidern. Langsam kam die Sonne wieder durch. Sie hätten diese Fahrt genießen könnten, wüssten sie, wie sie zurückkämen. Das Ruderboot raste mit fast siebzig Stundenkilometern durch den Bach.

Langsam ging die Sonne schon unter und sie waren immer noch nicht zurück. Daida war eingeschlafen. Ihr Kopf lehnte an Talias Schulter. Talia war viel zu aufgeregt, um schlafen zu können und Hunger hatte sie auch. Angelina hätte auch gerne etwas gegessen, aber dieses Mal hatte sie nicht einmal einen Schokoladenriegel dabei. Plötzlich sah sie, wie der Bach breiter wurde. Sie wandte sich leise an Talia, um Daida nicht aufzuwecken: „Ich glaube dieser Bach mündet in einen Fluss.”

Talia richtete sich auf und sah nach vorne. „Stimmt. Du hast sicher Recht.”

Der Kater beobachtete sie aus seinen gelben Augen und schnurrte vor sich hin.

„Wo sind wir hier eigentlich?”, fragte Talia mehr sich selber.

Angelina zuckte mit den Schultern. „Hier wird uns auf jeden Fall nie jemand finden. Wenn nicht mal ein Mensch das Bootshäuschen kennt, zweifele ich daran, ob die Welt wirklich schon ganz erforscht worden ist, oder ob man vieles nur vermutet und aufgezeichnet hat.”

Darauf antwortete Talia nichts.

Sie schwiegen wieder. Es war jetzt schon stockdunkel. Dann schlief auch Talia ein. Nur Li Nú und Angelina blieben wach. Sie kroch zu dem Kater hin und kraulte ihn hinter den Ohren. „Na, Li Nú, könntest du mir mal sagen, wo du uns hinführst?”

Er sah sie nur aus geheimnisvollen Augen an. Was hätte sie auch anderes erwarten können. Katzen können ja nicht reden.

„Weist du Li Nú”, sagte sie weiter zu ihm, „Ich bin totmüde, kann aber nicht schlafen. Ich habe nämlich Angst, dass wir dann nachher noch irgendwo zerschellen.”

Als ob er sie verstanden hätte, schüttelte er den Kopf und rieb ihn an ihrem Knie.

„Meinst du, ich könnte ruhig schlafen?”

Er schien wieder zu nicken. Sie hatte schon öfter das Gefühl gehabt, er würde sie verstehen, aber nicht so, wie in diesem Moment.

„Du kannst mich wohl verstehen?”

Er nickte wieder, dieses Mal deutlicher.

„Du bist seltsam”, meinte sie dazu nur und legte sich neben ihn auf den Schiffsboden.

„Aus dir werde ich niemals schlau. Weck mich wenn es hell wird.” Sie spürte nur noch, wie er ihr mit seiner rauen Zunge über das Gesicht fuhr, dann war auch sie eingeschlafen.

6. Weites, blaues Meer

Angelina wachte auf. Ihr tat alles weh. Die Sonne war schon aufgegangen und ein lauer Wind wehte. Erst wusste sie nicht, wo sie war, aber dann besann sie sich wieder. Sie richtete sich auf und sah zu ihren Schwestern herüber. Sie schliefen beide. Auch Li Nú lag noch auf seinem Platz, doch er war wach. Sie setzte sich auf, um die Umgebung zu beobachten. Plötzlich erschrak sie. „Wo sind wir? Doch nicht etwa auf dem Meer!? Das kann doch gar nicht so schnell gehen.” Sie sah sich noch genauer um, aber da war nichts anderes, als weites dunkles Meer, in dem sie einsam und verlassen, in ihrem Ruderboot schwammen. Sie kroch auf dem Boden entlang zu Talia und stupste sie an: „Talia, bist du schon wach?”

Sie öffnete ein Auge und murmelte etwas, dann war sie schon wieder eingeschlafen. Der Kater erhob sich jetzt und strich um Angelinas Beine. Er ging zu Talia und sprang auf ihren Bauch. Sofort war sie hellwach und fuhr auf. „Was soll das Angelina?”, rief sie wütend.

„Das war nicht ich. Das war der Kater”, rechtfertigte Angelina sich.

„Wo- wo sind wir.” Talia sah sich jetzt auch um.

„Auf dem Meer.”

Talia ließ ihren Blick über die Endlosigkeit streifen. „Das gibt es nicht!”, sagte sie leise fassungslos.

Daida regte sich im Schlaf.

„Sei etwas leiser. Sonst wacht Daida noch auf”, warnte Angelina sie.

