Hans Gerd Scholz - Sucht Ho Ki Su

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Ho Ki Su, Offizier der Atomwaffe Nordkoreas, wird ins Straflager verbannt, da er sich unerlaubt Zugang zum Internet verschafft hat. Die letzte verbliebene stalinistische Diktatur muss um ihre Existenz fürchten, falls junge Menschen die Wahrheit über die Situation im Land erfahren. Die ist geprägt von Hunger und Entbehrungen der Bevölkerung. Lediglich die gottgleichen Führer leben in Saus und Braus. Sie stützen ihre Macht auf den Besitz von Atomwaffen, mit denen sie weite Teile des westlich orientierten Asiens bedrohen. Ho Ki Su, im Besitz der Standortkoordinaten der Atomraketen, gelingt die Flucht. Falls sein Wissen in ausländische Hände gelangt, droht der mächtigsten Waffe des Regimes die Vernichtung. Der Geheimdienst jagt daher mit allen Mitteln den Flüchtenden.
Die Romanhandlung spielt in der Gegenwart vor dem Hintergrund der latenten Spannungen zwischen Nordkorea und seinen Nachbarländern. Sie ist frei erfunden, basiert jedoch auf der realen Situation in diesem Teil der Welt. So oder so ähnlich könnte sie sich jederzeit zutragen.

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Fern am Horizont erhob sich der steile Gipfel eines knapp 2000 m hohen Gebirgszug. Dies war sein nächstes Ziel. Sollte er es erreichen, würde er auf die gleiche Weise eine neue Landmarke finden müssen, auf die er dann zusteuern würde. Aber so weit war er noch nicht.

Zunächst folgte er dem schmalen Pfad des Fußwegs, der in nördliche Richtung führte. Genau westlich befand sich das Lager, das er weiträumig umgehen wollte. Durch lichten Bergwald, bestehend aus windschiefen Kiefern, vereinzelten Hecken und Brombeergestrüpp führte der Weg leicht bergan. Im Sommer musste er mit Hirten und deren Hunden rechnen, doch jetzt war die Weidezeit längst vorüber, so dass er damit rechnen konnte, niemandem zu begegnen. So schnell er konnte schritt er voran. Er musste soviel Strecke machen wie möglich. Allerdings durfte er sich nicht überanstrengen. Seinen Wunsch, in den Laufschritt zu fallen, musste er zügeln. Schon allein deshalb, weil er sich damit verdächtig gemacht hätte, sollte ihn jemand sehen.

Nach zwei Stunden kreuzte ein breiter Weg seinen Pfad. Er wählte die Richtung nach Westen, weil er glaubte, sich nun in ausreichender Entfernung nördlich des Lagers zu befinden. Steil wand sich der Karrenweg bergab. Frische Radspuren zeigten an, dass er häufig genutzt wurde. Er erkannte die Hufabdrücke eines Pferdes. Nach einer knappen halben Stunde überquerte er auf einer primitiven Holzbalkenbrücke einen schäumenden Gebirgsbach. Ebenso steil ging es nun weiter bergan zum Sattel des Bergrückens.

Gerade rechtzeitig gelang es ihm, hinter einer Hecke zu verschwinden, als ihm ein Pferdefuhrwerk entgegenkam. Der Bauer hatte ihn wohl nicht gesehen. Ki Su wartete, bis das Gespann um die nächste Ecke verschwunden war.

Wahrscheinlich gab es in den Gebirgsregionen im dünn besiedelten Innern des Landes noch Bauernhöfe, die von der Regierung nicht enteignet worden und zu Kolchosen nach sowjetischem

Vorbild umgeformt waren wie in den fruchtbaren Küstenregionen. Hier war kaum etwas für die Volkswirtschaft zu holen. Das trockene Land taugte, schon allein aufgrund der Höhenlage, nur zur Weidewirtschaft. Ziegen, Schafe, vielleicht die eine oder andere Kuh konnten man davon ernähren. Auch wenn die Bewohner ständig am Existenzlimit lebten, waren sie wahrscheinlich zufriedener als die hungernde Stadtbevölkerung in den Industriezonen, dachte Ki Su.

Er war müde. Der lange Weg durchs Gebirge hatte seine Spuren hinterlassen. Seim Mantel war verschmutzt, weil er auf einem steilen Abhang ausgerutscht und einige Meter abgeglitten war. Aber das war nicht das Schlimmste. Viel mehr störte ihn, dass er seit zwei Tagen nichts mehr gegessen hatte. Er fühlte, wie seine Kraft allmählich zu schwinden begann. So sehr er auch suchte, weder Augen noch Nase konnten etwas Essbares entdecken. Zwar hörte er ab und an Krähen schreien, doch es war unmöglich, ihrer habhaft zu werden. Selbst mit der Pistole konnte er keinesfalls auf Schussweite an sie heran kommen.

Und die Waffe wollte er auf gar keinen Fall einsetzen. Sechs Schuss befanden sich im Magazin, ein siebter im Lauf. Das war wenig genug, sollte er sich verteidigen müssen. Woran er nicht denken mochte. Dann war der letzte Schuss für ihn. Er würde sich nicht gefangen nehmen lassen, sondern sein Leben so teuer wie möglich verkaufen. Das schwor er sich immer wieder. Nein, er würde alles tun um zu verhindern, dass man ihn folterte. Dann sich lieber selbst die Kugel geben.

