Solveig Kern - Ferens Heimkehr

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Im 6. Band ist Mauros Herrschaft unumstritten. An der Seite seiner jungen Gattin bewältigt er mühelos seine königlichen Aufgaben. Um den König wirkungsvoll zu unterstützen müssen sich auch seine Gefährten weiterentwickeln. Feren stellt sich schonungslos den Schatten der Vergangenheit. Er begräbt seine Toten und räumt rigoros mit falschen Freunden und überkommenen Loyalitäten auf. Seine Treue gegenüber Mauro wird hart auf die Probe gestellt, als er Seite an Seite mit seinem Todfeind Hanok Mauros Familie vor Barren schützen muss. Die Herausforderung ist groß genug, dass die beiden ihre Befindlichkeiten zurückstellen – zumindest vorerst.

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„Ich nehme sie“, entschied Rüdiger und wandte sich wieder den Prüfungen zu.

Mauro war überwältigt von Zahl und Qualität der Prüflinge. Das große Furukiya offenbarte ihm endlich seine personellen Ressourcen. In Ostgilgart hatte er nach ihnen gefahndet, mit mäßiger Ausbeute. Stattdessen saßen sie in Mandrilar auf der Schule und warteten auf seinen Ruf. Jeder einzelne, der da unten sein Bestes gab, war sofort einsetzbar. Traurig stimmte ihn bloß, wie wenige von ihnen zehn Jahre später noch am Leben sein würden. Vielleicht hatte diese Generation ja bessere Chancen.

„Wir haben uns über jeden einzelnen dieser jungen Männer Gedanken gemacht. Sie sind schließlich die Zukunft des Landes“, erläuterte Malfarin. „Etwa ein Viertel von ihnen sind Alicandos. Als Clanchef seid Ihr für ihre Unterbringung verantwortlich. Narghey kümmert sich bereits darum.“ Malfarin war glücklich über die Fügung, dass sein Schwager Narghey die Clan-Angelegenheiten für den König versah. Das stärkte seinen eigenen Einfluss.

Mauro sah zu Narghey hinüber. Serghey stand gerade bei ihm und berichtete mit roten Ohren über den Vorfall von vorhin. Narghey schickte sich an, sofort zum König zu eilen, doch Mauro bedeutete ihm >jetzt nicht<. Seine Wut war längst verraucht. Serghey war kein übler Bursche. Mauro hatte seinerzeit selbst keine Gelegenheit für einen Zweikampf ungenutzt gelassen. Mit Feren hatte der Alicando allerdings den Falschen erwischt. Zum Glück konnte Mauro das Schlimmste verhindern. Er würde es mit einer Ermahnung bewenden lassen.

Hohepriester Keor war besorgt um die Zukunft der jungen Zauberer: „Früher erhielten die Jahrgangsbesten automatisch einen Ruf zu König Curons Garde. Wie wird das gehen, nachdem Ihr Auswahl und Ausstattung der Gardisten in die Hände der Fürsten gelegt habt?“

Malfarin sah kein Problem: „Jeder Fürst ist interessiert, die talentierten Leute beim König unterzubringen. Wir stehen untereinander im Wettbewerb. Die Fluktuation ist groß genug, dass wir die Jahrgangsbesten nachschieben können.“

Mauro nickte. Interessiert verfolgte er die Darbietungen der angehenden Kombat-Zauberer.

„Welche würdet Ihr nehmen?“ wollte Barad wissen.

Mauro zeigte ihm zwei.

„Ihr habt einen Blick für gute Leute“, bestätigte ihn Malfarin. „Der eine ist ein Tolego. Der wird nicht bleiben. Togwed Nôrden ist extra angereist, um seine Absolventen nach Hause zu holen. Der andere ist ein Mandrilane. Den wage ich Euch nicht anzubieten. Wir haben ihm einen Platz bei der Stadtwache besorgt.“

„Gut so“, sagte Mauro.

„Ihr solltet noch einmal über den Mandrilanen nachdenken“, wagte Keor sich vorsichtig vor. „Wenn wir den jungen Männern keine Chance geben, schließen sie sich unseren Feinden an.“

Mauro seufzte: „Ich verstehe Euren Einwand. Gewinnen wir sie jetzt nicht für uns, müssen wir sie später besiegen. Aber was, wenn sie längst auf der Seite unserer Feinde stehen?“

Keor zuckte die Schultern. Genau das war das Problem.

„Immerhin haben wir alle untergebracht!“ Malfarin war erleichtert. „Wer möchte schon die Jugend des Landes im Regen stehen lassen?“

Die Prüfungen waren vorbei. Die Absolventen hatten ihr Bestes gegeben und nahmen nun die Glückwünsche Ihrer Angehörigen und Ihrer zukünftigen Vorgesetzten entgegen. Viele von ihnen würden gar nicht erst heimkehren, sondern gleich in die Mannschaftsunterkunft der Garde übersiedeln, wie es Tradition war.

Feren hatte Grevens Sohn Stork sogleich erkannt. Nun steuerte er auf den Jungen zu und streckte ihm beide Hände entgegen.

