Robert Eder - Die Thoriumbombe
Здесь есть возможность читать онлайн «Robert Eder - Die Thoriumbombe» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Die Thoriumbombe
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Die Thoriumbombe: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Thoriumbombe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Die Thoriumbombe — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Thoriumbombe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Kapitel 4
Schon am nächsten Morgen bat Himmler Magda um Auskünfte betreffend Otto Hahn. Kurz vor dem Mittagessen konnte sie berichten. „Herr Reichsführer betreffend der Unterredung von Otto Hahn mit der Wehrmacht gibt es nur eine magere Notiz, dass Prof Hahn auf ein Bombenprojekt hingewiesen hätte. Als Grund für die Ablehnung steht, dass es zu teuer und in naher Zukunft nicht realisierbar wäre. Interessant ist aber der Verweis, dass ihm empfohlen wurde sich an die Luftwaffe zu wenden.“ „Interessant Magda, dann sollten wir uns diesen Akt kommen lassen.“ „Den habe ich schon ausgehoben.“ „Wunderbar.“ „Also die Sache ist so, bei der Luftwaffe wusste man nicht so recht was man machen sollte. Man reichte den Professor nach oben weiter. Schließlich landete er bei Göring.“ „Oh nein.“ „Das kann man wohl sagen. Göring beschuldigte Otto Hahn sich mit einer absurden Idee aus einem alten Zukunftsroman Gelder von der Luftwaffe erschleichen zu wollen. Das dürfte den Professor schwer getroffen haben.“ Himmler dachte kurz nach, dann fasste er einen Entschluss. „Magda nach der Katastrophe an der Ostfront ist doch irgend so eine Propaganda Vorführung in Kummersdorf angesetzt. Ich glaube es geht um den neuen schweren Panzer. Ich habe abgesagt. Ich glaube ich sollte doch hin fahren um mit Professor Kurt Diebner zu sprechen. Veranlassen sie bitte das Nötige.“ „Das ist übermorgen, da wollten sie auf die Wewelsburg.“ „Dort fahre ich nach Kummersdorf hin. Ein Mittagessen mit Diebner würde mir passen.“ „Ja das veranlasse ich.“ Himmler schwänzte dann auch die Vorführung des neuen Panzers in Kummersdorf. Er traf dort Professor Kurt Diebner. Nach dem Essen beim Kaffee formulierte er seine Frage. „Herr Diebner bitte erzählen sie mir einiges über Uran 233.“ „Herr Reichsführer sie meinen wohl Uran 235. Das dürfte wohl ein Druckfehler gewesen sein.“ „Nein Herr Diener ich meine wirklich Uran mit dem Atomgewicht zweihundertdreiunddreißig.“ Diebner legte seine Stirn in Falten, dann begann er. „Was soll ich ihnen sagen? Nach Heisenberg sind Uranisotope unter Atomgewicht 235 in einem Kernbrenner kaum beherrschbar. Ich wurde mit dieser Sache nicht befasst. Otto Hahn hat auf diesem Gebiet praktisch ein Forschungsverbot. Wer soll sich darum kümmern?“ „Sie haben kein Interesse?“ Dieber schnaubte, dann fuhr er fort. „Interesse hätte ich schon aber keine Zeit und keine Möglichkeiten. Wie sie wissen befasse ich mich zurzeit gerade mit Element 94. In diese Substanz setze ich meine Hoffnungen. Da uns derzeit kein funktionierender Kernbrenner zur Verfügung steht gewinne ich es durch Bestrahlung von Uran 238.“ „Ja ich weiß mit Radium und Beryllium.“ Diebner schaute verblüfft. „Herr Reichsführer sind sehr gut informiert. Gut meine Vermutung ist, dass dieses Uran 233 ähnliche Eigenschaften wie das Element 94 aufweisen könnte.“ Beide tranken ihren Kaffee aus. Dann fragte Himmler „Was spricht gegen Uran 233?