Christian Linberg - Die sieben Siegel der Dakyr - Band 3 - Attravals Grab

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Die sieben Siegel der Dakyr - Band 3 - Attravals Grab: краткое содержание, описание и аннотация

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Keine Ruhe für die Gefährten.
Keiner kann die Geschichte von Phyria so recht glauben. Dennoch versuchen sie das Wettrennen um Attravals Kompass gegen die Armee aus Morak und ihre dämonischen Verbündeten zu gewinnen. Der legendäre Schatz der Naurim soll in der Nähe von Arinna im Grab des Helden Ortem Attraval versteckt sein. Mit dem Kompass kann man jeden Ort zu jeder Zeit sehen. Sollte Morak das Rennen gewinnen, ist der gerade ausgebrochene Krieg schon verloren.
Und es sieht nicht gut aus. Arinna ist bereits in der Hand des Feindes. Und niemand weiß, wo das Grab eigentlich ist.
Selbst wenn die Gefährten unbemerkt das Grab finden, den Kompass bergen und ihn in dem vom Krieg zerrissenen Land vor der Armee Moraks verbergen können, müssen sie ihn in das Nordreich der Naurim schaffen, um ihn wirklich in Sicherheit zu bringen. Und das alles ohne Kmarr und Shadarr, die beide nicht auf dem Drachen reiten konnten und nun zu Fuß versuchen müssen, Arinna und ihre Freunde dort zu erreichen…

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Ich kam Anaya zuvor: „Das hier.“

Ich hielt ihr eine seltsam wirkende Konstruktion hin: Sechs Rohre, die zu einem Bündel verbunden worden waren, der Schaft einer Armbrust diente als Auflage und Halterung, Unten war ein Hebel befestigt, den man nach hinten ziehen konnte, um die Rohre zu drehen. Jeweils eins wanderte dann nach oben. Betätigte man den Abzug, schoss vorne ein fingerdicker Armbrustbolzen heraus, getrieben von einer äußerst starken Feder. Die Erfindung stammte von Kmarr, der ein Talent dafür hatte ungewöhnliche Dinge zu konstruieren. Dies war seine neuste Errungenschaft.

Droin hielt große Stücke darauf und hatte Kmarr sogar um Erlaubnis gebeten, die Waffe in den Schmieden von Klan Fenloth fertigen zu lassen, in den wir alle nach langen, schwierigen Prüfungen aufgenommen worden waren. Der Vorschlag bedeutete eine große Ehre und würde Kmarr nicht nur berühmt machen, sondern ihm auch sehr viel Gold bescheren. Droin schätzte den Wert des Werfers auf zweihundert Goldmünzen ohne Bolzen. Das war deutlich mehr, als zwei normale schwere Armbrüste kosteten.

Phyria betrachtete die Waffe aufmerksam: „Und was macht sie so besonders?“

„Du kannst damit sechs Bolzen in sehr kurzer Zeit verschießen, bevor Du nachladen musst. Bei einer großen Zahl von Feinden ist das bisweilen sehr nützlich“, erklärte Droin.

Phyria nickte. Sie hob den Bolzenwerfer probehalber an die Schulter: „Schwer. Aber ich glaube, ich komme damit zurecht.“

„Gut. Dann ist ja fast alles klar“, fügte ich hinzu. Dann wechselte ich auf die Zeichensprache der Diebe: Nur Jiang wird ein Problem werden.

„Sie wird es schon schaffen“, entgegnete Droin leise. In den Panzerhandschuhen der Drachenrüstung waren seine Finger nicht beweglich genug, um in Zeichensprache zu antworten: „Sie ist nicht dumm, nur gekränkt. Wenn es um ihr Leben geht, oder um unseres, wird sie schon reagieren. Habt etwas Vertrauen.“

Wie Du meinst. Du weißt, wie stur sie sein kann.

Lass es gut sein, e rwiderte Anaya und verdrehte die Augen dabei.

Was? Was hab‘ ich jetzt schon wieder gesagt?

Droin kicherte gehässig und ich hatte wieder mal den Eindruck, dass der Scherz auf meine Kosten ging.

„Machen wir es uns da drüben hinter den Büschen auf den paar Felsen gemütlich. Wenigstens werden wir dort nicht nass“, schlug ich vor, ohne weiter auf die grinsenden Gesichter der anderen einzugehen.

Ich schätzte, dass der Einbruch der Nacht höchstens noch eine Kerzenlänge entfernt war.

Wir ließen uns auf den Steinen nieder, nachdem wir den Schnee zumindest teilweise davon entfernt hatten. Anaya prüfte unterdessen Wind und Lichtverhältnisse und schätzte die Entfernung zu den Befestigungen von Moraks Armee ab.

„Viel mehr als drei oder vier werde ich nicht erwischen, bevor sie ihre Köpfe einziehen“, kommentierte sie ihre Vorbereitungen. Sie erschien ruhig und konzentriert, in einer Art meditativem Zustand.

Ich winkte Phyria näher heran: „Was Du jetzt gleich sehen wirst, ist Teil der Kriegskunst der Alian. Danach wirst Du froh sein, dass sie nicht auf Dich schießt“, flüsterte ich ihr ins Ohr.

Anaya wählte vier Pfeile aus ihrem Köcher, drehte sie kurz in der Hand und klemmte dann jeweils zwei zwischen Bogen und kleinem Finger und zwei mit dem Ringfinger ein. Dann zog sie einen fünften Pfeil aus dem Köcher und legte ihn auf die Sehne.

