Christian Otte - Lazarus

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Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

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„Kluge Frau“, schmunzelte Anna und griff nach dem Brot um es in der Mitte durchzureißen.

Der Abend entwickelte sich besser als beide erwartet hatten. Zur Freude Annas hatte sich Alex in der Zeit, die er wegen seines Herzfehlers in Behandlung war, einen umfangreichen Kenntnisstand zum Thema Literatur angeeignet. Neben den kompletten Werken von Sir Arthur Conan Doyle, die ihm seine Mutter, aus – seiner Überzeugung nach – sadistischen Motiven, mitgebracht hatte auch Klassiker wie Dantes „Göttliche Komödie“, Melvilles „Moby Dick“, Tolkins „Herr der Ringe“ und Dostojewskis „Der Idiot“. Insgesamt hatte er sich in seiner Zeit in Behandlung durch die halbe Weltliteratur gelesen. So hatten sie ein Thema an dem sie sich den Abend entlang hangeln konnten ohne sich zu sehr in persönliche Details zu verlieren. Natürlich hatte er ihr nicht erzählt, warum er so viel Zeit hatte, so viele Bücher zu studieren. Das war ihm dann doch etwas zu privat für den Anfang. Alles in allem war es ein sehr erfolgreiches Nicht-Date, so dass ihr Alex' Frage nach einer baldigen Wiederholung ein spontanes und ehrliches „Gerne doch.“ entlockte.

Als sie das Restaurant verließen, schlenderten beide in Richtung U-Bahn-Station. Sie waren so in das Gespräch vertieft, dass ihnen die beiden jungen Männer zwischen den Passanten nicht auffielen, die ihnen folgten.

Erst als sie in eine ansonsten entvölkerte Straße abbogen erhaschte Alex einen kurzen Blick aus dem Augenwinkel auf die beiden. Vielleicht war es nur Zufall, dass die beiden in gleichbleibendem Abstand in dieselbe Richtung gingen, aber riskieren wollte er trotzdem nichts, so beschleunigte er seinen Schritt etwas und Anna passte ihre Geschwindigkeit an, jedoch ohne etwas zu sagen. Er überlegte kurz, welches der beste Weg zur Station war. Es waren nur noch etwa 200 Meter bis zu einer S-Bahn-Überführung, danach rechts und noch etwa 500 Meter. Während sie sich in einem Monolog über die Werke Hermann Hesses ausließ sah er noch einmal zurück. Die beiden hatten ihren Abstand verringert. Der eine steckte gerade ein Handy in seine Jacke.

Als er wieder nach vorne sah, wäre er fast in einen kleinen, muskelbepackten Glatzkopf gelaufen, der plötzlich unter der Überführung aufgetaucht war.

„'tschuldigung, habt ihr Feuer?“, fragte der Glatzkopf.

„Leider nein“, sagte der in seiner Vorwärtsbewegung abrupt gestoppte Alex.

„Auch Nichtraucher“, entschuldigte sich Anna und wollte gerade an dem Mann vorbei, als sich dieser wieder in den Weg stellte.

„Dann vielleicht etwas Kleingeld?“, fragte der Fremde, mit deutlich weniger Höflichkeit in der Stimme.

„Auch nicht“, antwortete Anna.

Alex griff an seine Armbanduhr während er sich zwischen Anna und den Mann schob, wobei er darauf achtete, ihr einen möglicherweise notwendigen Fluchtweg nicht zu versperren.

„Dann nehm' ich auch gern größere Scheine“, grinste der Glatzkopf, der wie aus dem nichts ein Butterfly-Messer in der Hand hielt.

Anna unterdrückte einen Schrei, indem sie sich den Mund mit beiden Händen zuhielt.

„Ich bin sicher, wir können das wie vernünftige Menschen regeln. In dem Portemonnaie in meiner Hose habe ich etwa 200 Euro. In meiner Jackentasche habe ich mein Handy, das ist so gut wie neu und noch etwa 500 Euro wert. Ich werde euch beides geben, wenn ihr uns ziehen lasst“, bot Alex an.

„Na her damit“, sagte der Räuber und hielt die andere Hand auf.

„Nette Handtasche“, hörte Alex eine Stimme hinter sich. Die beiden Männer hatten sich dazugestellt und versperrten ihm und Anna den Rückzug. Während der eine Anna, mittlerweile starr vor Schreck, die Handtasche von der Schulter nahm, hielt der andere ebenfalls ein Messer in der Hand. Alex zog, betont langsam, sein Portemonnaie aus der Hose und mit der anderen sein Handy aus der Jackentasche. Dabei behielt er den Mann mit dem Messer, der Anna bedrohte, stets im Blick. Der andere schüttelte den Inhalt ihrer Tasche auf den Bordstein, griff sich das herausgefallene Handy und schien ihre Geldbörse, die in einem Seitenfach noch immer in der Tasche hing, zu suchen. Alex reichte dem Räuber vor ihm sein Handy auf der offenen Handfläche und hielt mit der anderen seine Geldbörse so auf, dass dieser die Scheine einfach entnehmen konnte.

