Gabriela Hofer - Das Labyrinth der Medea
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Dieser Richter ist vor allem hinter einer bestimten Hexe her. Er findet sie und tötet ihren Mann. Die Hexe setzt ihrem Leben selbst ein Ende. Zuvor aber schickt diese Hece ihr Baby in die heutige Zeit in die Menschenwelt zu Nachfahren.
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Bei Gideon waren die Gefühle ebenfalls zwiespältig. Er war ja eigentlich nur wegen Hope hier. Wobei die Aussicht auf einem Besen zu reiten doch etwas Faszinierendes hatte und er ehrlich gesagt gerne mal seine Kräfte mit einem Tier der Unterwelt messen würde. Der Adrenalinschub wäre sicher riesig. Der Einzige, der absolut gar nichts toll fand hier, war natürlich unser Computer-Fan. George bereute unterdessen schon, je mitgekommen zu sein. Er würde aber bleiben. Schlimmer konnte es ja nicht mehr kommen und seine Freunde ließ er nicht im Stich.
Sie kamen wieder beim Markt an. Es waren nicht mehr viele Käufer unterwegs. Es ging ja schon gegen Mittag hin.
„Gehen Sie doch schon mal zum Bus vor. Die anderen Schüler sind bestimmt schon dort. Ich muss noch schnell für die Dekanin in die Bäckerei, bevor sie schließt. Machen Sie sich einfach mit den anderen bekannt. Ich bin bald wieder bei Ihnen.“ Dr. Dummeros lächelte alle aufmunternd an und verschwand in der Menge. Die Freunde schauten ihr verdattert hinterher. „He, was soll denn das? Lässt uns hier einfach stehen wie die Esel vor dem Berg.“ Kopfschüttelnd sah Hope der Lehrerin hinterher. Betsy fragte ein bisschen bange: „Sollen wir wirklich alleine zu diesen fremden Wesen gehen?“
Gideon schaute die beiden Mädchen erstaunt an: „Fremde Wesen? Das sind doch keine Aliens. Seht ihr dort hinten? Das sind Jungs und Girls wie wir. Seit wann seid ihr denn so schüchtern? Los, kommt, gehen wir hin. Die werden uns schon nicht fressen; außerdem kommt Dr. Dummeros ja gleich wieder zurück.“ Er schlug George aufmunternd auf die Schulter und ging zum Busbahnhof hinüber. Zögernd folgten ihm die anderen.
Als sie näherkamen, sahen sie, dass es sich um ziemlich viele Schüler handelte, alle trugen bereits die Schüleruniform, alberten, lachten oder sprachen miteinander. Schlagartig wurde es still, als die „Einheimischen“ die vier Freunde bemerkten. Das Starren konnte man schon beinahe als unhöflich bezeichnen. Gideon flüsterte George zu: „Sag mal, sehen wir so viel anders aus als sie?“ George schüttelte den Kopf: „Sicher nicht, aber vielleicht sind es die Klamotten. Vielleicht tragen hier die Girls prinzipiell keine Jeans. An uns Jungs kann es ja nicht liegen.“ Unterdessen waren sie bei den anderen Schülern angekommen. Nun standen sich die beiden Parteien stumm gegenüber. Jede Seite musste eine genaue Musterung ertragen. Hope holte tief Luft, irgendjemand musste wohl den Anfang machen. Sie trat vor und streckte dem ihnen am nächsten stehenden Mädchen die Hand entgegen: „Hi, ich bin Hope.“ Das Mädchen ergriff zögernd ihre Hand: „Ebenfalls hi, mein Name ist Amelia. Seid ihr die Schüler aus der Menschenwelt?“ Amelia war ein hübsches Mädchen mit langen, zu einem Zopf geflochtenen kastanienbraunen Haaren, die bis über den Po fielen, und großen grauen Augen. Sie war ziemlich groß und etwas zu dünn. „Ja, das sind wir. Dies hier“, sie zog Betsy neben sich, „ist meine beste Freundin Betsy, und die beiden Jungs heißen George und Gideon.“ Alle drei grüßten die Schüler. Amelias Augen wurden groß, als Hope Gideon vorstellte. „Mensch, ist dieser Junge attraktiv! Diese blauen Augen sind irre!“, dachte Amelia. Nun sprach er auch noch mit einer bereits sehr männlichen Stimme: „Es ist toll hier, für uns allerdings noch ein bisschen verwirrend, aber das wird sich schon geben.“ Er zeigte sein umwerfendes Lächeln. Amelias Wangen liefen rot an. Verlegen sah sie zu Boden. Betsy verdrehte die Augen. Gideon der Mädchenschwarm.
