Herbert von Lemgo - Bunker-Mord

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Wie beim 1. Fall «Chop Suey pikant!» besticht diese turbulente Milieustudie aus Hamburg mit viel Witz, Esprit und einer Menge «Wasser» in Form von Tränen. Wiederum kann sich Finns Familie mit Roland innerhalb eines komplizierten Falls extravertiert in Szene setzen, wobei die derbe und gar nicht spröde Wasserkante Hamburg mit ihrem kräftigen Wind einen speziellen Humor in die Geschichte hineinbläst. Die Aufklärung eines fünfzig Jahre alten Mordfalls an einem französischen Au-pair lässt das Herz des Neu-Forensikers Roland höher schlagen. Zur Aufklärung müssen sich die Ermittler ins Ausland nach Falaise, Frankreich begeben, um das vertrackte Verbrechen zu entwirren. Der Fall wartet mit ungeahnten Wendungen auf, die die Tragödie und Zerstörung einer Familie schonungslos offenlegen, wobei Machtbesessenheit, Gefühlslosigkeit, rücksichtsloser Egoismus bis hin zu Schizophrenie die Schicksale der Personen antreiben und zum Abgrund führen. Fingerspitzengefühl sowie französische Köstlichkeiten bringen Finn und Roland letztlich zur Lösung?

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Kai betreibt eine Agentur und weiß bestimmt, was hinter seiner Idee steht. Zur Wohnung hinauf führt ein großer Fahrstuhl, von dem recht bald noch etwas zu hören sein wird. Zum Schluss: Die Wohnung ist wirklich nett, aber auch sehr teuer!

Chris und ich laufen die paar Schritte voraus, während die Töchter eingehakt hinter uns her trippeln. Augenblicklich hat die „Wortlosigkeit“ Hannah die Stimmbänder reaktiviert, denn die beiden kichern und glucksen, was das Zeug hält. Augenblicklich kommt der bereits erwähnte Fahrstuhl ins Spiel, der mindestens doppelt so groß ist, wie bei uns im Hause. Doch bevor wir ihn betreten, gucke ich nach draußen in sämtliche Richtungen.

»Was machst du denn?«, fragt Chris etwas verunsichert.

»Ich sichere die Lage! Nicht, dass der Helmut hier gleich angerannt kommt!«

»Papa ist wieder witzig! Gähn!«, schüttelt Kyra ihren Kopf. Doch kaum öffnen sich die Türen des Lifts, schreit sie sofort los:

»Papa! Da passen ja zwei Roller rein!«

Ahnte ich es bereits zuvor, so denke ich mir.

»Oder ich stelle meine Maria schräg rein! Was haltet ihr davon? Wie viel Belastung lässt er denn zu?«

»1800 kg!«, kiekst sie zurück.

»Jo, passt!«

»Sorgen habt ihr?«, schaltet sich jetzt Chris ein.

»Du hast keine Ahnung, Chris!«, und Kyra stößt ihn an.

»Ehää, ehää!«, kommt es eher schrill zurück.

»Oh, Mann! Jetzt fängt der auch so an?«, schrillt Kyra und imitiert ihn treffend.

Doch bevor dieses Thema wieder bei Helmut endet, haben wir bereits das oberste Stockwerk erreicht. Kai empfängt uns leicht genervt.

»Stören wir?«, frage ich.

»Nein, nein! Immer Ärger mit den Leuten! Die begreifen nichts!«, und mit einer hippen Handbewegung wehrt er ab und verdreht die Augen dabei:

»Alles gut! Kommt rein!«

»Wollt ihr Bionade, MonaVie, Weleda, Aurica, Biotta oder Wasser?«, fragt er gelangweilt und fügt hinzu:

»Braucht man heutzutage für das Personal!«

Und schon steht er vor uns in einer leicht konvexen Körperhaltung, die rechte Hand unter sein Kinn gesteckt.

»Chris! So hol doch was!«, befiehlt er weiterhin genervt.

Während ich seine Schauspielerei mit Schmunzeln ertrage, kichern die Schwestern ganz unverhohlen.

»Du bist die Schwester mit dem Helmut!«, und er deutet auf Hannah.

Doch bevor sie antworten kann, frage ich ihn:

»Kommt der etwa auch?«

»Nein, nein! Hat man mir gerade zugetragen!«, und weiter:

»Chrissy-Maus! Nun bring doch etwas! Warum dauert es wieder solange?«, ruft er ungehalten und verdreht wieder die Augen und schüttelt mit dem Kopf dazu:

»Aber setzt euch doch erst einmal!«, und schon lässt er sich geschmeidig in einen Sitzsack gleiten.

»Ist cool, das Ding!«, fügt er hinzu.

»Weiß nicht! Hatten meine Eltern auch schon!«, antworte ich ihm.

»Bestimmt aus Holz!«, stößt Kyra dazwischen.

»Hannah! Dich kenn ich von irgendwoher. Arbeitest du nicht für Robyn?«

»Nicht direkt, sondern für Kathrin!«

»Sag ich doch für Robyn! Chrissy-Schätzchen! Wo bleibst du denn? Was sollen die Gäste von mir denken?«

Und da biegt der Angesprochene um die Ecke und balanciert ohne jede Grazie ein Tablett voll beladen mit den zuvor aufgezählten Getränken. Um ganz ehrlich zu sein, kenne ich bis auf Bionade keines davon. Doch da empfiehlt Kai bereits dieses MonaVie.

