Christian Otte - Lazarus

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Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

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Ben nahm einen Schluck aus der Flasche und ignorierte Alex' halb vorwurfsvollen, halb belustigten Blick.

„Ich zieh mich um. Wann gibt’s Essen?“

„In etwa 30 Minuten“, sagte Alex und begann eine Zwiebel zu schälen.

Ben erhob sich wortlos, verließ die Küche und ging die Treppe zur Galerie hoch.

Ben streifte das Jackett ab, kaum dass die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen war. Während er sein Hemd aufknöpfte betrachtete er die blauen Flecken, die darunter zum Vorschein kamen. Es würde noch einige Tage dauern, bis sie vollkommen verschwunden waren, aber wenigstens schmerzten sie nicht mehr. Es bestand kein Zweifel mehr daran, dass er alt wurde.

Auf Wunsch seiner Eltern, aber auch, weil es seinen eigenen Wünschen entsprach, hatten er und seine Schwester bereits als Kinder gelernt sich selbst zu verteidigen. Hauptsächlich, weil ihre Mutter Angst hatte, sie könnten entführt werden um ihren Vater zu erpressen. Er war tatsächlich nicht unbegabt, wenn man bedachte, dass er in der Schule eine Niete im Sport war.

Jetzt hatte ihn Alex gebeten, ihm ein paar Techniken beizubringen, und Ben tat das nur allzu gerne, da es für ihn eine gute Trainingsmöglichkeit mit flexibler Zeiteinteilung bot. Alex hatte in seiner Jugend, vor dem Tod seines Vaters, seine Zeit mit Parcours vertrieben, lange Handball gespielt, und sogar eine Weile eine koreanische Kampfsportart namens Hapkido praktiziert, aber er hatte weit weniger Erfahrung mit Verteidigungstechniken als Ben. Trotzdem war es ihm gelungen, den erfahreneren Ben einige Male hart genug zu treffen, um deutliche Spuren zu hinterlassen. Es musste einfach am Altersunterschied liegen.

5

Vladimir Wolk stand im Büro seines Vorgesetzten an einem Regal mit Büchern. Er war ein großgewachsener, muskulöser Mann, dessen pure Erscheinung jedem der ihm begegnete Respekt einflößen konnte. Auf den ersten Blick wirke er auf Fremde wie ein ehemaliges Mitglied einer Biker-Gang, dass sich nun als Bankangestellter im Anzug versuchte. Er blätterte gerade durch eine abgegriffene Abschrift eines Werkes von Bernoulli, den er aus dem obersten Regalfach neben dem Modell einer Doppelhelix genommen hatte, als jemand den Raum betrat.

„Ah, Wolk, da sind sie ja“, begrüßte der Mann, der sich schwer auf seinen Gehstock stützte, seinen Untergebenen, „wie ist die Lage im Fall Drakowski?“

„Leider nichts Neues“, sagte Wolk und stellte das Buch zurück an seinen Platz.

„Unsere Nachforschungen führen alle in eine Sackgasse. Wir können zwar nahezu das gesamte Leben des Unfallopfers rekonstruieren, aber wir finden keinen Berührungspunkt mit einem von uns.“

„Können wir es immer noch nicht eingrenzen?“, fragte der alte Mann und hinkte, den Stock mit dem langen weißen Griff, wie ein drittes Bein benutzend, hinter seinen Schreibtisch. Dort angekommen ließ er sich mit einem hörbaren Seufzer in seinen Sessel fallen.

„Das war ja der ursprüngliche Plan“, fuhr Wolk fort und setze sich in einen Sessel gegenüber. Er zog sein Sakko zurecht und strich seine Hose glatt.

„Aufgrund der beginnenden Umwandlungsphase haben wir uns erst auf die letzten 3 Monate vor seinem Unfall beschränkt. Ohne Ergebnis. Deswegen haben wir die Suche ja auch damals ausgeweitet.“

„Und immer noch kein Ergebnis?“, fragte der Vorgesetzte und lehnte sich vor.

Er stützte die Ellenbogen auf den Schreibtisch und legte die Fingerspitzen zusammen. Wilhelm Schulz war der Abteilungsleiter der Aufklärungsabteilung und damit Wolks direkter Vorgesetzter. Wolk musste sich eingestehen, dass er nicht genau wusste, wie alt sein Chef war, die weißen Haare und das tief zerfurchte Gesicht mit der spitzen Nase ließen ihn auf Mitte 60 tippen. Intern trug er den Spitznamen „Adler“, den er der Angewohnheit verdankte über die Gläser seiner rahmenlosen Brille hinweg seine Gesprächspartner in Grund und Boden zu starren. Einer alten Geschichte zufolge hatte er es damit geschafft einigen der übelsten Verbrecher, der letzten Jahre Geständnisse zu entlocken. Das Problem lag vielmehr daran, dass er diesen Blick auch untergebenen Mitarbeitern gegenüber aufsetzte, so dass sie sich ständig beobachtet fühlten. Allerdings sprach die Erfolgsquote seiner Abteilung für sich. Kaum ein Fall der nicht aufgeklärt wurde.

