Robert Eder - Die Thoriumbombe
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Kapitel 6
Am nächsten Morgen, fand Müller mit seinen beiden Assistenten Leutnant Gruber schon bei einem Kaffee neben dem Kamin vor. Er hatte gerade frische Scheite in den Kamin gelegt. „Guten Morgen. Heute ist Samstag, da kommt der Herr Reichsführer zum Mittagessen zu uns. Hannes ist schon am Kochen, ich bringe euch Kaffee.“ Mit diesen Worten verschwand er in der Küche. Bald darauf kam er mit einer Kanne frischem Kaffee und einigen Stücken Kuchen zurück. Nach dem Kaffee schlug Leutnant Gruber vor einen Spaziergang zum Bauernhof zu machen um ihnen den Rest seiner Mannschaft vorzustellen. Am Weg zum Hof zeigte Gruber ihnen frische Wühlspuren im Rapsfeld. „Das waren wieder die Wildschweine. Ein Junges haben meine Leute erwischt. Das ist jetzt sicher schon bei Hannes im Ofen. Als früher hier Bier gebraut wurde haben sie die Abfälle einfach an den Waldrand gekippt. Das war damals ein Paradies für die Schweine. Abfälle gibt es schon lange keine mehr für sie, doch die Viecher haben ein gutes Gedächtnis. Sie machen viel Schaden in den Kulturen. Die wenigen Rehe und Hasen füttern wir gerne mit aber die Schweine sind schon eine rechte Plage.“ Bald erreichten sie den Bauernhof. Neben dem großen Bauernhaus stand auch eine riesige Scheune. Daneben lagen noch einige kleinere Gebäude in denen die Landmaschinen untergestellt waren. Einige Soldaten in den grauen Uniformen der Gebirgsjäger stellten gerade einen Schlepper in eine Garage. Nach dem Salutieren vor Leutnant Gruber sowie seinen Begleitern führten sie ihre Gäste in einen schönen Wohnraum, mit einem großen Kachelofen in einer Ecke. Dirk wandte sich an einen Soldaten. „Du bist doch der Peter. Wir haben zusammen studiert.“ „Ja Dirk du warst schon fast fertig als ich anfing. Ich war aber auch bald darauf fertig. Kriegsabschluss, nur Ingenieur, da wollte mich die Industrie nicht, so bin ich bei den Gebirgsjägern gelandet.“ Dirk deutete auf eine große Splitternarbe auf Peters Stirn. „Wohl auch aus Narvik.“ „Ja war ein übler Tanz damals. Hat aber auch was Gutes, hier mach ich Bodenanalysen und bin vor der Ostfront sicher.“ Mittlerweile ließ Leutnant Gruber wieder Kaffee auffahren. Auch diesmal war es echter Kaffee der sehr gut schmeckte. Beim Kaffee fragte Leutnant Gruber seine Leute wer denn im Forsthaus servieren helfen wolle. Peter hob die Hand. „Dirk ist ein Kollege, da versteht es sich von selbst dass ich das mache. Wenn mir Hans Paul hilft können wir gute Kellner abgeben.“ Niemand erhob einen Einwand und so marschierten Peter und Hans Paul mit der Gruppe nach dem Kaffee zum Forsthaus. Hannes war gerade dabei den Tisch zu decken. Eine weiße Tischdecke lag schon auf dem Tisch. Hannes bat Gruber: „Herr Leutnant beaufsichtigen sie das Gedeck bitte. Ich muss nach dem Braten schauen.“ Leutnant Gruber wollte auch für Hans Paul und Peter Gedecke auflegen lassen, doch Hannes der gerade wieder aus der Küche kam bestand darauf nur fünf Gedecke auflegen zu lassen. „Personal speist nachher in der Küche. Auch der Fahrer vom Herrn Reichsführer ist Personal, selbst wenn er Gold am Kragen haben sollte.“ Nach dem Decken der Tafel begab sich Leutnant Gruber in den Keller um einen passenden Wein auszusuchen, während Alfons Müller mit der DEGUSSA telefonierte. In der folgenden halben Stunde bis zur Ankunft Himmlers starrte Müller in die Flammen des Kamins. Er war so in Gedanken versunken, dass er gar nicht bemerkte, dass vor dem Forsthaus ein Wagen vorfuhr. Erst als Leutnant Gruber und Hannes zur Türe eilten schaute er auf. Himmlers Fahrer hatte tatsächlich Gold am Kragen. Während Leutnant Gruber salutierte stand Hannes einen Moment stramm, dann bugsierte er kommentarlos den Fahrer in die Küche. Nach der Begrüßung nahm Himmler Müller zur Seite. „Alfons ich habe einiges zu besprechen, aber zuerst wird gegessen. Übrigens schien die Übung an dem neuen Gerät gut geklappt zu haben.“ „Ja die Leute waren durchaus geschickt, in diesem Punkt sehe ich keine Probleme.“ Himmler hob die Hand. „Probleme bitte erst nach dem Essen.