Ludwig Schlegel - zwo-eins-zwo

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Jens Mander, EDV-Berater und Computerfachmann lebt mit seiner Frau und seinem Hund in Berlin Schöneberg. Während eines Hundespaziergangs stolpert er über eine Leiche. Bevor die Polizei eintrifft, ist der Tote aber wieder verschwunden und findet sich erst anderntags auf dem Friedhof an der alten Dorfkirche wieder ein.
Nachdem der Tote aus dem Park als Arbeitskollege seines Sohnes identifiziert wird, stellt Jens auf Bitten seines Sohnes eigene Ermittlungen an.
Als Mander erneut eine Leiche im Rudolph-Wilde-Park findet, nimmt er Verbindung zu dem Teil seiner Vergangenheit auf, mit dem er eigentlich abgeschlossen hatte.
Ein erster Verdacht lenkt Manders Recherchen in Richtung internationaler Handel mit Spenderorganen. Zusammen mit ehemaligen Arbeitskollegen, seiner Jugendfreundin Rika und einem Kripobeamten arbeitet er sich durch ein Gestrüpp aus organisiertem Verbrechen, Geheimdienst, Rechtsextremismus und Bioterrorismus.
Weder ein Überfall noch ein Attentat mit einem Auto können Jens Manders Ermittlungen stoppen und so kommt es schließlich zum Showdown auf dem Innsbrucker Platz in Berlin-Schöneberg .

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Offensichtlich hatte Rahul sich auf diese Fragen schon vorbereitet. Er zog aus der Innentasche seiner Jacke einen Briefumschlag und reichte ihn Jens. Darin enthalten ein paar Kopien - Pass, Visum, internationale Geburtsurkunde und ein handschriftlicher Zettel mit den Angaben zur Filmfirma und Auto sowie die fünftausend Euro.

„Das Geld nimm mal wieder mit und verwahre es bei Dir zuhause. Die anderen Sachen behalte ich“, sagte Jens. „Heute ist es schon zu spät und am Wochenende erwische ich eh niemand, also kann ich erst am Montag aktiv werden. Aber Du kannst Deinem Chef sagen, dass ich mich drum kümmern werde.“

Als hätte jemand einen Schalter umgelegt, strahlte Rahul und umarmte Jens und vor lauter Erleichterung brachte er nur ein „Danke“ raus.

Nachdem er sein Anliegen an den Mann gebracht hatte, unterhielten sie sich noch ein paar Minuten über Persönliches und als Jens merkte, dass Rahul verstohlen auf die Uhr sah, fragte er ihn, ob er denn noch arbeiten müsse. Rahul bejahte das und so gab Jens ihm einen Vorwand, seinen Besuch zu beenden, indem er behauptete, dass es jetzt Zeit für Aylas Abendrunde sei.

Rahul verabschiedete sich mit dem Versprechen, Jens auf seinem Heimweg noch eine Portion indisches Essen vorbeizubringen.

Freitag, 8. November

Über Nacht war das Wetter gekippt. Es gab den ersten Nachtfrost in diesem Jahr und auf der Morgenrunde mit Ayla konnte man laut und deutlich die Kratzgeräusche der Eisschaber vernehmen.

Es gibt einen Spruch, dass Berlin niemals schläft und zwischen drei und vier Uhr nachts nur ruht. Heute galt dies aber nicht. War sonst das Rauschen von der Stadtautobahn und das Fahrgeräusch der S-Bahn im Park zu hören - heute lag eine fast tödliche Stille über dem Rudolf-Wilde-Park.

Ayla und Jens drehten ihre Runde durch den Park, liefen am Hundeauslauf vorbei und waren nach knapp zwei Stunden wieder zuhause. Es war inzwischen zehn Uhr geworden und Jens hatte seinen Guten-Morgen-Kaffee noch immer nicht gehabt. Ein rascher Blick in den Kühlschrank sagte ihm, dass es sinnvoll wäre, fürs Wochenende noch ein paar Einkäufe zu machen.

Aber zuerst ließ sich Jens aus dem Jura-Automaten eine Tasse Kaffee raus, setzte sich an sein MacBook und holte die abonnierte Onlineausgabe seiner Berliner Tageszeitung auf den Bildschirm. Ausnahmsweise blätterte er gleich zur Rubrik Berlin und war von der Schlagzeile absolut nicht überrascht: Leichenfund auf dem alten Dorffriedhof in Berlin-Schöneberg.

Zu zwei Fotos, eins zeigte das Mausoleum und das Zweite die versammelten Polizisten - einer mit einem Hund an der Leine, stand der Text, dass in den frühen Morgenstunden des siebten November von einem Spaziergänger die Leiche eines männlichen Ausländers gefunden wurde. Bisher habe die Identität nicht ermittelt werden können, aber er könnte aus dem vorderasiatischen Bereich stammen. Zu der Todesursache habe die Polizei keine Angaben machen können, aber man werde weiter berichten.

Jens zündete sich eine Zigarillo an und zog Rahuls Zettel aus dem Umschlag. M-Face Casting-Agentur Berlin stand auf dem Zettel, eine Internetadresse und eine Telefonnummer. Er startete den Internetbrowser und gab die Internetadresse ein. Die angezeigte Seite war die einer offensichtlich normalen Casting-Agentur. Viel Brimborium um „wie gut - wie beliebt - wie erfolgreich“ die Agentur sei und wer schon alles durch diese Agentur ins Film- und Model-Geschäft gebracht worden wäre.

