Stella Borny - Familienglück im Klimawandel

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Familienglück im Klimawandel: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine scheinbar ganz normale Kleinfamilie im Schwarzwald: Vater Joachim ist Anwalt, Mutter Tina Ergotherapeutin und ihr Sohn Simon geht in die vierte Klasse. Doch das traute Idyll zerplatzt schon auf den ersten Seiten, denn es geschieht ein Mord – ein Mord aus gekränktem Stolz. Er ruft ein engelartiges Wesen namens Luna auf den Plan, das Joachim kräftig die Leviten liest und Tina tröstend zur Seite steht. Was ist geschehen? Tina hat in Theo einen Mann gefunden, der ihr völlig neue Impulse gibt, und Joachim mit Franziska eine Frau, die besser in sein Lebensschema passt. Wie soll Simon sich entscheiden? Und was hat die Geschichte von Karo und Wilja aus dem Berlin der Kriegsjahre damit zu tun?
All dies erfährt der Leser im Verlauf einer amüsanten und zugleich inspirierenden Geschichte, die verschiedene Handlungsstränge und Zeitebenen miteinander verknüpft. Sie beinhaltet viele Lebensweisheiten und beschreibt konkrete Methoden zur Selbsthilfe für Menschen in ähnlichen Situationen. Lassen Sie sich verzaubern von Luna und Max mit ihren Botschaften aus einer anderen Dimension zu ganz alltäglichen Problemen wie Ehekrise, Scheidung und einem Tauziehen um das gemeinsame Kind.

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„Ich muss in die Kanzlei“, sagt Joachim, nachdem er pflichtbewusst das Nachspiel beendet hat. Schließlich weiß er auch hier, was sich gehört. Er zaubert seiner Liebsten noch einen letzten wohligen Schauer unter die Haut, indem er sanft ihren Nacken küsst, und steigt dann aus dem Bett. „Für heute Nachmittag hat sich ein wichtiger Mandant angemeldet.“ Er zieht sich an und Franziska sieht ihm genüsslich dabei zu.

„Ich koche dir noch schnell einen Kaffee.“ Mit diesen Worten huscht sie in die Küche, wohin er ihr alsbald folgt. Sie weiß, was er am liebsten hat, und startet die vollautomatische Kaffeemaschine, die alle nur erdenklichen Variationen von diesem köstlichen Gebräu herstellt.

Joachim schmiegt sich von hinten an seine spärlich bekleidete Gefährtin der Nacht, die ihm ins Ohr haucht:

„Du bist ein traumhafter Liebhaber. Ich war noch nie zuvor so glücklich wie mit dir. Nimm doch bitte eine von den kleinen Tassen aus dem Regal dort in der Ecke und wärme sie an.“

Ein schriller Signalton zeigt an, dass der Espresso fertig ist. Joachim nickt zufrieden und lässt ihn sich servieren.

„Nimmst du Zucker?“, möchte Franziska wissen, während sie ihn im Genick krault.

„Aber natürlich, meine Süße“, schnurrt ihr Geliebter, nimmt ihren Arm und streichelt genüsslich über die weiche Haut in der Ellenbeuge. „Sahne nehme ich auch noch, falls du welche hast.“

Franziska hat alles, was ein Mann sich nur wünschen kann. Sie holt die Dose mit der Sprühsahne aus dem Kühlschrank und Joachim bekommt leuchtende Augen wie ein kleiner Junge am Weihnachtsabend. Geheime Wünsche werden in ihm wach.

„Ich würde zu gerne einmal mit dieser Sahne ausgefallene Muster auf deinen Bauch sprühen, um sie dann ganz langsam abzuschlecken.“

„Ja, mein Liebster, wenn du das nächste Mal kommst“, stellt Franziska ihm in Aussicht. „Heute ist es leider schon zu spät. Du hast ja deine Pflichten zu erfüllen.“

„Da hast du leider recht“, erwidert Joachim, nimmt einen Schluck von seinem kleinen, starken Schwarzen und fügt selbstgerecht hinzu: „Lass Tina ruhig noch eine Weile meinen Haushalt führen und sich in meiner Abwesenheit um die Kanzlei kümmern. Wenn du erst mal mit deiner Tochter bei mir wohnst, werden wir nicht mehr so ungestört unsere Liebesfantasien genießen können wie heute.“ Damit verabschiedet er sich von seinem Zuckerpüppchen, steigt in seinen Wagen und fährt los.

Nach den ersten Kilometern räuspert sich etwas neben ihm auf dem Beifahrersitz. Joachim erschrickt fast zu Tode und wäre beinahe in den Straßengraben gefahren.

„Halt, nur die Ruhe! Wir wollen doch nicht noch ein Unglück!“, meldet sich eine Stimme aus dem Nichts. „Fahr schön vorsichtig, du wirst noch gebraucht! Übrigens, ein perfekter Schuss war das! Du hast mich mitten ins Herz getroffen und sofort erledigt. Alle Achtung!“

Joachim ist so perplex, dass er in den nächsten Feldweg einbiegen muss, um festzustellen, was hier gerade vor sich geht. Er schaut zum Beifahrersitz hinüber und sieht erst einmal gar nichts. Woher kommen diese Worte? Irgendwie kommt ihm die Stimme bekannt vor. Was er da hört, ist das nicht seine Frau? Aber wie kann das sein? Ist er dermaßen überarbeitet, dass er jetzt schon Halluzinationen hat, oder kommt sein Gehirn mit der neuen Situation nicht mehr zurecht?

