Christian Otte - Lazarus

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Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

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Einem Impuls folgend hatte er die Augen geschlossen, nachdem er das Motorrad mit der Leitplanke kollidieren sah. Nun schoss ihm seine innere Stimme durch den Kopf, die ihn aufforderte seinen schmerzenden Körper zu ignorieren, die Augen zu öffnen und schnell von der Straße zu kommen. Als er die Augen öffnete, sah er das Profil der Reifen des Lastwagens, dessen Fahrer auf der nassen Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte.

2

Schwester Bianca sah von den vor ihr liegenden Unterlagen auf. Der größere der beiden Männer, die vor Ihrem Tresen standen, wiederholte seine Frage.

„Wo finden wir Doktor Hansen?“

„Einen Augenblick, ich werde ihn holen“, erwiderte Bianca und griff zum Hörer. Sie tippte die Nummer von Doktor Hansens Telefon. Während es klingelte musterte sie die beiden Besucher. Der Größere war muskulös, hatte markante Gesichtszüge und einen 3-Tage-Bart. In dem dunklen Anzug und mit seinen kurz geschorenen Haaren erinnerte er sie sehr an einen Türsteher. Aber dass er eine Brille mit abgedunkelten Gläsern in einem Gebäude trug fand sie übertrieben. Der kleinere von beiden sah aus wie eine jüngere Kopie seines Partners. Mit weicheren Gesichtszügen, weniger Muskeln und längeren Haaren, aber eine Ähnlichkeit war eindeutig zu erkennen.

„Hallo, hier sind zwei Herren für Sie auf Station 7 und sie ...“

„Ich bin sofort da.“

Dass der Doktor so schnell aufgelegt hatte war untypisch, aber in Krankenhäusern gab es immer etwas, das wichtiger war als zu telefonieren.

„Er wird gleich da sein. Setzen Sie sich doch!“, sagte sie und deutete auf ein paar zusammenstehende Stühle an der Wand.

Der größere Mann bedankte sich, aber Bianca konnte trotz seiner oberflächlichen Höflichkeit an seiner Stimme hören, dass er gereizt war. Und warum trug er innerhalb eines Gebäudes eine Sonnenbrille?

Der Besucher wandte sich zu dem kleineren Mann um, der sich auf einen der Stühle gesetzt hatte, ging auf ihn zu und blieb stehen.

„Wenn es stimmt, was Hansen vermutet ist die Kacke echt am Dampfen.“

„Aber es wird nicht besser, wenn du dich darüber aufregst. Setzt dich doch erst“, antwortete der Kleinere und tätschelte den Sitz neben sich.

„Ich habe eben lange genug gesessen.“

„Beruhige dich, du weißt, dass es nicht gut ist, wenn du dich so aufregst.“

Bevor der größere noch etwas erwidern konnte, wurde er von einem kleinen, schmalen Mann in Arztkittel unterbrochen.

„Sie sind von der Zentrale? “

„Ja, das sind wir. Doktor Hansen nehme ich an?“, sagte der Große und schüttelte die ihm entgegen gestreckte Hand.

„Richtig, folgen Sie mir.“

Das taten die beiden Männer auch. Um eine Ecke, ein Stück den Flur herunter, mit dem Fahrstuhl nach unten und einen langen Gang entlang.

Der Arzt öffnete die Tür zu einem gekachelten Raum und schaltete das Licht an. Der große Mann betrat den Raum, währen der kleinere vor der Tür stehen blieb.

„Kommst du nicht mit rein?“

„Du weißt wie ich darüber denke.“

Der Große zuckte mit den Schultern und ließ die Tür los, die er höflicher weise aufgehalten hatte.

Er trat neben den Doktor an den Tisch, auf dem der Leichnam lag, dessentwegen die Zentrale die beiden hergeschickt hatte.

„Das ist er“, sagte Hansen, während der große Mann Latexhandschuhe aus seinen Anzugtaschen fischte.

„Zeitpunkt des Todes?“

„Heute Morgen, kurz nach zwei ging der Anruf bei der Notrufzentrale ein. Die Verletzung war sofort tödlich.“ Dabei deutete er auf die Stelle, an der man an einem menschlichen Körper den Kopf erwarten würde.

„Haben sie irgendwelche weiteren Informationen, die nützlich sein könnten?“, fragte der Mann, der nun mit der rechten Hand im Brustkorb der Leiche herumtastete.

„Nur, was ich der Zentrale schon mitgeteilt habe. Name, Alter, Krankengeschichte, alles soweit korrekt.“

„Von wann ist sein Ausweis?“

Der Doktor nahm eine Akte von einem Tisch in der Nähe und blätterte darin herum.

