Thomas Plörer - Der Mann im Mond
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Jahre später macht es sich auf, das zu Ende zu bringen, was es begonnen hat.
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Im Hintergrund konnte Katharine leise Musik spielen hören. Zum Glück war es keine Klassik oder ländliche Volksmusik. Es klang vielmehr nach einem Radiosender, der sich darauf spezialisiert zu haben schien, genau solche Hintergrundmusik für Hotels, Bars und weiß der Teufel was zu spielen. Nicht aufdringlich, aber auch nicht zu langweilig. Irgendwie klang es stimmig, fand sie.
Sie ging auf den Tresen zu. Dort lagen einige Prospekte zum Angebot des Hotels aus, aber auch Wanderwege, Touristenattraktionen in der Gegend und ein aktuelles Kino- und Theaterprogramm aus Shawnmille. Sie blätterte es kurz durch und bekam so gar nicht mit, wie eine Frau aus einem kleinen Kämmerchen, das seitlich hinter den Tresen lag, hervorkam. Die Frau beobachtete Katharine einige Augenblicke lang ehe sie das Wort ergriff.
„Guten Morgen. Kann ich Ihnen helfen?“
Katharine zuckte erschrocken zusammen. Die Frau hinter dem Tresen sah das und lächelte.
„Entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht erschrecken.“
„Kein Problem“, erwiderte Katharine und atmete tief durch. Ihr Puls raste und irgendwie hatte sie so das Gefühl, dass ihr Kopf jetzt noch ein wenig röter war als er es vorher ohnehin schon gewesen war. Es ging doch nichts über einen peinlichen ersten Moment! „Sie können nichts dafür, dass ich so schreckhaft bin.“
„Glauben sie mir: mir geht es nicht anders. Ich erschrecke abends schon mal vor meinem eigenen Spiegelbild in einem Glas.“
Katharine lachte und reichte der netten Frau die Hand. Sie trug einen dunklen Damenanzug, aber keine Krawatte. An ihrer Brust heftete ein kleiner Anstecker, mit ihrem Namen und der Berufsbezeichnung: Barbara Weber, Rezeptionistin.
„Katharine Morrison. Freut mich, Sie kennenzulernen.“
„Barbara Weber.“ Sie ergriff Katharines Hand und drückte sie fest und bestimmt. „Dann sind Sie also meine neue Chefin. Schön, dass ich Sie endlich mal persönlich kennenlerne.“
„Die Freude ist ganz meinerseits.“ Katharine lächelte schüchtern. „Ich muss zugeben, dass ich ganz schön nervös war. Und ehrlich gesagt bin ich es immer noch.“
Barbara nickte verständnisvoll. „Da geht es uns nicht anders, Miss Morrison. Wir sind alle schon ganz gespannt darauf, Sie und Ihre Familie kennenzulernen.“
„Bitte, nennen Sie mich Katharine. Wir sind ja jetzt praktisch ein Team, da sollten wir auf solche Förmlichkeiten verzichten. Natürlich nur, wenn es ihnen nichts ausmacht.“
„Gerne. Dann bin ich Barbara. Oder besser: nennen Sie mich Babs. Das machen hier irgendwie alle und es geht auch irgendwie leichter von den Lippen.“
„Okay, Babs. Sagen Sie, woher kommen Sie? Ihre Name klingt nicht wirklich amerikanisch.“
„Geboren bin ich in Mering, das liegt irgendwo in Deutschland. Aber meine Eltern sind ein halbes Jahr nach meiner Geburt mit mir in die USA ausgewandert, also habe ich eigentlich keine Erinnerung mehr an Deutschland. Der einzige Rest, der mich an meine Herkunft erinnert, ist der Name.“
„Aus Deutschland also. Und der Hausmeister, Jesse, kommt aus Belgien? Eine ganz schön internationale Truppe.“
„Warten Sie mal, bis Sie die anderen kennengelernt haben. Patricia kommt sogar aus Kalifornien!“
„Nein!“
„Doch!“
Die beiden Frauen lachten gemeinsam und für Katharine war klar, dass das Eis zwischen ihnen damit endgültig gebrochen war. Sie hatte ein gutes Gefühl bei Barbara. Babs.
„Sagen Sie, Katharine, wollen Sie nicht etwas frühstücken? Die ersten Gäste sind schon fertig, aber einige sind noch in ihren Zimmern, sie wären also mit Sicherheit nicht die letzte.“
„Gerne. Draußen hat mir schon jemand von dem Tee des Hauses erzählt. Den würde ich jetzt auf jeden Fall einmal testen.“
„Das lässt sich einrichten.“ Babs griff nach dem Telefon, das hinter dem Tresen und neben der übergroßen Tastatur für den Computer stand. Sie drückte auf eine Taste, wartete einen Augenblick und zwinkerte ihr kurz zu.