„Ich träume schon wieder. Das kann doch alles gar nicht wahr sein“, denkt er.

„Nein, nein, du bist hellwach“, antwortet die Stimme. „Ich bin es wirklich und, weil ich es gut mit dir meine, bin ich ab jetzt deine ständige Begleiterin.“

„Du bist was?“, fragt Joachim deutlich lauter, als er normalerweise spricht, und das ist nicht eben leise.

„Deine ständige Begleitung, eine Art von Engel, wenn du das besser verstehst“, antwortet es ruhig und gelassen. „Du hast ja gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Die Hauptfrau scheint dir zu entgleiten und du sorgst umgehend für Ersatz. Die Nachfolgerin sitzt schon ungeduldig in den Startlöchern, wie? Sie möchte gern die Frau eines erfolgreichen Juristen werden. Du bist unter Zugzwang, mein Lieber, denn Tina wohnt ja noch in deinem Haus und erfüllt dort ihre Pflichten.“

Joachim traut seinen Ohren nicht. „Mit wem spreche ich hier überhaupt und woher weißt du all das? Wer bist du, zum Donnerwetter?“, bellt er und jetzt kann er sie auch schemenhaft sehen. Sie sieht aus wie Tina, seine Frau.

„Typisch Choleriker, so kenne ich dich nun schon seit fast zwanzig Jahren“, erwidert das Engelwesen. „Bleib ruhig, sonst ziehen gleich dunkle Wolken auf. Du hast doch gesehen, wie schnell sich deine Gedanken realisieren. Wie oft hast du schon überlegt, mich zu erschießen, um mich loszuwerden? Nun hast du es gewissermaßen in die Tat umgesetzt. Die Dinge werden wahr, wenn du daran glaubst, auf die eine oder andere Weise. Und ich bin die andere Weise, mit der du bestimmt nicht gerechnet hast.“

„Nein, ich wollte dich niemals umbringen, wirklich nicht“, lügt Joachim, ohne rot zu werden, was zu seinen ganz speziellen Fähigkeiten gehört.

„Das glaube ich dir nicht. Aber du hast mit deinem nächtlichen Mord ein Glanzstück vollbracht“, stellt das Wesen, das wie seine Frau aussieht, anerkennend fest und legt eine bedeutungsvolle Pause ein.

Joachim kann nicht glauben, was er hier gerade erlebt. Ungeduldig rutscht er auf seinem Autositz hin und her.

„Beruhige dich! Mit deinem juristischen Gewissen war ein blutiger Mord glücklicherweise nicht zu vereinbaren. Du hast es jedoch geschafft, etwas anderes Wirklichkeit werden zu lassen. Ich weiß, es gibt eine Art von Liebe zwischen uns und es zerreißt dich innerlich, dass du mich nicht mehr besitzen kannst. Das würdest du aber niemals zugeben, nicht wahr? Dein Traum heute Nacht war so intensiv, dass du es mit deinem goldenen Schuss geschafft hast, den Teil von mir loszulösen, der sich ebenfalls nicht von dir trennen möchte. Und das bin ich – ein echtes Meisterwerk! Wie gefällt dir das?“

Joachim kann nicht fassen, was er da gerade hört, es hat ihm komplett die Sprache verschlagen. Er sieht aus, als wäre ihm der heilige Hubertus persönlich begegnet.

„Möchtest du mir nicht einen Namen geben?“, fragt das Wesen. „Na, ich sehe schon, die Verwirrung ist momentan zu groß, als dass du imstande wärst, klar zu denken. Lass dir Zeit! Wie wäre es, wenn du mich Luna nennst? Nur, damit du bei den vielen Frauen nicht durcheinander kommst.“

Joachim ist außerstande zu begreifen, was das alles zu bedeuten hat. Hat er heute Nacht tatsächlich seine Frau getötet und bekommt nun als Konsequenz dafür ihren Engel geschickt? Er versteht die Welt nicht mehr.

Das Ultimatum

Der gelbe Schulbus hält an der Hauptstraße und eine ganze Schar von Kindern steigt aus. Fröhlich palavernd traben sie nach Hause. Tina sieht ihren Sohn vom Küchenfenster aus, wie er in Selbstgespräche vertieft langsam den Gartenweg entlangschlendert. Sie öffnet die Tür und nimmt ihm den schweren Schulranzen ab. Den ganzen Vormittag über hat Simon still an seinem Platz sitzen müssen. Jetzt kann er seinem Bewegungsdrang nachgehen und turnt mit dem großen Pezzi-Ball auf dem weichen Teppich, während seine Mutter ihm dabei zuschaut. Beim Mittagessen lässt sie sich dann erzählen, wie sein Tag in der Schule war.

„Weißt du was, Mama? Im Religionsunterricht hat der Pfarrer etwas über Engel erzählt und, dass wir alle einen Schutzengel haben. Kannst du dir das vorstellen?“

Bei diesen Worten spürt Tina einen stechenden Schmerz in der Herzgegend und ihr ist plötzlich so zumute, als würde sie gleich ohnmächtig. Dann fällt ihr der Traum ein, den sie in der vergangenen Nacht hatte.

„Heute Nacht habe ich etwas Ähnliches geträumt“, sagt sie. „Ich war auf einer Wiese im Wald und habe Blumen gepflückt. Die Sonne war schon fast untergegangen, da hörte ich plötzlich einen lauten Knall. Im nächsten Moment schwebte ich und alles war ganz leicht. Ich hatte mich in einen Engel verwandelt. – Ein verrückter Traum, was meinst du?“

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