Robert Eder - Die Thoriumbombe
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Kapitel 3
Schon kurz vor sieben Uhr abends wartete Herr Müller auf den Reichsführer. Magda klopfte an seine Türe. Als er öffnete sagte sie. „Herr Reichsführer, der Müller wartet schon eine Weile. Machen sie doch auch mal Feierabend.“ Nach einem kurzen Ja nahm dieser seinen Mantel und bat Müller ihm zu folgen. Nachdem sie einige kleine Gassen passiert hatten stieg Himmler zu einem kleinen Kellerlokal hinunter. Nachdem sie die Türe passiert hatten mussten sie, da sie beide Brillenträger waren und sich Diese sofort beschlugen, etwas warten bis sie wieder sehen konnten. Die Wirtin begrüßte sie Beide. „Herr Reichsführer ich habe im Hinterzimmer für euch gedeckt.“ „Sie sind ein Engel Martha.“ Sagte Himmler. Neben dem Kachelofen vorbei führte sie die beiden Herren in ein gemütliches kleines Extrazimmer. Himmler überreichte ihr ein kleines Päckchen. „Martha darin sind echte Kaffeebohnen.“ „Oh da setz ich gleich neuen Kaffee auf.“ Kaum hatten die Beiden ihre Mäntel abgelegt und an dem Holztisch mit blankgescheuerter Platte Platz genommen kam Martha schon mit zwei Tassen herrlich duftendem Kaffee herein. Himmler wehrte ab. „Der war doch für sie gedacht.“ „Ich habe ja noch genug für mich. Ich habe heute Wildschwein mit Sauerkohl und Knödeln. Auch der Zwiebelkuchen ist ganz frisch.“ Himmler schaute kurz zu Müller, der sich nicht rührte. „Martha für mich den Zwiebelkuchen und sie Müller?“ „Ich nehme das Wildschwein.“ Mit zufriedenem Lächeln verließ Martha den Raum. Kurz darauf kam sie mit einem Glas Rotwein, das sie vor Müller hinstellte. „Zum Wildschwein passt am besten dieser Rote. Für den Herrn Reichsführer gibt es heute einen trockenen Weißen aus der Mosel. Der gehört einfach zum Zwiebelkuchen.“ Himmler sagte. „Vielen Dank Martha aber bitte noch eine Flasche Sodawasser.“ Bevor sie ein Gespräch beginnen konnten brachte Martha zuerst das Sodawasser mit zwei Gläsern, dann sofort darauf den Zwiebelkuchen sowie das Wildschwein. Schweigend verzehrten Beide ihr Essen mit großem Genuss. Nachdem Martha abserviert hatte bestellte Himmler noch eine Flasche von dem Moselwein. „Ich mache mit sonst wenig aus Alkohol, aber nach dem deftigen Zwiebelkuchen verlangt der Gaumen doch mehr von dem Moselwein.“ „Für sie auch Müller oder lieber der Rote?“ „Nein lieber den Moselwein, der Rote ist mir etwas zu stark. Ich will ja mit klarem Kopf die Probleme von unserem Uran darlegen.“ „Wieso habt ihr ein anderes Uran?“ „Ja aber ich möchte kurz etwas klarstellen.“ „Bitte ich habe bis vor kurzem nichts damit zu tun gehabt.“ „Aber sie sagten doch, sie wollten eine weitere Produktionsstätte für schweres Wasser anfordern.“ „Ja weil ich den Eindruck habe es wird dringend benötigen.“ „So ist es.“ Beide tranken einen Schluck Wein. Dann sagte Himmler: „Ich habe nicht mal eine Ahnung was schweres Wasser ist und kenne mich auch nicht mit den Nummern beim Uran aus. Bitte bringen sie mir die Grundlagen kurz bei.