Thomas Plörer - Der Mann im Mond

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Als Angie Morrison an ihrem Geburtstag erschlagen wird, ist ihr Täter nicht allein. Was verbirgt sich hinter diesem Hut, der nur ein viel zu großes Grinsen preisgibt?
Jahre später macht es sich auf, das zu Ende zu bringen, was es begonnen hat.

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Katharine nickte. Auch wenn sie sich innerlich dachte, dass bei einem Mädchen von ihrer Schönheit mit Sicherheit niemand etwas sagen würde. Vielleicht noch die Leute, die die Sterne vergeben. Und auch nur dann, wenn der Tester eine Frau ist.

„Dann arbeiten Sie hier also jeden Tag? Ich meine: für ein Hotel dieser Größe sind hier wirklich nicht viele Angestellte. Und das sage ich, wo ich noch nie in meinem Leben ein Hotel geführt habe.“

„In den Sommermonaten, wenn hier wirklich viel los ist, haben wir einige Aushilfskräfte aus den umliegenden Städten. Manchmal drei, vier weitere Mädchen für den Service und die Zimmer. Aber jetzt, im späten Herbst und Winter, ist hier oben nicht wirklich viel los. Eigentlich immer weniger als zehn Gäste, von denen die meisten den ganzen Tag über weg sind. Wir machen den Frühdienst, dann die Zimmer bis Mittag, dann servieren wir Mittagessen und ab fünf Uhr abends dann noch Abendessen. Außerdem gibt es noch Kaffee und Kuchen, aber darum kümmert sich Jim alleine. Die Gäste müssen sich dann auch selbst bedienen, das funktioniert aber ganz gut. Um 9 Uhr ist dann eigentlich immer Schluss.“

„Klingt für mich nicht nach viel Freizeit.“

Patricia lachte. „Ich bin auch nicht hier um zu Faulenzen. Man kann ohne Auto ohnehin nichts machen. Zu Fuß nach Shawnmille gehen und was trinken oder einen Film anzuschauen ist einfach nicht drin. Außerdem “, fügte sie an, „ist die Bezahlung nicht schlecht.“

Katharine nickte und schaute aus dem Fenster. Die Sonnenstrahlen wärmten sie so stark, dass ihr fast schon ein wenig zu warm wurde. Erschrocken stellte sie fest, dass sie schon mindestens eine Stunde hier unten saß. Ob Herb oder eines der Kinder schon aufgewacht war?

Die Kinder wahrscheinlich nicht, aber Herb … Der hat bestimmt schon versucht, mich anzurufen und festgestellt, dass ich mein Telefon nicht dabei habe. Und jetzt sitzt er in Unterwäsche auf dem Sofa oder wieder im Bett und wartet darauf, dass ich zu ihm komme. Ihm würde nicht in den Sinn kommen, alleine hier runter zu kommen, dafür war er viel zu unbeholfen.

„Ich mag Sie, Patricia.“

„Bitte?“, stieß Patricia überrascht aus.

„Man sollte so etwas viel öfter gerade heraus sagen. Ich mag Sie und finde, das sollten Sie wissen. Das macht es für Sie leichter und das macht es für mich leichter.“

„Nun, äh, danke?“ Sie lief wieder so rot an dass ihr Gesicht die Farbe ihres Haares annahm. „Ich Sie auch, Katharine.“

„Wo warst du?“, fragte Herb. Er saß wirklich in Unterhosen da, allerdings weder auf dem Bett noch auf dem Sofa. Er saß auf einem der großen Hocker, die am Tresen der Küche standen. Er hatte sich, genauso wie Katharine, ein Glas Wasser eingeschenkt. Es war fast ganz leer. Neben ihm lag eine Zeitung, die er weiß Gott woher mitgebracht hatte. Seine haarige Brust hob und senkte sich langsam und sein Bauch, der schon mal größer gewesen war wie sie jetzt fand, hing ein klein wenig über den Bund der Unterhose. Er war sexy, aber auf eine ganz andere Art und Weise wie sie es war.

„Frühstücken“, antwortete sie und drückte ihm einen großen Schmatz auf den Mund. „Und ein bisschen die Leute kennenlernen.“

„Mhm“, grummelte Herb und leerte den restlichen Inhalt des Glases in einem Zug. „Hättest du nicht auf mich warten können?“

„Du hast so lieb geschlafen – wie könnte ich dich da wecken?“

Sie ging um den Tresen herum und lehnte sich an die Arbeitsplatte, dort wo die Spülmaschine untergebracht war. „Möchtest du auch runter gehen oder soll ich dir hier oben einen Kaffee machen?“

„Kaffee klingt gut“, antwortete er. „Aber ich glaube nicht, dass du hier irgendwas findest. Wir müssen einkaufen gehen. Und auspacken.“

„Wir müssen noch so einiges hier machen“, antwortete Katharine mit einem wehmütigen Blick auf die ganzen Kisten und Kartons, die im Wohnzimmer ( im Saal! ) schier jeden freien Zentimeter einnahmen. „Das wird schlimm.“

