Christian Otte - Lazarus

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Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

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Er wollte Anna beruhigen, die völlig aufgelöst neben ihm kniete. Doch er konnte nichts mehr sagen. Blut sammelte sich in seinem Mund.

Während sich die Welt um ihn herum verdunkelte sah er Anna und versuchte zu lächeln.

Ein Date wird dich nicht umbringen, hatte Ben gesagt. Dass er sich ausgerechnet hier irren sollte, hätte Alex nie geahnt.

Das klingelnde Handy weckte Wolk aus tiefem Schlaf.

Er stöhnte ein langgezogenes „Jaaahhhh...“ in die Leitung und hörte, was ihm der Mann am anderen Ende berichtete.

Milena drehte sich ihm zu und wollte sich gerade wieder an ihn kuscheln als er hochfuhr.

„Was?“, fragte Wolk, jetzt hellwach. Der Gesprächspartner wiederholte seinen letzten Satz.

„Alles klar. Danke für die Information. Ich bin unterwegs.“

„Was ist denn los?“, murmelte Milena deutlich zerknautscht.

„Mein Kontaktmann vom Orden. Ich muss mich mit ihm treffen.“

Milena ließ das Gesicht ins Kissen fallen. „Jetzt?“, nuschelte sie.

„Leider ja.“

Als sie wieder aufblickte hatte er sich bereits komplett angezogen. Ohne ein weiteres Wort, griff er seine Jacke und stürmte aus der Wohnung.

Milena war bereits wieder eingeschlafen als er nach zwei Schritten aus der Tür umdrehte, ins Schlafzimmer zurückkam und ihr zum Abschied einen Kuss auf die Stirn drückte.

Abschnitt 2

Carpe noctem

„Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass aus Unwahrheit und Gewalt auf Dauer niemals Gutes entstehen kann.“

Mahatma Gandhi

7

Ein gleißendes Licht. Das hatte er erwartet. Er lag auf einer kalten, harten, glatten Oberfläche. Das hatte er nicht erwartet. Er wusste nicht, was er sich vorgestellt hatte. Eine hell erleuchtete Blumenwiese, ein See aus kochendem Schwefel. Irgendwas, aber nicht dieses...dieses...was eigentlich? Irgendetwas lag auf ihm. Etwas das nachgab, wenn er einatmete. Ein Tuch. Er atmete tief ein. Er atmete? Offensichtlich. Er zog das Tuch über seinem Oberkörper zurück und starrte in eine blendende Lampe, wie er sie aus Operationssälen kannte. Um ihn herum ein hell erleuchteter, gekachelter Raum mit Metallklappen an der Wand. In der Ecke dieses Raumes saß ein Mann in einem weißen Kittel, der in einer Akte zu blättern schien. Als Alex sich aufrichtete legte der Mann die Akte bei Seite.

„Herzlichen Glückwunsch!“, sagte der Mann im weißen Kittel zu Alex, dem nackten Mann auf dem Tisch in der Pathologie, „Sie sind soeben wieder auferstanden.“

Er zog eine Schublade an einem nahen Schreibtisch auf und holte zwei Gläser und eine Karaffe mit Whiskey daraus hervor, aus der er für beide großzügig einschenkte.

„Danke“, erwiderte der Auferstandene als er das Glas aus Gewohnheit ablehnen wollte, „aber ich darf keinen Alkohol trinken.“

„Glauben Sie mir: Bei dem, was ich Ihnen gleich erzählen werde, wollen Sie auf keinen Fall nüchtern sein.“

„Wie geht es Anna?“

„Oh, ihre Begleitung. Der geht es gut. Sogar sehr gut den Umständen entsprechend. Nun trinken sie, bitte.“

Alex griff nach dem Glas und nippte vorsichtig daran. Ein überraschend milder Whiskey.

„Wenn ich mich zunächst vorstellen darf. Mein Name ist Vladimir Wolk. Ich arbeite für eine Organisation, zu deren Klientel Sie ab sofort gehören.“

Alex zupfte das Tuch, das über ihm gelegen hatte zurecht und versuchte sich daraus einen improvisierter Lendenschurz zu knoten, während er aufmerksam zuhörte.

„Und was für ein Klientel sollte das sein? Opfer von Gewaltverbrechen, die fälschlicherweise für tot gehalten wurden. Da dürften Sie aber wenig Kundschaft haben.“

Er schaute sich im Raum um. Diese ganze Situation war verwirrend genug. In der Pathologie aufzuwachen und von einem Arzt zu hören, dass man Auferstanden war, war schon angezogen schwer zu ertragen. Aber seine Tuchwindel trieb das ganze ins Lächerliche.

Wolk zeigte auf einen Beutel auf dem Schreibtisch, aus dem er zuvor die Gläser geholt hatte.

