Luise Phillis - Der Kugelmensch

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Dieses Buch ist eine Hommage an das Mensch-Sein im ursprünglichen Sinne, mit seinen Licht- und Schatten-Seiten. So ist es in einer Zeit, in der das Selbstbewusstsein des Menschen verlorengegangen scheint, ein wichtiges Dokument des Kultur-Menschen für eine beseelte Welt.
"Und wenn du auf der Suche bist, so hast du dich längst auf den Weg gemacht, und wenn du auf dem Wege bist, so brauchst du nur innezuhalten und zu spüren, dass Du selbst es bist, wonach du immer gesucht hast." (LP)
Hier geht der Leser, die Leserin auf eine lange, spannende Reise in das eigene Ich. Dabei erlebt er/sie gemeinsam mit den Protagonisten/Innen von 13 neuverfassten Ur-Märchen viele Abenteuer, die von der Autorin mit Seelenweisheit erzählt werden.
So ermöglicht dieses Buch eine intensive Lebensreise in die Tiefen der menschlichen Seele und. beschreibt u. a. die Gender-Problematik und ihre Überwindung als möglicher Kugelmensch.
Die Märchen sind eingebettet in Literatur- und Filmbeschreibungen und in philosophische Gedanken. So ist das Lesen dieses Buches besonders auch hilfreich in Krisenzeiten.
Der Mensch ist in diesem Buch als ursprünglich Heimatsuchender unterwegs und erfährt so seine ur-menschlichen Sehn-Süchte nach Liebe, Anerkennung, Glück und einem erfüllten Leben -dies- und jenseits der Geschlechter-Rollen.-.als sein eigenes Entwicklungspotenzial.

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Wie leidvoll die Zeit des Abnabelns von der Kindheit und vom Elternhaus ist, wird in diesem Roman besonders auch dadurch deutlich, dass Holden der Hilfe von außen bedarf, denn er braucht eine Psychotherapie.

Wahrscheinlich ist für den „unfreiwilligen Wanderer“, der sich auf den Weg macht und durch Wald und Wiese geht, keine Therapie nötig, um zu seiner Leichtigkeit zu gelangen, die ihm den Sturz in den Abgrund erspart. Jedoch hat er als Figur des Narren im Gegensatz zu Holden Caulfield seine Abnabelung von Kindheit und Erziehungsberechtigten vollzogen, nachdem er sich auf den Weg gemacht hat, durch den dunklen Wald zugelangen, auch wenn das zunächst nicht ganz freiwillig war, da die weise Alte eine kleine „List“ angewendet hat, um ihn zum Leben (zurück) zu führen. Danach erfährt er eine Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die er vorher nicht gekannt hat.

Er hat seinen Lebensweg noch vor sich und wird seine Erfahrungen machen, indem er seine Lebensabenteuer bestehen wird und immer ein Stück Leichtigkeit behalten wird, da er den tiefsten Punkt in seiner Gefühlsskala überschritten hat und wirklich alles losgelassen hat, nämlich sein Leben.

Wir können uns nur auf die Abenteuerreise Leben begeben, wenn wir unsere Kindheit hinter uns lassen. „Der unfreiwillige Wanderer“ ist noch am Anfang seiner Reise, bzw. diese hat noch gar nicht richtig angefangen, aber er ist gewappnet durch die Trauererfahrung des Loslassens und seine Reise nach dem Etwas, nach dem Kick, nach dem Anderen… , kann beginnen. Dabei wird ihm Vieles begegnen, z. B. die Liebe. das Teuflische, die Verführungskunst, die Wahrheit zu verschleiern, usw.

All das gehört zu jedem Leben dazu… Seine Leichtigkeit, sein Instinkt und seine Intuition (die weise Geschichtenerzählerin), werden ihm auf seinem Weg, bei seiner Suche helfen.

Ebenso wie der „Freiwillige Wanderer“ und wie Holden Caulfield sucht auch „Siddharta“, die Hauptfigur in Hermann Hesses gleichnamigem Roman, den Sinn, das „Eigentliche“ im Leben, und verlässt deshalb sein Elternhaus, weil er es dort, bei den Brahmanen, den religiösen Oberhäuptern, die zur höchsten Kaste in Indien gehören, nicht zu finden glaubt. Er findet es nicht im Außen, weder bei den Bettelmönchen, weder bei Buddha selbst, noch durch ein weltliches ausschweifendes Leben bei den „Kindermenschen“, wie Hesse die Menschen nennt, deren einzige Werte Ruhm, Macht und äußere Attraktionen sind.