“ Peter brachte mit Hans Paul die Platte mit dem herrlich duftenden Wildschwein herein. Als Hannes danach den Kaffee servierte wurde er mit Lob überhäuft. Er wehrte ab: „Das Schweinchen war doch noch kein Jahr alt, da ist es gar nicht so schwer es zart zu bekommen.“ Danach dirigierte er den Rest der Mannschaft in die Küche, sodass Himmler mit Müller den Raum für sich allein hatte. „Also Alfons die Sache entwickelt sich ganz gut. Radium kommt laut Berichten laufend herein. In diesem Punkt sollte alles ganz gut laufen.“ Müller verzog das Gesicht gequält. „Ja Radium kommt in großen Mengen herein. Nicht nur von Universitäten sondern auch aus Arztpraxen.“ „Die haben wir nicht angeschrieben, das wird wohl Mundpropaganda sein.“ „Ja nur der Zustand ist zum Teil abenteuerlich. Eine Sammlung von verschiedensten Lösungen und Salzen, in zum Teil fürchterlichen Behältnissen. Das Schlimmste war Radium in einer brüchigen Bierflasche nur mit Kork verschlossen. Wir haben unser Hochsicherheitslabor in dem alten Bergwerk außerhalb der Stadt wieder in Betrieb genommen um das ganze Zeug aufzubereiten.“ „So schlimm?“ „Technisch ist es kein Problem aber es braucht halt zum Teil viel Zeit. Alles muss über Manipulatoren gemacht werden unter indirekter Beobachtung.“ „Wie soll ich das verstehen?“ „Hinter einer dicken Wand aus Blei wird alles mit Zangen die über Wellen bewegt werden manipuliert. Die Beobachtung geht über Spiegelsysteme. Deshalb ist der Zeitaufwand enorm. Wir bearbeiten zuerst das am einfachsten zu behandelnde Material damit wir bald mit der Bestrahlung beginnen können.“ Müller schenkte Kaffee nach, dann zündete er sich eine Zigarette an. „Wir haben von der Witwe eines Arztes eine laut Beschreibung heftig strahlende Radiumquelle bekommen. Nur das Zeug strahlt fast gar nicht. Da war vermutlich ein anderes kurzlebiges radioaktives Element drinnen. Deshalb müssen wir auch Analysen machen. Aber den Vogel hat Etwas aus dem Nachlass von einem anderen Arzt abgeschossen. Auf der Beschriftung stand. Milde Radiumquelle nach Curie zur Behandlung von Akne. Das Zeug strahlt so heftig, da muss fast ein Gramm Radium drinen sein. Das Zeug wurde in einer dünnen Bleischachtel angeliefert. Drinnen war eine Aluminiumkapsel. Innen muss wohl ein Stahlbehälter um das Radium sein. Daran arbeiten wir gerade.“ „Könnt ihr das Ding nicht mit Röntgenstrahlung untersuchen?“ „Nein das Radium strahlt viel zu stark. Wir müssen das Ding vorsichtig öffnen.“ Jedenfalls ist da mehr Radium drinnen als wir für eine Bestrahlungseinheit brauchen.“ Himmler schenkte sich ein Glas Wasser ein. „Die Bestrahlungseinheit möchte ich später sehen.“ „Ja Heinrich, da sind wir schon beim nächsten Problem. Ich brauche dringend Blei.“ „Ich habe dir hundert Tonnen Blei zugewiesen und eine Option auf insgesamt zweihundertfünfzig Tonnen ausgestellt. Leider fehlt noch die Adresse der Gießerei.“ „Den Guss machen wir im Werk in Essen. Dort haben wir auch die Anlagen für Diebner und auch die Jetzige angefertigt. Die Stahlteile bekommen wir im Laufe der Woche von Thyssen." „Bei Thyssen liegen auch die hundert Tonnen Blei in Barren. Ich rufe von der Burg vor meiner Abreise an um die Lieferung zu veranlassen. Was brauchst du noch?" „Teflon. Vor allem brauche ich Teflon. Zum Glück gab es bei uns im Werk etwas davon. Leider reicht dies nur um die Gefäße in denen das Thorium bestrahlt wird innen auszukleiden. Ich habe Zylinder gewählt, wegen der geringeren Oberfläche. Alles Weitere muss aus Gummi gefertigt werden. Der muss laufend ausgetauscht werden. Daher habe ich den Entschluss gefasst hier nur die Bestrahlung durchzuführen. Aus diesem Grund benötige ich einmal pro Woche einen LKW Transport zu unserem Hochsicherheitslabor.“ „Das Lastauto ist das geringste Problem. Ich habe von Diebner gehört, dass Du Pont noch eine Restmenge an Teflon hat. Die ist schon auf dem Wege zur DEGUSSA. Der Produktionsleiter für Teflon ist bei unserem Einmarsch in Paris geflüchtet. Vermutlich ist er schon in Amerika.“ „Das ist doppelt blöde. Ersten fehlt er uns und zweitens kann er für die Amis Teflon erzeugen.“ „Ja blöd gelaufen. Aber wir suchen gerade den Rest der Mannschaft zusammen und hoffen bald wieder bei Du Pont Teflon erzeugen zu können.