Hinter sich hörte Alex Anna leise wimmern, als der zweite Räuber mit dem Messer nah an ihr Gesicht kam.

„Wo ist es?“, brüllte der Typ am Boden, der noch immer den Inhalt ihrer Tasche auf dem Pflaster hin- und herschob.

Der zweite Messermann leckte sich kaum merklich über die Lippen.

„Wo ist es?“, fragte der Mann der die Handtasche durchsuchte erneut. Diesmal lauter und bedrohlicher. Dabei kam er auf Anna zu und griff sie am Arm um sie zu Boden zu zerren.

„Ganz ruhig“, versuchte Alex zu beruhigen.

„Halt die Klappe.“ Der Räuber, der Anna am Arm festhielt, deutete seinem Kollegen ihm das Messer zu geben, was dieser recht widerwillig tat. Kaum hatte er das Messer in der Hand hielt er es an Annas Hals und brüllte: „Und diese Schlampe zeigt mir jetzt wo sie ihr Geld hat.“

Anna hielt einen Schmerzlaut zurück als sich das Messer an ihren Hals drückte. Ein schmaler roter Streifen zeichnete sich ab.

Alex hörte das Blut in seinen Ohren rauschen. Als hätte ein unsichtbarer Zuschauer mit einer Fernsehfernbedienung die Farbe aus der Welt gedreht wurde vor seinen Augen alles zu einem Bild aus Grau in Grau. Er drehte seine Handflächen nach unten, setzte den rechten Fuß zur Seite.

Der Glatzkopf versuchte reflexartig nach der fallenden Beute zu greifen. Alex griff die Hand, in der er das Messer hielt. Er drehte seinen ganzen Körper ruckartig nach links. Dieser kurze Impuls reichte. Der Glatzkopf musste einen Schritt nach vorn machen. Alex packte mit der Linken nach der fixierten Hand, ließ mit der Rechten los, zog seine Arme auseinander. Sein Ellenbogen traf das Gesicht des Räubers knapp unter dem linken Auge. Er spürte das Knacken des Knochens. Der Glatzkopf fiel zu Boden. Alex' nächster Schlag führte unter dem Arm des Räubers, der das Messer an Annas Hals hielt, hindurch zu dessen Schulter. Sein Arm glitt nach oben. Er griff er das Jackenmaterial und streckte sich. Die plötzliche Aufwärtsbewegung riss den Gegner von den Füßen. Einer übrig. Wie Anna zur Statue erstarrt. Alex trat einen Schritt auf ihn zu, drehte sich ein und traf mit dem Ellenbogen das Kinn des Gegners. Der Unterkieferknochen gab spürbar nach. Sein Besitzer ging in einer leichten Drehbewegung zu Boden.

Annas Quieken war das erste, was er wieder hörte. Sie stand zwischen zwei der am Boden liegenden Räubern. Annas Fäuste waren vor Entsetzen und Anspannung geballt, ihre Schultern hochgezogen.

„Alles ok“, sagte Alex im beruhigenden Tonfall und tat einen Schritt auf sie zu, während die Spannung langsam von ihm abfiel. Er konnte ihr Zittern am ganzen Körper sehen. Sie sah ihn verwirrt an, während er dicht an sie herantrat und seine Arme um sie schloss. Sie lehnte ihr Gesicht an seine Schulter und begann leise zu weinen.

„Alles ok, es ist vorbei“, versuchte er sie zu beruhigen.

Sie löste ihr Gesicht von seiner Schulter und sah ihn an. Ihr Make-Up war verschmiert und hatte einen amorphen Fleck auf seinem Hemd hinterlassen.

„Wir sollten gehen“, flüsterte er und sie nickte.

Er sammelte ihre Sachen auf und gab ihr die Tasche zurück.

Mit ihrem Arm um seine Hüfte und seinem über ihrer Schulter gingen sie weiter.

„Ganz ruhig, es ist vorbei“, wiederholte Alex, kaum dass sie drei Schritte entfernt waren.

„Ja, das ist es“, antwortete eine Stimme hinter ihnen.

Er hörte das Klicken während er sich umdrehte. Er sah das Mündungsfeuer als die erste Kugel den Revolver verließ. Er roch das Schießpulver als die zweite und dritte Kugel ihn trafen. Er schmeckte das Blut in seinem Mund als Anna zu schreien begann. Er spürte wie sein Körper auf den Asphalt aufschlug.

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