Roland Enders - Die neue Macht

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Nachdem Traigar den Schwarzen Abt, welchen er für den mächtigen Magier Semanius hielt, getötet hat, erfährt er vom Betrug seines Auftraggebers Lord Gadennyn: Der Lord selbst entpuppt sich als Reinkarnation des gefährlichen Magiers. Traigar und seine Gefährten treten dem Schwarzen Orden bei und schwören, Gadennyn bei seinem Vorhaben, die Welt zu unterjochen, aufzuhalten.
Während dieser durch politische Intrigen bald den Thron an sich reißt, ziehen Traigar und Duna, die junge Feuermagierin, begleitet von den Kämpfern des Schwarzen Ordens nach Süden in Richtung Koridrea. Sie rekrutieren erst Hunderte, dann Tausende, und ihre «Schwarze Armee» wächst für Gadennyn zu einer Bedrohung heran. Doch ein Heer ist nicht genug, um ihn aufzuhalten. So entwickeln sie mit ihren Verbündeten einen Plan …
Zweiter Teil einer Trilogie.

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Du hast gut reden! Ich weiß überhaupt nicht, weshalb ich hier bin.“

Du bist ein Mörder“, klagt ihn sein Schatten an, „deshalb befindest du dich an diesem Ort.“

Traigar fühlt sich geschockt. „Was habe ich getan? Wen habe ich ermordet?“

Deine Laufbahn als Mörder begann früh. Schon als Kind hast du einen anderen Jungen fast umgebracht, als du ihn gegen einen Baum schleudertest. Beim zweiten Mal warst du erfolgreicher. Du hast einen Schwarzen Kämpfer in das Schwert Gothers gestürzt. Als Entlastung kann man vielleicht anführen: Du hattest Angst und fühltest dich bedroht. Aber kurz darauf hättest du fast deinen Lehrer Harold umgebracht, als du ihm ein Weinfass gegen den Kopf werfen wolltest. Im letzten Moment hat deine Vernunft noch einmal gesiegt.

Dein nächstes Opfer war eine alte Frau. Du hast sie in so große Angst versetzt, dass ihr Herz stehenblieb. Dann folgte ein Tyrannenmord. Zugegeben, er wäre berechtigt, wenn sein Motiv so edel gewesen wäre, wie du gerne glauben möchtest. Aber du hast Amaran nicht getötet, um euch zu retten und einen Krieg zu verhindern, sondern aus blankem Hass und heißer roter Wut!

Und schließlich dein größtes Verbrechen, dein letztes Opfer: ein guter Mann. Sein Name war Nunoc Baryth.“

Traigar fällt alles wieder ein. Kaltes Entsetzen packt ihn. Er beginnt zu schreien. Schreit, bis ihm fast die Lunge birst und er nach Luft schnappt. Der Fremde wartet ungerührt ab, bis die Schreie zu einem leisen Wimmern verebben, bevor er fortfährt:

Zu schreien nutzt dir gar nichts. Ich erkenne aber an: Nicht nur Selbstmitleid, sondern auch echte Reue verursachen deine Pein. Dein Schatten in der wirklichen Welt zeigt sich nur schwach. Noch kannst du in sie zurückkehren, wenn du deine Taten wenigstens zum Teil ungeschehen machst.“

Traigar hat sich wieder etwas gefasst. Hoffnung keimt in ihm auf.

Was soll ich tun?“

Du musst den wahren Semanius aufhalten.“

Winger hatte auf Schlaf verzichtet und wanderte fast die ganze Nacht hindurch. Der Wald lag bald hinter ihm, und der große Mann stieg einen sanft ansteigenden Hang hinauf, bis der Mond unterging und das Licht zu schwach war, um den Weg fortzusetzen. Da legte er sich auf den harten Boden, und seine Augen fielen zu. Beim ersten Morgengrauen kletterte er weiter, darum bemüht, keine verräterischen Spuren zu hinterlassen. Er hoffte, selbst Spin, der außergewöhnlich gute Kundschafter und Spurenleser, könne auf diesem felsigen Untergrund seine Fährte nicht entdecken.

Jetzt befand sich der Baumeister hoch oben auf der Flanke des Berges, dessen Ausläufer einen Rücken zwischen den beiden Tälern bildete, und spähte hinab. Im linken entdeckte er das Kloster und im rechten das Wäldchen, in dem sich die Gefährten versteckt hielten. Hier oben fühlte er sich sicher, sowohl vor seinen Begleitern, die ihn wohl vermissten und wahrscheinlich schon suchten, als auch vor den Schergen des Schwarzen Abts.

Doch wie sollte er nun in Erfahrung bringen, was im Kloster geschehen war? Hatten Traigar und Gother Erfolg gehabt oder versagt? Winger hatte auf ein Zeichen gehofft, vielleicht auf einen Alarm oder das Glockengeläut für eine Aufbahrung. Aber nichts war geschehen. Alles wirkte friedlich im Kloster. Kein Anzeichen von Aufregung oder Trauer. Er schalt sich einen Dummkopf. Was hatte er sich eigentlich vorgestellt? Dass ihm Wathan-Bejhi erscheinen würde? ‚Winger mein guter Diener: Traigars Mission ist erfolglos geblieben. Nun ist es an dir, sie zu vollenden. Gehe denn mit meinem Segen.’

