Herbert von Lemgo - Bunker-Mord

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Wie beim 1. Fall «Chop Suey pikant!» besticht diese turbulente Milieustudie aus Hamburg mit viel Witz, Esprit und einer Menge «Wasser» in Form von Tränen. Wiederum kann sich Finns Familie mit Roland innerhalb eines komplizierten Falls extravertiert in Szene setzen, wobei die derbe und gar nicht spröde Wasserkante Hamburg mit ihrem kräftigen Wind einen speziellen Humor in die Geschichte hineinbläst. Die Aufklärung eines fünfzig Jahre alten Mordfalls an einem französischen Au-pair lässt das Herz des Neu-Forensikers Roland höher schlagen. Zur Aufklärung müssen sich die Ermittler ins Ausland nach Falaise, Frankreich begeben, um das vertrackte Verbrechen zu entwirren. Der Fall wartet mit ungeahnten Wendungen auf, die die Tragödie und Zerstörung einer Familie schonungslos offenlegen, wobei Machtbesessenheit, Gefühlslosigkeit, rücksichtsloser Egoismus bis hin zu Schizophrenie die Schicksale der Personen antreiben und zum Abgrund führen. Fingerspitzengefühl sowie französische Köstlichkeiten bringen Finn und Roland letztlich zur Lösung?

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»Ich hole schon mal was zu trinken und dann klönen wir und lassen solange die Leiche im Keller! Nur nicht in der Maria!«

Also, was soll ich sagen. Fast ist es so wie beim letzten Mal. Während Kyra und ich uns gegenübersetzen, drängt Roland sich langsam und stetig immer näher an Hannah ran, die es auch geschehen lässt. Wir quatschen und quatschen und merken gar nicht wie die Zeit vergeht, bis:

»Es ist gleich 1.00 Uhr. Ich muss heute in die Schule. Gute Nacht!«, und weg ist Kyra.

»Was? Schon so spät? Ich muss sofort in die Kiste!«, und auch Hannah ist verschwunden.

»Ja, mein Lieber. Jetzt sind wir allein! Du glaubst nicht, wie wir uns alle freuen, dich wiederzusehen! Meine Töchter sind wie verwandelt!«, sage ich zu Roland.

»Wirklich, Finn?«

»Du merkst das nicht, kannst du ja nicht! Ich aber! Normal ist Alltag! Jetzt, wo du da bist, ist Feiertag und Gute-Laune-Tag! Die beiden schlafen in einem Bett, wie ein Ehepaar. Ich habe es selber nicht geglaubt, wenn ich es nicht gesehen hätte. Darüber freue ich mich, obgleich ich mich auch selbst ohrfeigen könnte, Hannah nicht schon früher zu uns geholt zu haben. Ein Fehler, den ich jetzt korrigiert habe. Und während die beiden zusammenkleben, ziehe ich mich auf meine Empore zurück. Aber ich will nicht rummäkeln. Auf die Dauer kann das so nicht gehen. Mir gefällt meine Rolle der Ungebundenheit, ich habe ja meine Töchter. Aber die beiden werden irgendwann flügge! Und dann?«

»Dann heiraten wir beide dich, Papa!«, kommt die freche Kyra noch einmal zurück.

»Das nennt man Bigamie, Kleines! Und ist strafbar!«, antworte ich ihr.

»Sag ich doch: Drecksgesetz!«, und schon ist sie wieder weg.

Am nächsten Morgen. Nachdem die beiden aus dem Haus sind, schnallen Roland und ich uns die Laufschuhe an und begeben uns an die Alster zum munteren Aufgalopp. Was das so bedeuten soll? „Auf“ ist korrekt, aber vom „Galopp“ sind wir weit entfernt, schließlich müssen ein paar Bierchen beziehungsweise (Reis)weine samt Schlaf aus dem Körper geschwitzt werden. Und so wundert es auch gar nicht, dass wieder Jan von hinten angelaufen kommt:

»Hallo Finn! Ach, da ist ja wieder der Bulle aus Frankfurt!«, grüßt er lachend.

»Habt ihr eine Leiche im Schlepptau, weil ihr kaum von der Stelle kommt? Haha!«

»Wir sind noch müde von gestern!«, antwortet Roland.

»Also Weiber und Alkohol!«, behauptet er postwendend.

»Das zweite. Du weißt doch, Jan! Weiber! Ne, ne, es gibt nur die Töchter. Und außerdem haben wir zu Hause ein Keuschheitsgebot!«

»Na klar doch! Und tschüs!«

»Bis zu Party!«, rufe ich ihm noch hinterher.

Kaum ist er weg, kommt uns Norbert auf dem Fahrrad entgegen.

»Was ist denn mit dir los?«, frage ich ihn.

»Hab Bein!«, kommt es etwas kläglich zurück.

»Kommt vom Kiffen und Wein!«, rufe ich ihm zu.

»Zur Party bringst du deinen „Leichten“ mit!«

»Versprochen!«, und auch er ist weggerollt.

»Leichten?«, fragt Roland.

