Jeannette Hagen - Das Prinzip .garage

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Jede Gründung, jeder Gründer ist anders.
Und doch vereint jene, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben, der Mut anzupacken, die Motivation, sich nicht von Hindernissen aufhalten zu lassen und die Philosophie des MACHENS, die es braucht, um die Pläne aus dem Wunschdenken heraus in die Realität zu holen.
Und genau darum geht es in den Interviews, die die Autoren für dieses Buch aufgezeichnet haben – zu zeigen, dass es sich lohnt, Ideen umzusetzen, Nägel mit Köpfen zu machen und sich nicht von Hiobsbotschaften über die schlechte Wirtschaftslage von seinem Vorhaben abbringen zu lassen. Dabei geht es nicht um millionenschwere Start-Ups, sondern um sogenannte Mikrogründungen. Die Gründer selbst erzählen offen über ihre Motivation, über Stolpersteine und Adrenalinschübe und vermitteln so wertvolles Wissen, das sich in Ratgebern in dieser Form selten finden lässt.
"Das Prinzip .garage" steht dabei gleichzeitig für die individuelle Art der Beratung, die deutschlandweit in allen Standorten der .garage Gründerzentren praktiziert wird und die sich in den einzelnen Geschichten widerspiegelt. So widmen die Autoren jedes Kapitel einem Schwerpunkt, den es bei Gründungen zu beachten gilt. Ob das Leben als Freelancer, die Gründung im Team oder die Besonderheiten des Social Entrepreneurship – in diesem Buch lernen Sie von den Erfahrungen der Gründer. Das macht das Wissen lebendig und lebensnah.

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Eine Überlegung für die nächsten Jahre ist also, wie ich das mehr in mein Leben holen kann. Im Team zu sein oder allein beim Kunden, mit dem man ja auch gesellschaftlichen Austausch hat, ist nicht das Gleiche. Mir ist auch wichtig, einen kreativen Austausch zu haben. Ich meine, na klar kann ich mir den Austausch holen, aber das muss ICH eben auch organisieren. Im Grunde hole ich jeden Tag alles aus mir heraus und das in jedem Bereich.

Wenn wir mal die Hypothese wagen, dass dein Geschäft nichts wird und du an den Punkt kommst, wo du aufhören musst. Was wird dann für dich der größte Gewinn gewesen sein? Was sagst du denen, die dich dann fragen, was es dir gebracht hat, solch ein Risiko eingegangen zu sein?

Dass es sich lohnt, mutig zu sein und etwas zu tun, das sich richtig und gut anfühlt. Erfahren zu haben wie es ist, über seine Ängste hinausgehen zu können. Sich selbst auf eine ganz neue Art und Weise kennengelernt zu haben. Wenn man sein eigenes Unternehmen gründet, tut sich eine neue Welt auf. Es ist wahnsinnig vielfältig und lebendig und ein großartiger Selbsterfahrungstrip. Weil man sehr viel über sich lernt. Weil man ganz schnell merkt, wo es gut läuft, wo genau die wunden Punkte sind. Besonders als Freelancer ist man immer sofort mit sich selbst konfrontiert. Das muss man wollen, aber dann ist es eine großartige Möglichkeit daran zu wachsen.

Ich habe das Gefühl, in den letzten eineinhalb Jahren hat sich so viel verändert in meinem Leben und mit mir, das lohnt sich einfach. Und jetzt weiß ich wieder ein Stückchen mehr über mich. Was mir gefällt, was mir gut tut und was nicht. Ich kenne eine Frau, die hat gegründet und sie sagt, Selbstständigkeit ist zwar gut, aber eben nicht nur. Sie bräuchte noch eine 20-Stunden-Stelle, dann hätte sie ihre Freiheit in dem einen Bereich und in dem anderen hätte sie ein Team und ein festes Einkommen. Und das ist es – egal, wie man es umsetzt, ob als Freie oder halbe-halbe. Ich glaube, aus Angst an einem Ort zu verharren und eine Arbeit zu machen, die vielleicht nicht einmal Spaß macht, auf der Stelle zu treten, das tötet die eigene Lebendigkeit. Also wer den Wunsch verspürt und finanziell so aufgestellt ist, dass es kein allzu großes Risiko darstellt, dem würde ich immer raten, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Du hast vorhin gesagt, dass du am Ende des Jahres Tabula rasa machst. Also hast du für dich eine Schmerzgrenze festgelegt, wo dein Sicherheitsbedürfnis einhakt. Würdest du anderen auch raten, solche Punkte für sich zu fixieren?