Ein paar letzte, von der Sommersonne getrocknete Beeren fanden sich vereinzelt auf den Sträuchern. Die steckte er gleich in den Mund, froh, etwas nahrhaftes zu sich zu nehmen. Für lange Suchaktionen hatte er keine Zeit. Er war auf das angewiesen, was er gerade so fand. Einige Hagebutten und Schlehen hatte er außerdem sammeln können und sie in den Manteltaschen verwahrt. Dazu ein paar einigermaßen genießbar aussehende Pilze.

Er beschloss, sich einen Platz für die Nacht zu suchen. Unter einem überhängenden Felsen fand er trockenen sandigen Boden. Tau und Regen konnten ihm an dieser Stelle nichts anhaben. Aber wie wollte er sich vor den eisigen Temperaturen in der Nacht schützen? In der Nähe fand er einen schilfbestandenen kleinen Weiher. Ki Su zückte sein Messer und begann mit der scharfen Klinge die festen Halme des mehr als zwei Meter hohen Schilfes zu durchtrennen. Er wünschte sich eine Sichel für diese Arbeit, doch auch mit der Messerklinge ließen sie sich leicht durchtrennen. Nach einer knappen halben Stunde hatte er ein Bündel mit einem Durchmesser von mehr als einem halben Meter geschnitten und zum Lagerplatz geschafft.

Nun begann er, trockenes Holz und Gras zu sammeln, um ein Feuer zu entzünden. Die Nacht würde kalt werden, so viel war klar. Die Furcht, sich eine schlimme Erkältung mit Fieber zu holen, überwog seine Bedenken. Natürlich bestand durch das Feuer eine erhöhte Gefahr, entdeckt zu werden. Aber er hatte keine Wahl.

Auch wenn er kein Papier hatte, gelang es ihm mühelos, die trockenen Grasbüschel zu entzünden. Bald brannte ein kleines, knisterndes Feuer. Er ging zu dem Teich, um die Konservendose, die er aus dem verfallenen Bauernhof mitgenommen hatte, mit Wasser zu füllen. Als es auf dem Feuer zu kochen begann, füllte er die gesammelten Pilze, Beeren und Früchte hinein, um eine Eintopfsuppe zu bereiten. Er hoffte inständig, dass dies alles einigermaßen bekömmlich sein würde. Der Geschmack interessierte ihn zunächst weniger, es ging darum, sich nicht den Magen zu verderben. Deshalb ließ er die Brühe fast zwanzig Minuten vor sich hin köcheln.

Der knappe Liter Suppe sah nicht nur unappetitlich aus, sondern roch und schmeckte auch so. Aber längst nicht so schlimm wie der fürchterliche Fraß im Lager. Und so schluckte Ki Su das Gebräu tapfer hinunter. Er bedauerte, keine Maden und Würmer gefunden zu haben, die diesem dünnen Brei etwas Würze und tierisches Eiweiß hinzugefügt hätten. Einen Löffel besaß er nicht, er trank einfach aus der Dose.

Mit vollem Magen stellte sich schnell eine bleierne Müdigkeit ein. So nah wie möglich legte er sich an das Feuer. Hier in dem engen Bachtal würde der Schein nicht weit zu sehen sein. Er vertraute auf sein Glück und schlief schnell ein.

***********

Han Sorya war der Verzweiflung nahe. Nicht die geringste Spur von dem Flüchtling. Zwar gab es zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung auf Grund der ständig wiederholten Suchmeldungen in Fernsehen, Radio und mittlerweile auch in den Zeitungen, doch alle Nachforschungen verliefen im Sand. Man hatte ein paar Männer, die dem Fahndungsfoto ähnlich sahen, festgenommen, doch schon bald hatte sich ihre wahre Identität herausgestellt. So kamen sie jedenfalls nicht weiter. Alle Mitarbeiter taten ihr möglichstes, saßen an den Telefonen, verhörten die Festgenommen, steckten an der Wandkarte den Kreis ab, in dem sich der Gesuchte befinden konnte. Und dieser wurde immer größer.

Er beschloss, die Landgrenze im Norden weiter zu sichern. Dazu benötigte er rund eintausend Soldaten, die er in einem Streifen von fünf Kilometern davor in Stellung bringen wollte. Ausgerüstet mit Nachtsichtgeräten, Hundestaffeln und allem, was das moderne Kriegsarsenal sonst noch hergeben würde, müsste sie für einen Flüchtling absolut unpassierbar sein. Außerdem sollte der gesamte Grenzbereich intensiver als bisher mit Hubschraubern überwacht werden.

Han Sorya wurde bei seinem Vorgesetzten, General Lee Son Ok vorstellig.

„Ich vermute, dass der Gesuchte in diesem Grenzabschnitt versuchen wird, nach China zu gelangen. Wir müssen ihn stärker sichern!“.

„Wie stellen Sie sich das vor?“, ereiferte sich sein Vorgesetzter. „Woher soll ich die Verstärkung nehmen?“

„Ich brauche eintausend gut ausgebildete Männer, fuhr Han Sorya ungerührt fort. „ich muss doch nicht an die Bedeutung der Suchaktion erinnern!“

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