Thomas Plörer - Der Mann im Mond
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Jahre später macht es sich auf, das zu Ende zu bringen, was es begonnen hat.
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„Bitte, nehmen Sie Platz“, sagte Patricia freundlich und wies auf den freien Stuhl an der hinteren Seite. „Von dort haben Sie den besten Überblick auf das Zimmer und nach draußen.“
„Dankeschön“, erwiderte Katharine und setzte sich hin. Auf dem Stuhl lag ein weiches Sitzpolster und sie fühlte sich sofort wohl. Die Rückenlehnen waren warm von den Sonnenstrahlen und wärmten ihren immer noch etwas unterkühlten Körper schön auf.
„Was darf ich Ihnen zu trinken bringen? Einen Kaffee vielleicht?“
„Einen Tee. Zu dem wurde mir jetzt schon von zwei Personen geraten. Wissen Sie, was da drinnen ist?“
Patricia schüttelte den Kopf. „Das sagt Jim niemandem.“ Sie zögerte einen Augenblick. „Jim ist unser Koch. Sie haben ihn noch nicht zufällig kennengelernt, oder?“
Katharine verneinte.
„Ich werde Sie nachher mit ihm bekannt machen. Während des Frühstücks hat er einen ziemlich ruhigen Arbeitstag. Möchten Sie vielleicht Rührei und Speck? Das kann er Ihnen dann auch gleich persönlich vorbei bringen.“
„Gerne.“
Patricia nickte zufrieden. „Alles Weitere können Sie sich vom Buffet nehmen. Ich werde zusehen, dass ich Ms. Gallagher irgendwie zu fassen bekomme, damit Sie sie auch noch kennenlernen bevor sie sich daran macht, die Zimmer zu reinigen. Dann sehen Sie nämlich bis heute Abend nichts mehr von ihr.“
„Nur keine Umstände – ich bin noch lange genug da.“
Patricia nickte ihr zu und ging dann zum Buffet, verschwand dann dahinter und ging in die Küche. Katharine fasste sich auch ein Herz und ging ans Buffet. Eigentlich war sie niemand, der früh morgens schon so viel Essen konnte, aber irgendwie lachte sie heute alles an. Als sie wieder zurück an ihrem Tisch war hatte sie sich so viel aufgeladen, dass es ihr schon fast peinlich war. Patricia kam wieder zu ihr und stellte ihr eine Kanne Tee auf den Tisch.
„Jim kommt dann zu Ihnen“, sagte sie, während sie Katharine eine Tasse vollmachte.
„Danke. Patricia, das duftet ja hervorragend!“, rief Katharine erstaunt aus und fächerte sich den aufsteigenden Dampf zu. „Besser als jeder Kaffee.“
„Das können Sie laut sagen. Ich wüsste zu gerne, was er da rein tut. Aber das hütet er wie ein Staatsgeheimnis. Bei seinem Essen ist er genauso. Wenn hier viel los ist und Ms. Gallagher ihm in der Küche zur Hand geht, muss sie den Raum verlassen, wenn er seine Spezial-Saucen anrührt. Ist das zu fassen?“
„Es geht nichts über die Ehre eines Kochs, richtig?“
Patricia lächelte. „Darf ich Ihnen sonst noch etwas bringen?“
„Ich glaube, ich habe mich ohnehin etwas übernommen. Ansonsten werde ich mich bei Ihnen melden.“
„Wenn ich Ms. Gallagher gefunden habe komme ich noch einmal vorbei. Wenn sie meine Tische mit übernimmt leiste ich Ihnen gerne etwas Gesellschaft wenn es Sie nicht stört. Sie haben bestimmt eine Menge Fragen.“
„Sie nicht?“
Patricia errötete ein wenig. „Naja – vielleicht ein paar. Aber ich will nicht unhöflich sein.“
Katharine nahm ihre Hand und drückte sie sanft. „Machen wir einen Deal: ich darf Ihnen eine Frage stellen und Sie mir dafür eine andere. So lange, bis wir beide nichts mehr auf dem Herzen haben oder die Sonne untergeht.“
„Kling fair“, antwortete Patricia und man konnte förmlich sehen, wie sie begann, sich wohler zu fühlen. Katharine schätzte, dass es für sie besonders schwer gewesen sein musste, auf die neuen Chefs zu warten. Sie war jung und unerfahren und keineswegs so selbstbewusst wie es Barbara, Babs, zu sein schien.