Bevor Amelia eine Antwort stottern konnte, drängte sie ein großer kräftiger Junge zur Seite. Er baute sich direkt vor Gideon auf und warf sein bis auf die Schultern reichendes dichtes schwarzes Haar nach hinten. Provozierend meinte er: „Wisst ihr was, Menschenkinder, geht wieder in eure doofe Welt zurück. So etwas wie euch können wir hier nicht gebrauchen. Ihr habt ja von nichts ’ne Ahnung!“ Uber diese offene Feindseligkeit erschrocken, brachte Gideon erst einmal kein Wort über die Lippen. Auch die anderen wichen entsetzt zurück. Mit einer solchen Abneigung hatten sie nicht gerechnet. Hope fasste sich als Erste wieder. Sie tippte dem Jungen auf den Arm: „Hör mal, du Namenloser, zuerst einmal hast du ganz bestimmt keinen Anstand, sonst hättest du dich zumindest vorgestellt, und zum anderen: Deine Meinung interessiert uns nicht. Wir wollen hier etwas lernen, genau wie ihr — und wer es besser kann, das werden wir noch sehen.“ Der Junge wandte sich ihr zu. Er brachte sein Gesicht ganz nah an ihres: „Mein Name ist Homer, Homer Dobson, und mein Vater ist einer der Minister. Wir brauchen hier keine Fremden, die alles durcheinanderbringen.“ Einige der anderen Schüler stimmten ihm lautstark zu.
Nun mischte sich auch Amelia wieder ein: „Homer Dobson, du bist und bleibst ein Stinkstiefel! Lass sie in Ruhe! Sie haben dir wirklich nichts getan.“ Höhnisch betrachtete er das empörte Mädchen: „Natürlich, genau die Richtige setzt sich für diesen Abschaum ein. Auch du dürftest eigentlich gar nicht hier sein. Kinder von Verbrechern gehören nicht an diese Schule.“ Amelia wurde kreidebleich, Tränen traten ihr in die Augen. „Mein Vater ist keinVerbrecher!“, rief sie. Homer lachte scheinbar amüsiert auf: „Nein, sicher ist er keinVerbrecher. Er ist nur ein Säufer und Mörder — oder willst du vielleicht bestreiten, dass er im Suff einen der Minister im Hinterhof erstochen hat? Er wurde auf jeden Fall verurteilt. Das Banish ist um einen Mörder reicher. Wenn man es genau betrachtet, bist du eine Mördertochter!“ Teilweise ertönte grölendes Gelächter. Andere wieder fanden es gemein, wie sich Homer gegenüber Amelia benahm. So bildeten sich schnell zwei Lager.
Amelia fing nun endgültig zu weinen an. Tränen bei Mädchen konnte Gideon wiederum nicht ertragen. Er tippte seinem ebenbürtigen Gegner ziemlich heftig gegen die Brust: „Hör mal, du Scheißer, so spricht man nicht mit einem Mädchen. Sie hat dir nichts getan, also entschuldige dich bei ihr, verstanden?“ Hope, Betsy und George versuchten zu vermitteln, doch vergebens. Ein Wort gab das andere, bis Homer mit folgenden Worten das Fass zum Überlaufen brachte: „Weißt du was, fahr zur Hölle, du Blindgänger!“ Gideon knurrte wütend und warf sich auf Homer. Auch unter den anderen Schülern brach ein Tumult aus. Innerhalb weniger Sekunden brach die schönste Prügelei los.
Betsy, Hope, George und die immer noch weinende Amelia waren die Einzigen, die sich nicht daran beteiligten. Sie versuchten verzweifelt, die Kampfhähne wieder zur Vernunft zu bringen, jedoch ohne Erfolg. Langsam wurde Hope rechtschaffen wütend auf Gideon. Wie konnte er sich nur so auffuhren, sich wie ein Gassenjunge prügeln?!
Da nahte auch schon Hilfe. Der Busfahrer und Dr. Dummeros kamen angerannt. „Aufhören! Sofort aufhören!“, rief sie. Mr. Bone packte die am nächsten Stehenden am Kragen und riss sie auseinander. Alexis Dummeros bediente sich weniger drastischer Mittel. Sie schwang einfach ihren Zauberstab ziemlich schnell im Kreis herum, immer schneller, bis ein Wind entstand, der eine solche Wucht entfachte, dass es sämtliche Streithähne von den Füßen riss.
Verdattert saßen sie nun auf ihrem Hosenboden, nicht wissend, wie ihnen geschehen war.
Das war so ein lustiges Bild, dass Hope, Betsy, George und sogar Amelia lauthals lachen mussten. Sogar Mr. Bone schmunzelte. Er hatte sich vor der Windattacke in Sicherheit gebracht. Dr. Dummeros hatte die Hände vor der Brust verschlungen und sah die Schüler wütend an: „Was bitte hätte das geben sollen? Sie wissen alle ganz genau, dass keine Prügeleien geduldet werden. Dies wird Konsequenzen haben. Sie alle müssen bereits jetzt schon, bevor das Schuljahr überhaupt begonnen hat, mit Minuspunkten in Ihrem Benimmheft rechnen!“ Sie musterte die beiden Jungs, die sich ganz alleine abseits der anderen geprügelt hatten: „Ich muss wohl nicht fragen, wer hier das Ganze angezettelt hat, nicht wahr, Mr. Dobson? Und Sie, Mr. Marshall, enttäuschen mich doch sehr. Ich habe geglaubt, Sie hätten schon eine gewisse Reife. Anscheinend habe ich mich geirrt.“ Sie wandte sich von den beiden nun betreten zu Boden schauenden Jungs ab und den vier einzigen zu, die sich nicht beteiligt hatten: „Es freut mich, dass wenigstens ein paar Verstand genug besitzen sich nicht wie Neandertaler zu verhalten. Sogar ein Junge ist mit dabei, mein Kompliment. Warum wurde eigentlich gestritten, Miss McMore?“
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