Jetzt lag dieser Blick auf Wolk, den er, als einer von wenigen, nicht außer Fassung brachte.

„Wir haben alles probiert, was uns eingefallen ist. Wir haben Daisy sogar die kompletten Aufnahmen durchsehen lassen. Nichts. Es ist als ob die Umwandlung bei ihm natürlich eingesetzt hat. Wie die Pubertät.“

„Und wir wissen, dass das unmöglich ist“, resümierte der alte Mann und lehnte sich in seinem Sessel zurück.

„Genau.“

„Und was haben Sie jetzt vor?“

„Ich werde den Fall abgeben. Ich habe da ein neues Projekt und dafür würde ich gern etwas mehr Zeit aufwenden. Vielleicht fällt mir etwas ein, wenn ich nicht die ganze Zeit daran denke.“

Schulz nickte.

„Exquisitorin Karamidou wird den Fall weiterbearbeiten. Sie war von Anfang an dabei und ...“

„Ich denke, das wird nicht notwendig sein. Sie haben jetzt knapp anderthalb Jahre an diesem Fall gearbeitet und sind nicht einen Schritt vorwärtsgekommen. Ich werde den Fall schließen.“

Wolk wollte protestieren, aber er wusste welche Argumente er hatte und welche Gegenargumente er zu hören bekommen würde. Diskussion sinnlos.

„Geht klar“, sagte er und erhob sich.

„Noch eins“, hielt ihn sein Vorgesetzter auf, „was ist das für ein neues Projekt?“

„Es geht um einen Feldversuch, den ich gern beobachten möchte.“

„Brauchen Sie etwas dafür? Wenn ich helfen kann, sagen Sie Bescheid.“

„Danke, aber ich habe alles was ich brauche. Auf wiedersehen.“

Mit seinem letzten Satz schloss sich die Tür hinter ihm.

Auf einem Sofa in der Nähe saß Melina Karamidou und blätterte in einer Zeitschrift, als Wolk aus dem Büro kam. Sie legte die Zeitschrift weg als er sich neben sie setzte.

„Und? Was hat Schulz gesagt?“

„Er will den Fall schließen.“

Sie drehte sich ihm zu.

„Aber das kann er nicht tun. Wir haben immer noch keinen Hinweis wie, ...“

Wolk hob beschwichtigend die Hand um sie zu unterbrechen.

„Das weißt du, das weiß ich, dass weiß er. Genau deswegen schließt er den Fall, weil nicht noch mehr Leute noch mehr Zeit in einen Fall ohne Lösung investieren sollen. Absolut verständlich, wenn auch frustrierend.“

„Das kannst du aber laut sagen.“ Sie schnaufte kurz verächtlich und drehte sich auf ihrem Platz wieder nach vorne. „Und wie geht es weiter?“

„Ich werde Meister Claudius aufsuchen und mit ihm über meinen Feldversuch sprechen. Er hatte da noch ein paar Anmerkungen“, sagte Wolk, während Melina vom Sofa aufstand. „Und morgen werde ich mit meinem Verbindungsmann Kontakt aufnehmen.“

„Alles klar. Dann viel Erfolg.“

Melina beugte sich zu Vladimir herunter, gab ihm einen Kuss und fügte hinzu: „Komm nicht zu spät nach Hause.“

Im Aufzug fuhr bereits einer der Weißkittel aus der Entwicklungsabteilung als Wolk dazu stieg. In seinen Armen balancierte er eine ganze Batterie aufgerollter Papiere.

„Moin, Roland.“ grüßte er etwas barscher als er es eigentlich wollte.

Roland von Braun registrierte den Unterton gar nicht, und war Wolk deswegen auch nicht böse. Er war wie immer viel zu sehr mit den Gedanken bei seiner Forschung, so dass er nur am Rande überhaupt mitbekam, dass sich noch jemand im Fahrstuhl befand.

„Oh, hallo Vladi. Wolltest du ins Labor?“

„Nein, ich bin auf dem Weg ins Allerheiligste.“ Wolk massierte sich die Schläfen um dem Kopfschmerz entgegenzuwirken, der sich gerade aufbaute.

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