Ludwig Schlegel - zwo-eins-zwo

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Jens Mander, EDV-Berater und Computerfachmann lebt mit seiner Frau und seinem Hund in Berlin Schöneberg. Während eines Hundespaziergangs stolpert er über eine Leiche. Bevor die Polizei eintrifft, ist der Tote aber wieder verschwunden und findet sich erst anderntags auf dem Friedhof an der alten Dorfkirche wieder ein.
Nachdem der Tote aus dem Park als Arbeitskollege seines Sohnes identifiziert wird, stellt Jens auf Bitten seines Sohnes eigene Ermittlungen an.
Als Mander erneut eine Leiche im Rudolph-Wilde-Park findet, nimmt er Verbindung zu dem Teil seiner Vergangenheit auf, mit dem er eigentlich abgeschlossen hatte.
Ein erster Verdacht lenkt Manders Recherchen in Richtung internationaler Handel mit Spenderorganen. Zusammen mit ehemaligen Arbeitskollegen, seiner Jugendfreundin Rika und einem Kripobeamten arbeitet er sich durch ein Gestrüpp aus organisiertem Verbrechen, Geheimdienst, Rechtsextremismus und Bioterrorismus.
Weder ein Überfall noch ein Attentat mit einem Auto können Jens Manders Ermittlungen stoppen und so kommt es schließlich zum Showdown auf dem Innsbrucker Platz in Berlin-Schöneberg .

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„Sind Sie so begriffsstutzig oder tun Sie nur so?

Ich wollte mit Ihnen reden; unter vier Augen und ohne unliebsame Zuhörer. Vertraulichkeit gegen Vertraulichkeit. Abgemacht?“

„Dann Reuter, fangen Sie mal an. Sie haben mich ja schon überprüft. Diese Chance hatte ich mangels Möglichkeit nicht“, antwortete Mander. „Sie haben momentan einen Wissensvorsprung und den sollten wir doch mal ganz schnell ausgleichen.“

„Ich glaube, wir waren mal für den gleichen Verein tätig. Nur dass es bei mir einige Jahre später war“, fing Reuter an zu erzählen.

„Ich war bei der Marine und in Wilhelmshaven stationiert - Z12 27. Nach ein paar Jahren hat man dann bei mir gewisse investigative Fähigkeiten entdeckt. In der Weberei in München Haar erhielt ich eine Druckbetankung mit allem nötigen und unnötigen Wissen. Dann wurde ich an das Amt für Wehrkunde weitergereicht und war zuletzt in der Hauptstelle für das Befragungswesen am Hohenzollerndamm in Berlin. Als neunundneunzig die ORG 28auf den Betrüger Rafid Ahmed Alwan 29reinfiel und so in den Ausbruch des Irak-Kriegs verstrickt wurde, kündigten viele Kollegen. Auch ich beantragte damals meine Entlassung. Über den BerufsFörderungsDienst 30bekam ich eine Ausbildungsstelle bei der Polizei und Kriminalpolizei.“

Reuter machte eine Pause.

„So, da wären wir“, meinte er. Dieser Ausruf könnte sich sowohl auf das Ende seiner Geschichte wie auch auf das Ende der Fahrt bezogen haben, denn der Passat stand vor dem Wohnhaus von Jens Mander.

„Meine Kollegen wissen nichts von meiner Arbeit für den Dienst und ich möchte auch, dass es so bleibt. Es wird sowieso schon genug getuschelt“, schloss Reuter endgültig seine Beichte.

Jens Mander schwieg. Was hätte er auch sagen sollen? „Hallo Kollege“ oder „da haben wir was gemeinsam?“

Jens war nach seinem Ausscheiden ausdrücklich zu absolutem Stillschweigen verpflichtet worden. Und er wollte sich auch daran halten, denn rückblickend war Jens Mander auf diesen Teil seiner Vergangenheit nicht besonders stolz. „Schmutzige Jobs erfordern schmutzige Methoden“ war ein Leitspruch in seiner Ausbildung in Grafenwöhr gewesen und schmutzige Methoden kannte Jens Mander viele.

Aber Jens wollte die Offenheit von Reuter zumindest soweit erwidern, wie es ihm möglich war und so antwortete er: „Ich darf nicht drüber sprechen, das müssen Sie akzeptieren.“ Dann ergriff Mander die Initiative.

„Was wissen wir im Moment?

Wir haben zwei Leichen indischer Abstammung; beide weisen die gleichen Verletzungen auf, die aber nicht die Todesursache sind.

Von einem kennen wir den Namen, seine letzte Anschrift und da müssten wir auch noch etwas mehr erfragen können. Der zweite Tote ist noch nicht identifiziert.“ Jens machte eine Pause, sah Reuter an und schickte sofort die Frage hinterher: „Warum eigentlich nicht, der ist doch Ausländer und da hat ihn doch sicher die Bundespolizei bei der Einreise registriert. Und..“ Jens unterbrach seinen Monolog erneut. „... Wenn er legal eingereist ist, müsste er doch auch bei der Ausländerbehörde registriert sein.“

Mander hatte den Eindruck, dass Reuter immer noch Informationen zurück hielt. Deshalb sprach er auch nicht weiter.