Heute fuhren sie nicht mehr so schnell. Sie schwammen in gemütlichem Tempo vor sich hin.

„Wo wir wohl sind”, meinte Talia.

„Das möchte ich auch gern mal wissen”, gab Angelina zurück.

Daida schlief bis in den späten Morgen. Kaum war sie aufgewacht fragte sie, wann es etwas zu essen geben würde. Sie hatten alle Hunger. Am Nachmittag war ihnen richtig übel. Angelina und Talia machten sich ernstlich Sorgen, was sie essen sollten. Zu trinken hatten sie auch nichts dabei, außer einem Tetrapäckchen mit Orangensaft. Angelina sagte, sie sollten es erst trinken, wenn der Durst nicht mehr auszuhalten wäre. Ohne Wasser würden sie schneller verdursten, als verhungern und wer wusste schon von ihnen, wie lange sie noch auf dem Meer sein würden.

Langsam wurde es Abend. Es war immer noch kein Land in Sicht. Daida schlief schon längst wieder, als Angelina ein Gedanke kam. Um das Boot schwammen schon die ganze Zeit kleine Fische. „Wir können Fisch fangen.”

„Und worüber sollen wir ihn braten?”, erwiderte Talia.

„Wenn du kurz vor dem Verhungern bist, wirst du alles essen.”

Darauf erwiderte sie nichts.

Angelina beugte sich über den Rand des Schiffes. Sie versuchte einen Fisch mit der Hand zu fange. Es gelang ihr nicht. Das Einzige was sie fing war Seetang.

„Seetang kann man auch essen”, meinte Talia.

Angelina nickte und steckte sich ein bisschen in den Mund. Gleich darauf spuckte sie es wieder aus. „Viel zu salzig. Würde nur noch mehr Durst machen.”

Talia versuchte auch einen Fisch zu fangen. Nach längerem Üben gelang es ihnen tatsächlich. Er zappelte in ihren Händen. Angelina warf ihn vor Li Nús Nase. „Töte ihn!”

Er tötete ihn tatsächlich, indem er ihm den Kopf abbiss. Den Kopf fraß er auch gleich auf. Den Rest ließ er für die Drei übrig.

Talia weckte Daida. Angelina meinte sie sollten ihr den ganzen Fisch lassen, weil sie schneller verhungern würde. Daida schlang ihn hinunter, ohne etwas zu sagen. Sie war noch klein und wusste noch nicht, dass Fisch roh gar nicht so gut sein kann. Er sollte wenigstens eingelegt sein, weil er sonst eventuell Krankheitskeime besitzt.

Angelina und Talia versuchten noch einen Fisch zu fangen, den sie sich dann teilten. Die Gräten gaben sie dem Kater.

Früh am nächsten Morgen weckte Li Nú Angelina. Er wollte, dass sie ruderte. Wie immer stupste er sie an, wenn sie den Kurs wechseln sollte. Sie waren jetzt schon drei Tage unterwegs und machten sich keine Gedanken mehr darüber, ob ihre Eltern sich sorgten. Sie dachten nur noch voller Panik daran, was sie trinken sollten. Es waren für jeden noch zwei Schlucke Saft in dem Tetrapäckchen.

Auch der Tag ging vorbei und die Nacht trat ein. Angelina musste auch des nachts rudern, da sie keinen Anker hatten. Sie wechselte sich mit Talia ab.

Der nächste Tag wurde sehr heiß. Ihre Gesichter waren von der Sonne verbrannt und die Haut pellte sich schon. Sie versuchten sie mit dem Meerwasser zu kühlen, aber das Salz brannte auf der wunden Haut. Angelina und Talia hatten vom Rudern Blasen an den Händen. Alle drei verloren schon die Hoffnung, jemals wieder in lebendigem Zustand, Land zu sehen. Auch dem Kater hing schon die Zunge zum Halse heraus. Die Gaumen waren geschwollen und sie hatten seit zwei Tagen schon kein Wort mehr von sich gegeben.

Daida schlief, wie die meiste Zeit. Talia saß auf der Bootsbank und döste vor sich hin. Sie wartete darauf, dass sie Angelina vom Rudern ablösen konnte. Die Sonne stand nun an ihrem höchsten Punkt. Erbarmungslos knallte sie aufs Meer. Das Wasser spiegelte sie doppelt zurück.

Plötzlich schrie Angelina auf. Sie zog die Ruder ein und sprang auf. Talia schreckte von diesem Schrei hoch und starrte gerade aus. Auch Daida war aufgewacht.

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