Ernst Meder - Es gibt kein Verzeihen

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Es gibt kein Verzeihen
Leichenteile scheinbar wahllos über Berlin verteilt geben der Polizei Rätsel auf, ob der Täter ein Ziel verfolgt oder ob die Morde aus purer Mordlust verübt werden. Die Suche nach der Verbindung zwischen den Toten entwickelt sich zu einem Rätsel, für das es keine Lösung zu geben scheint.
Ein Junge erlebt, wie nach dem Tod seines Bruders seine Familie zerbricht. Die Trennung seiner Eltern sowie die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage lassen viele Frage offen.
Der fünfundzwanzigste Todestag seines Bruders sowie ein Zusammentreffen mit der Vergangenheit holen ein vor langer Zeit verschüttetes Versprechen zum Vorschein.

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Lächelnd kam ihm die Beamtin entgegen, ich bin fertig, alle warten nur noch auf Ihren Besuch, leise fügte sie hinzu, sie sind schon sehr aufgeregt. Damit ließ sie ihn stehen, rief noch ein Tschüss in die Wohnung und ging leicht federnd die Treppe nach unten.

Kopfschüttelnd drehte sich Melzer zu der Wohnungstür, wobei sich schwach die Erinnerung auf seinem Gesicht zeigte. Versonnen dachte er an die Zeit zurück, als er ebenso leicht und federnd den Aufstieg von Treppen bewältigt hatte.

Die Ernüchterung holte ihn wieder zurück in die Gegenwart, als er auf das noch jüngere Paar blickte, das ihn erwartungsvoll aber auch mit Argwohn anblickte. Schnell wischte er sich mit dem linken Handrücken die Schweißperlen, die der Aufstieg in die vierte Etage hervorgerufen hatte, von der Stirn, dabei schloss er leise die Wohnungstür.

Bitte entschuldigen sie mein etwas mitgenommenes Aussehen aber vier Etagen bei der Hitze an einem Sonntag sind auch für mich nicht so einfach zu bewältigen. Mein Name ist Melzer, dabei reichte er der jungen Frau seine rechte Hand, während er verstohlen den jungen Mann betrachtete.

Nachdem die Prozedur des Vorstellens beendet war, ergriff Elke Habermann energisch die Initiative. Wollen wir uns nicht in die Küche setzen und ich gebe Ihnen einen Kaffee. Erleichtert stimmte er dem Vorschlag zu, um der jungen Frau in die Küche zu folgen.

Wolfgang Heller, der immer noch mit einem Tuch versuchte, die Spuren des Fingerabdruckpulvers zu beseitigen, folgte ihnen, allerdings gestört durch den Hund. Dieser hatte es sich anders überlegt wollte unbedingt vor ihnen in der Küche sein. Melzer ließ sich auf den ersten Stuhl, der am nächsten zur Tür stand, fallen, um etwas theatralisch aufzustöhnen.

Wie sie jeden Tag diese Treppen laufen können, bleibt mir ein Rätsel versuchte er anerkennend bei Beiden zu punkten, um bei dem folgenden Gespräch eine lockere Atmosphäre zu erzeugen.

Dies hinderte die Gastgeberin jedoch nicht, ihm ihre Sicht der Vorkommnisse darzulegen. Ohne eine Pause zu machen versuchte sie zu erklären, wie ihr Lebensgefährte im Zusammenspiel mit ihrem Hund Waldemar das Bein gefunden hatte.

Melzer unterbrach den Wortschwall, eine Erzählung aus zweiter Hand würde ihm hier nicht weiter helfen. Deshalb wandte er sich an den jungen Mann.

Herr Heller Sie haben doch das Bein gefunden, ich würde gerne Ihre Version der Geschichte hören.

Während dieser alles in aller Ausführlichkeit erzählte, dabei auch auf die fehlende Unterstützung sonntäglicher Kirchgänger hinwies, starrte seine Lebensgefährtin etwas beleidigt auf den Kommissar, der sie unterbrochen hatte.

Das hast Du mir gar nicht erzählt wandte sie sich empört an ihren Freund als dieser die Episode von dem Radfahrer sowie der Kirchgängerin erzählte.

Was können Sie mir über diesen Gotthilf Weber sagen, glauben Sie, dass er mehr darüber weiß, fragte Melzer Wolfgang Heller, der ihn verwundert anstarrte.

Weber, der Name sagte ihm nichts, bis er sich erinnerte. Oh Sie meinen Gotthilf, nein ich glaube nicht, dass der etwas darüber weiß, der hat sich schon fast in die Hose gemacht, als ich ihn angesprochen habe. Entschuldigen Sie den Ausdruck, aber ich glaube nicht, dass der sich überhaupt um etwas kümmert, was ihn nicht direkt betrifft.

Elke Habermann war immer noch verstimmt als Melzer sich verabschiedete.