“ „Eigentlich nichts. Ich habe durch Bestrahlung nur geringe Mengen an Element 94 erzeugen können. In einem Kernbrenner kann ich große Mengen von Element 94 erzeugen. Nach meinen bisherigen Schätzungen könnten bei Element 94 etwa zehn Kilogramm ausreichen um eine Kettenreaktion in Gang zu bringen. Egal ob es sich dabei um einen Kernbrenner oder eine Bombe handelt ich brauche etwa diese Menge.“ Himmler warf ein. „Durch Bestrahlung bekommen sie doch Element 94.“ „Ja aber das dauert viel zu lange. Was ich durch Bestrahlung in einem Jahr erzeugen kann würde in einem Kernbrenner in einer Woche anfallen. Deshalb habe ich angefangen in einem hochgespannten elektrischen Feld Uran 235 aus dem Natururan abzuscheiden. Ich will damit selbst eine Uranmaschine bauen. Dies ist der Grund warum ich mich nicht um Uran 233, von dem ich noch nie eine Probe erhalten habe, kümmern kann.“ Himmler putzte seine Brille dann fragte er. „Können sie mir eine Person nennen die zu einer solchen Forschung befähigt ist.“ Diebner lächelte: „Vermutlich diese Person die ihnen so umfassende Informationen gegeben hat. Ich tippe auf Alfons Müller von der DEGUSSA.“ Himmler nickte. „Ja da liegen sie richtig.“ „Der Müller ist sicher der beste Mann dafür. Er hat das Uran 233 hergestellt, außerdem ist er an Forschung interessiert.“ Nach einigen belanglosen Worten verabschiedete sich Himmler um auf die Wewelsburg weiter zu fahren. Auf der Fahrt dorthin hatte er genug Zeit um ein weiteres Vorgehen zu planen. Nach einem kurzen Rundgang durch die Wewelsburg ließ er sich mit Alfons Müller bei der DEGUSSA am Telefon verbinden. Nach kurzer belangloser Begrüßung kam Himmler zur Sache. „Alfons ich brauche deine Hilfe. Wie sieht mit deiner Zeit aus?“ „Momentan sehr gut, in meiner Abteilung gibt es gerade keine größeren Probleme. Es reicht wenn ich einen Tag in der Woche im Büro erscheine. Ich stehe ganz zu deiner Verfügung. Wann soll ich in Berlin sein?“ „Gar nicht. Ich schicke dir am Montag nach dem Valentinstag einen Wagen der dich auf die Burg bringt. Das liegt viel näher. Also ich lasse dich am Montag um neun Uhr von der DEGUSSA abholen. Mach es ganz offiziell. Trage als Grund ein, Beratung bei der Katalyse von T-Stoff. Also bis Montag.“ Am Tag nach dem Valentinsfest stand um neun Uhr am Morgen ein schwarzer Mercedes vor dem Eingang zur DEGUSSA in Essen. Nachdem der Fahrer Müller in den Wagen geholfen hatte fuhr er Richtung Osten. Als sie Duisburg passiert hatten war sich Alfons Müller sicher dass mit Burg nur die Wewelsburg gemeint war. Er hatte schon viel über die Renovierung der alten Burg gehört, deshalb war er neugierig sie zu sehen. Doch als er diese in der Ferne erkennen konnte bog der Wagen in Richtung Süden ab. Müller fragte den Fahrer nach dem Ziel. Dieser antwortete. „Die Wewelsburg werden sie heute sicher auch noch sehen. Der Herr Reichsführer erwartet sie im Forsthaus. Gestern war die Trauerfeier für die gefallenen Kameraden an der Ostfront. Eine üble Sache. Nach so einer Verabschiedung ist es üblich das Fell der Toten zu versaufen. Der Herr Reichsführer lässt da seine Leute lieber unter sich. Dann schmeckt ihnen das Bier besser. Ist doch eine nette Geste.“ Bald zog sich die kleine Straße am Rand eines Wäldchens dahin. Auf der anderen Seite konnte Müller verschneite Felder erkennen. Bald fuhren sie an einem Bauernhof vorbei. Der Fahrer erklärte. „Der Hof gehört ebenso wie das Forsthaus in den Wäldern von Büren zur Wewelsburg. Nur noch ein kurzes Stück durch den Wald, dann sind wir am Ziel.