Thomas Plörer - Der Mann im Mond
Здесь есть возможность читать онлайн «Thomas Plörer - Der Mann im Mond» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Der Mann im Mond
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Der Mann im Mond: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Mann im Mond»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Jahre später macht es sich auf, das zu Ende zu bringen, was es begonnen hat.
Der Mann im Mond — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Mann im Mond», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Patricia nickte. „Die hat er noch nicht bekommen. Aber die Reaktionen unserer Gäste sind eigentlich immer die gleichen. Ein toller Mann, nicht?“
Katharine warf ihr einen verdutzten Blick zu. „Ein toller Koch auf jeden Fall. Seine Leistung als Mann kann ich nicht beurteilen.“
Patricia wurde rot. „Oh, verstehen Sie mich nicht falsch. Ich wollte nur …“
Katharine lachte und winkte ab. „Machen Sie sich keine Sorgen, ich hab‘ Sie schon verstanden.“ Sie trank den letzten Schluck ihres Tees. „Schmeckt wirklich gut. Ich wüsste zu gerne, was er da hinein tut.“
„Vielleicht haben Sie mehr Glück als wir.“ Ihre Augen blitzten, als sie das sagte. Katharine zwinkerte ihr über den Rand ihrer Tasse hinweg zu.
„Wo wohnen Sie, Patricia?“
„Hier im Hotel.“ Sie zeigte über die Schultern, nach Süden. „Die Angestellten haben hier ihre eigenen Räume. Nicht besonders groß, aber mit allem ausgestattet, was man braucht. Auf jeden Fall besser, als jeden Tag in die Stadt hinunter zu fahren. Im Winter würde das sowieso nicht gut gehen.“
„Wegen den starken Schneefällen?“
Patrica nickte. „Man weiß nie, wie lange man hier oben abgeschnitten ist. Manchmal dauert es zwei Tage, bis die Straßen wieder befahrbar sind. So lange könnten wir es uns nicht erlauben, hier zu fehlen. Im Winter wird hier jede Hand gebraucht, auch wenn hier dann weniger Gäste sind als in den Sommermonaten.“
„Zahlen Sie Miete?“
„Mr. Morrison hat das immer so gehandhabt, dass er uns im Monat zweihundert Dollar vom Gehalt abgezogen hat. Damit waren aber alle Kosten gedeckt – auch das Essen.“
„Ein fairer Preis.“
„Das ist noch harmlos ausgedrückt“, stieß sie hervor. „Ein Zimmer in Shawnmille würde mich mindestens das Dreifache kosten. Von den Lebenshaltungskosten ganz zu schweigen.“
„Ziemlich teuer für einen so kleinen Ort, nicht? Kann man hier in der Gegen Skifahren?“
„Es gibt einige Pisten, aber Shawnmille ist kein richtiger Wintersportort. Die Hotels sind im Sommer gut besucht, ab und an kommen Touristen auf der Durchfahrt hier vorbei und halten für eine Nacht, aber es ist nicht so, dass der Ort nur vom Tourismus überleben könnte.“
„Wie macht er es dann?“, fragte Katharine ehrlich interessiert.
„Bis vor einigen Jahren gab es hier in der Gegend eine große Miene. Aber fragen Sie mich bitte nicht, was die hier abgebaut haben. Da kann ich Ihnen leider überhaupt nicht helfen. Auf jeden Fall wurde diese Miene vor einigen Jahren geschlossen, weil sich das Geschäft nicht mehr gelohnt hat. Seitdem sind eine Menge Menschen von hier weggezogen, andere halten sich mit einem Job in Evernburg am Leben.“
„Hey, da sind wir durchgefahren als wir hier her gekommen sind. Ist gar nicht weit von hier!“
Patricia nickte. „Fünfzehn Meilen. Die stellen dort Sportgeräte aus Kunststoff her – Snowboards, Skier und so weiter. Wahrscheinlich arbeitet fast jeder fünfte aus Shawnmille dort; verdienen gutes Geld hab‘ ich gehört.“
Katharine schenkte sich aus der Teekanne nach. Es war gerade noch genug für eine halbe Tasse darin. Ein herrlicher Duft!
„Hier sind dann wohl auch nicht viele Touristen, die zum Skifahren gehen?“
„Ein paar machen Skitouren. Aber die starten meist gleich von hier aus oder einige hundert Meter weiter die Straße hoch, in der Nähe des Gipfels. Die nächsten Pisten sind einfach zu weit weg für einen gemütlichen Skiurlaub.“
„Und was für Gäste sind dann hier den Winter über? Ich meine, weil Sie vorhin gesagt haben, dass sie im Winter hier oben auch jede Hand brauchen können.“
„Rentner, arbeitswütige Karrieremenschen, Einzelgänger, Witwen und Waisen.“
Katharine schaute verwirrt auf. Patricia hielt ihrem Blicke einige Sekunden lang stand, dann breitete sich ein freches Lächeln auf ihrem Gesicht aus und sie winkte ab.