Mit einem „Sorry“ rückte Reuter nach einem kurzen Moment des Zögerns mit weiteren Informationen raus. „Tut mir leid, aber das stimmt so nicht; der zweite Tote ist auch identifiziert. Pandit Nehru.“ Er lachte kurz. „Ist kein Scherz, der heißt wirklich so. Wir haben‘s über die Botschaft in Neu Delhi nachgeprüft. Eingereist mit einem Besuchervisum - Einladung - und verbürgt durch die Inhaber des Restaurants, in dem der erste Tote als Koch tätig war.“

Jens konnte seine Überraschung nicht verbergen und kommentierte Reuters Worte mit einem herzhaften „Bullshit“. Er hatte schon immer das ungute Gefühl, dass in dem Restaurant nicht ganz legale Sachen abgingen, aber aus Rücksicht auf Rahul, der dort seinen Lebensunterhalt verdiente, war er seinem Verdacht nie großartig nachgegangen.

„Was heißt hier Bullshit?“, ging Reuter sofort auf Manders Ausruf ein. „Das ist gequirlte Scheiße. Wir haben zwei Leichen und keine Ahnung, in welche Richtung wir ermitteln sollen. Das Restaurant ist derzeit die einzige Verbindung zwischen den beiden Leichen.

Wir haben den Laden überprüft, aber außer ein paar Unregelmäßigkeiten wegen Visa-rechtlichen Sachen, Verstöße gegen das Ausländergesetz und Arbeitsrechtliche Bestimmungen hatten wir nichts gefunden. Die Lebensmittelkontrolle hätte den Laden fast mal zugesperrt. Auch die Kollegen von der Drogenfahndung hatten den Laden schon mal unter die Lupe genommen - leider erfolglos.“ Reuter lehnte sich frustriert im Fahrersitz zurück.

„Wenn wir nicht bald einen Ansatz finden, steigt uns der Chef aufs Dach und das bedeutet Stress ohne Ende. Kollege Mäurer ermittelt im Ausländermilieu, aber da ist mit einem Durchbruch auch nicht zu rechnen.“

Jens hasste das Gefühl, wenn er für eine Recherche so gar keinen Anfang fand und sich immer nur im Kreis drehte. Vielleicht war das auch der Grund, warum er sich zu einer Vermutung hinreißen ließ: „Sagen Sie Ihrem Weißkittel, er soll mal einen vergleichenden DNA-Test bei den beiden durchführen. Ich habe da so ein merkwürdiges Bauchgefühl, dass es da doch eine Verbindung gibt.“

Reuter blickte Jens erstaunt an. „Wie kommen Sie da drauf? Verwandtschaft? Die Botschaft hat das verneint.“

„Is‘ nur so ein Bauchgefühl - nichts bestimmtes“, erwiderte Mander.

Reuter hatte es plötzlich eilig und drängte zum Aufbruch, was Mander nicht ganz ungelegen kam.

In seinem Appartement angekommen zündete sich Jens zuerst mal eine Zigarillo an während er eine Tasse Kaffee aus dem Kaffeeautomaten zog. Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es inzwischen dreizehn Uhr war.

Dienstag, 12. November

Gleich nach dem Aufstehen startete Jens Mander sein MacBook, öffnete sein Passwort-Programm, markierte den Eintrag für confidential und wählte dann eine der angezeigten Telefonnummern.

„M.B. Personalberatung, Servicedesk“, meldete sich nach ein paar Sekunden eine weibliche Stimme. „Was kann ich für Sie tun?“

Mander nannte eine achtstellige Nummer und bat mit Herrn Roger J. Schwiele verbunden zu werden. Wie er erwartet hatte, teilte ihm die freundliche Stimme am Telefon mit, dass Herr Schwiele im Moment nicht erreichbar sei, aber verständigt werde und ob sie dem Herrn Schwiele schon mal was ausrichten könne.

Jens sagte, sie könne Herrn Schwiele ausrichten, es ginge um ein neues Projekt. Ein Nachbar brauche in seiner Firma einen Analytiker und er würde gerne mit Herrn Schwiele ein Angebot ausarbeiten. Ohne ein weiteres Wort legte er auf.

Seit seinem Ausscheiden aus dem Dienst hatte es Mander immer vermieden, die alten Kontakte abbrechen zu lassen, hatte diese Kontakte bis zu diesem Tag aber nie wieder genutzt.

Er kannte aus seinem früheren Leben das Prozedere, das er mit seinem Anruf in Bewegung gesetzt hatte. Wie erwartet kam nach einigen Minuten der Kontrollanruf und nach weiteren zehn Minuten ein weiterer Anruf, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass Herr Schwiele zufällig in seiner Nähe sei und ob er nicht in einer Stunde in die Berliner Niederlassung kommen könne.

Am Hohenzollerndamm in Berlin befindet sich die Hauptstelle für Befragungswesen, einer Tarnorganisation des Bundesnachrichtendienstes und dort würde Jens Mander einen Kontaktmann treffen. Jens beschloss, da der Treffpunkt nicht weit von einer S-Bahn-Station entfernt war und er eine ganze Stunde Zeit hatte, sein Auto stehen zu lassen und machte sich mit der S-Bahn auf den Weg.

Pünktlich, sechzig Minuten nach dem Rückruf, betrat Mander das Haus am Hohenzollerndamm in Berlin und bat an der Rezeption bei Herrn Roger Schwiele angemeldet zu werden. Bereits zwei Minuten später kam ein älterer Mann mit ausgestrecktem Arm auf Jens zu.

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