“ Der Fahrer parkte den Wagen vor einem stattlichen Gebäude. Nachdem Müller ausgestiegen war öffnete sich die Türe. Wie Müller erwartet hatte trat Himmler vor die Türe. Doch zu seinem Erstaunen war an seiner Seite nicht ein Kerl in schwarz sondern ein Leutnant in Gebirgsjäger Uniform. Nach der Begrüßung erklärte Himmler. „Das ist Leutnant Gruber, er verwaltet das Forsthaus und den Bauernhof. Wenn du etwas brauchst wende dich bitte an ihn.“ Müller folgte dem Reichsführer im das Haus. Im Vorraum, der mit zahlreichen Geweihen geschmückt war, half ihm Leutnant Gruber aus dem Mantel. Dabei bemerkte Müller, dass der kleine Finger von Grubers rechter Hand schlaff herabhing. Himmler bat Müller in einen großen Raum, dann fragte er. „Kaffee?“ „Ja bitte aber schwarz.“ Gruber eilte durch eine Türe neben dem offenen Kamin. Bald darauf erschien ein junger blonder Mann mit zu kurzen Füßen. Müller betrachtete seine Schuhe. Sie sahen aus wie normale Schuhe doch wo eigentlich die Kappe für die Zehen sein sollte hörten die Schuhe auf. Gruber stellte vor. „Das ist Hannes unser Koch. Seine Kameraden nennen ihn den Kurzfuß. Es stört ihn nicht. Er betrachtet es als Anerkennung. Er hat viel dazu beigetragen, dass unsere Einheit in Narvik überlebt hat.“ Himmler fragte. „Haben sie Schmerzen?“ Hannes antwortete. „Herr Reichsführer wenn das Wetter umschlägt jucken mich meine nicht mehr vorhandenen Zehen, da muss ich laut sagen. „Ihr seid nicht mehr da, also gebt Ruhe.“ Müller wunderte sich. „Das hilft?“ „Ja sicher, aber nur wenn ich es laut sage. Denken daran hilft leider nicht.“ Himmler nahm seinen Kaffee und gab Müller auch eine Tasse. „Alfons ich habe unlängst mit Professor Diebner gesprochen. Er hat sich dafür ausgesprochen dass du auch die Forschung am Uran 233 leiten sollst. Schließlich hast du die Methode zur Gewinnung dieses Stoffes gefunden.“ Müller zeigte etwas Stolz ob der Anerkennung, dann warf er ein. „In der DEGUSSA haben wir zurzeit keine dafür geeigneten Räumlichkeiten.“ „Deshalb bist du ja da. Ich richte dir die entsprechenden Anlagen hier ein. Gruber wird dir die Räumlichkeiten zeigen.“ Gruber nahm einen großen Schlüsselbund von einem Haken neben dem Kamin. Dann holte er Müllers Mantel. „Bitte Herr Müller legen sie den Mantel an es ist kalt draußen.“ Zuerst führte er Müller in ein Kellergewölbe mit Regalen voller Weinflaschen. An der Rückseite befand sich eine stählerne Luftschutztüre die Gruber aufsperrte. Nachdem er das Licht angeschaltet hatte erblickte Müller einen unglaublich langen Tunnel. Die Wände waren sauber mit Ziegel gemauert. „Das war im Weltkrieg ein Munitionsdepot. Später haben sie da Einiges vor den Alliierten versteckt. Das Alles steht ihnen als Lager zur Verfügung.“ Müller war begeister ob des vielen Platzes. Doch dann kamen ihm Bedenken. „Wie sieht es mit der Lüftung aus. Wegen möglicher Säuredämpfe brauch ich eine gute Entlüftung.“ Gruber lächelte. „Herr Müller, das ist nur als Lager gedacht. Eine Absaugung gibt es zwar hier auch, aber sie ist nicht mit der im Gärkeller zu vergleichen.“ Gruber löschte das Licht, dann versperrte er die Türe wieder. Darauf führte er Müller nach draußen. Hinter dem Haus befand sich etwas versteckt eine weitere Luftschutztüre. Nachdem Gruber diese geöffnet hatte sowie das Licht angeschaltet sah Müller einen Tunnel im Felsen. Der Boden war sauber betoniert und mit Zementmilch versiegelt. An der einen Wand entlang befand sich eine metallene Abdeckung. Gruber deutete darauf. „Dies ist die Bodenentlüftung. Hier wurde früher Bier gebraut. Da ist eine Absaugung wegen der bei der Gärung entstehenden Gase. Dann deutete er auf eine Reihe Löcher in der Decke. „Auch von oben kann die Luft abgesaugt oder auch eingeblasen werden. Geht alles elektrisch.