Am Fluss bei einem Fährmann kommt Siddharta zur Ruhe, wobei der Fluss als Symbol für das Fließen der Zeit und für das Beständige steht, das die Sichtweise des Menschen bedeutet, nämlich nicht ein Suchender sein zu müssen, sondern einer, der findet. Siddhartas Angekommen-Sein besteht in seiner Erkenntnis der Welt darin, allen Wesen mit Liebe, Achtung und Ehrfurcht zu begegnen und zu wissen, dass Weisheit nicht übertragbar, sondern nur für jeden Einzelnen erfahrbar ist.

So hat jeder Mensch, seinen ureigenen Weg in Liebe zu gehen, ohne dass er irgendeine Erkenntnis auf einen anderen Menschen direkt übertragen kann.

So äußert Siddharta seine Erfahrungen als Hoffnung: „Die Welt zu durchschauen, sie zu erklären, sie zu verachten mag großer Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können, sie nicht zu verachten, sie und mich nicht zu hassen sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.“ (Hermann Hesse „Siddharta -, eine indische Dichtung “, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1974 .)

Dem „unfreiwilligen Wanderer“, dem Narren ist dies nicht bewusst, aber unbewusst liebt er sich und die Welt, er muss jedoch noch in die Welt hinaus und seine schmerzlichen Erfahrungen machen, um wieder dort anzukommen, wo er jetzt ist, allerdings mit dem Unterschied, dass er nach seiner Reise mit Bewusstheit sich selbst und die Welt liebt...

Da unsere Eltern nicht absolut und nicht unfehlbar sind, drängt sich die Sehnsucht nach etwas Absolutem auf, die Suche nach dem Universum, nach Gott … und die macht die Reise in die Welt zwingend.

Diese Suche nach dem Absoluten ist die Suche nach dem Leben, die Suche nach dem Ursprünglichen, d. h. nach uns selbst, nach dem ureigensten Selbst mit seinen unterschiedlichen schillernden Facetten.

Das Sich – Auf – den - Weg – Machen ist das Leben selbst, ... das Angekommen – Sein.

Wenn wir dies beherzigen, unsere geschichtlich – gewordene Kindheit loszulassen, was zunächst immer schmerzlich sein muss, dann wird uns die Fröhlichkeit und Leichtigkeit des „Unfreiwilligen Wanderers“, des Narren zuteil, die menschlichen Abgründe zu überwinden.

Wir haben den Mut und die Leichtigkeit die Reise in das Menschliche Sein anzutreten... Wichtig ist hierbei, dass die Reise wirklich konkret angetreten werden muss. In der heutigen Zeit ist es üblich, dass die Kinder teilweise bis zu ihrem 30. Lebensjahr zu Hause wohnen, dass sie ewige „Nesthocker“ bleiben und die Sehnsucht sich auf eine Reise, auf die ureigene Suche zu begeben, auf der Strecke bleibt. Auch wenn der typischen Generationenkonflikt heutzutage ein anderer ist als noch vor hundert oder fünfzig Jahren, und das Zusammenleben zwischen Eltern und erwachsenen Kindern erträglich erscheint, so trägt dieses Phänomen teilweise auch dazu bei, den Kick, die Suche nach dem Etwas, durch Drogenkonsum zu kompensieren. Statt die Suche als ein Sich-Aufmachen zu erleben, wird sie als Sucht erfahren. Auch wenn die Kleinfamilie zu Beginn des 21. Jahrhunderts in den Industrienationen eine Aufwertung erfahren soll, da die Selbstverwirklichung des Einzelnen angeblich dem Wirtschaftsfaktor in unserer Gesellschaft schade, ist die Überwindung der Ursprungsfamilie, der Eltern, der Kindheit eine Grundvoraussetzung für ein erfülltes und selbstverantwortlich geführtes Leben. Diejenigen, die elternlos aufgewachsen sind, haben es manchmal leichter sich auf den ureigensten Weg zu machen und Verantwortung für sich zu übernehmen.

Es ist, denke ich, auch wichtig, Beispiele anzuführen, die für die Lebenstragik und für das Lebensunglück stehen, was dann entsteht, wenn keine Abnabelung vom Elternhaus vollzogen wird. Dann wird der eigene Lebenszug verpasst.

