Ludwig Schlegel - zwo-eins-zwo

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Jens Mander, EDV-Berater und Computerfachmann lebt mit seiner Frau und seinem Hund in Berlin Schöneberg. Während eines Hundespaziergangs stolpert er über eine Leiche. Bevor die Polizei eintrifft, ist der Tote aber wieder verschwunden und findet sich erst anderntags auf dem Friedhof an der alten Dorfkirche wieder ein.
Nachdem der Tote aus dem Park als Arbeitskollege seines Sohnes identifiziert wird, stellt Jens auf Bitten seines Sohnes eigene Ermittlungen an.
Als Mander erneut eine Leiche im Rudolph-Wilde-Park findet, nimmt er Verbindung zu dem Teil seiner Vergangenheit auf, mit dem er eigentlich abgeschlossen hatte.
Ein erster Verdacht lenkt Manders Recherchen in Richtung internationaler Handel mit Spenderorganen. Zusammen mit ehemaligen Arbeitskollegen, seiner Jugendfreundin Rika und einem Kripobeamten arbeitet er sich durch ein Gestrüpp aus organisiertem Verbrechen, Geheimdienst, Rechtsextremismus und Bioterrorismus.
Weder ein Überfall noch ein Attentat mit einem Auto können Jens Manders Ermittlungen stoppen und so kommt es schließlich zum Showdown auf dem Innsbrucker Platz in Berlin-Schöneberg .

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„Jens, lass es uns kurz machen“, begann Germut seine Rede. „Wie hast Du dich entschieden?“

Eigentlich war Jens wieder mal auf Krawall gebürstet und wollte dem Kerl seine Meinung sagen. Sagen dass er, Jens, in so eine Scheiße nicht reingezogen werden wolle. Aber die Anwesenheit seines Cousins hatte ihn seine vorbereitete Rede vergessen lassen und so antwortete er kleinlaut: „Naja, eigentlich möchte ich ja nicht, aber …“, Jens ließ den Satz unvollendet und nahm einen Schluck aus seinem Glas.

„Ich weiß nicht, ob das so das richtige für mich ist.“

„Also ich will Dich nicht überreden, aber Du sollst zumindest wissen, warum wir an Dich herangetreten sind“, nahm Germut seine Rede wieder auf.

„Wir sind auf Dich aufmerksam geworden, als Du um Haaresbreite eine unserer Quellen enttarnt hättest. Du erinnerst Dich an den Fall Gerhardinger? Überzeugter Nazi und Antikommunist, Holocaust Leugner, ein Judenhasser der übelsten Art und brutaler Gestapo Scherge?“

Jens konnte bei der Erinnerung an den Fall nur mit dem Kopf nicken.

„Alles was ich Dir jetzt sage darf diesen Raum nicht verlassen. Das ist die einzige Bedingung, die ich stelle. Ansonsten kannst Du Dich frei entscheiden ob Du mit an Bord kommst oder nicht.“

Um die Wirkung seiner letzten Worte zu verstärken machte Germut eine längere Pause.

„Wir konnten damals nur Schadensbegrenzung betreiben - den Ball flach halten. Gerhardinger konnten wir zu einem Umzug in ein anderes Bundesland überreden, Du wurdest im Rahmen Deiner Ausbildung ans Sozialgericht abgeordnet und die Abteilung personell umstrukturiert.“

Jens entschlüpfte ein „Aha“, gab aber keinen weiteren Kommentar ab.

„Nach diesem Vorfall hatten wir ein Auge auf Dich geworfen und schnell festgestellt, dass Du eine natürliche Begabung für das Erkennen von Zusammenhängen hast. Gleichgültig, wie weit die einzelnen Teile eines Falls auseinander lagen, wie belanglos die Information war, Du konntest die Verbindung herstellen. Und das haben wir dann gefördert, indem wir Dir konstruierte Fälle unterschoben.

Auch bei Deiner Versetzung nach München hatten wir die Finger im Spiel. Der Kollege, den Du als Albert Wirner kennst, sollte Dich genau unter die Lupe nehmen.

Vielleicht hast Du Dich gewundert, warum Du während Deiner Ausbildung trotz der komplizierten Fälle und den vielen Zusatzaufgaben in keinem Fall unter Zeitdruck gesetzt wurdest. Wir wollten Dich für unsere Zwecke gründlich ausbilden lassen und so haben wir Dir trotz der auf drei Jahre beschränkten Ausbildungsdauer alle Zeit der Welt gegeben.

Wenn Du jetzt zu uns kommst, wird das zwar anders, aber ich glaube dass Deine Fähigkeiten so ausgeprägt sind, dass Du auch mit Zeitdruck klar kommst.“

Germut machte wieder eine längere Pause.

„Du wirst Dich vielleicht schon gefragt haben, was Deine Aufgabe sein wird. Nun - ganz einfach: Du musst nicht viel tun.“ begann Germut mit seiner Erklärung. „Du musst nur für uns die Augen offen halten“.