Jens verglich die Telefonnummer auf dem Zettel mit der, die im Impressum als Kontakt angegeben war - sie war gleich. Bei der Nummer stand ein Name, den er sich notierte.

Nach einem Schluck aus der Tasse startete er am Monitor die Suchmaschine und gab bei Suchbegriff »m-face&Casting&berlin« ein. Millisekunden später hatte Jens eine volle Bildschirmseite mit Ergebnissen zu seinem Suchbegriff - insgesamt über tausend Stück. Die Ergebnisse, die schon anhand der Kurzbeschreibung nicht passten, ignorierte er, die anderen öffnete er zur Ansicht. Eine alte Regel für Suchmaschinen besagt, wenn man auf den ersten zwei Bildschirmseiten nichts Passendes findet, findet man auf den nachfolgenden Seiten auch nichts mehr.

So war es auch in diesem Fall. Also formulierte er den Suchbegriff neu: „beschwerden“ AND „casting“ AND „agentur“ AND „m-face“

Auch in diesem Fall brachte das Ergebnis nicht den gewünschten Erfolg. Jens fand auch in den Suchergebnissen nichts Auffälliges. Zwar fand er einige Einträge, die sich darüber beschwerten, dass sie abgelehnt wurden und einige, die sich über gezahlte Gagen oder Vermittlungsgebühren beschwerten.

Jens ging in die Küche um seine Tasse nochmals aufzufüllen. Ohne auf die Uhr zu schauen, wusste er dass es zwölf Uhr war. Die Freiheitsglocke 4im Turm des Schöneberger Rathauses hatte ihr Geläut angestimmt. Er nahm sich vor, nach dieser Tasse Kaffee und zwei weiteren Internetaufrufen seinen Einkauf zu erledigen.

Der erste Aufruf war eine Spezialseite für Firmeninformationen. Jens Mander hatte sich vor Jahren wegen einer Recherche mal registriert und so gab er seinen Benutzernamen, sein Passwort, den gesuchten Firmennamen ein und bestätigte die Abfrage, dass die für die Auskunft anfallenden Kosten von zehn Euro von seiner Kreditkarte abgebucht werden dürfen.

Einige Sekunden später bekam er die Daten angezeigt.

Name, Rechtsform, Anschrift, Steuernummer und alles was sonst zu einer Firma gehört, deren Bonität und InfoScore wurden angezeigt und waren auf den ersten Blick auch nicht auffällig. Dann holte er sich vom elektronischen Bundesanzeiger die letzten drei veröffentlichten Bilanzen. Auch in den Dokumenten fand Jens Mander nichts, was auf irgendwelche geschäftlichen Probleme hingewiesen hätte.

„Bullshit“, sagte er so laut, dass Ayla, die auf ihrer Matte vor seinem Schreibtisch schlief, erschrocken den Kopf hob und ihn anblickte. Als richtiger Hundemensch hatte Jens gleich ein schlechtes Gewissen und so murmelte er: „Is‘ ja gut, nichts passiert“, in Richtung seines Hundes.

Nach fast vier Stunden Arbeit, die Uhr seines iPhone zeigte dreizehn-dreißig hatte er immer noch keinen Ansatz und das frustrierte ihn. Also schaltete Jens seinen Rechner aus. Er kontrollierte noch seinen Bestand an Zigarillos und befand, dass der für das ganze Wochenende ausreichend war und machte sich auf den Weg.

Der Supermarkt im U-Bahnhof Innsbrucker Platz hatte auch am Samstag bis zweiundzwanzig Uhr geöffnet, aber so lange wollte Jens mit dem Einkaufen dann doch nicht warten. Der Einkauf war schnell erledigt; schneller als der Spaziergang, den er anschließend noch mit seinem Hund machte und so war es schon fast siebzehn Uhr, als er sich wieder an sein MacBook setzen konnte.

Die einzige Quelle, die Jens bisher noch nicht angezapft hatte, war FakeBox 5, das Social Network. Er öffnete seinen Passwortsafe und kopierte sich die Zugangsdaten für den Entwickler-Account auf den Desktop seines Rechners.

Jens meldete sich bei FakeBox an. Diesen Zugang hatte er mal für einen Auftrag bekommen, nach Beendigung des Projekts hatten die Verantwortlichen vergessen, den Account wieder zu löschen und so hatte Jens als registrierter Entwickler relativ einfach Zugang zu den Datenbanken. Das pikante an diesem Zugang war, dass über diese Art des Zugangs die Polizeibehörden und die Geheimdienste die FakeBox Datenbanken ebenfalls für ihre Nachforschungen benutzen konnten.

Als erstes formulierte Jens eine Datenbankabfrage nur auf den Firmennamen. Die Ergebnisse von einigen tausend Datensätzen speicherte er auf seinem lokalen Rechner. Während der nächsten zwei Stunden verfeinerte und variierte er die Suchanfrage, bis am Ende zwölf Datensätze übrig blieben.

Zwölf Datensätze - zwölf Benutzer, das war das Ergebnis seiner Arbeit.

Dann erstellte er ein kleines Programm, das die Chroniken dieser zwölf Benutzer auf seinen Rechner kopierte und beendete die Verbindung zu FakeBox.

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