Jeannette Hagen - Das Prinzip .garage

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Jede Gründung, jeder Gründer ist anders.
Und doch vereint jene, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben, der Mut anzupacken, die Motivation, sich nicht von Hindernissen aufhalten zu lassen und die Philosophie des MACHENS, die es braucht, um die Pläne aus dem Wunschdenken heraus in die Realität zu holen.
Und genau darum geht es in den Interviews, die die Autoren für dieses Buch aufgezeichnet haben – zu zeigen, dass es sich lohnt, Ideen umzusetzen, Nägel mit Köpfen zu machen und sich nicht von Hiobsbotschaften über die schlechte Wirtschaftslage von seinem Vorhaben abbringen zu lassen. Dabei geht es nicht um millionenschwere Start-Ups, sondern um sogenannte Mikrogründungen. Die Gründer selbst erzählen offen über ihre Motivation, über Stolpersteine und Adrenalinschübe und vermitteln so wertvolles Wissen, das sich in Ratgebern in dieser Form selten finden lässt.
"Das Prinzip .garage" steht dabei gleichzeitig für die individuelle Art der Beratung, die deutschlandweit in allen Standorten der .garage Gründerzentren praktiziert wird und die sich in den einzelnen Geschichten widerspiegelt. So widmen die Autoren jedes Kapitel einem Schwerpunkt, den es bei Gründungen zu beachten gilt. Ob das Leben als Freelancer, die Gründung im Team oder die Besonderheiten des Social Entrepreneurship – in diesem Buch lernen Sie von den Erfahrungen der Gründer. Das macht das Wissen lebendig und lebensnah.

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So schnell ging es dann doch alles nicht. Ich hatte mir für das Jahr schon vorgenommen, eine klare Vision zu entwickeln, wie es nach der Reise weitergeht und vor allem, wo es beruflich hingeht. Aber wie das so ist, die Monate verstrichen, ich bin mit meinem VW-Bus durch Europa getourt und hatte immer noch keine großartigen Eingebungen. Auf der Reise tauchte plötzlich die Idee auf, mich mit einem Campingplatz selbstständig zu machen. Ich hatte ja nun auf meiner Tour Hunderte Campingplätze gesehen und mir war klar: Von dem nimmt man das, von dem anderen das und am Ende hat man einen tollen Naturcampingplatz. Ich war geschult und hatte ein gutes Gefühl dafür, was Leute auf Campingplätzen brauchen. Und aus dieser Idee entwickelten sich großartige Visionen. Ich sah einen Hof mit verschieden gestalteten Arealen, Kunstausstellungen und einem kleinen Cafébetrieb vor mir und wenn ich jetzt davon erzähle, da merke ich sofort wieder, wie meine Begeisterung aufflammt. Aber bei all dem Wunschdenken kam natürlich sofort die berechtigte Frage: Wie soll ich das umsetzen?

Das klingt, als würde an der Stelle der soziale Aspekt deiner Persönlichkeit wieder zum Vorschein kommen?

Ja. Klar. Das ist ein großer Anteil von mir und auch Basis meiner fotografischen Tätigkeit. Ich hatte mir überlegt, die Fotografie in Form von Seminaren und Ausstellungen mit in das Campingplatzprojekt zu integrieren. Aber das waren eben alles nur Ideen und letztendlich kam ich zu dem Schluss, dass dieses Projekt für mich alleine schlichtweg eine Nummer zu groß ist. Ich brauchte ja etwas, das sich bis zum Herbst 2011 umsetzen ließ. Ich musste einfach Geld verdienen und mir war klar, dass ich, wenn ich zurück bin, höchstens noch zwei Monate zum Ankommen habe. Zum September 2011 hatte ich mich arbeitslos gemeldet. Das Resultat war, dass ich von der Agentur umgehend Stellen im sozialen Bereich zugewiesen bekam. Ich merkte sofort, dass das für mich überhaupt nicht mehr infrage kommt und dass ich nicht irgendwann, sondern sofort eine Alternative brauchte. Und die Selbstständigkeit mit der Fotografie schwirrte mir ja auch schon das ganze Jahr über im Kopf herum.

Und so habe ich den Entschluss gefasst, mich als Fotografin selbstständig zu machen. Aber eben mit ganz vielen Ängsten und Zweifeln. Um aus denen herauszukommen, bin ich in die .garage hamburg gegangen und habe mich dort informiert, was ich brauche. Die Art und Weise, wie ich dort beraten wurde, hat mir Mut gemacht. Ich wusste dann auch, dass der Gründungszuschuss in der Form, wie er bisher verteilt wurde, bald nicht mehr existieren wird. Ohne die Förderung hätte ich es aber nicht bewerkstelligen können. Ich benötigte diese finanzielle Basis. Also wurde der Druck zu handeln noch größer und da habe ich die Zweifel beiseite geschoben und innerhalb einer Woche all das erledigt, was andere Gründer wahrscheinlich in monatelanger Arbeit gut vorbereiten. Von der Marktanalyse über die Preiskalkulation – eben das ganze Programm.

Das hört sich dann doch an, als wäre es eine Notgründung. Jedenfalls klingt es für mich trotz der Leidenschaft nicht so, als ob du es aus vollem Herzen getan hast.