“ „Ich fange ganz unten an. In den meisten Atomen sind im Kern geladene Protonen und ungeladene Neutronen. Außen herum kreisen Elektronen die sehr leicht sind. Diese haben auch eine Ladung. Die Elemente werden nach der Anzahl der Elektronen eingeteilt. Wasserstoff hat nur ein Elektron während Helium zwei hat. Das geht dann immer so weiter." Müller trank einen Schluck Wein was ihm Himmler nachmachte. „Bei normalem Wasser ist im Kern nur in Proton während beim schweren Wasser neben dem Proton auch noch ein Neutron im Kern ist. Deshalb ist der Wasserstoff von schwerem Wasser etwa doppelt so schwer wie normaler Wasserstoff. Das Atomgewicht ist deshalb nicht eins sondern zwei." Müller machte eine Pause. Müller holte aus seinem Sakko eine Packung Zigaretten hervor. "Darf ich rauchen?" Himmler lächelte wobei er Müller den Aschenbecher zuschob. Himmler dachte kurz nach. "Ja das leuchtet mir ein. Also haben die verschiedenen Urane auch eine unterschiedliche Anzahl von Neutronen." „Ja so ist es in der Tat. Uran hat also 92 Elektronen. Wenn es nur neunzig hätte wäre es nicht Uran sondern Thorium." „Wieso soll es dann verschiedene Urane geben?" „Das ist so wie bei dem schweren Wasserstoff. Es gibt Unterschiede in der Zahl der Neutronen. Aber da immer die gleiche Anzahl von Elektronen da ist, ist es für die Chemie gleich. Nur das Gewicht des Atoms ist etwas anders." Himmler nahm einen Schluck Sodawasser während er nachdachte. „Nun ja, aber wie soll daraus eine Bombe werden?" Müller nahm eine Zigarette aus der Packung, dann ein Feuerzeug aus seiner Hosentasche. Er hielt die Zigarette hoch. „Herr Reichsführer diese Zigarette verhält sich genauso wie normale Sprengstoffe." Damit zündete er diese an. Er deutete auf die Glut. „Sie brennt kontinuierlich ab, genau so ist es mit normalen Sprengstoffen. Schwarzpulver brennt schnell ab, bei Dynamit oder TNT springt die Detonation von einem Molekül zum nächsten." Er nahm einen Zug aus seiner Zigarette, dann fuhr er fort. Bei einer atomaren Reaktion hätte nicht diese Zigarette gebrannt sondern irgendeine aus der Packung. Welche kann ich jedoch nicht sagen." Himmler schaute etwas verblüfft. „Das versteh ich jetzt aber nicht." „Ganz richtig genau versteht es noch Keiner. Aber um die verschiedenen Eigenschaften zu erklären muss ich doch noch weiter ausholen." Müller drückte seine Zigarette im Aschenbecher aus. „Was passiert wenn sie mit einer Pistole auf einen Fußball schießen?" „Nun der hat dann wohl ein Loch." Müller lächelte worauf sich Himmler verbesserte. „Nein eigentlich hat er ja zwei Löcher, denn die Kugel geht sicher durch." „Richtig Herr Reichsführer." „Gut dann liegen hinter dem Fußball in Flugrichtung der Kugel weitere Fußbälle, was geschieht dann?" Himmler überlegte kurz. Eigentlich war er kein großer Liebhaber von Rätseln, doch fand er die Erklärungen schlüssig und auch anschaulich. "Ich glaube irgendwann bleibt die Kugel in einem Fußball stecken." „Genau das ist es. Wenn ein Neutron in einem Atomkern wie die Kugel im Fußball stecken bleibt, dann werden viele radioaktive Elemente instabil, worauf sie zerfallen. Bleibt aber noch die Möglichkeit des Abprallens. Deshalb hört bei den meisten, radioaktiven Elementen der Zerfall auch wieder auf." Müller machte eine Pause um seinen Worten mehr Gewicht zu verleihen. „Otto Hahn hat entdeckt, dass bei Elementen die beim Zerfall zwei oder mehr Neutronen freisetzen, es zu einer, wie er es nannte, Kettenreaktion kommt. „Der Neutronenfluss wird exponentiell größer worauf gewaltige Kräfte frei werden." Himmler schenkte sich Wein nach nachdem er einen tüchtigen Schluck Sodawasser genommen hatte. „Also eine extrem starke Explosion?" „Ja eine Bombe." „Das wäre also der Sprengstoff der Zukunft." „Nein Sprengstoff kann man dies nicht nennen. Egal ob Dynamit oder TNT, da kann man kleine oder große Mengen nehmen, je nach Bedarf. Eine Bombe auf Basis von Kernzerfall muss eine bestimmte Größe haben, damit die Neutronen so abgebremst werden damit sie im Atomkern stecken bleiben. Zu groß darf die Menge aber auch nicht