Christian Otte - Lazarus

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Alex Doyle, will nach einer Herztransplantation eigentlich nur sein Studium in Berlin aufnehmen. Doch nach einem Überfall auf Ihn und seine Freundin wird er von einem fremden Mann aufgesucht, der ihn davon überzeugt, dass es eine verborgene Gesellschaft mitten in Berlin gibt. Vampire, Werwölfe und viele Arten anderer Wesen, die Alex bisher nur aus Mythen und Legenden kannte, leben mitten unter den Bewohnern der Hauptstadt. Unerkannt für jeden, der nicht eingeweiht ist. Alex versucht sich noch in dieser Welt zurecht zu finden, als er Zeuge wird, wie einer seiner Professoren vor versammeltem Hörsaal tot zusammenbricht. Während alle von einem Herzinfarkt ausgehen ist Alex überzeugt, dass es sich um Mord handelt. Da ihm niemand glaubt, versucht er auf eigene Faust herauszufinden, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Während Alex noch nach einem Sinn in den letzten Worten des Professors sucht hat der Mörder bereits sein nächstes Opfer ausgewählt.

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„Oh, verstehe, ich hätte da aber noch etwas für dich. Kannst du gerade mitkommen?“

Wolk fischte sein Handy aus der Tasche und sah auf die Zeit auf dem Display.

„Klar. Ich habe eh noch etwas Zeit bis zu meinem Termin.“

Die Türen des Fahrstuhls öffneten sich und Roland trat eilig hinaus. „Prima, folge mir.“

Wolk war sich sicher, dass Roland das auch gesagt hätte, wenn er abgelehnt hätte.

Das Labor hatte sich nicht viel verändert, seit Wolk hier gearbeitet hatte. Es hatte immer noch den leichten Geruch von Schwefel und Ammoniak. Die Wände waren noch immer weiß gekachelt und mit Zeichen und Symbolen versehen. Der massive Tisch an der Nordseite, auf dem ein Buch, aufgeschlagen lag, war größer als er ihn in Erinnerung hatte und ein Monitor war nun darin eingearbeitet. Unter dem Abzug in der westlichen Wand standen nebeneinander Reagenzgläser, Tiegel, Töpfe und kleine, verzierte Schalen mit Mineralien, Kräutern und allerlei Flüssigkeiten. Der Labortisch an der Südseite war halb mit einer kompliziert aussehenden Anordnung von Kolben, Glasröhren, Schläuchen und Bunsenbrennern zugebaut. Vermutlich mal wieder ein Versuch bei einer der Laborassistentinnen zu punkten. Aus seiner eigenen Zeit bei den Weißkitteln wusste er, dass es keinen Grund gab eine solch große und komplexe Apparatur hier im Labor aufzubauen. Einzig um einer der Laborassistentinnen durch umfassendes Wissen zu imponieren machte es Sinn. Nicht das es schon je geklappt hätte, aber einige Weißkittel waren in erster Linie Wissenschaftler durch und durch. Hochintelligent, ohne Frage, aber in der Interaktion mit anderen Menschen manchmal etwas schwerfällig.

Roland beugte sich über einen Glaskolben auf dem anderen Labortisch, während Wolk noch versuchte in den vorschriftsmäßigen Kittel zu schlüpfen. Wieso hatte man eigentlich alle Leihkittel mindestens eine Nummer zu klein für ihn angeschafft? Der Kolben stand auf einem steinernen Untersetzer, in den 3 konzentrische Kreise eingelassen waren. Der kleinste der Kreise war nur etwas größer als der Kolben, so dass dieser in der passenden Vertiefung genau mittig saß. Die Ringe waren nur knapp einen halben Zentimeter breit, mit allerlei Schriftzeichen, Runen und Symbolen versehen und schlossen direkt aneinander an. Der äußere und innere Ring waren aus verschiedenen Metallen gefertigt und die Zeichen waren eingeritzt worden. Der mittlere Ring war aus Acryl und weiße Zeichen waren im Inneren eingeschlossen.

In dem Glaskolben schwang eine schwarze Flüssigkeit hin und her, ohne dass der Kolben bewegt worden war. Auf den ersten Blick hätte man annehmen können, ein kleines Tier wäre in einen mit Teer oder Tinte gefüllten Kolben gefallen und versuchte daraus zu entkommen. Wolk wusste es besser, schließlich hatte er die Grundlagen für dieses Meisterwerk geschaffen.

„Ist es stabil?“ Der Forscher in Wolk meldete sich wieder zu Wort.

„So stabil, wie wir es haben wollen.“ antwortete von Braun, nicht ohne einen gewissen Stolz.

Wolk betrachtete die wabernde Flüssigkeit weiter gebannt. Er hatte so viele Fragen. Der Inhalt des Kolbens vor ihm war ein Meilenstein. Selbst in den Laboren der Organisation für die er arbeitete war es revolutionär. Aber hätte er sich jetzt auf eine fachliche Diskussion mit von Braun eingelassen, hätte er seinen Termin mit seinem Meister vergessen können, und das Abendessen mit Melina sowieso. Er entschied sich daher sein Treffen mit seinem Verbindungsmann auf nächste Woche zu verschieben und am nächsten Tag nochmal ins Labor zu kommen. Sein neues Projekt würde auch ein paar Tage später starten können.

