Herbert von Lemgo - Bunker-Mord

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Wie beim 1. Fall «Chop Suey pikant!» besticht diese turbulente Milieustudie aus Hamburg mit viel Witz, Esprit und einer Menge «Wasser» in Form von Tränen. Wiederum kann sich Finns Familie mit Roland innerhalb eines komplizierten Falls extravertiert in Szene setzen, wobei die derbe und gar nicht spröde Wasserkante Hamburg mit ihrem kräftigen Wind einen speziellen Humor in die Geschichte hineinbläst. Die Aufklärung eines fünfzig Jahre alten Mordfalls an einem französischen Au-pair lässt das Herz des Neu-Forensikers Roland höher schlagen. Zur Aufklärung müssen sich die Ermittler ins Ausland nach Falaise, Frankreich begeben, um das vertrackte Verbrechen zu entwirren. Der Fall wartet mit ungeahnten Wendungen auf, die die Tragödie und Zerstörung einer Familie schonungslos offenlegen, wobei Machtbesessenheit, Gefühlslosigkeit, rücksichtsloser Egoismus bis hin zu Schizophrenie die Schicksale der Personen antreiben und zum Abgrund führen. Fingerspitzengefühl sowie französische Köstlichkeiten bringen Finn und Roland letztlich zur Lösung?

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»Die mussten bei mir auch stets als Ausrede herhalten!«

»Und was hast du dagegen getan?«

»Sport!«

»Habe ich doch gesagt: Du brauchst eine Frau!«, schon fummelt sie in ihrem Notizbuch herum und sprudelt im nächsten Moment heraus:

»Wie wäre es mit Emma? Die quatscht den ganzen Tag nur von Kerlen. Ich denke, die hat was drauf!«

»Ne, ne, lass man. Die quietscht doch noch, wenn man sie anfasst!«

»Die quietscht schon lange nicht mehr, was sie so spricht!«

»Sprechen und handeln sind zweierlei, Liebes!«

Und bereits im nächsten Augenblick wirft sich Kyra auf mich und springt herum und lacht und quiekt wie ein kleines Kind dabei. Ich wehre mich nur schwach und lasse sie gewähren. Kyra ist jetzt siebzehneinhalb und eigentlich keinen Tag älter geworden, seitdem sie nicht mehr „Steht“. Aufgeblüht ist sie und dazu noch schöner und reizender geworden. Auch hat sie ein paar Zentimeter an Länge zugelegt wie im gleichen Maße Babyspeck abgebaut. Mittlerweile fängt sie an, ihrer Schwester Hannah immer mehr zu gleichen. Gute neun Jahre trennen die beiden und bilden für mich das liebste und schönste Töchterpaar der Welt und den ganzen Stolz eines sogenannten „Papas“ dazu! Wenn ich es nur wäre!

Mit einem leichten Schubs drücke ich sie von mir weg:

»Weißt du, worüber ich eben noch nachgedacht habe?«

»Über die Fehlfunktion deines „Kleinen“ da?«, und sie deutet mit einem frechen Grinsen auf meine Leistengegend.

»Lass den Quatsch für einen Augenblick!«, grummel ich unzufrieden.

»Wir sollten von hier wegziehen. Mich nerven die Baustellen und der Lärm direkt vor dem Haus!«

»Aus St. Georg raus?«, antwortet sie entsetzt.

»Auf keinen Fall! Nur ein paar Meter weiter: Lange Reihe, Koppel, Schmilinsky, Gurlitt ( Straßen in St. Georg ) oder so!«, und ich fahre fort:

»Vielleicht ist es auch besser, dass du nicht täglich an deinen „Kolleginnen“ vorbeigehst!«

»Ex-Kolleginnen, Papa!«

»Meine ich ja auch!«

»Aber ich suche die Wohnung aus! Ein Penthouse, damit wir über die Alster gucken können!«

»Kyra! Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Und außerdem zu teuer?«

»Du kannst dich für mich ruhig von ein bisschen Kohle trennen, Papa! Und dann kann ich mit meiner Vespa direkt in die Wohnung fahren!«

»Dekadentes und verwöhntes Stück!«

»Kohlebewacher!«

»Ich muss auch an unsere Rente denken!«, und ich lache zum ersten Male wieder:

»Ich hab mich schon umgehört!«, fahre ich fort.

»Ich suche die Wohnung aus! Peng und fertig!«, bestimmt sie frech.

»Bestimmerin und Letzte-Wort-Haberin!«

»So sind Töchter nun einmal, Papa!«

»Aber ich habe dir noch nicht meine komplette Idee erzählt!«

»Sag schon!«, drängelt sie.

»Was hältst du davon, wenn Hannah…… «, weiter komme ich nicht.

»Juhuuuuuuuuuuu!«, quietscht sie in den höchsten Tönen und hat bereits im nächsten Augenblick ihre große Schwester angewählt.

»Hannah! Hast du sofort Zeit?«, schreit sie überglücklich ins Telefon.

»Ääääh, ja?«, kommt es ein bisschen träge von Hannah zurück.

»Dann treffen wir uns gleich im „The George“! Wir haben Neuigkeiten!«

»Bist du schwanger?«, fragt Hannah nach.