»Ist super das Zeug. Stammt aus Südamerika. Wird aus Acai-Beeren hergestellt und soll gegen Übergewicht, Krebs und Impotenz helfen und selbst die Haut pflegen! Wer es glaubt, wird selig! Hähä! Aber vor allem: Ist Scheiße-teuer! Hähä!«, und er setzt nach:

»Red Bull ist was für Proleten und Acai für Künstler! Hähä! Das eine ist Bullenpisse und das andere Bullenscheiße! Egal, wenn’s hilft! Hähä!«

»Mein Chef trinkt das auch!«, wirft Hannah ein und hat offensichtlich ihre Stimme wiedergefunden.

»Habe ich ihm empfohlen! Hähä! Ist ein bisschen schwabbelig in der letzten Zeit geworden! Hähä!«

Kyra, die sich die ganze Zeit zurückgehalten hat, gluckst:

»Also ist das Zeug was für alte Männer!«

»Hähä! Die kleine Schwester! Der war gut!«, kullert es aus Kai hinaus und weiter:

»Sag mal, Finn, hat sie dich damit gemeint! Hähähähä!«

»Frag sie, nicht mich! Kai, ist immer wieder nett mit dir zu plaudern. Aber eigentlich wollen meine Töchter deine Wohnung angucken!«

»Deine Töchter? Nice, Finn! Hähä!«, und ihm stockt die Stimme.

»Bitte? Schwest… äh, Töchter! Hähä! Chris!!! Nun mach schon!«

Und schon schwirren die drei ab. Ihr Getuschel ist bis zu uns zu hören. Ich ahne, worüber die beiden Töchter ihre Faxen machen und wen sie nachahmen: Kai ist das Ziel ihrer Begeisterung. Nach einigen Augenblicken.

»Papa!«, kommen sie rufend zurückgelaufen.

»Hörst du ja, Töchter!«, grinse ich Kai an und weiter:

»Warum willst du die Wohnung eigentlich verkaufen, Kai?«

»Ist mir zu groß, wenn ich mit meinen Arbeitssklaven umziehe. Ich hab mir unten an der Alster ein Büro gemietet! Die latschen mir den ganzen Tag in der Wohnung rum. Ist mir zu nah und zu vertraulich, schließlich will ich die ja nicht heiraten!«

»Papaaa!«, rufen wieder beide.

»Und wohlerzogen sind die Töchter dazu!«, bemerke ich.

»Ja, was ist denn?«

»Die Wohnung ist cool!«

»Ganz nett!«, erwidere ich.

»Dagegen ist unsere Bude… «, rufen die beiden.

»Eine Bude! Habt ihr gerade gesagt! Hat uns bislang aber gereicht! Und MonaLisa oder wie das Zeug heißt, müssen wir auch nicht trinken!«

»Hähä! Sag nichts gegen das Zeug!«, meldet sich sofort Kai.

»Ist Bullenscheiße!«

»Jau! Und soll einen „ Beitrag zur normalen Kollagenbildung und zur normalen Knorpelfunktion leisten“ , steht da irgendwo auf der Flasche«, philosophiert Kai.

»Ah, jetzt verstehe ich das auch mit der Impotenz: Knorpel bildend? Oder hab ich mich eben verhört?«

»Ehää, ehää!«, kichert sofort Chris los.

»Du verwöhnst uns ja wirklich, Kai!«, grinse ich ihn an:

»Das ist aber preismindernd für deine Wohnung!«

»Willst du denn meine Lustkuhle haben?«, fragt Kai etwas beleidigt.

»Da musst du die Töchter fragen, nicht mich! Nur natürlich ohne MonaLisa!«

Beide nicken hektisch und machen Zeichen dazu.

»Papa! Jaaaaaa!«

»Nice! Die Schwest…. äh Töchter!«, gluckert es aus Kai heraus.

»Dann ist das jetzt deine Bude!«

»Und Kohle?«, hake ich nach.

»Kommen wir klar!«

Doch nun mache ich einen auf dekadent.

»Die Wohnung nehme ich, weil meine Töchter sie wollen und weil der Fahrstuhl groß genug ist!«

»Hä! Was hat das mit dem Fahrstuhl zu bedeuten?«

»Weil ihre Vespas reinpassen und sie mit in die Wohnung nehmen können, deshalb!«

So sind wir drei also zu einer neuen Wohnung gekommen. Also, wie Kai gesagt hat, dass die „Scheiße-teuer“ ist, war mir von vornherein klar. Doch nachdem ich ihm etliche Kisten von diesem MonaLisa-Zeug abgezogen habe, passt der Preis endlich. Dass mit den Vespas, ja, Hannah, bekommt jetzt auch eine, geht in Ordnung. Und ich bekomme für meine geliebte Maria endlich einen Platz in der Tiefgarage im Haus! Also „Friede-Freude-Eierkuchen“? Nicht so ganz. Meine beiden Töchter hüpfen vor Freude und auch die wortkarge Hannah hat ihre Stimme wiedergefunden.

Und sofort verabreden die beiden, dass sie sich die drei Zimmer im sogenannten Alstertrakt teilen, wohingegen ich auf die Galerie ziehe, die mit ihren circa 40 qm sehr angenehm groß ist. Um Ruhe zu haben, werde ich das Glasgeländer bis zur Decke hochziehen und diese in zwei Flächen aufteilen lassen. Den vorderen Teil werde ich zum „Arbeiten“ und den hinteren als Schlafraum gestalten, in dem sich auch mein eigenes Bad befindet.

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