Johannes Michels - Bücklers Vermächtnis
Здесь есть возможность читать онлайн «Johannes Michels - Bücklers Vermächtnis» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Bücklers Vermächtnis
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Bücklers Vermächtnis: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Bücklers Vermächtnis»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Bücklers Vermächtnis — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Bücklers Vermächtnis», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Der Trupp bestand aus 20 Soldaten zu Pferd, die eine Kutsche flankierten und somit zum Mittelpunkt der Gruppe machten. Auf dem Bock saß ein junger Soldat niederen Ranges, der sichtlich erschöpft die Zügel hielt. Die Fenster der Kutsche waren durch Vorhänge zugezogen, so dass man keinen Einblick ins Innere hatte. Hinter der Kutsche befand sich ein Chef d’Escadron der sichtlich angespannt wirkte.
Foch kam es vor als ob dieser unmittelbar mit einem Angriff rechnete. Dennoch schien der Offizier sich immer mehr zu entspannen, je näher er dem Lager kam. Als der Trupp unmittelbar an Foch vorbeizog wurde der Vorhang des Kutschenfensters beiseite geschoben und ein Kopf lugte nach draußen, um wohl nachzusehen, ob man bald am Ziel sei. Foch fiel auf, dass es sich auch hier um einen jungen Soldaten handelte. Als der Chef d’Escadron den neugierigen Soldaten erblickte, wies er diesen durch ein schroffes Kommando an, den Kopf wieder einzuziehen und den Vorhang zu schließen. Foch sah deutlich die Nervosität im Gesicht des Chef d’Escadron. Dies war keine normale Depesche für den Präfekten. Das stand fest. Unter einem Vorwand meldete sich Foch bei seinem Korporal ab und folgte dem Trupp ins Lager, um zu sehen was geschehen würde.
Der Chef d’Escadron ließ direkt vor dem Zelt des Lagerkommandanten halten. Dann gab er weitere Befehle an seine Soldaten, die daraufhin absaßen und die Pferde versorgten. Auch die Kutsche wurde zu den Pferdeplätzen gebracht.
Der Chef d’Escadron saß ebenfalls ab, nahm seine zwei Satteltaschen vom Pferd, wuchtete sich diese über die Schultern und ging zum Zelt des Lagerkommandanten. Dann meldete er den Wachen seine Ankunft, die ihn sofort zum Kommandanten vorließen.
Mittlerweile hielt die Dämmerung Einzug. Vermischt mit dunklen Wolken und starken Regen, waren die Sichtverhältnisse stark gemindert. So stapfte Foch durch den aufgeweichten Boden bis kurz vors Zelt des Lagerkommandanten. Dann schlug er einen Haken, um von den Wachen nicht bemerkt zu werden und schlich sich so an die Zeltrückwand um zu lauschen. Der prasselnde Regen, der auf die Zeltplane fiel, schien dies fast unmöglich zu machen.
Aber dennoch konnte Foch die sonore Stimme des Lagerkommandanten Lefèvre hören.
»Es tut gut dich zu sehen, mein Freund La Fayette.«
»In der Tat«, entgegnete der Chef d’Escadron.
»Hier nimm platz«, hörte Foch den Lagerkommandanten sagen.
»Möchtest du einen Schluck Cognac zum aufwärmen?«
»Hört, hört. Echten Cognac in der tiefsten Provinz?«, scherzte La Fayette.
»Das sind die kleinen Vorteile, wenn man Commandant ist.«
Foch versuchte einen Blick ins Innere zu erhaschen, indem er sich die Verbindung zweier Zeltwände mit Lederriemen zu Nutze machte und den Schlitz zwischen ihnen ein wenig weitete. Nur soviel, um nicht entdeckt zu werden. Dann sah er ins Innere.
Das Zelt war für einen Lagerkommandanten eher spartanisch eingerichtet. Die Offiziere saßen an einem kleinen Schreibtisch, flankiert von der Trikolore. Landkarten lagen zusammengerollt auf einem kleinen Regal, was in der Ecke stand. Das Nachtlager konnte Foch durch den schmalen Schlitz nicht erkennen. Er vermutete es direkt vor sich hinter der Zeltplane.
Lefèvre stellte zwei Gläser auf den Schreibtisch. Dann öffnete er die Schreibtischtür und zog eine Flasche Cognac hervor. Stolz präsentierte er seinem Freund das edle Getränk, der es wohlwollend zur Kenntnis nahm. Der Lagerkommandant füllte die Gläser.
»Es ist lange her, dass wir so zusammengesessen haben«, sagte La Fayette und griff nach seinem Glas.
»Ja, über ein Jahr. Bei den Friedensverhandlungen in Lunéville«, erinnerte sich Lefèvre. Er nahm sein Glas und stieß mit La Fayette an. Genüsslich tranken sie einen Schluck.
Foch blickte neidisch auf ihr Tun. Nur allzu gerne hätte er den Cognac gekostet.
