Ernst Meder - Es gibt kein Verzeihen

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Es gibt kein Verzeihen
Leichenteile scheinbar wahllos über Berlin verteilt geben der Polizei Rätsel auf, ob der Täter ein Ziel verfolgt oder ob die Morde aus purer Mordlust verübt werden. Die Suche nach der Verbindung zwischen den Toten entwickelt sich zu einem Rätsel, für das es keine Lösung zu geben scheint.
Ein Junge erlebt, wie nach dem Tod seines Bruders seine Familie zerbricht. Die Trennung seiner Eltern sowie die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlage lassen viele Frage offen.
Der fünfundzwanzigste Todestag seines Bruders sowie ein Zusammentreffen mit der Vergangenheit holen ein vor langer Zeit verschüttetes Versprechen zum Vorschein.

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Eigentlich war es Waldemar, jetzt fiel ihm der Hund wieder ein, der die ganze Zeit ohne einen Ton von sich zu geben neben der Laterne lag. Dieser hatte sich von ihm abgewandt, blickte nur auf das Objekt, welches ihn hierher gelockt hatte, er schien es regelrecht zu bewachen.

Ein Streifenwagen mit Blaulicht hielt mit knirschenden Reifen am Straßenrand, das Martinshorn hatten sie bestimmt deshalb nicht benutzt, da die Fluchtgefahr eines Beins nicht sehr wahrscheinlich war. Zwei Beamte stiegen aus dem Auto, wobei sich der Beifahrer seine Mütze auf den Kopf setzte, während der Fahrer diese unter seinen linken Arm klemmte.

Haben Sie uns angerufen, der Beamte kam direkt auf uns zu, beobachtete uns beide sehr genau, wollte wohl wissen, wer sich zu dem Anruf bekannte.

Ich habe angerufen, Wolfgang ging auf den Beamten zu, ich bzw. mein Hund hat das da gefunden, dabei zeigte er in Richtung der Haltestelle. Da in dieser Gegend häufiger vergiftete Köder ausgelegt werden, habe ich ihn erst mal an der Laterne festgemacht, um selbst nachzusehen, was das Paket so anziehend für ihn macht. Dabei habe ich die grausige Entdeckung gemacht.

Wann war das, der Polizist, bereit alles zu notieren was an Äußerungen von mir kam, wartete, während der Fahrer sich umsah, ob er etwas sehen konnte. Die Mülltüte liegt in der Haltestelle rief ich diesem nach, während ich sagte, vor etwa einer viertel Stunde.

Der Beamte zog die Augenbrauen hoch, weshalb hat es lange gedauert mit der Meldung.

Na, weil ich zuerst gekotzt habe, dabei zeigte ich auf die noch sichtbaren Spuren meiner unfreiwilligen Ausgabe.

Inzwischen hatte Waldemar mitbekommen, dass sich eine fremde Person an seine Beute heranwagte. Nun begann er zu zeigen, dass der Fund ausschließlich ihm gehörte, ein fremder Dritter nichts da zu suchen hatte. Die Lautstärke seines Protests hatte inzwischen so zugenommen, dass der Polizist meinte, wollen Sie nicht zuerst ihren Hund beruhigen.

Waldemar aus, der Befehl musste mehrfach auf den Hund einprasseln bis dieser ihn beleidigt ansah, sich dann wieder hinlegte, wobei er ihm das Hinterteil zuwandte.

Das Bellen des Hundes aber auch das sich immer noch drehende Blaulicht hatte die Neugierde einiger Anwohner geweckt, die sich das Schauspiel inzwischen vom Balkon oder versteckt hinter Vorhängen ansahen. Auf Fragen der Anwohner, was denn da los sei, reagierten die Beamten nicht, während Wolfgang dem Beamten in Kürze den gesamten Vorfall schilderte.

Zwischenzeitlich hatte der zweite Beamte die Haltestelle erreicht, wo er die Tüte erblickte, die leicht geöffnet hinter der Bank lag. Genauso wie Wolfgang kniete er sich auf die Bank, beugte sich nach vorne um einen Blick in die Tüte werfen zu können. Kurz darauf kam er bleich aus dem Wartehäuschen, hielt kurz inne, um zu erfassen, was er soeben gesehen hatte. Dann kam er auf sie zu, wobei er sich die Hand an den Magen drückte.

Gepresst sagte er zu seinem Kollegen, das ist etwas für die Mordkommission, ich werde anrufen und Bescheid sagen, damit die einen Wagen schicken. Also rebellierte nicht nur bei mir der Magen oder reagierte empfindlich, wenn er etwas Derartiges zu sehen bekam.

Eigentlich kann ich doch nach Hause gehen, oder, meine Adresse haben Sie, wenn Sie noch Fragen haben, wissen Sie, wo ich zu erreichen bin.

Ja, bleiben Sie aber zu Hause, es könnte sein, dass sich die Mordkommission noch heute bei Ihnen meldet.