„Ihre Kleidungsstücke befinden sich in dem Beutel. Das ist es doch, wonach Sie suchen.“

„Eigentlich habe ich ein Fenster gesucht, aus dem ich springen kann.“

„Das finden Sie eine Etage höher. Die Pathologie liegt wie in den meisten Krankenhäusern im Keller. Außerdem kann man von hier die Kunstfehler am einfachsten in der Spree entsorgen.“

Alex sah von dem Beutel, in dem er gerade nach einer Hose kramte, auf und sah Wolk teilweise missbilligend, teilweise amüsiert an.

„Habe ich jetzt Ihre Aufmerksamkeit?“, fragte Wolk nach.

„Solange bis ich angezogen bin, können sie ruhig erzählen.“

„Nur fair. Sobald wir uns unterhalten haben, werde ich ihnen auch ihre übrigen persönlichen Habseligkeiten aushändigen.“ Alex griff den ganzen Beutel und verschwand hinter einem Mauervorsprung, der ihm ein wenig Sichtschutz gewährte.

„Die Organisation für die ich tätig bin nennt sich 'Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für trans- und metahumane Aktivitäten.“

Alex blickte hinter dem Vorsprung hervor. „Bitte was?“

„Zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für trans- und metahumane Aktivitäten. Oder kurz Zentrale.“

„Natürlich. Wieso habe ich das nicht gleich beim ersten Mal verstanden?“ Alex verdrehte die Augen und verschwand wieder um sein Hemd aus dem Beutel zu kramen. Hatte das Hemd nicht einen anderen Blauton, als er es vor seiner Verabredung aus dem Schrank genommen hatte?

„Es gab da einen … nennen wir es Mal: Zwischenfall … der dazu geführt hat, dass wir uns hier getroffen haben.“

„Kein Problem, ich bin hier raus und wir vergessen die Sache“, sagte Alex, während er sich das Hemd zuknöpfte.

„Nun, ich kann sie natürlich nicht festhalten. Aber ich rate Ihnen doch dringend, sich etwas ausführlicher mit mir zu unterhalten.“

„Und warum sollte ich das tun?“

„Nun, erstens wäre da Ihr Hemd.“

Alex trat aus seiner Umkleideecke heraus und sah was er meinte. Wolk hielt das Hemd vor seine Brust, wie einen Vorhang. Es war mit Sicherheit das Hemd, das Alex am Samstag getragen hatte. Er erkannte die Make-Up-Spuren von Anna an der Schulter. An einigen Stellen konnte er auch noch den Blauton erkennen, den das Hemd hatte. Doch das meiste an dem Hemd war schwarz von getrocknetem Blut. Das konnte er riechen. 3 Löcher an den Stellen, wo ihn die Kugeln getroffen hatten. Eins dort, wo die Leber saß, zwei in die Brust. Er wusste genug über den menschlichen Körper um zu wissen, dass solche Verletzungen hätten tödlich verlaufen mussten.

Die mögliche Konsequenz, die sich daraus ergab, ließ ihn auf den Stuhl vor dem Schreibtisch sinken. Die Schusswunden, die Blutmenge auf seinem Hemd, das kann man eigentlich nicht überleben.

„Angenommen, ich glaube ihnen. Angenommen, ich bin wirklich gestorben und wieder auferstanden. Was bin ich dann?“

„Sie sind zunächst mal jemand, der einen Drink brauchen kann“, sagte Wolk, schob ihm das Whiskyglas wieder hin und setzte sich auf den zweiten Stuhl am Tisch.

Alex nippte wieder daran, hielt kurz inne und kippte sich dann den ganzen Whiskey in einem Zug rein.

„Bin ich ein Zombie?“, fragte Alex mit besorgter Stimme. Von all den irrationalen Ängsten die ihn sein Leben lang begleitet haben, schien ihm diese am logischsten und zugleich irgendwie tröstlich.

Wolk setzte sein Glas ab, beugte sich auf seinem Stuhl nach vorne und sah Alex direkt in die Augen: „Was wissen Sie über Vampire?“

8

„Sollten wir nicht irgendwem Bescheid geben, dass ich wiederauferstanden bin. Nicht das mich jemand für einen Zombie hält und mir spontan den Kopf abschlägt“, fragte Alex als er und Wolk die Treppe hinaufstiegen, die sie aus der Pathologie führte. Wolk hatte ihn überredet mit ihm an einem neutraleren Ort zu gehen und weiteres zu besprechen. Er wusste nicht was er davon halten sollte mit einem Fremden an einen ihm unbekannten Ort zu gehen, kurz nachdem dieser ihm gesagt hatte er sei angeblich ein Vampir. Andererseits, er war anscheinend gerade von den Toten auferstanden, was hatte er also zu verlieren. Wolk hatte den Kittel gegen ein dunkelgraues Sakko getauscht, an dessen Revers ein verzerrtes F als Anstecknadel steckte.

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