»Von wem denn? Höchstens mit Gedanken!«, und weiter:

»Du weißt doch: Hier im Hause herrscht die Keuschheit vor! Bis gleich!«

Wenig später im Hotel. Knallvoll und bunt wie immer dazu. Irgendwie quetschen wir uns dazu. Die große Schwester haben wir noch nicht entdeckt, aber das besagt nichts bei dem momentanen Gewusel. Doch da hat Kyra ihre Schwester bereits ausgemacht.

»Hannah, Hannah! Hier sind wir!«, schreit Kyra raus und winkt heftig dazu.

»Ist das nicht ein bisschen „un-apart für eine Dame“?«, schwallt der Nachbar.

»Sei nicht so schwuppig?«, gluckst Kyra zurück.

»Ehää, ehää!«, echauffiert sich dieser.

Doch bereits da treffen sich die Schwestern und küssen sich.

»Wie reizend die Schwestern!«, setzt der Nachbar nach und winkt aus dem Handgelenk dazu.

»Du wartest wohl noch auf deine Schwester, Kleiner!«, antwortet Kyra sofort taktlos.

»Ehää, ehää!«, echauffiert sich dieser ein zweites Mal.

Schon zieht Kyra ihre Schwester zu sich und beide drängeln sich zu mir durch.

»Hallo, Finn!«, und sie gibt mir ein Küsschen.

»Was drängt denn so?«, fragt sie erwartungsvoll.

»Das musst du unsere Kleine fragen? Sie ist heute wieder so spontan!«

»Und du bist von deiner Beerdigung gekommen, Finn! Und denkt an deine Keuschheit!«, kichert sie frech.

»Ehää, ehää!«, gluckst wieder Nachbar.

»Selbeeeer!«, antworte ich diesmal ihm und füge eine ausschwingende Handbewegung dazu.

Kyra sitzt auf dem Schoß von Hannah und flüstert ihr ins Ohr. Ich beobachte ihre Augen, wie sie immer größer werden und auch wie sie mit dem Kopf schüttelt, während ich noch vor mich hingrinse. Nur wenige Sekunden später sagt sie etwas zu Kyra, drückt sie zur Seite, springt auf und rennt aus dem Raum auf die Straße. Sofort erhebe ich mich von meinem Platz und will ihr nachlaufen. Kyra schüttelt mit dem Kopf und hält mich fest.

»Uns Frauen muss man nicht verstehen, Finn, nur lieben!«

»Ehää, ehää! Wie wahr, Schwester!«, räuspert der Nachbar von links dazwischen.

Jetzt meldet sich auch der noch, denke ich.

»Neugierde ist eine Sache, lauschen ist unhöflich!«, wende ich mich an ihn.

»Ehää...«, und er verschluckt sich an seinem Kaffee, sodass sich etliche Tropfen über den feinen Zwirn ergießen. Ungehalten springt er auf, um zu retten, was nur durch eine Reinigung zu beheben geht. Natürlich lässt er mir einen vorwurfsvollen Blick zukommen. Habe ich ihm etwa das Getränk über das Jackett geschüttet, lächele ich vielsagend zurück, was so viel bedeuten soll: „Jetzt hast du erst einmal zu tun, dir ein neues Outfit zu besorgen, und wir haben deinen Platz für uns!“

»Ihr habt euch nicht gestritten?«, frage ich Kyra vorsichtig.

»Oh Mann, Papa, du begreifst wieder gar nichts!«, antwortet sie kopfschüttelnd.

»Deswegen bin ich ja auch der liebe Papi!«

»Das stimmt! Nein, sie will nur allein sein!«

»Und was bedeutet das?«

»Du wieder! Allein sein bedeutet, nicht zu zweit oder dritt sein!«

»Ah ja, jetzt habe ich verstanden!«, antworte ich.

»Gar nichts hast du verstanden, Finn!«

»Sagte ich ja eben!«, lächele ich zurück.

»Das wird mit dir heute nichts mehr, Papa!«

»Jetzt kapiere ich Null! Erst versuche ich zu verstehen, kapier aber nichts. Dann denke ich, verstanden zu haben, habe ich aber offensichtlich nicht, und zum Schluss ernte ich von dir ein Kopfschütteln. Ich gebe es auf!«

»Vergiss es, Papa! Was sagte ich vorhin zu dir?«, und sie wedelt mit dem Handy und zeigt gleichzeitig auf meinen Hosenstall.

»DU BRAUCHST SEX!«

Darüber ist der kurzweilige Nachbar zurückgekehrt. Er hat sich umgezogen und trägt jetzt ein sehr kräftig blaues Jackett, ein farblich abgestimmtes, dezent kariertes Hemd darunter, eine helle Hose und abgerundet mit glänzenden braunen Schuhen dazu. Passend hat er sich ein seidenes Halstuch umgebunden. Sehr modisch miteinander kombiniert, vielleicht ein wenig zu auffallend nuanciert für sein Alter, so denke ich. Die frische Tasse Kaffee balanciert er in seinen Händen und steuert direkt und wieder gut gelaunt auf seinen alten Platz zu. Offensichtlich hat er nur den letzten Satz von Kyra mit angehört und möglicherweise nun auf sich bezogen ( reine Spekulation! ), denn nun stutzt er, die Tasse mit dem duftenden Kaffee darin verliert ihre stabilen physikalischen Eigenschaften augenblicklich und ergießt sich mit einem herrlichen Schwupps über sein wunderschönes neues Outfit! Wir hören nur noch ein lautes „Oh Gott!“ aus seinem Munde und schon stürzt er auch aus dem Raum ins Freie.

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