„Augen offen halten? Wonach?“

„Hast Du schon mal den Begriff COCOM 14gehört?“

„COCOM?“ erwidertert Dirk. „Nö - sagt mir nichts.“

„COCOM, Coordinating Committee on Multilateral Export Controls. Auf gut Deutsch heisst das Koordinationsausschuss für multilaterale Ausfuhrkontrollen, und dient zur Regulierung des Exports westlicher Technologie in die Staaten des Ostblocks.“

„Okay und was hab ich damit zu tun?“

„Noch nichts, aber wir werden Dich da hin schicken, wo wir befürchten, dass unsere Technologien Gegenstand von illegalen Geschäften mit dem Ostblockstaaten sind oder über Drittländer dahin gelangen. Unsere Spezialisten haben in den letzten drei Jahren für Dich eine Legende erstellt, die es Dir ermöglichen wird völlig unauffällig mit uns zu arbeiten.“

An dieser Stelle unterbrach ihn Jens.

„Wie habt Ihr Euch das vorgestellt? Tarnkappen gibt es nicht und eine Behörde ist wie ein kleines Dorf. Da gibt es Klatsch und Tratsch. Kollegen, die einander bespitzeln.“

„Eigentlich ganz einfach: Ab nächste Woche wirst Du offiziell für vier Monate an das zuständige Ministerium abgeordnet, wo Du aber nie ankommen wirst. Stattdessen machst Du in dieser Zeit eine zusätzliche Ausbildung. Drei Monate zu unseren Freunden nach Grafenwöhr 15und einen Monat nach Haar in die ›Weberei‹ 16. Nach dieser Zeit wirst Du in die Krankenhausverwaltung versetzt. Danach haben wir Deinen Wechsel zur Stadtverwaltung vorgesehen. In spätestens zwei Jahren wirst Du den Öffentlichen Dienst dann ganz verlassen.

Vielleicht müssen wir den Plan an der einen oder anderen Stelle noch korrigieren, aber Ziel ist es, dass Du innerhalb der nächsten drei Jahre soweit bist, dass wir Dich unauffällig zu den verschiedensten Firmen schicken können.“

„Um dort zu spionieren. Das wolltest Du doch sagen?“, platzte Jens dazwischen.

„Wenn Du es so siehst? Ich finde spionieren ist ein hässliches Wort. Ich meinte eher Recherchen vor Ort durchzuführen“, bekam Jens als Antwort.

Jens war zwischenzeitlich aufgestanden und startete eine Runde durch den Raum. Er wusste, dass er keine einfache Entscheidung zu treffen hatte. Verschiedenste Gedanken jagten durch seinen Kopf. Von einer Entscheidung war er weiter denn je weg.

Germut saß schweigend in seinem Sessel, nippte nur an seinem Wasserglas und beobachtete Jens.

Nach rund einer halben Stunde setzte sich Jens wieder in den Sessel, fixierte seinen Cousin Germut und sagte: „Ich weiß nicht, ob ich es einmal bereuen werde, aber ich mach mit.“

Als hätte Germut mit dieser Antwort gerechnet, nickte er nur und bestätigte dieses Nicken mit einem „Okay“.

Unvermittelt wechselte Germut das Thema.

„Wie geht es Tante Lisbeth und meinem Lieblingsonkel? Gesund die beiden?“

Jens hatte nach dieser Vorstellung aber keine Lust großartig über die Familie zu reden und so antwortete er kurz angebunden mit einem „Gut. Den Altersumständen entsprechend Gut.“ In einen Anfall von Höflichkeit fügte er noch hinzu: „Und wie geht‘s Deiner Familie?“

Die Antwort registrierte Jens nicht mehr und auch Germut schien plötzlich jede Lust an der Fortsetzung des Gesprächs verloren zu haben. Sie schwiegen sich noch ein paar Minuten an und dann verabschiedete sich Germut auffallend schnell, nicht ohne Jens vorher noch einmal an die Verschwiegenheit und die nächsten Schritte zu erinnern.

Bereits am Tag nach diesem Treffen wurde Jens Mander durch seinem Abteilungsleiter ein Schreiben ausgehändigt, in dem er für vier Monate dem zuständigen Ministerium zugeteilt werden würde. Noch am selben Abend, er wollte es sich gerade in seinem Appartement bequem machen, bekam er einen Anruf von Albert Wirner, dass er sich reisefertig machen solle und er in einer viertel Stunde abgeholt werde. Pünktlich nach fünfzehn Minuten klingelte es an der Türe und bevor eine Stunde vorbei war, saß Jens in einem BMW 2000 und war auf dem Weg nach Grafenwöhr zum ›2nd Cavalry Regiment‹. 17

Innerhalb von drei Monaten lernte Jens den Umgang mit Waffen und Sprengstoff, wie man tote Briefkästen erkennt, mit Funkgeräten umgeht oder Sprengfallen baut und entschärft. Man brachte ihm bei, andere Menschen unauffällig zu überwachen und wie er selbst eine Überwachung erkennen und verhindern konnte.

Normalerweise sind drei Monate eine lange Zeit, aber das zu absolvierende Pensum war so umfassend, dass Jens jeden Abend in einen traumlosen Schlaf fiel. Jens‘ Ausbilder waren mit seiner Leistung zufrieden und dem entsprechend war die Verabschiedung auch in Maßen herzlich.

Kaum zurück in seinem alten Umfeld, es war nicht einmal eine Woche vergangen, wurde er schon an eine Klinik versetzt. Hierbei wäre fast etwas schief gegangen: der Dienststellenleiter äußerte überdeutlich, er habe „den Mander gegen seinen Willen aufgedrückt bekommen“.

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