„Entschuldigen Sie, ich wollte …“
Katharine, die mittlerweile ebenfalls lächeln musste, fiel ihr ins Wort. „Patricia, bitte hören Sie auf sich dafür zu entschuldigen. Ich bin froh, wenn wir hier einen entspannten Umgang miteinander pflegen könnten. Einen Arsch als Chef hatte ich lange genug und Sie sollen nicht das gleiche Vergnügen haben.“
„Haben Sie gerade Arsch gesagt?“
Katharine nickte stolz und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. „Wenn Sie wüssten, was ich den noch alles nennen würde wenn er hier direkt vor mir stünde.“
„Ich glaube nicht, dass sie ein Arsch sind, Katharine.“
„Danke.“
„Wir hatten alle die Befürchtung, dass es von heute an vorbei sein würde mit der guten Stimmung im Team.“ Sie holte tief Luft. „Ich denke, dass sollten Sie vielleicht wissen.“
„Nochmal danke für die Info. Es ist Ihnen bestimmt schwer gefallen, auf diesen Tag zu warten, oder?“
„Ich hab‘ ziemlich schlecht geschlafen wenn Sie das damit meinen.“
Sie blieben einige Augenblicke sitzen und schauten aus dem Fenster. Die Sonne stieg jetzt höher und von den Bäumen rauchte die Kälte der Nacht in den Himmel davon. Am Himmel war keine einzige Wolke zu sehen und Katharine konnte die gute, frische Luft förmlich riechen, auch wenn das Fenster geschlossen war.
„Wollen Sie mir ein bisschen von den Leuten erzählen, die hier arbeiten? Jesse kenne ich ja schon, Barbara und Sie auch.“
„Sie haben Jesse schon kennengelernt? Wie war er?“
„Wie er war?“, fragte Katharine überrascht. Mit dieser Frage hatte sie nun überhaupt nicht gerechnet.
„Freundlich, mürrisch? Jesse hat viele Fassetten, das macht ihn zu einem besonderen Kandidaten hier oben. Gerade in den Wintermonaten, wenn er nicht jeden Tag den Rasen mähen kann, hat er manchmal ganz schöne Launen.“
Katharine überlegte kurz. Eigentlich war Jesse ihr ganz freundlich vorgekommen, auch wenn er am Anfang ein wenig wie ein Roboter auf sie gewirkt hatte. Steif und unbeholfen, aber irgendwann doch wieder menschlicher.
„Ich glaube, er hatte einen guten Tag.“
„Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie ihn immer anders erleben werden. Mal ist er der freundlichste Mensch überhaupt: lacht, ist zuvorkommend, scherzt mit den Gästen. Aber es gibt so Tage, da redet er kein Wort, schaut nur unter seiner grauen Mütze hervor und nickt Ihnen mit etwas Glück gerade einmal zur Begrüßung zu. Manchmal erinnert er mich ein bisschen an eine Frau die gerade – naja, Sie wissen schon.“
Katharine nickte stumm.
„Seit einem Jahr hat er Hilfe bei der Arbeit. Der Junge heißt Jacky. Also eigentlich heißt er Jackson Andrews, aber Jesse nennt ihn immer Jacky. Und wir machen das jetzt genauso.“
„Jesse und Jacky?“
„Wie im Comic, oder? Sie müssten mal Jim hören wenn er über die beiden redet.“ Patricia schüttelte sich vor Lachen. „Daraus könnte man ein ganzes Bühnenprogramm machen sag‘ ich Ihnen.“
„Der Koch ist also auch noch ein Komiker?“
Patricias Lachen verstummte sofort. „Aber das ist nichts negatives, das müssen Sie mir glauben. Er ist sehr ernsthaft in dem was er tut. Nur ab und zu, wenn die beiden nicht in der Nähe sind, dann macht er ein paar Späße auf ihre Kosten.“ Sie lief wieder etwas rot an, als schäme sie sich dafür. Katharine empfand immer mehr Sympathien für das junge Mädchen.
„Er sorgt also für die gute Stimmung?“
„Meistens, ja.“ Sie zupfte sich eines ihrer langen Haare, das aus der Frisur gefallen war, mit den Fingerspitzen zurecht und riss es dann aus. Doch anstatt es auf den Boden zu werfen, wie Katharine es wahrscheinlich getan hätte, steckte sie es in eine ihrer Taschen an der Hose. Als sie Katharines erstaunten Blick bemerkte zuckte sie nur mit den Schultern.
„Das hab‘ ich mir so angewöhnt. Ms. Gallagher hat mir mal gesagt, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit immer die einzige hier oben sein werde, die rote Haare hat. Es gibt nämlich weltweit nicht so viele rothaarige Menschen, wissen Sie? Nur in Irland, aber das hat mir nur Jesse einmal so zugesteckt. Wahrscheinlich stimmt das nicht mal.“ Sie lachte schüchtern. „Auf jeden Fall hat sie gesagt, dass man hier rote Haare, ob auf dem Fußboden oder, noch schlimmer, auf den Betten oder den Tellern immer mir zuordnen würde. Viele Menschen sehen solche Kleinigkeiten immer ganz anders, wenn sie wissen, wer dafür verantwortlich ist.“
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Der Mann im Mond»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Mann im Mond» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Der Mann im Mond» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.