Das Allerheiligste war die unterste Ebene der Zentrale. Der ganze Bau lag etwa 15 Meter unter der Erde und reichte mit seinen elf Stockwerken fast 60 Meter zusätzlich in die Tiefe. Auf der Ebene des Allerheiligsten hatten die 13 Meister, die im Rat saßen, ihre Räume. Die offizielle Bezeichnung der Sektion in der Wolks Meister sich aufhielt war UG 10-C. Den Namen „Allerheiligstes“ hatte die Abteilung wegen des Tresorraums in UG 10-A. In Anlehnung an den Tempel Salomons wurden dort besonders wertvolle, gefährliche und seltene Artefakte aufbewahrt. Das Artefakten-Archiv in UG 10-B war voller weniger gefährlicher Gegenstände, die häufiger von den Meistern benötigt wurden. Da es sich bei den Meistern in der Regel um alte Männer und Frauen handelte, zogen sie beim Bau der Zentrale mit den Artefakten in die unteren Räume. Auf diese Weise wurden sie ebenso gut wie die Artefakte von äußeren Einflüssen abgeschirmt und waren darüber hinaus in der Lage die Artefakte, die sie gerade brauchten, schnell zu bekommen.

Der Zutritt zum Allerheiligsten war nur auf ausdrückliche Einladung eines Meisters gestattet, und selbst jemand wie Wolk, der ein so enges Verhältnis zu seinem Meister hatte, wie kein anderer, musste sich das Procedere der Sicherheitsüberprüfung beim Eingang antun.

Er verließ den Aufzug, durchschritt den kurzen Tunnel und stellte sich auf die kreisförmige Markierung in der Sicherheitsschleuse, die daraufhin zu glühen begann. Der Wächter, der die Prozedur überwachte rührte keinen Finger, blinzelte nicht einmal, während Wolk in der Sicherheitsschleuse überprüft wurde. Wolk hasste diese Überprüfung. Nicht weil er der Ansicht war, sie sei überflüssig, auch nicht, weil die Sicherheitsschleuse klein genug war um Klaustrophobie in ihm auszulösen, sondern weil er dieses Engegefühl in der Brust erst wieder loswurde, wenn er die Ebene verließ. Ein Summen beendete die Überprüfung und der Wächter griff in ein Regal, an dem sich ein kleines Fach geöffnet hatte. Den daraus hervorgeholten silbernen Armreif reichte er wortlos Wolk, der diesen sofort umlegte. Da war sie wieder. Diese Enge. Wolk verließ den Kreis und ging zwischen den beiden steinernen Riesen durch, die die Tür zum Allerheiligsten bewachten.

In der Mitte des Allerheiligsten war ein kleiner Garten angelegt worden. Eine Oase der Ruhe an einem der stillsten Orte der Welt. Das Plätschern des künstlichen Wasserfalls unterstrich die Szene, hallte aber trotz der 9 Meter hohen Decke nicht nach. Beleuchtet wurde die gesamte Etage von der kleinen Glaskugel, die an dem künstlichen Himmel die Sonne darstellte. Um den Garten führte der Portikus, ein Säulengang, im Kreis an allen Türen der Etage vorbei. Vladimir ging bis zur Tür mit einem – in eine Marmorplatte eingelassenem – Gamma aus Bronze davor. Er klopfte und wartete das sich die schwere Eichentür öffnete.

Meister Claudius saß hinter seinem Schreibtisch. An den Wänden hatte sich im Laufe der Jahre eine gewaltige Sammlung von Büchern der unterschiedlichsten Fachgebiete angesammelt. Dort standen Bücher über Anatomie, neben Büchern über Alchemie, Neurochemie neben Numerologie, Astrophysik neben Astrologie. Das erste Mal in diesem Raum hatte sich Vladimir noch gefragt ob Meister Claudius diese Bücher alle gelesen hatte. Seiner Schätzung nach würde die gesamte Lebenszeit eines Menschen nicht reichen, all diese Bücher zu lesen, abgesehen davon, dass der Stoff teilweise in Bereiche eindrang, für die man zunächst mehrere Jahre hätte studieren müssen. Mittlerweile wusste er, dass es möglich war und dass Claudius wirklich den Inhalt aller Bücher kannte, verstanden hatte und bei Bedarf aus dem Gedächtnis abrufen konnte. Und für den seltenen Fall, dass er etwas nicht mit Sicherheit wusste kannte er den genauen Standort des Buches um es nachschlagen zu können. Ein bemerkenswertes Talent, aber für den Einsatz im Feld, wie Ihn Vladimir bevorzugte, nur bedingt geeignet.

Der Meister kritzelte auf einem Blatt auf seinem Schreibtisch herum, murmelte was er aufschrieb und winkte Vladimir mit der freien Hand zu sich heran, gab ihm aber gleich darauf mit Handzeichen zu verstehen, dass er warten solle. Vladimir nahm an einem Tisch in der Ecke neben der Tür Platz.

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