»Norbert handelt mit Weinen! Er hat seinen Laden hier um die Ecke! Können wir morgen hingehen, wenn du möchtest?«

Und so trödeln wir uns um die 7,4 Kilometer. Währenddessen erzählt mir Roland von seinem neuen Fall:

»1964 ist im Süden von Hamburg ein Au-pair-Mädchen erwürgt und vergewaltigt worden. Man hat sie seinerzeit in einem alten Bundeswehrbunker in der Haake in Hamburg-Harburg gefunden. Die Kleine war zu diesem Zeitpunkt erst neunzehn Jahre alt. Sie stammte aus Frankreich. Das muss ein Drama für die Eltern gewesen sein. Die erlauben ihrer Tochter ins Ausland zu gehen und dann wird sie hier brutal ermordet. Weißt du, Finn, solch gelagerte Fälle nerven mich auch nach fast zwanzig Jahren Dienst. Wenn ich nur daran denke! Das ist ein Kind gewesen! Das haben die Eltern nie verkraftet! Stell dir mal vor…. «

»Sprich es nicht aus, Roland. Ich würde einen solchen Typen an den Füßen aufhängen und ihm Stück für Stück etwas abschneiden!«

»Kann ich gut nachvollziehen! Wir, als auch du noch im Dienst warst, müssen diese Verbrecher pfleglich behandeln. Und zum Schluss bekommen die nur drei Jahre und sind nach zwei wegen guter Führung wieder draußen! Ich muss dir ehrlich sagen: Ich kotze, wenn ich diese Urteile lese! Da steht dann was von schwieriger Kindheit drin und so weiter… «

»Aber wieso bist du da jetzt dran?«, frage ich nach.

»Das hier war und ist eine ganz schwierige Kiste. Den vermutlichen Täter hat man nach ein paar Tagen in Frankfurt festgenommen. Die Kollegen haben ihm versucht, die Tat nachzuweisen. Das konnten die aber nicht. Der Mann stammte aus Hamburg, arbeitete in Frankfurt bei einer Bank und pendelte immer zwischen den Städten hin und her. In der Woche Frankfurt und zum Wochenende Hamburg. Irgendwo muss er auf die Kleine gestoßen sein und….?«

»Was und?«, unterbreche ich ihn in seiner Rede.

»Eben! Wir wissen es nicht? Der Typ war verheiratet und hatte zwei Kinder! Die Ehe soll in Ordnung gewesen sein und auch die Nachbarn hatten nichts zu beklagen. Ganz unauffälliger Bankmensch. Langweiler und Spießer würdest du sagen!«

»Hast du recht! Trug wahrscheinlich immer graue Anzüge, weiße Hemden mit einfarbiger Krawatte dazu, dazu eine dicke Hornbrille auf der Nase und vermutlich sogar Schuhe aus Plastik!«

»In etwa so! Der Typ sprach nicht mal französisch! Nachdem er festgesetzt worden war, verhielt er sich irgendwie sehr komisch in den Verhören. Nervös! Beteuerte trotz allem immer seine Unschuld. Auch der Psychologe, der zu Hilfe geholt wurde, war offensichtlich überfordert. Der formulierte zwar was von stark introvertiert, unterdrückten Emotionen innerhalb der Familie, Unzufriedenheit mit der Arbeit und so weiter. Nach circa 14 Tagen U-Haft ließ er den untersuchenden Beamten zu sich bitten und legte ein volles Geständnis ab. Zwischen den Zeilen konnte man herauslesen, dass der damalige Kollege sehr froh gewesen sein muss. Er konnte seinen Täter präsentieren und damit den Fall schließen. Ich habe die Akte von damals studiert, und ich muss sagen, da passt wenig zusammen.«

»Wie meinst du das, Roland!«

»Ja, weißt du: Der ermittelnde Beamte hat nicht hartnäckig nachgefragt: Wie und wo sich die beiden kennengelernt haben? Wann die sich getroffen haben? Und wie es letztlich zu dieser Tat gekommen ist? Au-pairs arbeiten fast den ganzen Tag und haben zumeist nur einen Tag in der Woche für den Sprachunterricht frei. In der Woche, wo der angebliche Täter auf der Arbeit in seiner Bank in Frankfurt saß. Urlaub hatte der Kerl auch nicht. Bedenke zusätzlich: Der Verdächtige besaß kein Auto. Und in den Sechzigern war die Strecke von circa 500 Kilometern nicht so schnell zu bewältigen. Züge brauchten ewig und Leihwagen, die gab es zwar schon, aber recht selten. Der Kollege von damals hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, bei den Leihstationen nachzufragen!«

»Komisch ist das schon!«

»Ich will auch gar nicht die Kollegen von damals kritisieren, aber ein bisschen mehr Gedanken hätte man sich schon machen dürfen. Aber jetzt wird es sehr merkwürdig! Obgleich der Psychologe offensichtlich Suizidgefahr für den Straftäter angemahnt hatte, wurde der geständige Täter nicht ständig observiert. Und nun passierte, was du dir denken kannst!«

»Der hat sich in der U-Haft erhängt!«, das meinst du.

»Genau, Finn! Und röchel war der tot! Und was denkst du, was man gemacht hat?«

»Die Akte geschlossen!«

»Genau das! War doch sonnenklar und passte so wunderschön zusammen. Geständnis und Suizid als zweites Geständnis obendrein!«

»Aber Roland, warum fummelt ihr wieder an dem Fall herum?«

»Alte Fälle werden untersucht! Aber das war hierbei nicht der Anlass! Es wurden seinerzeit ein weiteres Au-pair-Mädchen ermordet und zusätzlich noch eine Schülerin. Unsere Nachprüfungen haben ergeben: Ganz ähnlich gelagerte Fälle. Auch diese wurden bislang nicht aufgeklärt.«

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