Uwe Beckmann - Einmal Malle und zurück

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Bei dem Buch handelt es sich um einen humorvollen Roman, dessen beide Hauptakteure zu einer gemeinsamen Mallorca-Reise aufbrechen. Während der Frauenheld Carsten in der Insel das Paradies auf Erden sieht, was Kontaktanbahnungen anbelangt, tut sich Heiko hierbei etwas schwer. Nach einem Crashkurs in Sachen «Flirtkunde», durch seinen Freund, sieht er sich jedoch in der Lage, es ihm gleichzutun. Die praktische Umsetzung läuft jedoch nicht ganz so reibungslos. So ergeben sich sehr viele witzige Situationen, die den Leser zum Lachen bringen.
Zudem erfährt man einige wissenswerte Fakten über die Baleareninsel. Darüber hinaus kommen auch typische Klischees nicht zu kurz.

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Schließlich landeten wir in einer Pizzeria, in der wir zu Abend aßen. Diese befand sich direkt an der Promenade und bot uns einen direkten Meerblick. Zudem konnten wir die vorbeiflanierenden Menschen beobachten.

Ich sah, wie Carsten mit einem breiten Grinsen zu der Feststellung gelangte, dass hier eine Menge an attraktiven Frauen unterwegs war. Seine Vorfreude galt der anstehenden Eroberung, der einen oder anderen Singlefrau. Zu meiner Überraschung beließ er es jedoch dabei zu schauen. Normalerweise wäre er bei einem solchen Aufmarsch von aufgebrezelten Grazien, die hier die Strandpromenade entlang schlenderten, sofort zur Tat geschritten.

Ich vermutete jedoch, dass genau dieser Zustand meinen Kumpel überforderte, da er nicht wusste, welche er als Erste anbaggern sollte. Er wurde offenbar Opfer einer Reizüberflutung, die dazu führte, dass sein Körper diese visuellen Eindrücke nicht schnell genug verarbeiten konnte um darauf, in für ihn angemessener Art und Weise zu reagieren. Ich war mir jedoch sicher, dass dies nur eine vorübergehende Phase war und er sehr schnell wieder zu alter Stärke finden würde. Mein Arm erholte sich immer mehr, denn ich war schon in der Lage die Gabel zu halten und sie auch entsprechend einzusetzen.

Nach ein paar Bierchen ließen wir den ersten Abend gemütlich ausklingen und gingen wieder auf unsere Zimmer. Dort widmete ich mich meinem Kofferinhalt und räumte die Sachen fein säuberlich ein. Ich positionierte meine mitgebrachten Badeentchen in der Sitzbadewanne und machte es mir auch sonst gemütlich. Anschließend ging ich ins Bett und versank in diesem wieder. Ich wälzte mich ein paar Mal hin und her, bis ich die richtige Position fand, um gut schlafen zu können. Die Wirkung des spanischen Biers unterstützte mich dabei vorzüglich und ließ mich dann doch rasch einschlummern.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und wusste nicht, wie ich mich bewegen sollte. Mein Kreuz schmerzte und ich fühlte mich wie ein Marienkäfer, der auf dem Rücken lag. Mit leichten Schaukelbewegungen versuchte ich mich aus dieser Position zu befreien, was mir nach gewisser Zeit auch gelang. Nun lag ich mit gekrümmtem Rücken auf der Seite und schob meine Beine aus dem Bett, während ich mich mit Schwung aufsetzte. Ich kam mir vor, als ob ich über Nacht um sechzig Jahre gealtert war. Träge streckte ich meine Arme nach oben und versuchte meine verschobenen Wirbel wieder in eine Linie zu bekommen. Langsam schlich ich ins Bad, um mich zu duschen.

Nachdem ich einen Tag zuvor noch über diese Sitzbadewanne lächelte, wusste ich diese nun zu schätzen. Zielstrebig griff ich nach dem Duschkopf und setzte mich hin, während ich das Wasser aufdrehte. Es kam ein eiskalter Strahl heraus und ich kurbelte hektisch an dem Regler, der es ermöglichen sollte, die ideale Temperatur zu finden. Dies gestaltete sich jedoch als sehr schwierig. Entweder kamen Eisklumpen aus diesem Ding gebröckelt, oder es ergoss sich so etwas wie heiße Lava über meine Haut. Wärme hätte meinem Rücken sicherlich gut getan, dennoch wollte ich nicht mit Verbrennungen zweiten Grades in ein spanisches Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach einer unfreiwilligen kneippschen Wechseldusche, mit gefühlten Temperaturunterschieden, die bei circa fünfzig Grad gelegen haben dürften, kroch ich aus der Dusche heraus und war einem Kreislaufkollaps nahe.

Gerne hätte ich mich kurz auf das Bett gelegt, um mich auszuruhen, wollte dort aber nicht wieder bis zum Boden versinken, somit befand ich mich in einem Teufelskreis.

