Thomas Plörer - Der Mann im Mond
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Jahre später macht es sich auf, das zu Ende zu bringen, was es begonnen hat.
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Die Eingangstür war aus Glas und bestand aus zwei großen, weißen Flügeln, die mit goldenen Griffen bestückt waren. Man konnte sie beide aushängen, aber das hatten sie nicht getan, weil man sie so weit aufmachen konnte, dass die beiden Männer sogar mit dem Sofa ohne Probleme durch passten. Vom Gang weg gelangte man dann auf der linken Seite gleich in das Zimmer, in dem Peter schlafen würde. Es war sehr geräumig und sie hatte sogar ein eigenes, kleines Badezimmer. Die Fließen waren strahlend weiß, er hatte eine Badewanne und eine separate Dusche. Auf der anderen Seite, etwas versetzt, befand sich die Eingangstür von Michael. Er hatte dieses Zimmer gewollt, weil es etwas kleiner war als das andere, in dem Peter jetzt schlief. Peter war das nur recht gewesen, schließlich war er der ältere Bruder.
Michaels Zimmer war in drei Teile geteilt, die durch jeweils zwei Stufen voneinander in der Höhe abwichen. Ganz oben hatte er sein Bett hingestellt, dann darunter sein Sofa und seine Schränke. Ganz unten hatte er seine ganzen Instrumente verstaut. Im Augenblick lagen sie nur auf dem Boden oder lehnten an der Wand, aber er würde sich sicherlich bald daran machen, die wieder an den Wänden zu befestigen, so wie er das früher auch schon hatte. Er mochte es nicht, wenn man immer über seine Sachen fiel. Obwohl er vom äußerlichen her der unordentlichste von ihnen dreien war, so war er doch im Kern derjenige, der Unordnung am wenigsten ausstehen konnte. Sarah war da anders: für sie war sie erst dann richtig zuhause, wenn der ganze Boden mit ihren Klamotten zugedeckt war. Und von Peter musste man gar nicht reden: in seinem Zimmer lebten immer schon nach wenigen Tagen Tiere, die da nicht hingehörten.
Sie selbst hatte sein Zimmer fast am Ende des Flures, gegenüber dem zweiten Badezimmer. Es war ziemlich groß und sie hatte noch nicht die geringsten Vorstellungen, wie er es einrichten sollte. Sie hatte den beiden Möbelpackern gesagt, sie sollen ihre ganzen Sachen in die Mitte des Raumes stellen, sie würde den Rest dann erledigen, wie sie es gerne hatte. Dad hatte sie ziemlich angefahren deswegen, aber Sarah hatte ihren eigenen Kopf und ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen.
Am Ende des Flures schien es so, als würden sich die Wände öffnen – ähnlich wie ein Fluss, der in einen riesigen See mündete. Das offene Wohn- und Esszimmer war mehr ein Saal als ein Raum. Die Decke war wahnsinnig hoch und mit einer kleinen Glaskuppel abgeschlossen, durch die so viel Tageslicht drang, dass es unwahrscheinlich hell war. Auf der anderen Seite des Raumes war ebenfalls eine gläserne Front, die auf einen Balkon führte, von dem aus man dann den Blick ins Tal hatte und den See zwischen den Bäumen funkeln sehen konnte.
Die Küche war nur durch einen schmalen Tresen vom Wohnzimmer getrennt und laut ihrer Mutter so ziemlich auf dem neuesten Stand der Technik. Außerdem war auch sie durch zwei Stufen vom Rest des Raumes abgehoben, was noch einmal einen schönen Schnitt bildete. Gegenüber von der Küche, auf der anderen Seite des Raumes, befand sich zum einen die große Sofaecke. Sie hatten zwar ihr altes Sofa mitgenommen, es allerdings jetzt erst einmal zu Peter ins Zimmer gestellt, weil das Wohnzimmer hier bereits vollkommen eingerichtet war. Stimmig eingerichtet. Ein riesiges, braunes Sofa mit drei Hockern, einem gläsernen Tisch und dazu abgestimmt einem Teppich, der vor dem offenen Kamin lag, raubten nicht nur Sarah den Atem, als sie es das erste Mal gesehen hatte. Auch ihre Eltern hatten es nicht fassen können und ihr Vater hatte in einem kurzen Schwächeanfall sogar einen Augenblick auf einem der Hocker platznehmen müssen. Der ganze Raum (oder vielmehr Saal!) musste über einhundert Quadratmeter haben. Durch die hohe Decke mit der gläsernen Kuppel wirkte es wahrscheinlich noch viel größer, als es letztendlich war.
