Ernst Meder - Es gibt kein Verzeihen

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Es gibt kein Verzeihen
Leichenteile scheinbar wahllos über Berlin verteilt geben der Polizei Rätsel auf, ob der Täter ein Ziel verfolgt oder ob die Morde aus purer Mordlust verübt werden. Die Suche nach der Verbindung zwischen den Toten entwickelt sich zu einem Rätsel, für das es keine Lösung zu geben scheint.
Ein Junge erlebt, wie nach dem Tod seines Bruders seine Familie zerbricht. Die Trennung seiner Eltern sowie die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage lassen viele Frage offen.
Der fünfundzwanzigste Todestag seines Bruders sowie ein Zusammentreffen mit der Vergangenheit holen ein vor langer Zeit verschüttetes Versprechen zum Vorschein.

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Dem war nichts hinzuzufügen, deshalb war mein Augenmerk auch darauf gerichtet, dass der Knoten, den ich an der Laterne anbrachte, um Waldemar anzubinden, auch tatsächlich seiner Kraft entsprach. Langsam ging ich auf die Haltestelle zu, betrachtete dabei die Umgebung. Sollte der Idiot ruhig sehen, dass sein Plan soeben zunichtegemacht wurde, als ich in das Wartehäuschen trat, um die Tüte zu betrachten. Eigentlich eine ganz normale blaue Mülltüte, wie man sie in fast jedem Laden kaufen konnte.

Wenn ich mich auf die Bank kniete, konnte ich von da aus, ohne groß etwas zu verändern, in die Tüte blicken, um zu sehen, was sich darin befand. Ganz langsam öffnete ich die Mülltüte so weit, bis ich hineinsehen konnte. Erschrocken machte ich sie wieder zu, ich konnte nicht glauben, was ich da gesehen hatte. Das konnte nicht sein, hier hatte sich jemand einen üblen Scherz erlaubt. Entweder war dieses Teil aus Schaumstoff oder aus sonst einem anderen Kunststoff.

Unvermittelt fiel mir das Verhalten von Waldemar ein, dieser hätte nicht so extrem reagiert, wenn hier etwas aus Kunststoff liegen würde. Vorsichtig öffnete ich noch einmal die Tüte, dieses Mal wollte ich es genauer betrachten. So leicht konnte man mich nicht erneut hinters Licht führen. Ich spürte, wie mein Magen zu rebellieren begann, schnell wandte ich mich ab, um die Grünfläche am nächsten Baum zu erreichen. Kaum angekommen, ergoss sich bereits der Mageninhalt des gestrigen Abends über das spärliche Grün.

Immer wieder tauchte dieses Bild vor meinem Auge auf, verursachte damit aufs Neue einen Brechreiz, sodass sich auch noch der letzte Rest meines Magens nach außen begab. Inzwischen war alles nur noch Galle, die einen üblen Geschmack in meinem Mund hinterließ.

Es waren bereits mehr als zehn Minuten verstrichen, mehrere Personen waren schimpfend an mir vorbei gegangen, keiner hatte sich die Mühe gemacht mich zu fragen, ob er mir helfen kann.

Gerade ging eine alte Dame im Kostüm und Hut vorbei, als ich sie sagen hörte, schon am Sonntagmorgen betrunken, aber nicht in die Kirche gehen. Na schön, jetzt wusste ich zwar, wohin sie ging, eine große Hilfe für mich war dies aber auch nicht.

Leicht taumelnd versuchte ich, nachdem ich mir mit einem Taschentuch die Reste meiner Entleerung aus dem Gesicht gewischt hatte, wieder Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen. Ein Griff in meine Hosentasche überzeugte mich, dass dies kurzfristig nur mit größerer Anstrengung und einigen Problemen möglich sein würde.

Nach Hilfe suchend blickte ich mich um, versuchte einen Passanten oder Radfahrer anzusprechen, um diesen zu bitten, bei der Polizei anzurufen, damit diese vorbeikommt. Jetzt, wo man jemand brauchte, jemand, der nicht nur dumme Kommentare von sich gab, war niemand zu sehen. Einzig Waldemar hatte es inzwischen aufgegeben an seiner Leine zu ziehen, da er die Sinnlosigkeit seines Tuns eingesehen hatte. Dabei betrachtete er mich mit schräg geneigtem Kopf, so als wollte er sehen, ob ich seinen Fund auch entsprechend seiner Wichtigkeit würdigte.

Eigentlich konnte nur er zufrieden sein, sein üblicherweise langweiliger Sonntagsspaziergang hatte sich heute als ereignisreiches Event erwiesen. Es schien als zwinkere er mir zu, dazu ließ er seine Zunge heraushängen. Entweder streckte er mir die Zunge raus, wahrscheinlicher war jedoch, um noch lauter hecheln zu können.

Hallo, hallo, der Fahrradfahrer auf der gegenüberliegenden Straßenseite fühlte sich angegriffen, denn anders war es nicht zu erklären, dass er verstärkt in die Pedale trat, um von mir wegzukommen.

