Thomas Plörer - Der Mann im Mond
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Jahre später macht es sich auf, das zu Ende zu bringen, was es begonnen hat.
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„Bist du sicher?“
„Verfickte Scheiße nochmal, natürlich bin ich sicher!“, schrie Pete und kam wütend zurück gestampft. „Glaubst du ich kann nicht lesen?“
Jim enthielt sich einer Antwort. Hinter seiner Stirn arbeitete es hektisch. Er war das gewohnt, Pete hatte es nicht so mit denken. Er war eher der Arbeiter, während Jim die Führungsperson darstellte. Als Team eigentlich unschlagbar. Von so einem Trottel hier würden sie sich erst recht nicht in die Parade fahren lassen.
Noch während er nachdachte nahm die Geschichte eine unglaubliche Wendung.
Es begann damit, dass Pete sehen konnte, wie draußen ein Wagen vorfuhr. Er parkte ganz am Ende des Geländes und machte die Lichter aus. Aus dem Wagen heraus stiegen zwei junge Männer, keine dreißig Jahre alt und unterhielten sich angeregt. Pete war sich sicher, dass sie sie nicht sehen konnten, weil die Scheiben leicht verspiegelt waren, aber würden sie näher kommen, wäre alles zu spät.
Während er sich zu Jim herumdrehte fiel sein Blick auf die Packung jener Cornflakes, die dieser behinderte Kerl so gerne haben wollte. Mit dem großen Clown darauf und den lachenden Kindern. Die Packung war aufgeplatzt, aber so wie es aussah bestimmt noch mehr als siebzig Prozent des Inhalts darin.
Draußen schlugen die Autotüren zu und die beiden Männer standen noch bei ihren Wägen.
Pete hob die Packung auf.
„Hier, geht aufs Haus!“, schrie er und warf sie auf Sam zu. Die Packung drehte sich und noch mehr Fruuttiis flogen heraus. Sie flog am überraschten Jim vorbei, der noch versuchte, mit der Hand die Flugbahn zu verändern, sie aber verfehlte. Der Clown flog mit überraschender Genauigkeit auf Sams Kopf zu. Er war zu perplex um sich noch zu ducken, so dass sie ihn mitten im Gesicht traf. Die bunten Kringel verteilten sich wie ein Regenschauer im halben Laden, die Packung fiel von Sams Gesicht auf Sams Schultern und von da auf den Boden. Der Clown lachte jetzt nicht mehr sondern hatte statt eines Mundes einen riesigen, dunklen Riss im Papier. Sein Lachen war zu einer Fratze verzogen.
Sam betrachtete den Clown einige Sekunden mit einer Mischung aus Neugierde und Fassungslosigkeit. Dann kam das, was seine Betreuerin früher immer „den Schalter umlegen“ genannt hatte.
Sam packte seinen Baseballschläger fester und war mit vier, fünf großen Schritten bei dem überraschten Pete. Der reagierte ebenso langsam wie Jim, der Sam noch am Arm packen wollte, aber ebenfalls zu spät. Sam holte in der Bewegung mit seinem Schläger aus und zog voll durch. Der überraschte Pete wurde genau an der Seite des Kopfes getroffen, genauso wie Barbara vor ihm. Nur war der Schlag dieses Mal bei weitem Stärker, wäre ein echter Homerun gewesen, ein Schlag ins Publikum oder sogar über so manches niedrige Station hinaus gegangen.
Für Petes Kopf allemal zu viel. Sein Schädelknochen zersplitterte wie ein morsches Stück Holz, die Splitter bohrten sich umgehend in sein linkes Auge, zerstörten sein Trommelfell und drückten sich in sein Gehirn. Sein Jochbein wurde zertrümmert, mehrere Zähne wurden aus dem Kiefer gerissen und fielen als harmlose Geschosse aus seinem Mund. Noch bevor er am Boden ankam war er tot.
Jim schrie laut auf und zog seine Waffe. „Keine Bewegung, du dummer Hund, oder ich jag dir eine Kugel zwischen die Augen!“
Sam wirbelte herum. Er verstand nicht was der Kerl rief, alles was er hörte war das Pochen seines Herzens und das Rauschen des Blutes in seinen Ohren. Er hob den blutigen Schläger über den Kopf und lies ihn auf Jims Hände herunter rauschen. Die Waffe wurde ihm aus den Händen geschlagen, die Hände an - wie die Gerichtsmedizin später herausfinden sollte - insgesamt achtzehn Stellen gebrochen. Schreiend vor Angst und Schmerz fiel Jim auf die Knie. Sam holte ein weiteres Mal aus und lies den Schläger genau auf Jims Scheitel niedergehen. Im nächsten Moment war es vollkommen still im Laden.