Herb zuckte mit den Schultern. „Egal. Wir haben ja Zeit – und hier gibt’s wirklich mehr als genug Raum, wo wir alles unterbringen können. Hoffentlich haben die beiden Möbelpacker gestern nicht doch etwas kaputt gemacht. In den Kisten lässt sich so etwas immer gut verbergen.“ Er überlegte kurz. „Außer dem alten Geschirr deiner Mutter. Das hätten sie von mir aus sogar überfahren können.“

„Herb!“, zischte Katharine und suchte nach etwas, was sie werfen konnte. Sie fand allerdings nur ihr Glas von vorhin wieder und entschied sich nach einer, auf jeden Fall spannenden, Sekunde dagegen. „Wir können es ja irgendwo hin räumen, wo du es nichts sehen musst.“

„Oder wir werfen es weg“, murmelte er so leise, dass er hoffte, Katharine hätte es nicht gehört. Sie hörte es trotzdem, vermied es aber, weiter in diese Richtung auf ihn einzugehen.

„Ich hab‘ ein paar von den Angestellten kennengelernt?“

„So?“, fragte Herb wenig interessiert und wollte noch einmal einen Schluck aus seinem Glas nehmen. Er merkte erst, dass es leer war, als er es schon an die Lippen gesetzt hatte. Für einen kurzen Moment hielt er inne und man konnte förmlich sehen, wie es in seinem Kopf arbeitete. Eigentlich war es ihm peinlich, aber auf der anderen Seite hätte er wohl, im richtigen Augenblick natürlich, einen guten Witz darüber reißen können.

Leider verpasste er diesen Moment und Katharine musste sich stark zusammen nehmen, um nicht in schadenfrohes Gelächter auszubrechen. Ihr schelmisches Grinsen verbarg sie dadurch, dass sie sich umdrehte und wahllos in eine der Schubladen schaute. Sie fuhr absolut lautlos heraus und wackelte auch nicht in den Schienen so wie ihre alte Küche. Sie fragte sich, was man für eine Küche in dieser Größe und Qualität wohl zahlen musste. Bestimmt zwanzigtausend Dollar, wahrscheinlich sogar noch etwas mehr.

„Willst du mir nichts erzählen?“

Katharine schob die Schublade zurück. Sie fuhr lautlos zurück, stoppte dann kurz vor Schluss, nur um dann in Zeitlupe die letzten Handbreit zurück zu legen.

„Du hast dich nicht so interessiert angehört.“

„Ich bin müde“, meinte Herb trocken und gähnte. „Hab‘ ja noch keinen Kaffee getrunken.“

„Wir können gerne runter gehen.“

Er winkte ab und verzog das Gesicht. „Ich brauch unbedingt eine Dusche.“

„Und du musst dich rasieren. Und zum Haareschneiden wolltest du auch schon vor zwei Wochen gehen!“

„Gott im Himmel“, stöhnte Herb und verbarg das Gesicht in den Händen. Manchmal verfluchte er seine Ehe – aber das waren wenige Momente. Irgendwie mochte er solche Gespräche mit Katharine auch. Das hätte er aber niemals offen zugegeben.

„Unsere Rezeptionistin ist Deutsche. Sie heißt Barbara. Ich glaube, du wirst sie mögen. Eine freundliche Frau. Wirkt auf mich sehr ordentlich und akkurat.“

„Eine ordentliche Deutsche also?“ Herb hob überrascht eine Augenbrauche. Das andere Auge fiel ihm dabei immer unabsichtlich etwas zu und er hatte etwas Ähnlichkeit mit Columbo wenn er so schaute. „Sie fährt bestimmt einen BMW und brät hier die Schnitzel, richtig?“

„Du und deine Vorurteile“, stöhnte Katharine. „Wage es ja nicht, sie mit dem Hitlergruß zu begrüßen, sonst schläfst du auf dem Sofa“, sagte sie bestimmt und ohne jeden Anflug von Humor. Sie hatte ihre Gründe dafür: vor einigen Jahren hatte er, angetrunken und als Spaß gedacht, schon einmal auf einer ihrer Weihnachtsfeiern in der Arbeit einen deutschstämmigen Kollegen so angegangen. Die, die noch betrunkener waren als er, haben sich vor Lachen fast in die Hosen gemacht. Die anderen hatten peinlich berührt das Weite gesucht; sie eingeschlossen.

„Das würde ich niemals tun!“, antwortete er empört. Er hatte ihr später öfter beteuert, dass er sich an besagten Vorfall nicht erinnern kann, aber irgendwie vermutete Katharine, dass er ganz weit hinten in seinem klugen, kleinen Kopf ganz genau wusste, was damals passiert war. „Ich toleriere alle Völker unserer großen, schönen Welt. Spaghetti, Schlitzaugen, Nigger …“

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