“ Müller war beeindruckt. Nur noch eine letzte Frage hatte Müller. „Wie sieht es denn mit dem Strom aus. Ich würde Kraftstrom brauchen.“ Leutnant Gruber nickte. „So viel Strom wie wir haben können sie gar nicht verbrauchen. Große Kraftstromleitungen liegen im unteren Entlüftungskanal. Im Krieg standen manchmal bis zu sechs Lichtbogen Schweißapparate da. Vor dem Eingang war im Krieg ein elektrisch betriebenes Sägewerk. Das haben wir jetzt zum Bauernhof verlagert. Die Stromleitungen sind noch da. Sogar der Raum hinter dem Weinkeller ist mit Kraftstrom ausgestattet.“ Müller nickte zufrieden. „Dann wollen wir wieder zum Reichsführer gehen. Vielen Dank für die Führung.“ Als Gruber und Müller wieder das Forsthaus betraten rief Hannes gerade. „Zu Tisch meine Herren, es gibt Schinkenfleckerl mit grünem Salat.“ Müller schaute Himmler ungläubig an. „Grüner Salat im Februar?“ Himmler lachte. „Da staunst du Alfons. Leutnant Grubers Leute haben am Hof ein Glashaus in dem sie bis in den Frühwinter Gemüse ziehen können. Dann lagern sie es im Keller. Nimm Platz wir wollen Hannes nicht warten lassen.“ Dieser teilte die Schinkenfleckerln sowie den Salat aus. Dann kam er mit einem Krug Limonade. „Limonade aus heute geernteten Zitronen.“ Himmler erklärte. „Am Hof haben sie in Kübeln einige Zitronenbüsche die uns Kesselring spendiert hat. Im Sommer gedeihen sie im Freien gut, im Winter stehen die Pflanzen neben den Fenstern im Bauernhaus. Mahlzeit.“ Die Schinkenfleckerln fanden alle sehr gut ebenso den frischen grünen Salat. Nach dem Essen wurde Kaffee aufgetragen, danach wollte Leutnant Gruber sich dezent verdrücken. Doch Himmler winkte ab. „Bleiben sie Leutnant, das was wir jetzt besprechen betrifft vor allem auch sie.“ „Jawohl Herr Reichsführer.“ „Also Gruber worüber ich sie jetzt informiere unterliegt strengster Geheimhaltung. Professor Diebner in Kummersdorf setzt große Hoffnungen in das von Alfons hergestellte Uran mit dem Atomgewicht 233. Alfons hat eingewilligt dieses hier herzustellen und zu erforschen.“ Müller „Diebner will das nicht selbst tun?“ „Nein er hat keine Zeit er ist voll mit seinem Element 94 beschäftigt. Er hat dich vorgeschlagen. Also Alfons was benötigst du?“ „Thorium, Beryllium, Fluorwasserstoff sowie die meisten Chemikalien kann ich mit einigen von dir unterschriebenen Anforderungsscheinen von der DEGUSSA holen. Was die DEGUSSA nicht mehr ausreichend hat ist Radium. Unsere Bestände sind fast alle zu Professor Diebner nach Kummersdorf gegangen.“ „Eine Neuproduktion?“ „Nein das ist sehr aufwendig, dazu braucht man viel Zeit. Eigentlich lagert viel Radium in den verschiedenen Universitäten, doch ich weiß nicht wie wir das unauffällig bekommen könnten.“ „Das mit den Universitäten musst du jetzt aber genauer schildern.“ Müller nahm seine Brille ab um sie zu putzen. „Nach der Entdeckung von Radium war es üblich jungen Chemikern als Abschlussarbeit die Darstellung von Radium aufzutragen. Verwendung findet es dort eigentlich keine, sondern lagert meist in irgendeinem Keller. Schon allein im Alt Reich sind die Bestände an den Universitäten außerordentlich groß. Da muss ich noch die Frage stellen, wie viel Uran 233 soll hergestellt werden?" Himmler putzte nun ebenfalls seine Brille. „Einige Gramm werden nicht genügen, ich denke da an Mengen die in Kilogramm