Christian Otte - Lazarus

Здесь есть возможность читать онлайн «Christian Otte - Lazarus» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Lazarus: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Lazarus»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

Lazarus — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Lazarus», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Meister Claudius war ein alter, glatzköpfiger Mann mit Hakennase. Vladimir stellte ihn sich manchmal, wenn er über seine Papiere gebeugt dasaß, mit Pelzkragen vor und dass er dann einem Geier zum Verwechseln ähnlichsah. Als sich sein Meister erhob und auf ihn zukam hatte sich Vladimir schon wieder so sehr an dieses Geierbild gewöhnt, dass ihn die gerade Körperhaltung kurz in seinen Gedanken zum Stocken brachte.

„Also“, setzte der Meister an und ließ sich auf den freien Platz am Tisch fallen, „was gibt es.“

Vladimir wollte gerade beginnen zu erzählen, als er merkte wie sich sein Hals zuzog. Er räusperte sich, setzte neu an, doch bekam kein Wort heraus. Noch einmal räusperte er sich, doch das Gefühl, dass ihm jemand den Hals zudrückte um ihn vom Reden abzuhalten wurde stärker.

„Oh, entschuldige.“ Meister Claudius ging zu einem Tisch an der Wand und legte einen armlangen Stock in eine mit Vlies ausgelegte Schachtel. Sobald er die Schachtel schloss, lies das Kratzen in Vladimirs Hals nach.

„Gehen wir ein Stück, ich muss den hier noch zurückbringen“, sagte Claudius und klemmte sich den Kasten unter den Arm.

Sie hatten den Kasten in das Archiv zurückgebracht und umkreisten den Portikus zum zweiten Mal. Vladimir hatte seinem Meister alles über seinen zurückliegenden Fall erzählt und das dieser von seinem Vorgesetzten geschlossen wurde. In der Struktur der Organisation war es vorgesehen, dass jeder Mitarbeiter 2 Leuten unterstand, seinem Vorgesetzten, der ihm in Bezug auf seine Aufgaben Anweisungen geben durfte, und seinem Meister, der für Ihn Lehrer und Ansprechpartner bei allen Arten von ethischen und moralischen Dilemmata war. Deswegen hatte sich Vladimir für die vor ihm liegende Aufgabe mit seinem Meister absprechen wollen.

„Und du bist sicher, dass dieser junge Mann dazu bereit ist?“, wollte Meister Claudius wissen.

„Wahrscheinlich nicht. Aber wer ist das schon?“ Vladimir dachte an seine eigene Vergangenheit und daran, wie schwer die Wahrheit für ihn war, als er sie erfuhr.

Er war in einem Waisenhaus in Moskau aufgewachsen. Eine seiner frühesten Erinnerung war ein Nachmittag als er 11 Jahre alt war. Vladimir war damals ein Einzelgänger, schmächtig und ohne Freunde. Ein typischer Außenseiter. Ein paar ältere Jungen lauerten ihm nach der Schule auf. Sie hatten ihn schon lange spüren lassen, dass er anders war, doch hatten keine Ahnung wie recht sie damit haben sollten.

Ihre Namen hatte er in der Zwischenzeit vergessen, aber er erinnerte sich noch gut, wie sie ihn zu dritt am Boden festhielten, während der vierte und größte auf ihn einschlug. Es war das erste Mal, dass die Wut in ihm die Kontrolle übernahm.

Später würden die Jungen erzählen, dass Vladimir völlig grundlos ausgerastet und auf sie losgegangen sei. Er sei ein wahnsinniger und gefährlich. Sie würden erzählen, dass er ihnen heimtückisch aufgelauert und mit herumliegenden Pflastersteinen auf sie eingeschlagen hätte. Er hätte ein Messer gezogen und ihnen damit tiefe Schnittwunden zugefügt. Die Wahrheit, dass ein schmächtiger Elfjähriger, allein und ohne Hilfsmittel, vier ältere Jungen krankenhausreif geschlagen hatte, würden sie nie erzählen. Weniger aus gekränktem Stolz, sondern aus Angst.

6

Anna war am Verzweifeln. Es mochte ein Klischee sein, aber sie zog bereits seit einer halben Stunde Outfit um Outfit aus ihrem Kleiderschrank und betrachtete sich selbst damit im Spiegel. Ihre Zwillingsschwester Lena saß auf dem Bett zwischen dem „Nee“-Haufen und dem „Vielleicht“-Stapel.

„Wie ist das hier?“, fragte Anna und hielt sich ein rotes Kleid vor den Körper.

„Etwas gewagt,“ erwiderte Lena, die gerade einen Pullover aus dem „Nee“-Haufen fischte.

