Christian Otte - Lazarus

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Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

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Die Türen des Fahrstuhls glitten nahezu lautlos auf. Vielleicht hätte er sich für ein Modell entscheiden sollen, das „Pling“ macht. Ohne Pling war es irgendwie kein richtiger Fahrstuhl. Aber bei der Renovierung der Wohnung hatte er daran nicht gedacht. Der Architekt hatte ihn auch nicht über die Möglichkeiten von Pling- und Nicht-Pling-Fahrstühlen aufgeklärt. Irgendwie enttäuschend.

Ben trat aus dem Fahrstuhl in seine Wohnung und legte seine Aktentasche auf die Kommode neben der Tür.

„Alex?“

„In der Küche.“

Ben betrat die Küche, wo sein Cousin gerade eine Paprika in Streifen schnitt. Er nahm sich eine Bierflasche aus dem Kühlschrank und setzte sich auf den Hocker an die Kücheninsel Alex gegenüber.

„Und?“

„Was und?“

„Na komm schon, ich habe doch diese Spannung zwischen euch gespürt.“

Alex konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.

„Aha.“

„Nix aha, wir haben uns gut unterhalten, sie hat mir ihre Nummer gegeben und wir wollen am Wochenende was unternehmen.“

„Also doch aha.“

„Ich will es langsam angehen lassen.“

„Aber schlaf' nicht ein, während du es langsam angehen lässt. An Dates ist nichts verkehrtes und ein Date wird dich nicht umbringen. Das Schlimmste was passieren kann, ist dass du eine Abfuhr bekommst.“

„Sehr ermutigend. Ich weiß nur noch nicht, wie ich ihr das hier erklären soll.“

Ben drehte sich auf dem Hocker um, nahm einen kräftigen Schluck aus der Flasche und betrachtete aus der offenen Küche heraus seine Wohnung. Dann deutete er mit einer ausladenden Handbewegung in den Raum.

„Was ist falsch daran?“

„Es ist ein Penthouse.“

„Was ist verkehrt an einem Penthouse.“

„Ja toll, ich erzähle ihr, dass ich während meines Studiums bei meinem Cousin im Penthouse wohne.“

„Ja! Ja? Was ist daran verkehrt?“

Ben konnte nachvollziehen, was in Alex vorging. Er wollte aber die Konsequenz daraus nicht einfach akzeptieren. Bens Vater war Mitglied der Geschäftsführung eines großen, international erfolgreichen Unternehmens. Geld war in seinem Zweig der Familie seit er denken konnte nie ein Thema, es war einfach da. In seiner Jugend hatte er die Unterschiede zwischen dem kennen gelernt, was er selbst und was andere als normal empfanden. Seine Eltern hatten sich alle Mühe gegeben ihn und seine Schwester auf dem Boden zu halten und nicht zu einer dieser abgehobenen Jet-Set-Gören werden zu lassen, die in den letzten Jahren immer und überall in der Presse und den sozialen Medien auftauchten. Junge Menschen, deren einziges Talent war, die richtigen Eltern zu haben. Im Gegensatz dazu hielt Ben sich soweit es ging aus der Öffentlichkeit raus und nutzte seine ihm gegebenen Talente. Nachdem er in seiner Jugend, wie jeder andere, gegen den Status quo rebellierte, hatte er seine Freizeit hauptsächlich vor dem Computer verbracht, und dort weiter rebelliert. Innerhalb kürzester Zeit eignete er sich mehrere Programmiersprachen an und begann Viren, Trojaner, Würmer und alle anderen Arten von Schadsoftware zu schreiben. Mit 17 gehörte er der Gruppe an, denen in den 90ern das größte Gefahrenpotential zugeschrieben wurde. Er war das, was im Volksmund als Hacker bezeichnet wurde. Wie die meisten reizte ihn nicht das destruktive, sondern das konstruktive, die Herausforderung, das Erkunden von Grenzen und das Überwinden von Hindernissen. All seine Programme dienten dazu den Verantwortlichen zu zeigen, dass sie sich nicht so sicher fühlen sollten, wie sie es taten. Stattdessen wurden Hacker kriminalisiert. Es wurde nie gefragt, warum es einem Jugendlichen möglich war auf wichtige Daten zuzugreifen, sondern nur, wer so dreist war, es zu versuchen. Die Behörden hätten noch Jahre vergeblich versucht ihn zu finden, hätte er sich nicht entschieden, seinen größten Fund öffentlich zu machen. Er hatte wirklich geglaubt, er könnte irgendjemanden wachrütteln, indem er zeigte, wie groß die Arroganz der anderen war, wenn sie glaubten sicher zu sein. Er hatte jemanden wachgerüttelt. Das war das Opfer wert, das er dafür bringen musste.