Das Frühstück schmeckte hervorragend. Sicher – es war nichts Außergewöhnliches dabei (außer vielleicht den wirklich himmlischen Rühreiern), aber irgendwie kam es Katharine so vor, als hätte sie noch nie in ihrem Leben ein so gutes Frühstück gehabt. Vielleicht auch gerade deswegen, weil sie zum ersten Mal in den vergangenen fünfzehn, zwanzig Jahren keinerlei Sorgen mit in den Tag nahm. Es hatte Zeiten gegeben, gerade zwischen ihrer Schwangerschaft mit Peter und ihrer neuen Schwangerschaft mit Michael, da war sie in den Nächten von Albträumen geweckt worden. Die Angst, der ganzen Situation mit Ehemann, Kind und Arbeit nicht gewachsen zu sein, war allgegenwärtig. Sie hatte in dieser Zeit einiges an Gewicht verloren und war laut ihrem Frauenarzt kurz davor, die Kontrolle darüber zu verlieren. Herb war ständig in der Arbeit gewesen um irgendwie das nötige Geld für die kleine Familie herbei zu schaffen und tagsüber war sie oft einsam gewesen, obwohl der kleine Peter sie ziemlich viel beanspruchte. Laut ihrem Arzt glich es auch damals einem Wunder, dass sie das zweite Mal schwanger geworden war. Eigentlich, so Dr. Fieldman, war ihr Körper darauf ganz und gar nicht vorbereitet gewesen. Michael war ein Wunder – mehr noch, als ein Kind normalerweise ohnehin schon war. Sie hatte sich wieder gefangen, die Schwangerschaft ohne Zwischenfälle überstanden, einen gesunden Sohn bekommen und die Situation war wieder etwas besser geworden. Sarah war dann ein absolutes Wunschkind gewesen. Sie kam zwar drei Wochen zu früh auf die Welt, aber entwickelte sich schnell und war glücklicherweise auch kerngesund. Etwa ein Jahr nach der Geburt von Sarah war es nochmal schlimm um sie gestanden. Sie war mit dem ganzen Stress nicht mehr klar gekommen. Kinder, Job, Ehemann, Haushalt. Alles musste am Laufen gehalten werden. Doch Herb hatte ihr damals wieder aus dem Tief geholfen. Er hat damals, im Frühling des Jahres 1994, angefangen, nach der Arbeit mit ihr Joggen zu gehen. Er war ziemlich langsam gewesen und hatte sich dreimal am Ende übergeben, aber irgendwie hat er es durchgestanden. Obwohl sie während des Laufens nie viel miteinander gesprochen hatten, weil Herb sonst wahrscheinlich zusammengebrochen wäre, hat es ihr doch sehr geholfen, dass er sich die Zeit genommen hat um einfach bei ihr zu sein. Alleine seine Anwesenheit war für sie ein richtiger Segen gewesen und so war es schließlich im August so weit, dass es mit ihr wieder steil bergauf ging. Sie legte wieder etwas an Gewicht zu, schlief die Nächte wieder durch (zumindest, wenn die Kinder sie ließen) und hatte das Tief dann im Herbst endgültig überwunden.
Es musste fast eine halbe Stunde vergangen sein und der Raum leerte sich langsam. Katharine hatte einen hervorragenden Blick über den ganzen Raum und beobachtete die Gäste mit dem sicheren Gefühl, von den meisten in der Ecke gar nicht wahrgenommen zu werden. Einige Male tauchte der Koch hinter dem Tresen auf und stellte einige Teller mit Speck und Ei ab, drückte auf eine kleine Klingel und wartete, bis Patricia oder ihre Chefin, Louise, kamen, um sie den Gästen zu bringen. Der Koch, Jim, war ein großer, schwarzer Mann. Er war vielleicht vierzig, schätzte Katharine. Aber sicher konnte sie das nicht sagen. Es war ihr etwas peinlich und natürlich hätte sie es niemals offen zugegeben, aber mit dunkelhäutigen Menschen war es bei ihr genauso wie bei Asiaten – irgendwie schauten sie in ihren Augen alle ähnlich aus. Andererseits bewunderte sie diese Menschen dafür. Ihr Friseur, ein kleiner Chinese, war Mitte sechzig. Das hatte sie vor einem halben Jahr eher zufällig erfahren. Sie hatte ihn niemals älter als fünfzig geschätzt.
Jim trug eine ordentliche Kochuniform, aber keine Mütze. Er hatte kurze, schwarze Haare und große, strahlende Augen. Außerdem breite Schultern und, da war sie sich sicher, obwohl sie es nicht sehen konnte, bestimmt einen Waschbrettbauch, wie man ihn nur aus dem Fernseher kannte, wenn wieder Werbung für Deodorant für Männer lief. Er war ein attraktiver Mann – und kochen konnte er auch noch. Sie versuchte sich vorzustellen, wie es wohl mit ihm zuhause wäre, als Patricia lächelnd auf sie zukam und sich zu ihr setzte.
„Hat es ihnen geschmeckt?“
„Traumhaft“, entgegnete ihr Katharine. „Der Koch verdient eine Auszeichnung.“
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