Die nächste Gelegenheit, die Haustür schräg hinter der Haltestelle öffnete sich, heraus kam ein Mann um die vierzig, der sich vorsichtig umsah. Nach was eigentlich, ob ihm ein Windstoß die Perücke vom Kopf pusten würde, oder hatte er Probleme mit der Mafia.

Entschuldigen Sie, haben sie ein Telefon dabei.

Verwirrt starrte dieser ihn an.

Was wollen Sie von mir, ängstlich wollte er sich abwenden, um bei Gefahr für Leib und Leben im Haus verschwinden zu können. Erschrocken stellte er fest, dass diese bereits ins Schloss gefallen war, ein erneutes Öffnen hätte seines Schlüssels bedurft. Außerdem blickte dieser so komisch auf eine bestimmte Stelle, als hätte er etwas entdeckt, was seine Aufmerksamkeit darauf zu lenken schien.

Irritiert blickte ich an mir hinab, um festzustellen, dass ich, wenn auch in geringer Menge, einen Teil meiner Entleerung mit abbekommen hatte.

Ich bin nicht betrunken, vielleicht half dies als Erklärung, um ihm die Angst zu nehmen, Sie müssen dringend die Polizei anrufen, in dem Wartehäuschen liegt ein menschliches Bein.

Sein Blick zuckte von mir zu dem Wartehäuschen, dann weiter den Gehweg entlang, so als hoffte er, dass jemand kommen würde, der ihn von diesem Verrückten befreite.

Ich, er stockte, ich will damit nichts zu tun haben, lassen sie mich in Ruhe, dabei versuchte er nach seinem Schlüssel zu angeln, um schnellstmöglich im Haus verschwinden zu können.

Energisch fuhr ich ihn an, es ist mir egal, ob Sie etwas damit zu tun haben wollen, ich werde der Polizei sagen, dass Sie darin verwickelt sind. Dann können Sie der in den nächsten Wochen erklären, ob Sie für die fragliche Zeit ein Alibi haben. Er schien kurz zu überlegen, dann griff er resigniert in die Innentasche seines Jacketts, um ein Mobiltelefon hervorzuziehen.

Rufen Sie an, ich kann das nicht, ich kann nicht mit der Polizei telefonieren.

Irritiert blickte ich auf das Gerät, welches er so plötzlich in Händen hielt. Gab es so etwas tatsächlich noch, das hatte er doch bestimmt schon zu seiner Konfirmation erhalten. Allerdings konnte ich ein Freizeichen hören, als ich den Notruf der Polizei wählte. Schnell schilderte ich der Beamtin die Situation sowie die Anschrift von dem Gebäude, vor dem ich stand. Zugleich sicherte ich meiner weiblichen Telefonstimme zu, auf die Streife zu warten, die sie gleich losschicken wollte.

Versonnen blickte ich auf das Telefon in meiner Hand, dem Begriff „Mobil“ kam in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu.

Kann ich noch schnell bei mir zu Hause anrufen, meine Freundin macht sich sonst Sorgen. Seit dem Telefonat mit der Polizei hatte dieser nichts mehr gesagt, so als hätte er seine Stimmbänder verschluckt, auch jetzt nickte er nur zustimmend.

Elke, ich bin‘s, bei mir wird es etwas später, ich muss warten, bis die Polizei kommt. Nein mit Waldemar ist nichts, er sitzt hier und wartet mit mir. Ich erzähle es Dir später, ich muss als Zeuge hier bleiben. Nein es ist nicht mein Telefon, mit dem ich telefoniere, es gehört einem Passanten. Ich wollte nur Bescheid sagen, damit Du Dir keine Sorgen machst. Ja, ich beeile mich, Du kannst ruhig schon mit dem Frühstück anfangen, ich glaub, ich habe heute keinen Hunger. Ja, tschüss bis nachher.

Nachdenklich reichte er das Telefon zurück, komisch immer, wenn man keine Zeit oder Lust auf ein Telefonat hatte, fanden Frauen kein Ende. Immer wenn man gerade auflegen wollte, kam unvermeidlich die nächste Frage.

Nun sah er sich sein Gegenüber genauer an. Was er vorher fälschlicherweise für eine Perücke gehalten hatte, war nur eine dieser ungewöhnlichen Frisuren, mit der Männer versuchen, ihre Glatze zu verdecken. Er hatte den Rest seiner Haare auf der linken Seite so lange wachsen lassen, bis diese den gesamten Kopf bedecken. Er hatte sein Haupthaar von der linken Seite nach rechts gelegt, dabei auf geheimnisvolle Weise befestigt, damit sich nichts bewegte.

Wolfgang, ich streckte ihm die Hand hin, ich heiße Wolfgang, wenn wir schon gemeinsam warten müssen, dann können wir uns auch vorstellen. Zögernd griff er nach meiner Hand, wahrscheinlich hielt er mich immer noch für verrückt.

Gotthilf, mein Name ist Gotthilf. Dann fragte er zögernd, stimmt es wirklich, dass Sie ein Leichenteil gefunden haben.

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