„Rechts, vier neugierige Idioten.“

Mit diesen Worten hob Anaya den Bogen in einer einzigen, fließenden Bewegung. Die Pfeile verließen in so rascher Folge ihre Hände, dass es wirkte, als wäre sie eine Maschine. In weniger als fünf Herzschlägen waren alle Geschosse in der Luft. Und dass sogar noch, bevor der erste einschlug. Ich konnte ihre Flugbahn nicht verfolgen, sah aber die Auswirkungen. Drei Männer an der Brustwehr zuckten plötzlich zusammen, und fielen dann um. Ein vierter wurde am Helm gestreift und ein Weiterer, der gerade von einer Barrikade zur nächsten gehen wollte, wurde am Oberschenkel getroffen.

„Vier von fünf. Und der letzte hat sich bewegt. Nicht schlecht“, kommentierte ich ihren Erfolg.

„Ich bin noch nicht fertig“, gab sie zurück.

Bevor ich antworten konnte, legte sie zwei weitere Pfeile auf, drehte den Bogen leicht, wartete zwei Atemzüge und verschoss dann beide gleichzeitig. Ich wunderte mich, worauf sie zielte, denn gerade konnte ich niemanden sehen. Ich bemühte mich, dieses Mal die Flugbahn zu verfolgen, hatte aber keinen Erfolg. Es war bereits zu dunkel dafür. Gerade als ich sie abschreiben wollte, tauchten vier Männer aus der Deckung einer Barrikade auf, um ihrem verletzten Kameraden zu helfen, der mit dem Pfeil im Bein versuchte, in den Schutz zurück zu kriechen. Zwei von ihnen hielten große Belagerungsschilde, zwei weitere rannten dahinter entlang. Gerade als die Schildträger den verletzten erreichten, zuckten die anderen beiden zusammen, stolperten noch zwei oder drei Schritte und brachen dann zusammen.

„Jetzt bin ich fertig“, bemerkte Anaya befriedigt.

„Das wird sie beschäftigen. Sie werden sich nur noch in größeren Gruppen aus der Deckung wagen und kaum einer wird länger als einen Augenblick den Kopf über die Palisade strecken.“

„Das glaube ich Dir sofort“, sagte Phyria halblaut vor sich hin. Dabei wanderte ihr Blick immer wieder von Anaya zu den gefallenen Soldaten hin und her.

„Woher…?“

„Woher ich gewusst habe, dass die Soldaten genau zu diesem Zeitpunkt auftauchen würden?“, nahm Anaya die Frage von Phyria auf: „Ich bin eine Druidin. Ich sehe die Verbindung zwischen allen Lebewesen, wie Du eine Verbindung zum Feuer hast. Mit Übung und Konzentration kann ich meine Verbindung zur Natur dazu nutzen, andere Wesen aufzuspüren. So weiß ich zum Beispiel, dass dort drüben hinter den beiden Palisaden, zwischen denen die Gefallenen liegen, weitere dreiundvierzig Soldaten stehen, sitzen oder liegen.“

„Dreiundvierzig?“

Ich hoffte, ich hatte mich verhört.

„Ja, genau“, gab Anaya grimmig zurück.

„Ganz toll. Da kommen wir nie durch.“

„Was dann? Umweg? Suchen wir eine andere Lücke?“, fragte Droin ernst.

„Nein, wir nehmen den geplanten Weg. Es könnte sein, dass wir die ganze Nacht suchen müssen, und am Ende doch keine bessere Stelle finden“, erwiderte ich ebenso freudlos.

„Und jeden Moment, den wir hier warten, verschafft Moraks Schergen mehr Zeit, Attravals Kompass zu erreichen“, ergänzte Anaya: „Wir müssen eben schneller und leiser sein, als sonst.“

„Du redest mit Jiang, ich mache den Weg frei. Sag ihr, wenn sie den Nebel kälter und dichter machen kann und dafür sorgt, dass er länger hält, werden wir über ihre Schande hinwegsehen und ihr verzeihen.“

„Du bist ein böser Mann“, bemerkte Anaya leise: „Dir ist doch klar, was sie mit Dir anstellen wird, wenn sie sich beruhigt hat, oder?“

„Wenn uns die Soldaten von Morak erwischen, spielt das keine Rolle mehr“, erwiderte ich kalt: „Ich hab‘ genug von diesem kindischen Verhalten.“

„Dann solltest Du ihr vielleicht verzeihen, was in der Zollfeste passiert ist“

Droins Aussage ernüchterte mich schlagartig. Vermutlich hatte er Recht, aber ich konnte mich nicht so einfach von dem Bild der nackten Jiang und dem feist grinsenden Fettwanst Oribas lösen. Allmählich begann ich zu verstehen, wie sie sich fühlen musste. Ein sehr unangenehmes Gefühl.

In diesem Augenblick fasste ich den Entschluss, meine Zurückhaltung gegenüber ihrer Annäherungsversuche aufzugeben. Wenn ich schon unter den Folgen leiden musste, konnte ich wenigstens auch den Spaß dazu haben. Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass Anaya das nicht freuen würde, aber da wir keine Gelübde abgelegt hatten, war jeder von uns frei zu tun, was er wollte. Ein Umstand, den ich bislang immer zu schätzen gewusst hatte.

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