Im Gefängnis hatte er zum ersten Mal erkannt, wie selbstverständlich ihm der Reichtum seiner Familie vorgekommen war. Nach seiner Entlassung besorgte er sich etwas Startkapital um ein eigenes Unternehmen zu gründen. Er nutzte seine Kontakte, sammelte ein paar seiner begabtesten Freunde zusammen und entwickelte Programme zum Schutz von Computern. Von Hackern gegen Hacker. So baute er sich in kurzer Zeit ein eigenes erfolgreiches Unternehmen auf. So erfolgreich, dass er nicht mehr von seinem Vater abhängig war. Und das war es, was er mehr schätzte als das Geld: Unabhängigkeit.

Sein Unternehmen und mittlerweile anderen Geschäfte warfen genug ab, so dass er sich dieses Penthouse leisten konnte. Es war groß genug um noch jemanden darin wohnen zu lassen. So war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass er Alex anbot bei ihm zu wohnen, solange er in Berlin studierte. Aber er verstand auch, warum es für Ihn schwer war die Situation zu akzeptieren.

Im Gegensatz zu Ben hatte Alex weniger Glück gehabt. Alex war nicht im Überfluss aufgewachsen. Alex' Zweig der Familie gehörte zur klassischen Mittelschicht. Sein Vater, John, war arbeiten gegangen und seine Mutter, Maria, war Hausfrau. Als Alex 15 war starb sein Vater an einem angeborenen, aber unerkannten Herzfehler. Zwar hatte Bens Vater seiner Schwägerin finanziell helfen wollen, aber Alex Mutter war ebenso stolz und stur wie ihr Mann, und so hatte sie es strikt abgelehnt ohne Gegenleistung Geld anzunehmen. Alex hatte diesen Charakterzug von seinen Eltern zum Glück nicht geerbt. Im Gegensatz zu den beiden war er bereit Vernunft anzunehmen, wenn es an der Zeit war.

Nach dem Tod seines Vaters hatten Alex und seine Mutter sich noch ganz gut durchgeschlagen. Sie hatte ihren alten Job in der Buchhaltung wieder angenommen und er begann sich sein Taschengeld selbst zu verdienen. Doch der nächste Schicksalsschlag ließ nicht lange auf sich warten. Keine drei Jahr später wurde bei ihm derselbe Herzfehler festgestellt, an den er seinen Vater verloren hatte, so dass er sich in Behandlung begeben musste. Kurz danach trat bei Marias' Mutter der Pflegefall ein. Maria versuchte ihre Arbeit und die Pflege ihrer Mutter unter einen Hut zu bringen, doch schon bald war sie mit ihren Kräften am Ende. Es war trotzdem Alex, der sich an seinen Onkel wand und um Unterstützung bat. Bens Vater hatte ohne zu zögern geholfen, und so war das schwerste Stück Arbeit gewesen Maria davon zu überzeugen, die Hilfe anzunehmen. Im Nachhinein war sie froh, so viel Unterstützung durch Ihre Familie zu erhalten, auch wenn sie es nie zugeben würde.

Als Alex schließlich die Zusage zum Studium an der Technischen Universität in Berlin erhielt, wollte er zunächst in ein Studentenwohnheim. Wie sich jedoch herausstellte, war das nahezu unmöglich, da die Plätze im Wohnheim in keinem Verhältnis zu denen an der Uni standen. Diesmal war es Ben, der seine Hilfe anbot. Zwar wollte Alex lieber auf eigenen Beinen stehen, aber Bens Überzeugungskraft und seiner Fähigkeit Gegenargumente völlig zu ignorieren war es zu verdanken, dass er schließlich doch mit in das Penthouse zog.

Da saßen und standen sie nun. Die beiden Cousins, deren Leben kaum hätten unterschiedlicher verlaufen können. Der Student und der Hacker. In einem Penthouse, dass manchen Prominenten vor Neid erblassen lies.

„Es ist nichts verkehrt an einem Penthouse“, meinte Ben.

„Aber ein Bettelstudent, der bei seinem reichen Verwandten wohnt und sich von ihm aushalten lässt. Das wirkt verzweifelt und erbärmlich.“

„Klingt für mich eher nach Sitcom. Wenn sie fragt, sag ich habe dich unter Gewaltandrohung gezwungen.“

„Glaubst du, das würde sie mir abkaufen?“

„Vermutlich nicht, aber es lässt mich gefährlicher wirken. Und Frauen stehen auf böse Jungs.“

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