Stork lief ihm entgegen und fiel ihm um den Hals: „Ich freu mich so. Die Prüfung lief ausgezeichnet. Ich habe als bester meines Jahrganges abgeschlossen!“

Feren gratulierte.

„Habe ich das richtig gesehen?“ fragte Stork leise. „Du bist jetzt beim König?“

Feren zögerte. Durch Stork würde die Neuigkeit bald den Weg zu Patron Greven finden. „Sieht so aus…“ erwiderte er ausweichend. Dann überlegte er: >Was kümmert mich Greven jetzt noch? Die Entscheidung ist gefallen<. Er schüttelte unwillkürlich den Kopf und wandte sich wieder dem Jungen zu: „Ja, ich bin beim König.“

„Bitte, bitte, holt mich nach!“ bettelte Stork. „Viele meiner Kameraden gehen zur Garde, bloß ich muss heim nach Tolego. Der hier…“ Er wies mit einer Kopfbewegung auf Nôrden, der weiter hinten in ein Gespräch vertieft war und senkte die Stimme: „geht uns mächtig auf die Nerven.“

„Ich bin nicht bei der Garde“, sagte Feren langsam, als glaubte er es kaum. „Ich bin ein Ithryn des Königs.“ Beim Gedanken an Mauros Unterstützung von eben fühlte er eine Welle der Wärme, die sich in einem sparsamen Lächeln niederschlug.

Nôrden hatte Feren mit dem König kommen sehen und steuert nun auf seinen Clansmann zu. „Habe ich das richtig gesehen, dass Ihr jetzt beim König Dienst tut?“ fragte er streng.

„Irgendwer musste sich ja um mich kümmern“, gab Feren abweisend zurück.

„Ich hätte Euch ohnedies nicht haben wollen“, erwiderte Nôrden geringschätzig. „Ihr geltet als aufsässig und ungehorsam. Pado gab Euch miserable Referenzen. Schon Condir Warden wollte sich das nicht antun. Mal sehen, wie lange der König Euch bei sich duldet!“ Er ließ Feren stehen und eilte mit den jungen Absolventen im Gefolge davon. Grevens Sohn winkte Feren noch zu, ehe er verschwand.

Der König beobachtete die Szene aus der Ferne. Dass Feren mit Nôrden nicht gut auskam, gefiel ihm. Immer mehr festigte sich seine Vermutung, dass etwas faul war im Hause Tolego.

Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang war die große Halle voll mit jungen Zauberern in ihren weißen Trainingsgewändern. Mauro hatte alle seine Zauberer zur Morgenarbeit eingeladen. Er wollte die neu hinzugekommenen persönlich willkommen heißen.

Als er nun in den Raum trat, überraschte ihn, dass es so viele waren. Er hatte übersehen, dass unter den Gardisten, die er von Pado übernommen hatte, eine ganze Reihe rangniedriger Zauberer gewesen waren. In den Augen ihres strengen Vorgesetzten galten sie nicht viel. Jetzt waren alle hier.

Barad führte durch die traditionellen Übungen zur Stabilisierung des Energieflusses, wie sie sich in Orod Ithryn seit Generationen bewährt hatten. Es folgten Konzentrations- und Fokussierungsübungen. Nach einer ausgedehnten Aufwärmphase ging er über zu den Grundlagen der Manipulation von Energie. Barad hatte den ausdrücklichen Auftrag, Mauros Energiemanagement zu verbessern. Er hatte in den letzten Tagen schon einige Fortschritte erzielt. Nun brauchte Mauro einen Übungspartner, der ihn forderte. Er holte Serghey. Den musste er nicht schonen, denn er hatte eine Strafe verdient.

Barad gab die Angriffsart vor und Serghey warf sich mit vollem Einsatz Mauro entgegen. Dieser nutzte gnadenlos Sergheys Schwächen und ließ ihn immer wieder ins Leere laufen. Dabei achtete Mauro darauf, sich nicht zu verausgaben.

„Das Energiemanagement wird langsam besser“, kommentierte Barad seine Bemühungen.

Als Serghey vor Erschöpfung kaum mehr auf den Beinen stehen konnte, brach Mauro die Übung ab. Höflich dankten sie einander. Serghey war körperlich erledigt, doch seine Augen leuchteten. Selten hatte er an einem einzigen Tag so viel Neues gelernt wie eben von Mauro.

Nach dem Training diskutierte Mauro mit den jungen Männern, was einen guten Zauberer ausmachte. Er bat Feren, den Skorpion-Angriff vom Vortag zu demonstrieren.

Feren ging durch seine Vorbereitung. Er zentrierte sich, machte ein paar Schritte und bewegte bizarr seine Körperteile. Schon war die Verwandlung perfekt. Der Skorpion sprang einen fiktiven Angreifer an und setzte seinen Stachel. Gleich darauf stand wieder Feren da und verneigte sich. Alles ging so schnell, dass keiner wirklich etwas gesehen hatte. Die jungen Leute starrten Feren mit offenem Mund an.

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