Thomas Plörer - Der Mann im Mond
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Jahre später macht es sich auf, das zu Ende zu bringen, was es begonnen hat.
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„Und Ende der Woche soll es dann richtig unangenehm werden“, ergänzte Katharine. Sie lehnte sich gegenüber von ihm an die Arbeitsfläche neben der Spüle und trank aus einem Glas, das dort schon gestanden hatte. „Willst du auch was?“
„Was ist das?“
„Apfelsaft. Ein bisschen sauer, aber du kannst ihn ja mit Wasser mischen.“
Herb winkte ab. „So durstig bin ich nicht. Eher hungrig.“
Katharine lächelte. „Das will ich doch hoffen. Hier drinnen brodelt und gart ein Essen, das für zwanzig Personen reichen sollte. Frisches Gemüse, Nudeln, Rindfleisch – alles, was das Herz begehrt.“
Herb lief das Wasser im Mund zusammen. „Wann hast du Zeit gehabt, das alles zu kochen? Du warst doch bis vor zwei Stunden auch im Hotel.“
Katharine setzte ein freches Lächeln auf. „Planung ist schon die halbe Miete, mein dummer Ehemann. Wenn du deinen Tagesablauf besser planen würdest, dann hättest du auch mehr Freizeit.“
„Die müsste ich ja dann mit dir verbringen – nein, dann doch lieber in die Arbeit gehen.“
Katharine biss sich auf die Unterlippe und nickte ihm auffordernd zu. „Ganz schön frech. Du komm mir ins Bett.“
Herb spürte in Kribbeln in seinem Bauch und konnte es kaum mehr erwarten, dass sie ihre Drohung wahr machen würde. „Kann ich dir etwas helfen?“
Sie stieß sich von der Spüle ab und öffnete den Schrank, in dem sie ihr Geschirr aufbewahrten. Katharine hatte das Einrichten der Küche fast alleine übernommen, nur Michael hatte ihr geholfen. Er war auch derjenige, der noch am ehesten kochen konnte. Peter war dafür überhaupt nicht geschaffen und Sarah, auch wenn man es von einer Frau vielleicht erwarten mochte, hatte in ihrem Leben nur zweimal etwas für die ganze Familie gekocht, und gerade an das zweite Mal konnte sich Herb nur allzu gut erinnern. Er wusste nicht mehr genau, was es gewesen war, aber das hatte er damals auch nicht richtig mitbekommen. Es hatte auf jeden Fall geschmeckt wie ein Steinkohlebrikett. Nur die Soße war gut gewesen. Davon war zum Glück genug da gewesen, um das Brikett darin zu ertränken und aufzuweichen. Herb hatte es ohne mit der Wimper zu zucken gegessen, aber ihre herzlosen Brüder hatten es sie ganz deutlich spüren lassen, was sie von dieser Art Abendessen hielten.
„Deck den Tisch. Und wenn du damit fertig bist, kannst du die drei aus ihren Zimmern holen.“
Bei dem Gedanken, Sarah aus ihrem Zimmer zu holen, wurde ihm einen Moment lang schwarz vor Augen. Da würde er sich was überlegen müssen, keine Frage.
Das Abendessen war gut. Es war nicht hervorragend, aber das lag keineswegs am Essen. Sie unterhielten sich lebhaft und tauschten Befürchtungen und Fragen wegen des kommenden Wintereinbruchs aus, sprachen über dieses und jenes aus dem Hotel und lobten Katharine für das Essen. Allerdings war die Stimmung zwischen Herb und Sarah mehr als angespannt. Herb hoffte, dass Katharine das nicht merkte, aber dafür kannte er seine Frau schon zu lange und zu gut.
Später, als sie im Bett lagen und sie ihre Drohung von vorhin wahrgemacht hatte, kam sie darauf zu sprechen.
„Ist zwischen dir und Sarah etwas vorgefallen? Hab ihr euch gestritten?“
Herb, der auf dem Rücken lag und die Decke anstarrte, räusperte sich. „Nein, nicht das ich wüsste. Aber du kennst doch Teenager – du warst doch bestimmt auch so, oder?“
„Sarah ist aber nie so “, erwiderte Katharine, aber an ihrer Stimme erkannte Herb ganz deutlich, dass sie eigentlich zu müde war, um noch tiefer in dieses Thema einzusteigen. Sie hatte ihren Kopf auf seiner Schulter und kraulte ihm mit der rechten Hand sanft die Brust. „Sie war immer schon ein fröhliches Mädchen.“
„Vielleicht vermisst sie ihre Freundinnen“, mutmaßte Herb wider besseren Wissens.