Würde ich machen. Einfach blindlings in die Selbstständigkeit hineinzurennen, ohne irgendwelche finanziellen Rücklagen, würde ich keinem empfehlen. Ich muss konkret wissen, wie ich über den Monat komme. Ob ich eine nette Oma habe, mein Mann mich finanziert oder ich eine Million erbe, irgendwoher muss das Geld kommen. Und dann ist noch die Frage, in welchem Bereich man startet und wie viel man investieren muss. Braucht man viel oder kann man sozusagen mit sich selbst starten? Das ist unterschiedlich. Einen Finanzplan sollte jeder machen. Genau zu schauen: Was habe ich jetzt, womit rechne ich und wie lange könnte ich im schlimmsten Falle, also wenn gar kein Geld reinkommt, aushalten? Und – wie viel Zeit brauche ich dann noch, um mich umzuorientieren? Wenn man all diese Fragen beantworten kann, dann ist das ein gutes Gerüst, das Halt gibt. Eine Art Rahmen, in dem man sich einigermaßen sicher bewegt.

Zum Businessplan. Du sagtest ja, die Schmerzen waren groß – war es denn trotzdem hilfreich ihn zu schreiben?

Definitiv. Auch wenn das natürlich in meinem Fall sehr mit der heißen Nadel gestrickt war. Aber am Ende sind es auch 25 Seiten geworden und ich habe die Zeit intensiv genutzt. Ich wusste, ich muss mich um meine Preisgestaltung kümmern. Ich wusste, ich muss mein Alleinstellungsmerkmal herausarbeiten. Wenn man den Businessplan geschrieben hat, ist einfach klar, was kein Thema mehr ist und worum man sich kümmern muss. Das ist extrem hilfreich. Dann kennt man seine blinden Flecken und die, die ausradiert werden müssen, wenn man erfolgreich sein will.

Zwei goldene Regeln, die du anderen mit auf den Weg gibst?

Erstens: Sich umschauen nach einer Beratung oder einem Existenzgründercoaching, damit man ein Basiswissen bekommt. Herausarbeitet, was man wirklich braucht. Klar kann man sich das anlesen, aber professionelle Unterstützung ist doch etwas anderes. Es sei denn, man ist ein Freigeist, der einfach macht. Aber bestimmte Dinge vorab zu klären hat mir persönlich sehr geholfen.

Zweitens: Einen realistischen Finanzplan aufstellen. Egal wie die Situation aussieht. Erst dann kann man sehen, wo man steht, was man noch braucht und wie man an Fördergelder kommt, um starten zu können. Bei allem Herz, Talent und Leidenschaft ist das der Punkt, an dem man baden gehen kann, wenn man den Tatsachen nicht ins Auge sieht.

Was ist das Schönste an deinem Freelancer-Leben?