sein sonst geht sie beim Zusammenbau hoch." Himmler seufzte. „Das scheint mir reichlich kompliziert zu sein." „In der Tat, sonst hätte das Reich schon eine Bombe auf dieser Basis aber vielleicht Andere auch." Nach einer Weile fragte Himmler. „Welche Elemente kommen dafür in Frage?" „Wie beim Uranbrenner vor allem zwei. Erstens das neue Element 94. Das kommt aber nicht natürlich vor sondern entsteht wenn das schwerste Uran, nämlich mit dem Gewicht 238 Neutronen einfängt. Dann wandelt es sich nach Abgabe von Elektronen in das Element 94 um. Dieses ist ein anderes Element wodurch es chemisch leicht abzutrennen sein wird. Das Problem ist, dazu brauchen wir einen funktionierenden Uranbrenner." Himmler trank noch einen Schluck Wein obwohl er sonst kaum Alkohol trank. Müller schenkte den Rest der Flasche in sein Glas worauf Himmler an die Wand klopfte. Sofort erschien Martha bei der er noch eine Flasche bestellte. Als diese gebracht war mit einer neuen Flasche Sodawasser fragte er Müller. „Wann werden wir dann genug vom Element 94 haben?" Müller zündete sie eine neue Zigarette an, zuckte mit den Schultern. „Das steht in den Sternen Herr Reichsführer." Himmler ging der ewige Reichsführer schon auf die Nerven. Durch den ungewohnten Wein gelöst sagte er nur. „Lass den Reichsführer, ich heiße Heinrich, Alfons wenn es recht ist." Müller hob sein Glas. „Es ist es Heinrich. Prost." Dann fuhr Müller fort. „Da gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Das meiste Uran im Erz hat das Atomgewicht 238, mit dem kann man wenig machen. Aber eine geringe Menge hat auch das Atomgewicht 235. Damit kommt man durchaus zu einer Kettenreaktion. Alle drei Forscher Gruppen wollen es haben. Die DEGUSSA tut ihr Möglichstes, aber die Trennung ist wegen dem geringen Unterschied im Gewicht äußerst schwierig. Bis wir genug liefern können werden noch einige Jahre vergehen. Leider Heinrich aber das ist die Wahrheit." Sie tranken schweigend ihren Wein und beim letzten Glas fragte Himmler. „Du Alfons, gibt es da noch eine andere Möglichkeit?" Dieser zögerte eine kurze Weile, dann zündete er sich noch eine Zigarette an. „Teilweise Heinrich. Das was wir als aktiviertes Uran erzeugt haben wurde von Heisenberg als ungeeignet eingestuft. Dieser Meinung sind mittlerweile alle drei Arbeitsgruppen." Müller nippte an seinem Wein, trank dann ein Glas Sodawasser worauf er fortfuhr. „Heisenberg hat unsere Messung bestätigt. Es handelt sich um Uran mit dem Atomgewicht 233. Ich halte es für einen Uranbrenner auch für ungeeignet, obwohl es nicht in der Natur vorkommt können wir es leicht herstellen." Himmler trank seinen Wein aus worauf Müller auch sein Glas lehrte. „Alfons das will ich aber jetzt genau wissen. Aber warte mal." Er klopfte an die Wand um Martha zu rufen. Er bat sie um Kaffe und bei diesem, erklärte Müller. „Wenn wir Thorium mit Radium bestrahlen wandelt es sich in Uran 233 um. Thorium haben wir in großen Mengen. Verbindungen von Thorium sind in den sogenannten Radiumziffern an vielen Instrumenten und Uhren, die sind harmlos. Das Uran 233 ist sehr schnell in der Reaktion. Wir wissen, dass ein Kilogramm ungefährlich ist aber schon unter hundert Kilogramm geht das Zeug nach unseren Berechnungen hoch. Die Forschung liegt auf Eis. Für eine Bombe scheint es aber durchaus geeignet zu sein." „Danke Alfons sagen wir das Gespräch hat nie stattgefunden, aber ich lasse von mir hören." Himmler klopfte an die Wand um bei Martha ein Taxi zu bestellen.
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