gemessen werden. Diebner bezifferte die Menge die für die Erforschung der für eine Kettenreaktion nötigen Masse in dieser Größenordnung." „Heinrich dann sollten wir Herrn Leutnant Gruber den Endzweck nicht verheimlichen." Himmler dachte kurz nach. „Also Gruber diese radioaktiven Stoffe zerfallen ab einer gewissen Masse von selbst sehr spontan. Nach unseren Berechnungen werden riesige Kräfte frei. Weil das Zeug auch giftig ist wird der Führer dies sicher nicht einsetzen wollen. Leider haben wir Informationen, dass die Amerikaner an so einer Sache forschen und schon sehr weit sind." Gruber wurde plötzlich sehr blass. „Ich erkenne die Notwendigkeit Herr Reichsführer. Ich werde mein Bestes tun." Himmler hatte plötzlich eine Idee. „Wird das Radium an den Universitäten irgendwie gegen Bomben gesichert gelagert." „Nein davon ist mir nichts bekannt." „Dann ergeht schon morgen eine Weisung an das SS Wirtschaftshauptamt, an Brigadeführer Kammler, dass alles Radium wegen der unsicheren Luft Lage in unterirdische Lager verbracht werden muss." „Dieses ist zufällig hier." Müller war begeistert. „Also Heinrich einfach genial." Nach kurzen setzte er dann nach „Eine weitere Sache ist notwendig. Ich brauche große Mengen an säurefestem Buna. Für die Reaktionsgefäße ist aber auch noch Teflon von der Firma Du Pont aus Frankreich nötig." „Dazu habe ich derzeit keine Informationen doch werde ich Kammler darauf ansetzen." Müller überlegte. „Der Richard Müller hat vor kurzem ein Chlormethylsilan entwickelt. Ich bin nicht informiert wie gut der angeblich sehr robuste Stoff Flusssäure aushält. Doch könnten die Chloratome sicher durch Fluor ersetzt werden. Dann sollten wir einen geeigneten Werkstoff bekommen. Das würde aber sicher einige Zeit dauern." „Bunagummi allein tut es nicht? Der wird doch zum Transport von Flusssäure benutzt?" „Fluor hält er aus, doch bei Bestrahlung wird er schnell spröde. Dann brauche ich noch eine Option auf hundert Tonnen Blei." „Das ist aber eine ordentliche Menge." „Ich muss die verschiedenen Abschirmungen der Bestrahlungseinheiten gießen lassen und habe keine Berechnungen über ihr Gewicht. Dies ist nur eine Schätzung, sicher wird nicht die ganze Menge verbraucht werden doch zur Abschirmung der Leute ist Blei unerlässlich." Nach kurzem Schweigen der Beiden meldete sich Leutnant Gruber. „Meine Jungs können sicher vieles machen doch als Teilinvalide werden sie große Bleigewichte kaum schaffen." Himmler antwortete. „Kammler kann jede Menge an Arbeitern beschaffen." Das war Müller nun gar nicht recht. „Wegen der Geheimhaltung möchte ich Militärpersonal haben." Himmler „Gruber sie dürfen ja für Arbeiten am Hof auch auf meine schwarzen Kerle von der Burg zurückgreifen. Machen sie in dieser Sache auch davon Gebrauch. Nun habe ich aber zum Schluss noch eine Bitte. Thorium heißt ab nun T-Stoff. Das Uran 233 wird als aktivierter T-Stoff bezeichnet. Als T-Stoff wird normalerweise Perhydrol bezeichnet. Ein unangenehmer Raketentreibstoff. Damit erscheinen auch alle Sicherheitsmaßnamen erklärt." Nach dieser Besprechung ließ sich Himmler mit Müller zur Wewelsburg auf eine kurze Burgbesichtigung fahren. Dann brachte der Fahrer Müller wieder nach Essen wo er ihn vor seiner Wohnung absetzte.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Die Thoriumbombe»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Thoriumbombe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Die Thoriumbombe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.