„Also nicht gut?“

„Du bist doch sonst nicht so nervös vor einem Date.“

„Es ist ja auch kein Date.“

„Wenn es kein Date ist, würde ich das da nicht anziehen.“

Anna verzog den Mund zu einem leichten Schmollen und schmiss dann das Teil auf den „Nee“-Haufen.

„Hast du noch irgendwas, was du mir leihen würdest?“

„Nichts Passendes für ein Nicht-Date.“

Anna griff ihre Wasserflasche von der Kommode und nahm einen tiefen Schluck.

„Vielleicht brauchst du was Stärkeres als Wasser?“

„Was ich brauche ist eine Eingebung.“

„Hol' dir mal ein Bier aus der Küche und bring mir gleich eins mit.“

Anna warf sich einen Bademantel über und ging zum Kühlschrank. Vom Küchenfenster konnte man in die gegenüberliegende Wohnung sehen. Bei dem pubertierenden Jungen und einem Vater am Rande der Midlifecrisis, die dort wohnten, wollte sie nicht schon wieder von der Frau und Mutter der beiden angekeift werden, weil sie in ihrer eigenen Wohnung in Unterwäsche umherlief.

Von den 2 Flaschen aus dem Kühlschrank machte sie eine direkt auf und setzte sich an den Küchentisch. Lena hatte nicht ganz unrecht. Normalerweise, wenn Anna ausging, war sie nicht so nervös. Auch nicht, wenn es sich um ein Date handelte. Aber das hier war kein Date, also zumindest sollte es keins sein. Eigentlich wollte sie sich nur bei Alex bedanken, dass er ihr geholfen hatte. Auf die Frage, wie sie sich dafür bedanken könne, hatte er geantwortet, dass sie sich von ihm zum Essen einladen lassen solle. Und sie hatte zugestimmt. Vielleicht stand sie dabei wirklich unter Schock, aber abzulehnen war ihr nicht in den Sinn gekommen. Sicher, Alex war sympathisch, höflich und – wenn er denn sprach – lustig, soweit sie das aus ihrer einen Unterhaltung mitgenommen hatte, aber eigentlich nicht wirklich ihr Typ. Aber da war etwas in seiner Stimme, dass ihren Verstand umnebelte und ihren Körper zum Vibrieren brachte. Metaphorisch gesprochen.

Sie sah kurz an sich runter und überlegte ihre Dessous gegen etwas weniger aufreizendes zu tauschen um ganz sicher zu gehen, dass aus dem Nicht-Date nicht doch noch ein Date wurde. Allerdings war sie gerade so froh sich schon für ein passendes Set entschieden zu haben, dass sie es nicht riskieren wollte zu spät zu kommen, weil sie nochmal ganz bei 0 anfing.

„Ich glaube ich habe was“, hörte sie Lena aus ihrem Schlafzimmer flöten.

Sie stellte ihre Flasche ab und nahm die geschlossene mit. Auf dem Bett hatte Lena eine Kombination aus Jeans, T-Shirt und Strickjacke in blau und schwarz gelegt. Auch die passenden Schuhe hatte sie schon vor das Bett gestellt.

Alex sah auf die Uhr. 20 nach 8. Um 8 waren sie an der U-Bahn-Station verabredet gewesen. In ihrer SMS hatte sie geschrieben, dass es ein paar Minuten später werden würde. In 2 Minuten würde die nächste U-Bahn aus ihrer Richtung einfahren. Er hatte schon schlimmeres überstanden, da würden ihn 22 Minuten Warten nicht umbringen. Er sah auf die Anzeige, die von der Decke hing. Noch eine Minute bis zur Einfahrt des Zuges. Als er aus dem Tunnel das Kreischen der Metallräder auf den Schienen hören konnte stand er von der Bank auf, auf die er sich gesetzt hatte und rieb sich den Hintern um das taube Gefühl loszuwerden. Er fragte sich, darum um alles in der Welt man diese Bank aus dem härtesten Holz gemacht und mit dem unbequemsten Lack überzogen hatte. Ben hatte einmal laut darüber nachgedacht aus diesen Komponenten schusssichere Westen, Panzerschränke oder Fahrzeugkarosserien fertigen zulassen. Mit dem fehlenden Gefühl in seinem Hintern war er sich nicht mehr sicher ob es ein Scherz gewesen war.

Die Bahn fuhr ein und Alex erkannte, dass Anna in einem der vorderen Waggons stand. Er ging ihr entgegen und stand bereits in der Nähe der Tür, bevor diese aufging.

„Entschuldige die Verspätung“, sagte sie und streichelte ihn zur Begrüßung versöhnlich am Arm.

„Gar kein Problem. Wollen wir?“, lächelte er zurück und deutete in Richtung Ausgang. Er glaubte ein leichtes Glühen an ihr zu bemerken. Vielleicht hatte er auch einfach nur Hunger.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Lazarus»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Lazarus» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Lazarus»

Обсуждение, отзывы о книге «Lazarus» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x