„2 Jahre alt“, sagte er schließlich, als er die Kopie der Karte gefunden hatte.

Der Mann tastete inzwischen den Stumpf ab, der vom Hals übriggeblieben war. Er fand was er suchte, war darüber aber sichtlich nicht erfreut.

Er richtete sich auf, streifte die Handschuhe ab und ging zum Waschbecken in der Ecke.

„Sie hatten Recht“, sagte er an Hansen gewandt, während er sich darauf konzentrierte seine Hände zu schrubben.

„Dann nehme ich an: ' das übliche Prozedere'?“

„Ja, das ganze Programm. Ich schicke Ihnen eine Putzkolonne, die sollte in spätestens einer Stunde da sein.“

„Danke.“

„Ich danke Ihnen, Doktor Hansen.“

Der große Mann verließ den Saal und sprach mit jemandem über ein Mikrophon, das in seiner Brille eingebaut war, und beendete das Gespräch erst, als die beiden Männer im Anzug die Pathologie bereits verlassen hatten.

„Die Putzkolonne ist unterwegs und wird in 45 Minuten hier sein.“

„Also hatte Hansen Recht?“, es war eher eine Feststellung des kleineren Mannes als eine Frage.

„Ja, leider. Irgendjemand hat sich nicht an die Spielregeln gehalten.“

„Aber warum?“

„Das weiß ich nicht. Es ergibt keinen Sinn. Und genau das ist, was mich stört.“

Die beiden verließen das Klinikum durch das Forum, durch das sie auch hineingekommen waren.

„Hast du dich beruhigt?“, fragte der Kleinere.

„Ja“, grummelte der Große und setzte seine dunkle Brille ab. Seine Augen hatten jetzt wieder ihr menschliches Aussehen.

3

Der Wagon war dicht gefüllt. Etwas anderes hatte Anna auch nicht erwartet. Nicht um diese Zeit und nicht an dieser Station. Wenn andere Leute auf der Arbeit schon ihre erste Frühstückspause hatten, fuhren Studenten wie sie zur Uni. Klar gab es auch die eifrigen Studenten, die früh morgens um 8 Uhr zur ersten Veranstaltung gingen, weil diese leerer waren und man besser mit dem Dozenten in den Dialog treten konnte. Aber die meisten Vorlesungen begannen erst um 10 Uhr. Dementsprechend verstopften die meisten Studenten Wege, Straßen und U-Bahnen erst zu dieser Zeit.

Um sich herum hatte sie nur Schultern und Rücken auf Augenhöhe. Ihr Pferdeschwanz klemmte zwischen ihrem Rucksack und dem Mann hinter ihr. Sie hatte eigentlich kein Problem mit der Enge in Berliner U-Bahnen zur Hauptverkehrszeit, aber trotzdem empfand sie es heute extrem unangenehm. Vielleicht sollte sie auch früher zur Uni fahren. Der Gedanke kam ihr bekannt vor. Hatte sie sich das gleiche nicht auch am Anfang des letzten Semesters vorgenommen? Jetzt wo sie so darüber nachdachte, ja das klang plausibel. Offensichtlich hatte das Konzept die vorlesungsfreie Zeit nicht überlebt.

Die Türen öffneten sich und die Welle aus Studenten ergoss sich über den Bahnsteig und trug Anna Richtung Ausgang.

Sie versuchte sich möglichst nah an der Wand zu halten um nicht wie ein Ball hin und her geschmissen zu werden. Zum Glück für sie dauerte es nur einige Sekunden, bis sie wieder den Himmel über sich sah. Sie trat einen Schritt zur Seite, kaum dass sie die Treppe verlassen hatte. Sie versuchte ihre Jacke, das Tuch, das sie sich um den Hals gewickelt hatte, ihren Rucksack und Ihre Handtasche zu ordnen. Sie musste sich endlich angewöhnen, die wichtigsten Sachen aus ihrer Handtasche in den Rucksack zu packen um nur noch mit einer Tasche zur Uni zu gehen. Auch dieser Gedanke kam ihr vertraut vor.

Irgendwie hatte sich in dem Gedränge der Bahn ihr Tuch in einem der Reißverschlüsse verhakt und mit ihren langen braunen Haaren verknotet, während ihre Handtasche zwischen Ihren Rücken und den Rucksack gewandert ist. Sie wollte ihre Haare durch reines Ziehen befreien, aber der Schmerz verriet ihr, dass das keine gute Idee war.

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