Bevor dieser es sich anders überlegen konnte, winkte ich noch schnell Gotthilf zu, der sich immer weiter in den Eingang zurückgezogen hatte. Umgehend holte ich Waldemar, der es sich inzwischen wieder überlegt hatte, jetzt war er gerade nicht mehr beleidigt.

Zu Hause angekommen stürzte sich Elke natürlich zuerst auf Waldemar. Sie drückte und herzte ihn, küsste ihn ab, dazu rief sie mit ekstatischer Stimme, dass du wieder da bist, ich bin ja so froh. Ehe er noch überlegen konnte, ob er besser das Weite suchen sollte, wandte sie sich doch an ihn. Wo warst Du so lange, kannst Du dir nicht denken, dass ich mir Sorgen um Waldemar mache. Als sie sein entgeistertes Gesicht bemerkte, drückte sie ihm einen Kuss auf die Wange, komm mit und erzähle.

2. Kapitel

Seine miese Laune war in seinem Gesicht ablesbar, trotzdem stieg er langsam aus dem Auto. Mit einem Blick, dem man ansah, dass er in seinem beruflichen Leben schon einige schreckliche Dinge gesehen hatte, blickte er sich um. Es dauerte nur einen Augenblick der Orientierung, bis er wusste, wo sich das Fundstück befinden musste. Er trottete auf den uniformierten Beamten zu, dann blickte er zu dem Fahrzeug der KTU, welches allein und verlassen etwa zwanzig Meter von der Bushaltestelle am Straßenrand parkte. Bevor er noch seine Frage an den Beamten richten konnte, klang es in seinem Rücken, wenn Du das entlaufene Bein suchst, das befindet sich hier.

Die Stimme kannte er, hätte sie aus tausend anderen herausgehört, sie gehörte zu einem der wenigen guten Bekannten, die er kannte, dem Aufschneider. Gerald knurrte er, während er sich umdrehte, hat man Dir auch einen Sonntagsdienst aufgebrummt. Er sah zu dem Pathologen Dr. Gerald Nagel, der seinen Kopf gerade aus dem Häuschen der Haltestelle herausstreckte, um ihm zu zeigen, wohin er kommen sollte.

Als er dort ankam, sah er den Fotografen der KTU, der Bilder von allem machte, was sich nicht bewegte. Dabei wurde er von einer weiteren Beamtin unterstützt, die in ihrem weißen Einweganzug und den Handschuhen wie ein Marsmännchen aussah. Sie hielt gerade die Mülltüte so weit geöffnet, dass der Fotograf seine Bilder machen konnte, ohne die Stellung des Beins zu verändern.

Während der Fotograf ihn ignorierte, wahrscheinlich fühlte er sich als Künstler, nickte sie ihm stumm zu. Angestrengt versuchte sie, gerade so weit zurückzuweichen, damit sie nicht aus Versehen mit auf dem Bild verewigt wurde. Während er seine Kameraausrüstung einpackte, sprach sie, mehr ins Leere als zu ihm, die Fingerabdrücke können wir uns sparen, hier sind vielleicht mehrere Hundert Abdrücke, die sowieso keinen interessieren.

In der Zwischenzeit begrüßten sich Dr. Gerald Nagel, der sein bisheriges Leben in der Gerichtsmedizin verbracht hatte und Gerhard Melzer, Hauptkommissar der Mordkommission, in die er nach dem Fall der Mauer gewechselt war. Es war seine persönliche Wende, die er vollzogen hatte, nachdem die Mauer gefallen war. Seine bisherige Tätigkeit in der Mordkommission im ehemaligen Ostberlin hatte ihn nicht mehr befriedigt. Noch fühlte er sich jung genug um den Wechsel zu wagen, jung genug um sich auf die Veränderung zu freuen.

In der Hauptsache beruhte sein Wunsch nach Versetzung auf persönlichen Gründen die ihn bewogen hatten sich in die Dienststelle der LKA1 in die Keithstraße versetzen zu lassen. Inzwischen war sie für beide Teile der Stadt zuständig, obwohl das Zusammenwachsen in vielen Bereichen weniger reibungslos verlief. Als er damals seinen Entschluss seinem Vorgesetzten mitteilte, sorgte dies für Unruhe nicht nur in der damaligen Dienststelle, sondern auch in der künftigen.

Das Gejammer der alten Sturköpfe, die den alten Zeiten nachweinten, wo ausschließlich der Parteisekretär über Beförderung und Karriere bestimmte, während die persönliche Qualifikation bereits im Vorraum des Parteibüros verkümmerte. Aber auch in der neuen Dienststelle, wo man ihn mit Skepsis empfing, wurde er als Ossi nur bedingt als Ermittler wahrgenommen. Meist betrachtete man ihn offen als Anfänger, dem die Grundlagen der Polizeiarbeit erst noch vermittelt werden mussten.

Seinem damaligen Vorgesetzten hatte er es zu verdanken, dass seine Arbeit endlich so wahrgenommen wurde, wie sie tatsächlich ablief. Während er als Mitläufer von unfähigen Plattfüßen der Lösung des Falls oft sehr nahe war, begannen diese endlich, die entscheidenden Fragen zu stellen.

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