Vielleicht habe ich zu einem späteren Zeitpunkt noch Fragen, dann werde ich mich noch mal bei Ihnen melden sagte er zu Heller. Im Anschluss daran verabschiedete er sich ausgesprochen höflich von der Dame des Hauses. Inzwischen konnte nicht mehr genau festgestellt werden, wer mehr zu ihrer Verstimmung beigetragen hatte, er oder ihr Freund, der ihr nicht alles erzählt hatte.

Beim langsamen Hinabsteigen überlegte er kurz, ob er sich noch einen Besuch bei Gotthilf Weber antun sollte oder ob er besser darauf verzichtete. Nach den Erzählungen des jungen Polizisten sowie den Aussagen von Heller über diesen Weber würde die Befragung keineswegs zu einer Verbesserung seiner Stimmung führen. Darum sollte sich besser seine Kollegin kümmern, die deshalb nicht mitgekommen war, weil sie sich gestern wahrscheinlich eine Lebensmittelvergiftung zugezogen hatte.

Seit ihrem Eintreffen im Büro am frühen Morgen war sie nicht mehr von der Toilette gekommen. Auf dem Flur war nur ihr Würgen mit darauf folgendem Übergeben zu hören gewesen, sodass er sich entschlossen hatte, allein zu dem Tatort zu fahren. Es war ja auch nicht zu erwarten, dass für ein Bein gleich zwei Beamte der Mordkommission erforderlich werden. Außerdem war es mehr als unwahrscheinlich, dass dieses Bein sich an genau diesem Ort von dem Rest des anderen Körpers verabschiedet hatte.

Sie saß immer noch, wie eine noch lebende Kalkleiste an ihrem Schreibtisch, als er das Büro betrat.

Katharina Du siehst ja immer noch immer so schlimm aus, warum bist Du nicht nach Hause gegangen, knurrte er sie an, als er sie so dasitzen sah. Sein Knurren sollte die Sorgen übertönen, die er sich machte, am liebsten wäre es ihm, wenn sie ein Krankenhaus aufgesucht hätte, in dem man sie untersuchte.

Du siehst zum Kotzen aus, fuhr er sie an, wenn Du nicht nach Hause gehen willst, dann gehst Du ins Krankenhaus. Als sie sich gegen seinen Vorschlag auflehnen wollte, setzte er nach, oder ich bringe Dich zu Nagel, der untersucht Dich dann auf einem seiner Edelstahltische. Boshaft fügte er an, vielleicht sogar zusammen mit dem Bein.

Nachdem sich Katharina Nolde entschlossen hatte, dass es doch besser war, wenn sie den heutigen Tag im Bett verbringen würde, setzte er sich nachdenklich an seinen Schreibtisch.

Was sollte dieses Deponieren eines Beins an einer Bushaltestelle, war der Täter ein Feind des öffentlichen Straßenverkehrs und weshalb genau an dieser Haltestelle. Er kannte dieses Rätseln zum Beginn eines neuen Falls, diese Fragen die, wenn überhaupt, erst zu einem späteren Zeitpunkt beantwortet werden konnten. Er wusste aber auch, dass diese Fragen wichtig für ihn waren, waren sie doch meist das erste Eindringen in die Gefühlswelt des Täters, brachten ihn, wenn auch noch nicht bewusst, in dessen Nähe.

Was wollte der damit bezwecken, fast immer wurden die Gründe, weshalb etwas getan wurde, zu einem späteren Zeitpunkt klarer. Um sich das zu fragen, weshalb man nicht schon am Beginn der Ermittlungen daran gedacht hatte. Hier waren die Gründe, weshalb jemand ein Bein an einen bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Er stockte, sollte der Faktor Zeit hier eine Rolle spielen und wie war dieser Faktor einzuschätzen.

Seufzend lehnte er sich zurück, alle Fragen waren zum jetzigen Stadium zu früh, als Erstes sollten sie die Person finden, der dieses Bein abhandengekommen war. Wahrscheinlich war auch, dass sich diese Person nicht freiwillig von so einem wichtigen Körperteil getrennt hatte. Dann stellte sich allerdings die Frage, wenn es nicht freiwillig war, ob er denn noch lebte.

Etwas Merkwürdiges war ihm an der Wartehalle aufgefallen, es war kein Blut in der Umgebung der Wartehalle noch in der Mülltüte, in der das Bein offensichtlich transportiert wurde, festzustellen. Auf einem Notizzettel vermerkte er sich die Fragen, die ihm nach und nach eingefallen waren und die er Nagel stellen wollte, vielleicht würden ihm die Antworten weiterhelfen.

Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass er die Geräusche aus seinem Magen nur ruhigstellen konnte, wenn er ihm endlich das lang erwartete Mittagessen zuteilwerden lassen würde.

Mit einem leichten Stöhnen erhob er sich aus seinem Stuhl, als er durch das schrille Klingeln des Telefons auf seinem Schreibtisch zurückgehalten wurde. Seufzend starrte er darauf, zuckte mit den Achseln dann griff er nach dem Hörer. Melzer knurrte er in den Hörer, kann man denn nicht mal zum Mittagessen, ohne gestört zu werden.

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