Ich glaube, es war eine Mischung. Ich habe es ja viele Jahre lang in mir bewegt. Und mich lange, wie schon gesagt, schlichtweg nicht getraut. Heute weiß ich, dass ein Grund dafür auch mein Mangel an Informationen war. Ich wusste nicht, wie ich es umsetzen sollte. Meine Ängste waren zeitweise einfach größer als der Wunsch zu fotografieren und damit mein Geld zu verdienen. Ich kenne einige Menschen, denen das so geht. Deswegen habe ich mich vorher nicht damit beschäftigt, Unternehmerin sein zu können.

Und ja es stimmt, dann war es quasi die Not, wenn man es so will. Ich sollte mich bewerben, sollte zurück in meinen alten Beruf, in dem es genug offene Stellen gab und das wollte ich auf keinen Fall. Also fragte ich mich: Wann, wenn nicht jetzt? Also im Grunde hat die Not den Anlass gegeben, etwas sichtbar zu machen, was schon lange in mir geschlummert hat. Wäre ich nicht in Not gewesen, hätte ich es vielleicht gar nicht gemacht.

Wie waren denn die ersten Schritte? Ging es gleich nach der Gründung los?

Diese Zeit war eine echte Herausforderung für mich. Irgendwann bekam ich die Bewilligung. Dann gab es den Tag der Gründung, den ich auch offiziell mit einer Freundin gefeiert habe. Sie ist zur selben Zeit wie ich in die Selbstständigkeit gegangen. Wir haben parallel die Tränen getrocknet, den Businessplan geschrieben und den Sekt getrunken und dann kam wirklich die berühmte Frage: Und jetzt?

Im Grunde hatte ich ja noch nichts. Abgesehen von einer Ausrüstung und meinem Laptop. Aber es war klar, dass ich damit zwar schon etwas tun kann, aber wenn ich es wirklich professionell machen will, dann brauche ich noch mehr und vor allem brauche ich Kunden!

Da ich gern gestalte, habe ich mich erst einmal hingesetzt und kleine Flyer mit meinem Angebot gebastelt. Für Kinder und Familien, für Hochzeiten. Ich hatte ja all die Jahre fotografiert und somit genug Material, das ich verwenden konnte. Dann habe ich allen, die ich kannte, also Freunden und Bekannten, eine E-Mail geschrieben. Habe sie darüber informiert, dass ich gegründet habe und dass ich mich über Unterstützung freuen würde. Und dann habe ich angefangen, Test-Shootings zum Selbstkostenpreis anzubieten. Einfach damit ich ins MACHEN kam. Denn das war für mich die zentrale Frage: Wie komme ich weg von den Planungen, hin zum Machen?

Ich war sehr aktiv, habe Termine für Fotoshootings mit Freunden und Bekannten veranstaltet und habe fotografiert um noch mehr Material zu sammeln. Das habe ich anschließend verwendet, um daraus kleine Fotoalben zu gestalten, die ich dann verschenkt habe. Meine Idee dahinter war, dass alle, die so ein Album bekommen, nicht nur selbst etwas zum Anschauen haben, sondern es auch anderen zeigen können. Wir kennen das doch alle. Die Fotos, die wir machen, bleiben als Datenmüll auf unseren Rechnern liegen und ich glaube viele Menschen fassen Bilder dann doch lieber an und schauen sie dann vor allem auch öfter an. Und mein Plan ist aufgegangen. Diese Aktion brachte mir die ersten Jobs und so kamen die Dinge ins Rollen. Plötzlich riefen Leute an und sagten: „Ich habe die Fotos bei einer Freundin gesehen und möchte auch so etwas.“

Das hat mich motiviert weiterzumachen. Also habe ich vor Weihnachten einfach Weihnachtsmotive fotografiert und Karten hergestellt. Mit denen bin ich auf einen Kunsthandwerksmarkt gegangen, habe mir einen Platz reserviert und die Karten verkauft. Parallel habe ich sie auch wieder an ganz viele Freunde geschickt und plötzlich hatte ich Kartenbestellungen von fast 400 Stück.

Das klingt mehr nach einer intuitiven Vorgehensweise als nach großer Planung.

Ja das stimmt. Ich war in gutem Kontakt mit Freunden, habe um Feedback gebeten, Literatur gewälzt und habe geschaut, was andere Fotografen machen. In dem Zusammenhang habe ich meine Konkurrenzanalyse noch mal intensiviert. Habe geschaut, was andere für Preise nehmen. Aber letztendlich hat sich Rücklauf aus meiner Bewegung heraus ergeben.

Gab es in der Phase noch Zweifel?

Ja. Die größte Hürde war mein eigenes Selbstwertgefühl. Ich glaube, das bleibt auch immer meine große Herausforderung – wobei es schon besser geworden ist. Nachdem ich den Businessplan geschrieben hatte, war ich schon auf einem guten Weg. Aber die Angst davor zu versagen, es nicht zu schaffen, auf einen Markt zu gehen, der im Prinzip übersättigt ist, war ebenso präsent wie der Zwang, mich abzuwerten und mich mit anderen zu vergleichen.

Daneben gab es aber auch die andere Seite und Phasen, in denen ich mir selbst immer wieder sagte: „Ich bin ich. Ich bin besonders, indem ich es MACHE, und niemand macht es so wie ich. Auch wenn es Tausende Fotografen in Hamburg gibt. Ich habe eine Chance auf Erfolg, ich kann das schaffen, wenn ich an mich glaube.“

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