Der Baumeister verfluchte seine Dummheit. Offenbar hatte ihm der jahrelange Missbrauch von Wein und Schnaps den Verstand vernebelt. Unschlüssig, ob er zurückkehren sollte, ließ er sich auf einen Stein sinken und stierte vor sich hin. Auf einmal erregte etwas seine Aufmerksamkeit: Auf dem Höhenzug zwischen den Tälern bewegte sich etwas! Kleine schwarze Punkte, aus der Ferne winzig wie Ameisen. Vielleicht Schafe? Nein, die würden nicht zielgerichtet den Bergrücken überqueren, sich auf der anderen Flanke verteilen und von allen Seiten in den Wald eindringen! Winger sprang auf und hastete mit großen Sätzen den Hang hinab.

Spin verfolgte die Spur des Baumeisters ein Stück, bis der steinige Boden keine Stiefelabdrücke mehr zeigte. Es schien, als habe Winger das Wäldchen verlassen und sei immer weiter den Hang hinaufgestiegen. Der Waldläufer gab die Suche nach dem Verschwundenen auf, kehrte zurück zu den Gefährten und erklärte ihnen seine Vermutung:

„Ich hoffe, es ist ihm nichts geschehen. Vielleicht ist er unserer Gesellschaft ja einfach überdrüssig und deshalb fortgegangen.“

„Ein Fahnenflüchtiger ist er!“, zischte Dremion. „Der Hauptmann hatte recht. Wir hätten ihm nicht trauen sollen.“

Boc wischte die Bemerkung des Soldaten mit einer Handbewegung beiseite.

„Er wird schon allein zurechtkommen. Wir haben Wichtigeres zu tun, als ihn zu suchen. Traigar und Gother sind nun schon fast einen Tag in der Hand des Schwarzen Ordens. Wir wissen nicht, wie es ihnen geht. Wir müssen mehr über ihr Schicksal herausfinden.“

Ich gehe!“ Cora klang sehr bestimmt. „Ich reite einfach ganz offen durch die Schlucht in das Klostertal. Den Wachen am Eingang tische ich irgendeine Geschichte auf, etwas in der Art: Arme Frau auf der Flucht vor Räubern, die ihren Mann ermordet haben und sie schänden wollen, sucht Zuflucht bei edlen Mönchen.“

„Das kommt überhaupt nicht in Frage!“, begehrte Boc auf. „Ich …“

„Still!“, zischte Spin. „Da kommt jemand.“

Sie lauschten und vernahmen das leise Knacken und Rascheln von Füßen, die auf trockene Zweige und Blätter traten. Es kam von allen Seiten! Kurz darauf traten etwa zwei Duzend Männer in schwarzen Kutten mit drohend erhobenen Kampfstäben auf die Lichtung und umzingelten die Gefährten. Dremion zog sein Schwert, doch Spin hielt Gegenwehr bei dieser Überzahl für sinnlos.

Ein Mann trat vor und schlug seine Kapuze zurück. Rote Zeichen bedeckten Schädel und Gesicht des Schwarzen Kämpfers.

„Wir wollen euch nichts tun“, sagte er mit sanfter Stimme. „Bitte übergebt uns eure Waffen und folgt uns.“

Der Schwur

Traigars Zunge fühlte sich an wie eine dicke, ausgetrocknete Schnecke. Seine verdorrte Kehle kratzte, und sein Kopf dröhnte, als habe ihn jemand als Pauke benutzt. Er schlug die Augen auf. Er lag immer noch auf demselben Bett, stellte er fest, jetzt aber nicht mehr an die Bettpfosten gefesselt. Er richtete sich auf. Auf einem Nachttisch fand er einen Krug mit Wasser und einen Becher. Er schenkte sich ein und leerte ihn durstig, wobei sein Hals beim Schlucken schmerzte.

Traigar fühlte sich völlig entkräftet. Seine Hand, die den erneut gefüllten Becher zum Mund führte, zitterte stark, und er vergoss ein paar Tropfen.

Er erinnerte sich jetzt wieder an alles, und deshalb fühlte er sich so grauenvoll. Die Stimme in seinem Traum hatte ihm vorgehalten, er sei ein Mörder. Und es stimmte! Gadennyn hatte ihn hinters Licht geführt, daran bestand kein Zweifel mehr. Der Schatten in der Unterwelt hatte ihn überzeugt. Die Autorität, die das insektenhafte Wesen ausstrahlte, machten Traigar sicher, es konnte sich nur um Wathan gehandelt haben.

Wie sollte er den Mönchen in die Augen blicken können, denen er den Anführer und einen geliebten Menschen genommen hatte? Er fühlte unbändigen Hass auf Gadennyn in sich emporsteigen und ballte die Fäuste, bis das Blut aus ihnen wich und die Knöchel weiß durch die Haut schimmerten. Doch seine Wut schlug rasch in Trauer und Selbstverachtung um. Er hatte als Todeswerkzeug des Lords gedient und damit große Schuld auf sich geladen.

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