Wer sich nicht auf den Weg macht, scheitert im Leben, wie das Beispiel der Autobiographie von Fritz Zorn zeigt

Ein wirklich erschütterndes Beispiel für jemanden, der sich nicht aufgemacht hat auf seine Reise, der sich nicht wirklich auf seine Suche begab, ist der autobiografische Roman von Fritz Zorn, „Mars“. Er schreibt unter dem Pseudonym Zorn, weil er sehr zornig ist auf das Leben, als er das Buch schreibt. So beginnt er seinen Roman:

Ich bin jung, reich und gebildet; und ich bin unglücklich, neurotisch und allein.“

(Fritz Zorn „Mars“, Taschenbuch, Frankfurt am Main 1979 ).

Hier wird gezeigt, dass das Schreckliche an seiner Kindheit war, dass sie gar nicht schrecklich war. Fritz Zorn, der eigentlich Fritz Angst hieß, ist in einer Schweizer Großbürgerfamilie als einziges Kind aufgewachsen. Er wohnte mit seinen Eltern in einem großen Haus, mit Komfort und Luxus. Er hatte alles, was ein Kinderherz begehrt. Er war wohlerzogen. Seine Familie legte großen Wert auf Konventionen, und so erfüllte er diese. Es gab nie Streit in der Familie, keine Gefühlsausbrüche, alles war mittelmäßig großbürgerlich und wohl beherrscht. Es wurde wohl gesittet ausschließlich klassische Musik gehört und alles schien in Ordnung. Fritz Zorn studierte und wohnte während dieser Zeit trotzdem Zuhause. Er entbehrte scheinbar nichts, war ein Musterschüler, ein Musterstudent, promovierte und wurde ein Musterlehrer. Doch bereits mit seinem 18. Lebensjahr schlich sich eine starke Depression ein, die ihm das Leben schwer machte. Es war dieses Gefühl der Sinnlosigkeit, dieses Gefühl, das eigentlich nicht zu beschreiben ist, es ist ein dumpfes lebensfeindliches Moment, das für Außenstehende nicht sichtbar ist. Seine Eltern hatten ihn nicht geschlagen, ihn nicht drangsaliert, er genoss alle Vorzüge des Bildungsbürgertums, während seiner Kindheit und in seinen Studentenjahren. Es war alles perfekt, zu perfekt und deshalb am Leben vorbei. Sexualität wurde verschwiegen und durch die Bildungsbürgerkultur kompensiert. So hatte Fritz Zorn während seines 32-jährigen Lebens weder eine freundschaftliche noch eine sexuelle Bindung, bzw. eine Liebesbeziehung. Er war nicht unbeliebt, hatte Klassenkameraden an der Schule gehabt, an der Uni Kommilitonen und an der Schule Kollegen, aber nichts, was darüber hinaus ging, nichts was sein Leben aufregend oder lebendig machte. Er kannte auch keine Traurigkeit, keinen Liebeskummer, keine Enttäuschung oder Wut über einen Freund oder eine Freundin, da er keine zwischenmenschlichen Beziehungen hatte, die ihm irgendwie unter die Haut gingen. Nicht er, sondern es lebte sich so vor sich hin und er hatte keinen wirklichen Bezug zu sich selbst. Deshalb stellten sich die Depressionen ein, als Zeichen eines verdeckten Schmerzes, eines verdeckten Verlustes, des Verlusts von Leben. Statt seine Familie zu verlassen, sich abzunabeln und sich auf und davon zu machen, um sein eigenes Leben zu führen, war er stark an sein Elternhaus gebunden, an die Konventionen. Jedoch auch diese Bindung war zur Emotionslosigkeit verkommen, da offene Gefühle in seiner Familie nicht gezeigt wurden. 10 Jahre lang litt er unter dieser Depression, bis er dann die Diagnose „Kehlkopfkrebs“ bestätigt bekam und wusste, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Zu diesem Zeitpunkt erkannte er mit Hilfe einer Psychotherapie, dass im Tumor seines Kehlkopfes „die nicht geweinten Tränen“ saßen. Seine Depression löste sich auf in eine echte, tiefe Traurigkeit darüber, dass er sein Leben nicht gelebt hatte, dass er keine Sexualität erlebt hatte und nicht einmal wusste, zu welchem Geschlecht er sich hingezogen fühlte.

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