„Ich lasse Sie … hi Pati! Kannst du kurz bei mir vorbei kommen und jemanden abholen? … Nein … Komm doch einfach vorbei, dann wirst du es schon sehen! … Ja … Bis gleich!“
Sie legte den Hörer auf. „Patricia wird sie abholen und Ihnen alles zeigen. Sie war so nervös wie kein anderer hier und hat die letzten Tage kaum geschlafen.“
„Das Mädchen aus Kalifornien?“
Babs nickte. „Sie macht hier jetzt die zweite Saison mit. Sammelt Geld für das College. Ein wirklich goldiges Mädchen, aber ziemlich schüchtern.“
In diesem Moment bog ein junges Mädchen um die Ecke. Sie musste den Weg bis zur Rezeption gelaufen sein, denn ihre Haare waren ein wenig aus der Form geflogen und sie atmete tief ein und aus als sie das Tempo rechtzeitig zu drosseln versuchte. Natürlich merkten Katharine und Barbara beide, dass sie ihre Anspannung zu verbergen versuchte und warfen sich einen Blick zu, wie es meistens nur zwei gute Freundinnen oder Schwestern tun konnten. Jene Art von Blick, wo die andere genau wusste, was die eine jetzt dachte und sie sich beide in diesem Moment darüber im Klaren waren.
„Katharine, das ist Patricia Perry. Patricia, das ist Katharine Morrison.“
Sie reichten sich die Hände. Kathy stellte erstaunt fest, dass Patricia einen festen Händedruck hatte, auch wenn ihre Hände so kalt waren wie die eines Toten. Sie war überrascht, wie hübsch das Mädchen war. Sie hatte schulterlanges, rotes Haar und ganz zarte Haut. Ihre Augen schimmerten grün hinter ihren langen Wimpern hervor. Sie war fast so groß wie Kathy – und das gab es wirklich selten. Sie war gespannt, wie Sarah auf Patricia reagieren würde. Sarah war in der Gegenwart von hübschen Mädchen immer eine tickende Zeitbombe. Entweder, sie verstanden sich blendend und alles lief glatt, oder sie vermied es, mit ihnen zu sprechen und zeigte im richtigen Augenblick die Krallen.
„Freut mich, Sie kennen zu lernen, Miss Morrison.“
„Die Freude ist ganz meinerseits.“
„Pati: bringst du sie ins Esszimmer. Am besten ins Sonneneck wenn dort noch frei ist …“
„Hab ich extra frei gehalten“, unterbrach sie Patricia lächelnd.
„Gut“, sagte Barbara und nickte ihr zu. „Dann bring ihr alles, was sie haben will und nimm dir ruhig etwas mehr Zeit wenn sie fragen hat. Louise kann deine Tische wahrscheinlich ohne weiteres mitmachen.“
„Klar“, antwortete Patricia. „Kommen Sie mit – ich zeig Ihnen alles!“
Katharine verabschiedete sich von Barbara und folgte Patricia. Das junge Mädchen trug ebenfalls einen schwarzen Damenanzug, er wirkte bei ihr jedoch um einiges aufreizender als bei Barbara. Sie ging mit großen Schritten voran und führte sie durch einen schmalen Gang, an dem links und rechts in regelmäßigen Abständen Bilder an den Wänden hingen, die sehr nach moderner Kunst aussahen. Hier und da ein farbiger Strich auf einer weißen Leinwand – mehr war das nicht. Katharine hatte nie viel für diese Art von Gemälden übrig gehabt: ihr lagen eher die Malereien von Monet oder van Gogh.
Das Speisezimmer war etwas größer als ihr neues Wohnzimmer. Es war unterteilt in ein großes Buffet auf der rechten Seite, von wo aus eine Tür in einen weiteren Raum (wahrscheinlich die Küche) ging. Es war eine Schwingtür, die gerade noch etwas hin und her pendelte. Es roch gut nach frischen Kräutern und Kaffee, im Hintergrund spielte die gleiche Musik wie zuvor schon an der Rezeption. Der Boden war aus hellem Holz, das allerdings an manchen Stellen schon ziemlich abgelaufen war. Unter den Tischen lagen kleine Teppiche, die sich farblich gut mit den hellen Vorhängen vertrugen. Beim Blick aus dem Fenster konnte man in das Tal hinunter sehen. Auch sah man einen kleinen Teil des glitzernden Sees und den darauf fahrenden Booten, die klein wie Ameisen auf dem Wasser trieben und die leichten Brisen ausnutzten, die auch die Spitzen der Bäume leicht zum schaukeln brachte. Sie durchquerten den Raum, an dem an fünf Tischen gegessen wurde. Hinter ihnen kamen drei weitere Personen in den Raum, eine Frau und zwei Männer. Sie mussten nicht lange nach einem freien Tisch suchen und nahmen einfach den, der ihnen am nächsten stand. Patricia hingegen führte Katharine bis ganz ans andere Ende des Zimmers. Dort standen, hinter einigen kleinen Zierbäumchen, zwei weitere Tische, die direkt von der Sonne angestrahlt wurden. Die Tische waren vollständig eingedeckt mit blitzendem Besteck, großen Gläsern und einer Tasse, die den Aufdruck des Hotelnamens trug.
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