„Die arme Sarah.“ Katharine holte tief Luft und stieß sie dann mit einem zufriedenen Laut wieder aus. „Hoffentlich kommt sie darüber hinweg. Ein Mädchen in ihrem Alter braucht eine beste Freundin. Was in dieser Zeit passiert, daran erinnert man sich sein ganzes Leben, weißt du? Vielleicht war es nicht die richtige Entscheidung, die Kinder mit hier her mitzunehmen.“
„Sie hatten die Wahl.“
„Ja schon, aber in dem Alter weiß man noch nicht, was es bedeutet, so lange aus seiner gewohnten Umgebung weg zu sein. Eigentlich lernt man das erst auf dem College. Naja, und da ist man dann ja auch nicht allein, oder?“
„Nicht lange.“ Herb döste weg und war froh darum. Das Gespräch hatte sich ganz schnell in eine Richtung entwickelt, mit der er leben konnte. Nicht, dass Katharine ihn jetzt für krank und pervers gehalten hätte, schließlich war das ein Unfall gewesen und er hatte mit Sicherheit mehr an der Sache zu knabbern als Sarah, aber es hätte doch einen Schatten auf ihn werfen können. Entweder, Katharine hätte ihn dann mit anderen Augen gesehen, oder, und das war die schlimmere Befürchtung, sie hätte ihn wochenlang damit aufgezogen.
„Gib ihnen einfach noch ein bisschen Zeit. Sagen wir, bis Januar. Nach Silvester können wir nochmal mit ihnen reden und dann entscheiden. Wenn sie dann nach Hause wollen müssen wir uns etwas überlegen.“
Katharine drehte den Kopf ein wenig und küsste ihn auf die Schulter. „Du bist ein guter Vater, weißt du das?“
An ihrer Stimme konnte Herb erkennen, dass es ihr genauso ging wie ihm. Das Land der Träume rief sie beide unerbittlich. Er wollte ihr noch etwas sagen, aber seine Lippen öffneten sich nicht mehr.
Sie schliefen zeitgleich aneinander gekuschelt ein.
Kapitel 5
Mit großen Augen sieht das Mädchen den Ballon an. Er ist groß und rot und glänzt im Sonnenlicht. Der Clown mit dem weißen Gesicht und der großen roten Nase spitzt die Lippen und zeigt den Kindern mit dem Finger an, still zu sein.
Es wird ruhig.
Spannung liegt in der Luft – das kleine Mädchen platzt fast vor Neugierde.
Mit seinen großen, bunten Handschuhen schnappt sich der Clown den Ballon und beginnt damit, ihn zu verknoten. Links herum, unten durch – und schwupps : eine Giraffe.
Die Kinder lachen und klatschen.
Auch das kleine Mädchen lacht und klatscht. Sie streckt die Hand aus, um die Giraffe zu bekommen, aber der Clown sieht sie nicht und gibt sie einem anderen Kind.
Sie ist traurig, aber nicht lange. Schon hat er den nächsten Ballon in der Hand und verknotet ihn. Er macht es fast lautlos und mit zärtlichen Händen. Kein einziger Ballon ist geplatzt.
Marty kommt auf sie zu. Sie lacht ihn an und winkt ihn zu sich. Der Clown ist jetzt nicht mehr interessant. Jetzt ist Marty da.
Marty wedelt mit dem Schwanz und leckt ihr über das Gesicht, als er bei ihr ist. Er riecht nach Hundefutter, aber ihr ist das egal. Sie wird heute sowieso wieder gebadet, da ist sie sich fast sicher. Heute ist Samstag, und Samstag wird immer gebadet. Das ist so. So, wie jeden Tag die Sonne aufgeht, auch wenn man sie manchmal gar nicht sieht weil so viele Wolken am Himmel sind und die Erde zudecken, weil sie auch besser schlafen kann wenn sie nicht vom Licht geblendet wird.
Jemand ruft nach Marty und der, eben noch Feuer und Flamme für sie, bellt kurz und verschwindet wieder. Das kleine Mädchen ist nicht traurig, sie wird ihn ja bald wieder sehen. Sie dreht sich wieder zu dem Clown, der jetzt keinen Ballon mehr in der Hand hält. Jetzt hat er ein Ding in der Hand, das aussieht, wie eine Rassel. Er zieht es durch die Luft und hinten kommen Kugeln und Bälle raus, die in der Luft schweben und leuchten. Die ersten zerplatzen schon, aber der Clown ist schnell und zieht immer wieder neue Bälle aus dem Ding in seiner Hand heraus. Die anderen Kinder klatschen, das Mädchen auch.
Jemand ruft jetzt ihren Namen. Sie schaut auf, aber die anderen Kinder sind größer als sie. Aber sie erkennt die Stimme und weiß, dass gleich jemand kommen und die hochnehmen wird. Das war immer schon so. Sie ist noch zu klein um selbst so weite Strecken gehen zu können.
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