Dass ich den Freiraum habe, selbst zu entscheiden und meinen Tag selbst zu gestalten. Dass ich tun kann, was mich inspiriert und wofür mein Herz schlägt. Dass ich mich nicht mehr verbiegen und gegen meine Überzeugungen handeln muss. Ich meine, als ich angestellt war, habe ich auch entschieden, angestellt zu sein, habe mich also auch für diesen Arbeitgeber entschieden. Dazu hat mich ja niemand gezwungen. Aber wenn ich mich erst einmal entschieden habe, dann auch zu den Bedingungen, die dort eben vorherrschten. Ich habe viele Dinge gemacht, die gegen meine Natur, meine innere Überzeugung und meine Werte waren. Und das muss ich jetzt nicht mehr. Wenn man selbstständig ist, dann wird einem noch viel mehr klar, dass und wie man selbstbestimmt und eigenverantwortlich handelt. Dass man alles selbst gestaltet, die Art wie man arbeitet, die eigene Selbstständigkeit, das eigene Unternehmen. In meinem Fall: Alles, was ich habe und was ich bin und was man außen sieht, habe ich sozusagen selbst ins Leben gebracht. Und das finde ich toll. Ich mache das im Grunde nur für mich, aus mir heraus. Und wenn ich damit noch andere Menschen begeistern kann und glücklich mache, dann ist das fantastisch. Es ist einfach positiv.

Was tust du aber, wenn Kunden kommen, bei denen du das, was du jetzt gerade beschrieben hast, nicht leben kannst, weil sie ihre eigenen Vorstellungen haben, die sich nicht mit deinen decken?

Das ist mir bisher nur ein Mal passiert. Da habe ich gemerkt, dass es auf allen Ebenen überhaupt nicht passte. Aber ich stand halt ganz am Anfang und hätte gern eine Hochzeit an der Alster fotografiert. Zum einen, weil ich das Geld brauchte und zum anderen, weil es eine tolle Referenz gewesen wäre, gerade für meine Arbeit in Hamburg. Ich habe mir damals für diesen Konflikt im Rahmen des .garage- Programms ein Coaching genommen, um mir Klarheit über meine Absichten zu verschaffen. Innerlich hatte ich die Entscheidung ja eigentlich schon getroffen, aber mich zu trauen und mir diese Entscheidung auch zuzugestehen, das war noch mal ein anderer Schritt. Natürlich thronte über allem die Frage, ob ich es mir denn als Selbstständige, die am Anfang steht, überhaupt leisten kann, abzusagen. Aber ich dachte dann: Ja, verdammt noch mal! Ich bin selbstständig, ich kann das entscheiden, und ich bin nicht auf das Geld angewiesen. Ich schlafe deswegen nicht im nächsten Monat unter der Brücke. Es gab später dann noch mal eine Situation, da wollte mich ein Kunde groß im Preis drücken. Auch da habe ich überlegt, ob ich lieber den schlechten Preis als gar keinen nehme. Ich habe verzichtet.

Und das ist der Punkt: Wirklich hinzufühlen und zu schauen, wo die eigenen Grenzen sind. Dann hat man die Freiheit, mal knapp zu kalkulieren oder eben nicht. Es gibt Situationen, in denen bin ich nicht bereit, die Grenze zu überschreiten und das fühlt sich dann auch gut an. Ich denke, das passt auch noch mal zu der Frage „Und wenn es dann am Ende nicht klappt?“ Gut, dann hat es vielleicht nicht geklappt, doch ich bin ich selbst geblieben. Ich kann ehrlich sagen, dass ich zu 90 Prozent nach meiner Überzeugung und nach meinem Gefühl handle. Natürlich nicht immer – wie gesagt, ich gehe auch mal baden. Aber das gehört dazu. Und das verändert sich auch und verfeinert sich. Ich bekomme mehr und mehr ein Gespür dafür, was geht und was nicht. Ich bin zufrieden und glücklich mit meiner Selbstständigkeit. Ich treffe so viele tolle Menschen und oft dann auch deren Freunde und die Familien. Die Fotografie ist ein Empfehlungsgeschäft. Das ist großartig, weil man verschiedene Menschen über viele Lebensabschnitte begleitet. Ich habe mittlerweile einen riesigen Bekannten- und Kundenkreis. Das ist ein Geschenk, das ich mir selbst gemacht habe.

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