Vom Wohnzimmer weg gingen nur zwei Türen: auf der Seite des Sofas kam man in das elterliche Schlafzimmer, auf der Seite der Küche gab es ein weiteres, großes Badezimmer. Beides wirkte auf sie so, als wäre es erst vor kurzem neu renoviert worden, aber Anderson verneinte das ein ums andere mal.
„Das hier wurde alles für sehr, sehr viel Geld gebaut und es wurde, wie Sie sehen können, an fast nichts gespart. Mr. Morrison war nicht oft hier, aber einige Male hat er hier Partys gefeiert oder ein langes Wochenende verbracht. Sie können mir glauben: der Mann hat genau gewusst, wie es sich gut leben lässt.“
„Aber hallo!“, hatte ihr Vater zustimmend geantwortet.
Ist das alles wahr? fragte sie sich im Halbschlaf und drehte sich auf die Seite. Das Mondlicht fiel auf ihr ruhiges Gesicht. Bitte mach, das ich nicht träume lieber Gott, ja?
Sie träumte nicht. Doch bald schon wünschte sie sich, sie könnte einfach nur aufwachen.
Katharine wachte auf, als die ersten Sonnenstrahlen durch das große Dachfenster fielen und ihr Gesicht erreichten. Draußen war es noch dämmrig, aber es deutete alles darauf hin, dass es ein schöner Tag werden würde. Es war der Morgen des 1. Novembers. Die Sonne hatte viel von ihrer Kraft verloren, aber hier oben reichte es immer noch aus, um mit einem Pullover bekleidet draußen zu frühstücken. Das war für diese Jahreszeit in dieser Gegend nicht ungewöhnlich, zumal bereits die letzten Wochen sehr warm gewesen waren. Der Winter würde das Gebiet bald in Beschlag nehmen – und die Winter waren hier oben sehr lang und sehr einsam. Katharine hatte, bevor sie ihre alte Wohnung übergeben hatten, noch etwas im Internet recherchiert und sich vor allem über das Wetter und die Leute informiert. Sie war eigentlich jemand, der gerne am Strand spazieren ging und bis spät abends in kurzen Oberteilen und Shorts bei einem Glas Wein auf der Terrasse saß. Zumindest konnte sie davon ausgehen, dass sie hier oben nur an wenigen Wochen im Jahr die Gelegenheit dazu bekommen würde. Der Winter konnte hier oben ein halbes Jahr lang dauern, manchmal von Ende Oktober bis weit in den April hinein. Schwere Schneestürme waren keine Seltenheit, oft fiel der Strom aus, vom Telefon ganz zu schweigen. Tagelang oder gar wochenlang ohne Kontakt zur Außenwelt zu verbringen war etwas, woran sie im Augenblick keinen Gedanken verschwenden wollte. Irgendwie würden sie das schaffen, daran hatte sie keine Zweifel. Sie war hier mit den Menschen, die sie um sich haben wollte, und würde die neue Herausforderung, die sie sich hier stellen musste, gerne annehmen. Es war nicht für Ewig, da war sie sich sicher. Herb wusste davon vielleicht noch nichts, aber ihr Entschluss, das Hotel nach der Saison zu verkaufen, stand fest. Nicht, dass sie mit dem Stress nicht klarkommen würde oder sie Angst hatte, dass der Job ihr keinen Spaß bereiten würde. Aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie in ihrem Leben noch so viele andere Abenteuer vor sich hatte, die sie von hier aus nicht angehen konnte. Sie konnte es nicht so recht beschreiben, aber schon zu dem Zeitpunkt, als sie die Verträge von Anderson unterschrieben hatten, war für sie festgestanden, hier ein schönes und sicherlich spannendes Jahr zu verbringen und dann das Geld zu nehmen und sich irgendwo ein Leben mit ihrer Familie aufzubauen, das ihnen nicht so viel vorschrieb, wie es hier mit dem Hotel der Fall war.
Herb grunzte neben ihr und drehte sich auf die Seite. Er schlief noch tief und fest. Sie war sich sicher, dass er das noch für mindestens eine Stunde tun würde, ehe auch er von seiner inneren Uhr geweckt werden würde. Sie streichelte ihm sanft über den Hinterkopf und schwang sich dann elegant und leise aus dem Bett. Sie trug einen weißen Satinschlafanzug, den sie von Herb im letzten Jahr zu Weihnachten bekommen hatte. Sarah hatte ihm damals beim Einkaufen geholfen und ihre Tochter hatte wieder einmal einen super Geschmack bewiesen. Aber klar, dachte sie sich mit einem Lächeln, schließlich war sie bei ihr in der Lehre gewesen, nicht wahr?
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