“ „Das lässt hoffen. Die Gummiteile sind schon in Produktion, Beryllium, Thorium und der Rest sind freigegeben. Was ich noch brauche ist eine Lagerung der Abfälle in einem gesicherten Bergwerk. Auch das nicht benötigte Radium muss irgendwo gelagert werden.“ „Ich habe da schon zwei aufgelassene Bergwerke in der Nähe von Essen im Auge. Immerhin stellt das Radium einen gewissen hohen Wert dar. Wir verwahren es nur für seine Besitzer. Dass wir die Strahlung benützen kann denen egal sein. Strahlen tut es mit und ohne Nutzung. Aber jetzt möchte ich die Bestrahlungseinheit sehen.“ Müller klopfte an die Küchentüre. „Herr Leutnant Gruber die Schlüssel für den Bierkeller bitte.“ Leutnant Gruber eilte heraus. „Die hab ich immer bei mir.“ Er führte sie zum Stollen in dem die erste Bestrahlungseinheit stand, öffnete das Tor, dann schaltete er das Licht an. In dem großen Stollen wirkte der gelbe Würfel in der hinteren Ecke etwas verloren. Himmler meinte: „Das habe ich mir etwas größer vorgestellt.“ Müller schmunzelte. „Da kommen noch als Erstes ein gutes Duzend dazu. Dann wird es schon etwas voller sein.“ Er trat vor die Apparatur um den Strom einzuschalten. Auf einen Knopfdruck begann der Apparat mit leisem Surren die obere Bleiplatter anzuheben. Müller: „Da in diese Öffnung kommt die Strahlenquelle.“ Dann schloss er mit einem weiteren Schalter die Öffnung wieder. Nach einer weiteren Schaltung fuhr vorne eine dicke Bleiplatte aus dem Apparat. Verwundert sah Himmler in der Bleiplatte ein Holzbrett mit einer runden Öffnung. „Holz hätte ich da nicht erwartet.“ „Ja Heinrich, der Apparat wurde für Diebner entworfen. Er verwendet quadratische Behälter, da die bestrahlte Oberfläche größer ist. Da ich zu wenig Teflon habe musste ich die Oberfläche verringern. Wenn ich genug Teflon habe gehe ich auch auf quadratische Behälter über. Da ist die Ausbeute vermutlich deutlich größer. Im Moment muss ich mich nach der Decke strecken.“ „Alfons wir tun alles was wir können, das kannst du mir glauben.“ Müller betätigte einen weiten Schalter und unter der runden Aussparung in der Lade aus Blei entstand eine Öffnung. „Die Stahlplatte darunter habe ich jetzt eingefahren, im Betrieb fällt die bestrahlte Substanz jetzt in den darunter stehenden Transportbehälter.“ Mit wenigen Handgriffen brachte er die Anlage in ihre Ausgangsstellung, dann schaltete er die Stromversorgung aus. Im Forsthaus verabschiedete sich Himmler mit der Versicherung einen Wagen für die Rückreise der DEGUSSA Leute zu schicken. Während sie auf den Wagen warteten diskutierte Peter mit Alfons die Probleme. Da Müller beschlossen hatte, in seiner Abwesenheit, Peter mit der Anlage zu betrauen musste er ihn einweihen. „Also Peter, was ich dir erzähle bleibt unter uns. Wir wollen Thorium bestrahlen um es in Uran umzuwandeln.“ Peter zog eine Augenbraue hoch. Die andere konnte er wegen der Narbe an seiner Stirn wohl nicht hochziehen. Nach kurzem Überlegen sagte er. „Dass da das so begehrte Uran mit dem Atomgewicht 235 herauskommt scheint mir schwierig.“ Müller war überrascht wie gut Peter informiert war. Also beschloss er reinen Wein einzuschenken. „Wir sind auch nicht auf Uran 235 aus, sondern wir wollen Uran mit dem Atomgewicht 233 herstellen.“ „Ah das wovon der Heisenberg so gewarnt hat.“ „Sag mal woher weißt du das alles?“ „Nun ja Diebner war öfters auf der Burg. Hans Peter hat eine gute Hand um den Professor auszuquetschen. Diebner betrachtet ihn als seinen Studenten dem er alles genau erklären muss.“ „Also gut. Wir bestrahlen Thorium Tetrafluorid um Uran 233 Tetrafluorid zu gewinnen.“ „Sollte gehen sind beides Feststoffe. Aber um das Uran abzutrennen muss man noch Fluorwasserstoff bei Wärme zuleiten. Ich glaube nicht, dass dies hier vor Ort zu machen ist.“ „Daran habe ich zuerst gedacht, doch wir werden das im Hochsicherheitslabor der DEGUSSA machen.“ Müller zündete seine Zigarette an nachdem er Peter eine angeboten hatte. Dann fuhr er fort. „Die Produktion ist nur die halbe Miete. Dann müssen wir Uran 233 erst noch genau erforschen.“ „Dabei möchte ich dir gerne helfen wenn du einverstanden bist.“ Müller bejahte, doch das Gespräch wurde unterbrochen durch die Ankunft ihres Wagens.
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