Christian Otte - Lazarus

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Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

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Wenig später saßen sie an einem Tisch in einer dunklen Ecke eines Indischen Restaurants. Die Kellnerin hatte gerade die Kerze angezündet und die Karten gebracht, als sie mit den üblichen Floskeln über den Verlauf der ersten Uniwoche, sowie wortreicher Entschuldigungen von Anna wegen ihrer Verspätung fertig waren.

„Darf es schon etwas zu trinken sein?“, fragte die Kellnerin und zückte ihren Bestellblock.

„Für mich ein Bier“, preschte Anna vor.

„Groß oder klein?“

„Klein bitte.“

„Und für mich bitte ein großes Wasser“, bestellte Alex, als die Dame noch das Bier auf ihrem Block kritzelte.

„Großes Wasser ist bei uns eine Flasche“, erklärte sie und deutete mit ihren Händen die Größe der Flasche an.

„Das wäre mir sehr recht, danke.“

Als die Bedienung mit den Getränken wiederkam hatten sich beide schon auf ihr jeweiliges Gericht geeinigt und bestellten.

„So, und jetzt erklär' mir doch mal bitte“, forderte Anna, „warum man deinen Vornamen deutsch ausspricht, wenn dein Nachname aus dem angelsächsischen kommt.“

„Na, so ungewöhnlich ist das nicht. Schließlich bin ich in Deutschland geboren und aufgewachsen.“

„Aber Doyle ist nicht unbedingt ein Name, den man in Deutschland häufig antrifft.“

„Ja, das ist richtig“, sagte Alex, nahm eine möglichst aufrechte und steife Haltung an und benutzte seinen sonst nicht vorhandenen britischen Akzent.

„Oh, der edle Herr. Like a Sir.“

Alex hob die Nase etwas an. „Ich denke doch, man kann von Ladies und Gentleman eine gewisse Noblesse erwarten.“ Augenblicklich wollte er sich Ohrfeigen. In seinem Kopf hatte noch kurz zuvor alles so gut geklungen. Er hielt es für eine prima Idee den affektierten Engländer herauszukehren. Aber jetzt war er sich nicht so sicher, ob er affektiert genug war, um deutlich zu machen, dass es ein Witz sein sollte. Sie begann zu grinsen. Zum Glück. Und auch er konnte ein Grinsen nun nicht länger unterdrücken. Das widersprach seiner Rolle ein wenig.

„Noblesse hört man auch nur noch selten“, lachte Anna.

„Um alles zu erklären muss ich weiter ausholen“, begann Alex und holte tief Luft. Hauptsächlich der dramatischen Pause wegen und um seinen Akzent wieder zu unterdrücken.

„Mein Großvater war Brite und nach dem Krieg einige Zeit in Deutschland stationiert. Er hatte eine Liaison mit einer Deutschen. So kurz die Liaison auch war, war sie doch umso fruchtbarer. Als das Kind geboren war, war mein Großvater wieder in England. Er hat erst kurz vor seinem Tod erfahren, dass er ein Kind in Deutschland hat.“

„Und das war dein Vater“, folgerte Anna, als Alex einen Schluck trank.

„Leider daneben. Das Kind war Bens Vater. Mein Vater ist das Kind aus der Ehe unseres Großvaters mit meiner Großmutter, die er nach seiner Rückkehr nach England kennenlernte und heiratete. Mein Vater hat irgendwann alte Unterlagen und Bilder seines Vaters durchgesehen und ist dabei auf Bens Großmutter gestoßen. Er hat Kontakt aufgenommen und dadurch erfahren, dass er einen Halbbruder hat. Den wollte er dann besuchen. Erstmal zum Kennenlernen, und danach noch ein paar Mal. Und irgendwann hat er auf einer dieser Besuchsreisen meine Mutter kennen gelernt.“

„Ok, dann bedeutet das, dein Vater ist Engländer und für deine Mutter nach Deutschland umgezogen.“

„Irgendwie romantisch“, seufzte Anna.

„Ich will aber nicht die ganze Zeit über mich reden, was ist mit dir?“, fragte Alex, in der Hoffnung sie von weiteren Fragen zu seinem Namen abzulenken.

„Was soll mit mir sein?“, fragte Anna verdutzt.

„Ich habe dir grade meine halbe Familiengeschichte erzählt. Ich habe keine Lust den ganzen Abend nur über mich zu reden. Erzähl mir was über dich. Was machst du so?“, hakte Alex nach und goss sich aus der Wasserflasche nach um ihr Zeit zu geben nachzudenken und zu antworten.