»Was ist eigentlich aus der Kleinen geworden, die du damals kennen gelernt hat?«
»Du meinst Josefine?«
»Ich meine die dralle Blondine mit dem üppigen Dekolleté.«
»Du meinst Josefine!«, stellte La Fayette amüsiert fest.
»Ja und?«
»Ich habe sie vor einem halben Jahr geheiratet.«
Lefèvre riss überrascht die Augen auf. »Ist es denn die Möglichkeit? Der größte Bettenhüpfer von ganz Paris hat sich einfangen lassen.«
»Irgendwann holt einen die Liebe halt ein.« La Fayette lehnte sich zurück und sah versonnen auf die goldbraune Flüssigkeit in seinem Glas.
»Aber der Liebe wegen muss man nicht gleich heiraten.«
La Fayette löste den Blick vom Glas und sah zu seinem Freund. »Dieses mal ist es etwas anderes. Es ist keine Liebelei. Ich möchte mit Josefine alt werden und Kinder haben. Am besten einen ganzen Stall voll.«
»Ich erkenne meinen alten Freund nicht wieder. Er ist sittsam geworden«, sagte Lefèvre in gespielt spöttischem Ton.
La Fayette musste lächeln. »Vielleicht.«
»Na, dann wünsche ich euch eine glückliche Zukunft. Santé.« Lefèvre hob sein Glas zum Gruß und trank.
La Fayette tat es ihm gleich. Dann wurde seine Miene ernst. »Ich brauche ein Nachtlager.«
»Wir haben zwar erst in ein paar Tagen mit euch gerechnet. Aber ich werde gleich veranlassen, dass Zelte für euch aufgestellt werden.« Der Lagerkommandant rief in Richtung Zeltausgang: »Wache.«
Ein Soldat trat ein und salutierte vor den Offizieren.
»Caporal, stellt Zelte auf für den Trupp aus Paris. Und ein gesondertes Zelt für den Chef d’Escadron, mit einer Wache davor.
»Jawohl, Commandant.« Der Soldat salutierte erneut, machte eine Kehrtwendung und verließ wieder das Zelt.
»Ich danke dir, mein Freund. Es war ein anstrengender Ritt von Paris bis hier her.« La Fayette löste den obersten Knopf seiner Uniformjacke. Ihm schien warm zu sein.
»Gab es Schwierigkeiten?«, wollte Lefèvre wissen.
»Nicht mit irgendwelchem Gesindel. Aber die Straßen hier sind für eine Kutsche alles andere als gut befahrbar.«
»Trotzdem wart ihr schnell unterwegs.«
»Napoleon möchte schnellst möglich seine Befehle in die Tat umgesetzt sehen. Da soll es nicht schon beim Überbringen der Depesche zu Verzögerungen kommen.«
»Nun, morgen wirst du den Präfekten erreichen. Coblence ist nicht mehr weit.« Dann deutete Lefèvre auf die Satteltaschen, die der Chef d’Escadron neben sich abgestellt hatte. »Aber wie ich sehe ist die Depesche nicht das einzige, das der Präfekt erwartet.«
La Fayette senkte die Stimme, als er antwortete: »Du hast recht und glaube mir eines, ich bin erleichtert wenn ich diese Taschen Adrien de Lezay-Marnesia übergeben habe.«
Lefèvre nickte verstehend. Dann begann er die Stirn zu runzeln. »Glaubst du es erfüllt seinen Zweck?«
La Fayette wischte sich eine Schweißperle von der Stirn. »Wir wissen doch beide, dass dieser Frieden nicht ewig halten wird. Und dann ist es besser gewappnet zu sein, nicht wahr? Informationen sind da das Wichtigste und die sind bekanntlich käuflich.« Zur Bekräftigung seiner Worte wies der Chef d´Escadron auf die in schwarzem Leder gehaltenen Satteltaschen.
Der Lagerkommandant nickte zustimmend. Dann veränderte sich seine Miene und er sah etwas angewidert auf die Bagage herab. »Ich hasse diese Ränkespiele.«
»Ich auch, aber der Erste Konsul befiehlt und wir gehorchen.«
Plötzlich schlug Lefèvre mit der Hand auf der Tisch. »Wie sieht es aus. Hast du schon etwas gegessen?«
»Dafür war noch keine Zeit.«
»Dann lass uns nachsehen, ob unser Koch noch etwas von seinem berühmten Eintopf übrig hat.« Lefèvre war aufgesprungen und kam um den Schreibtisch herum.
Auch La Fayette stand nun auf. Allerdings wirkte er etwas skeptisch. »Was meinst du mit berühmt?«
Der Lagerkommandant begann zu lachen. »Keine Angst, der Koch hasst keine streunenden Katzen.«
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Bücklers Vermächtnis»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Bücklers Vermächtnis» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Bücklers Vermächtnis» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.