Sam wusste nicht, wie lange er so dagestanden hatte, als plötzlich das kleine Glöckchen der Tür bimmelte. Einen Augenblick lang war nichts zu hören, dann ein kurzer, entsetzter Aufschrei und die Tür fiel zurück ins Schloss.
„Ruf die Bullen, Mann!“
Leise Stimmen in der Ferne. Sam nahm sie fast gar nicht wahr.
Er blieb noch einige Minuten so stehen und beobachtete, wie das Blut vom Schläger auf den Boden tropfte, dann setzte er sich auf den Boden, lehnte sich an den Tresen und sammelte einige Fruutiiss ein, die überall verstreut lagen. Genüsslich steckte er sie sich, sortiert nach Farben und Geschmack, in den Mund und schaute auf den Deckenventilator, der sich langsam drehte.
Die Polizei kam acht Minuten später an.
„Hey, Wagner!“
Ein Tritt in die Seite. Sam wurde aus seinen unruhigen Träumen gerissen. Stöhnend versuchte er, die Hände vor das Gesicht zu schlagen, doch sie waren mit dicken Lederriemen am Bett fixiert. Vorsichtig öffnete er die Augen, doch über ihm war das gleißende Licht einer Lampe so hell, dass sie sofort zu tränen begannen und er sie stöhnend wieder zusammenkniff.
Er bekam wieder einen Tritt in die Seite, dieses Mal etwas fester.
„Lass gut sein, Pete. Er ist am Leben.“
„Teufel nochmal, der Blitz soll mich erschlagen wenn mir das nicht am Arsch vorbeigeht!“
Sam blinzelte aus einem Auge heraus. Er hatte starke Kopfschmerzen und einen sehr schlimmen Geschmack im Mund. Seine Beine waren ihm eingeschlafen und kribbelten jetzt unangenehm.
Über ihn gebeugt standen zwei Männer. Der eine hieß Pete, soviel hatte er mitbekommen, aber bei dem anderen war er sich nicht ganz sicher. Jeffrey oder so ähnlich. Pete war der jüngere der beiden, vielleicht Ende dreißig. Jeffrey war ein älterer Beamter, wahrscheinlich kurz vor der Pensionierung. Er trug einen dichten Bart und hatte kleine, trübe Augen, aus denen man nicht schlau wurde. Sam hatte gelernt, dass man an den Augen von Menschen ihr wahres Wesen erkennen konnte. Allerdings sah er bei Jeffrey nur zwei schwarze Punkte hinter den ergrauten Wimpern.
Pete hatte große Augen, in denen immer ein böses Glitzern lag. Er war derjenige, der Sam in den letzten fünf Jahren, seit denen er hier saß, mindestens achtmal so sehr verprügelt hatte, dass er dachte, sterben zu müssen. Zweimal hatte er auf der Krankenstation gelegen, die anderen male hatten er und Jeffrey es für besser gehalten, ihn einfach zwei Tage von der Arbeit freizustellen und auf seiner Pritsche in Ruhe liegen zu lassen. Sam wusste nicht, dass Pete beim zweiten Mal, als er ihn auf die Krankenstation geprügelt hatte, eine Abmahnung bekommen hatte und seitdem schwer aufpassen musste, wie er sich den Gefangenen gegenüber verhielt. Die Übergriffe waren seitdem nicht seltener geworden, liefen aber meist ohne bleibende Verletzungen aus.
Für Pete war dieser Job nur eine Art Übergangslösung. Sein Onkel war er Leiter dieser Anstalt und er würde in drei, vier Jahren diesen Posten übernehmen. Das war ihm klar, das war seinen Kollegen klar. Damit hatte er hier eine Art Sonderstellung eingenommen. Man sprach höflich mit ihm, versuchte sich mit ihm gut zu stellen. Man lud ihn auf private Feiern ein, ließ ihn beim monatlich stattfindenden Bowlingabend häufiger gewinnen als nötig und verschwieg so manche Missetat, die er den Insassen der Anstalt hier antat. Einzig der Zufall hatte es damals so gewollt, dass der eigentliche Arzt an dem Tag, an dem Sam mit fünf gebrochenen Rippen eingeliefert wurde, nicht im Haus war, sondern eine Vertretung. Der Vorfall wurde öffentlich, aber geschickt als „Unfall“ und „Notwehr“ behandelt; intern jedoch war Petes Onkel dazu gezwungen, seinem Neffen eine Strafe aufzubrummen, um die interne Ordnung zu wahren. Die Hoffnung von vielen, dass Pete vielleicht versetzt werden würde, bestätigte sich damals nicht.
„Mach ihm die Fesseln los und lass ihn aufsetzen. Der Doc ist gleich hier.“
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