Anna ließ etwas hören, das wie ein leichtes Seufzen klang und antwortete: „So viel gibt es nicht zu sagen. Ich studiere jetzt im 3 Semester Wirtschaftsrecht. Habe eine Zwillingsschwester mit der ich zusammen wohne. Treibe in meiner Freizeit viel Sport, liebe klassische Musik. … Tja. ... Das war es eigentlich auch schon. … Was ist so lustig?“ Bei der Erwähnung ihrer Wohnsituation hatte Alex unweigerlich lächeln müssen.

„Entschuldige, mir ist bei deiner Aufzählung nur der Gedanke gekommen, dass das eine typische Beschreibung ist, wie man sie in einem Onlineprofil findet. Möglichst viele Allgemeinplätze und möglichst wenig Informationen.“

„Was willst du damit sagen?“

„Sagen will ich nichts. Ich habe nur etwas festgestellt. Du hättest mir etwas darüber sagen können, dass du in deiner Freizeit Tennis spielst. Dass du klassische Musik nicht nur liebst, sondern auch selber Geige spielst. Du hättest auch eure Katze erwähnen können. All das hast du nicht getan. Ich schließe daher ...“

„Moment“, unterbrach ihn Anna, „woher weißt du das? Das steht nicht mal bei Facebook?“ Sie war sich gerade nicht sicher, ob sie schockiert oder verwirrt war. Woher konnte er das wissen? Unweigerlich tauchte das Wort „Stalker“ vor ihrem inneren Auge auf.

„Entschuldige bitte, wenn du so freundlich wärst dich wieder zu setzen, werde ich es dir erklären.“ Anna hatte sich bereits erhoben und nach ihrer Tasche gegriffen um unter Protest das Restaurant zu verlassen, doch jetzt setzte sie sich wieder hin. Sie wollte es wohl genauer wissen.

„Als wir von der Bahn hier her gegangen sind hast du dein Gewicht hauptsächlich auf den linken Fuß gelagert. Als du die Jacke ausgezogen hast konnte ich erkennen, dass dein linker Arm beweglicher ist als dein rechter. Das deutet auf die typische Tennismuskulatur und eine kürzlich verheilte Sportverletzung hin. Alternativ hätten es auch Verletzungen vom Kampfsporttraining sein können, aber ich hielt Tennis für wahrscheinlicher. Dass du Geige spielst sehe ich an dem Striemen an deinem Kinn. Die kleine Schramme an der rechten Augenbraue, die Tierhaare an deinem Ärmel und Kratzer an deiner Handkante deuten auf eine Katze.“

„Wow, das... war... erstaunlich“, stotterte Anna, die nun zusammengesunken in ihrem Stuhl saß.

Noch bevor sie wieder Worte fand stelle die Kellnerin einen Korb mit frittiertem Brot und einen mit Besteck auf den Tisch.

„Erstaunlich höre ich da nicht allzu oft“, sagte Alex und deutete der Kellnerin ihm eine weitere Flasche Wasser zu bringen. Anne nippte kurz an ihrem Bier und fragte: „Was hörst du sonst?“

„Normalerweise eine Beleidigung oder das Klatschen einer Ohrfeige.“

Anna prustete in ihr Glas.

„Du hast nicht wirklich viel Erfahrung mit Gesprächen mit Frauen, oder?“

Anna hatte Recht, aber das könnte er ihr auch später noch genauer erklären.

„Lag ich mit irgendwas falsch?“, wollte Alex wissen.

„Ja, wir haben 2 Katzen“, korrigierte Anna.

„So nah dran“, fluchte Alex leise.

Während sie sich trocken tupfte stellte sie eine der Fragen, die Alex eigentlich umgehen wollte: „Netter Trick. Du hörst das bestimmt ständig, aber bist du verwandt mit dem Schriftsteller Doyle, der Sherlock Holmes erfunden hat?“

Alex druckste etwas herum, nickte dann aber.

„Wirklich? Dass überrascht mich doch.“

„Ja, ist ein entfernter Verwandter. Bedauerlicherweise fand mein Vater, dass er irgendwie diese Verbindung deutlich machen müsse.“

„Und wie?“, fragte Anna, die endlich die Flecken getrocknet und für nicht so schwerwiegend befunden hatte.

Alex seufzte. „Mein voller Name lautet Alexander Conan Doyle.“

„Warum nicht gleich Arthur?“

„Weil meine Mutter ihn davon überzeugen konnte, dass ein Kind in Deutschland mit dem Zweitnamen Conan schon genug gestraft sei und stattdessen lieber den Vornamen seines Großvaters tragen sollte.“

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