Ich setzte mich schließlich kurz in einen der beiden Plastikstühle auf dem Balkon und ließ meinen Blick über die Anlage schweifen, während erneut ein Flugzeug über meinem Kopf die Insel verließ und schätzungsweise um die zweihundert erholte Passagiere in ihre Heimat zurückbrachte.

Kurz darauf kam Carsten. Er machte einen fitten Eindruck, hatte somit eine bessere Matratze, oder einen belastbareren Rücken.

Während er das Zimmer begutachtete, stellte er fest, dass ich es mir schon richtig gemütlich gemacht hatte. Allerdings merkte er an, dass sein Zimmer moderner eingerichtet war. Auch sein Blick blieb eine Zeit lang auf dem farbenfrohen Bild an der Wand hängen, bevor er sichtlich irritiert zur Seite blickte, um seinen Augen eine kurze Erholung zu gönnen.

Eins musste man dem Künstler dieses Schinkens ja lassen, er schaffte es mit dem Bild Aufmerksamkeit zu erwecken.

Sein Rundgang führte ihn schließlich auch ins Bad. „Du hast aber nicht deine Badeentchen mitgebracht?“

Ich reagierte nicht auf diese Frage, da alleine die Tatsache, dass er die Entchen bereits in Augenschein genommen hatte, ihm ja schon eine ergiebige Auskunft darüber gab. Außerdem hatte er sich schon oft genug über diese kleinen bunten Plastikvögel lustig gemacht und ich konnte gut darauf verzichten, noch weitere Spitzfindigkeiten diesbezüglich über mich ergehen lassen zu müssen. In der Tat bereiteten mir die drei Quitschtierchen am Morgen wenig Freude, da ich erfolglos mit der Regulierung der Wassertemperatur beschäftigt war.

Carsten besaß keinerlei Verständnis dafür, dass man es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich machen wollte. Er selber lebte in einer Wohnung, die den Charme eines Rohbaus vermittelte und jegliche Wärme vermissen ließ.

Hätte Tine Wittler diese vier Wände je betreten, wäre sie vor ihrem Lebenswerk gestanden, für das sie nach erfolgreicher Arbeit wahrscheinlich so eine Art Einrichtungs-Oskar erhalten hätte.

„Hast du schon mal runter zum Pool geschaut? Da haben doch die Spackos schon ihre Handtücher auf allen Liegen ausgebreitet, aber keiner liegt drauf. Am liebsten würde ich die alle nehmen und in den Pool schmeißen.“

Ich blickte runter, und in der Tat waren alle Liegen mit Handtüchern belegt, ohne dass auch nur einer auf ihnen lag.

„Ich glaube die ersten haben ihre Tücher schon so gegen sechs Uhr dort ausgebreitet, das ist doch krank?“, fragte er mich.

„Ja, da hast du Recht!“, pflichtete ich ihm bei.

Auch ich konnte wenig Verständnis für diese deutsche Paradedisziplin aufbringen, bei der man andere Nationalitäten um Längen schlug. Wie gut, dass ich zur Hälfte Österreicher war.

Carsten zog etwas aus der Hosentasche und warf es auf das Bett.

„Da, das habe ich auf dem Flughafenklo aus so einem Automaten. Ist so eine Art Überraschungsei für Erwachsene. Da ist eine Travel Pussy drin. Ich denke nicht, dass ich die hier brauche.“

Ein süffisantes Lachen rundete den Satz ab. Ich nahm das Erwachsenen Ü-Ei, beäugte es kurz und warf es in den Koffer.

Flirtkunde

Wir gingen zur Rezeption, um uns nach dem Frühstückraum zu erkundigen.

Vor uns stand ein kleinerer, aber kräftig gebauter Mann, mit leicht speckigen Haaren, der ein Feinrippunterhemd trug. Dazu passend, weiße Socken, deren Bund die Farben schwarz, rot, gold zierten.

Die Tatsache, dass er Socken trug, hielt ihn jedoch nicht davon ab, seine Füße in schwarze Leder-Flip-Flops zu quetschen. Er presste ein „Essen“ über seine Lippen. Ich rätselte, ob er der Rezeptionistin kurz und knapp vermitteln wollte, dass er die Perle des Ruhrgebiets seine Heimat nannte, oder sein Magen auf halb Acht hing und er erst wieder nach der Plünderung des Frühstücksbüffets über einen umfangreicheren Sprachschatz verfügen würde.

Die Dame an der Rezeption zeigte dem wortkargen und obendrein griesgrämig dreinblickenden Männchen den Weg zum Frühstücksraum und wir folgten ihm unauffällig. Dort angekommen kläffte er einer Bedienung „Kaffee“ entgegen und setzte sich an einen Tisch.

Voller Vorfreude auf ein abwechslungsreiches Frühstück begab ich mich an das Büffet, um mir einen Überblick zu verschaffen. Dies gelang recht rasch, da man hier wohl nach der Devise Weniger ist mehr verfuhr und diese auch sehr konsequent umsetzte. Carsten brachte es auf den Punkt indem er feststellte: „Das kann doch nicht alles sein.“

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