Jeannette Hagen - Das Prinzip .garage

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Jede Gründung, jeder Gründer ist anders.
Und doch vereint jene, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben, der Mut anzupacken, die Motivation, sich nicht von Hindernissen aufhalten zu lassen und die Philosophie des MACHENS, die es braucht, um die Pläne aus dem Wunschdenken heraus in die Realität zu holen.
Und genau darum geht es in den Interviews, die die Autoren für dieses Buch aufgezeichnet haben – zu zeigen, dass es sich lohnt, Ideen umzusetzen, Nägel mit Köpfen zu machen und sich nicht von Hiobsbotschaften über die schlechte Wirtschaftslage von seinem Vorhaben abbringen zu lassen. Dabei geht es nicht um millionenschwere Start-Ups, sondern um sogenannte Mikrogründungen. Die Gründer selbst erzählen offen über ihre Motivation, über Stolpersteine und Adrenalinschübe und vermitteln so wertvolles Wissen, das sich in Ratgebern in dieser Form selten finden lässt.
"Das Prinzip .garage" steht dabei gleichzeitig für die individuelle Art der Beratung, die deutschlandweit in allen Standorten der .garage Gründerzentren praktiziert wird und die sich in den einzelnen Geschichten widerspiegelt. So widmen die Autoren jedes Kapitel einem Schwerpunkt, den es bei Gründungen zu beachten gilt. Ob das Leben als Freelancer, die Gründung im Team oder die Besonderheiten des Social Entrepreneurship – in diesem Buch lernen Sie von den Erfahrungen der Gründer. Das macht das Wissen lebendig und lebensnah.

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Alles in allem keine günstigen Voraussetzungen für einen Newcomer im Schokoladenregal. Und trotzdem steht die Höflich Schokolade heute bei Reichelt, bei Edeka und in vielen Souvenirgeschäften, Museumsshops, speziellen Schokoladengeschäften oder in der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz, um nur einige zu nennen. Sie wird in einer ungewöhnlichen Verpackung, mit einem auffälligen Design und in manchen Märkten sogar mit einem separaten Aufsteller präsentiert, sodass jeder Kunden sieht: Hier gibt es ein neues Produkt.

Und so lehrt uns diese Gründung nicht nur etwas über die Kunst des Regelbrechens, sondern sie zeigt uns auch, was einen Unternehmer auszeichnet, der es schafft, Klippen zu nehmen, an die sich andere nicht heranwagen. Denn jeder Gründer muss Antworten auf die Fragen finden: „Verfüge ich über das, was man Unternehmerkompetenz nennt?“, „Und wie sieht die überhaupt aus? Reicht es nicht, ein tolles, hochwertiges Produkt zu haben, von dem man ausreichend überzeugt ist? Den Rest kann man doch delegieren, oder?“

Mit dieser Annahme sitzt man prompt in der ersten Falle, denn auch delegieren will gelernt sein und wer bisher als Angestellter anfallende Arbeiten auf Zuruf erledigt hat, dem ist das Abgeben sicher nicht in die Wiege gelegt.

Was einen erfolgreichen Unternehmer auszeichnet, lässt sich unserer Ansicht nach nicht pauschalisieren, denn es ist von der jeweiligen individuellen Gründungssituation abhängig. Es gibt jedoch ein paar Merkmale, die erfolgreiche Unternehmer verbinden.

Auf einen wichtigen Punkt stoßen wir in fast allen Gründergeschichten, die wir für dieses Buch beleuchtet haben. Es ist die „MACHER-Mentalität“. Diese zeichnet sich durch ergebnisorientiertes Handeln aus, das überlegt ist, ohne den Zweifeln und Ängsten zu viel Raum zu geben. Nach dem Motto: „Ja es gibt sicher Probleme, aber die lösen wir und wenn wir sie nicht lösen können, dann suchen wir uns jemanden, der das für uns erledigt.“ Das ist eine komplett andere Herangehensweise als: „Bevor wir das oder das tun können, gilt es erst einmal, die möglichen Probleme zu analysieren.“

Ein Macher weiß, dass sich manches auf dem Weg von selbst erledigt. Dass sich Antworten oft erst dann finden lassen, wenn man begonnen hat. Dass mit den Antworten die Erfahrungen kommen, die den Zug ins Rollen bringen.

Um so agieren zu können, braucht man ein gewisses Grundvertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in die seiner Mitarbeiter, aber auch grundsätzlich in das Leben. Das bringt uns gleich zum nächsten Merkmal eines Machers – eine angemessene Risikobereitschaft. Natürlich kann immer etwas passieren, etwas anders laufen, als geplant. Die Frage ist, wie man damit umgeht.

Sascha, wie hast du es geschafft, in einen Markt einzudringen, der doch eigentlich schon unter den Großen der Branche aufgeteilt ist?

Das Ganze hat so schnell eine eigene Dynamik bekommen, dass ich rückblickend selbst manchmal gar nicht mehr sagen kann, wie es alles möglich war. Im gesamten Entstehungsprozess bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es wirklich sehr viele Zufälle, die mich und mein Unternehmen vorangebracht haben. Ehrlich gesagt, habe ich mir im Vorfeld über wenig Gedanken gemacht. Und vielleicht war das der Schlüssel.

Du meinst, wie bei dem bekannten Spruch: „Alle sagten, es geht nicht und dann kam einer, der wusste nichts davon und hat es einfach gemacht.“?

Ja, so in etwa. Es wäre vielleicht alles viel schwieriger gewesen, wenn wir gesagt hätten: „So, wir wollen ein Schokoladenprodukt herstellen und damit wollen wir in einen Supermarkt und wir wollen in dem und dem Regal einen Platz haben!“ Wenn wir so rangegangen wären und uns damit lange auseinandergesetzt hätten, dann wären wir vielleicht genau zu dem Ergebnis gekommen zu sagen: „Wahnsinn! Das machen wir lieber doch nicht, weil es eigentlich unmöglich und überhaupt kein Platz im Regal frei ist.“

Aber durch die auffällige Dose, in der die Schokolade ist, durch diesen speziellen Souvenir-Charakter, war der Einstieg fast problemlos. So etwas gab es eben noch nicht. Ich bin mit dem Muster in den ersten Laden hineingegangen, habe dem Einkäufer das Produkt vorgestellt und er hat sofort bestellt. Ich dachte noch, dass das jetzt ein Einzelfall war oder purer Zufall. Dann bin ich in den nächsten Laden hineingegangen und die haben auch bestellt. Und spätestens da habe ich gedacht, na wenn das jetzt so weitergeht, dann kann es vielleicht wirklich funktionieren. Denn bis zu diesem Zeitpunkt war überhaupt noch nicht klar und zu Ende gedacht, in welche Richtung sich das alles bewegt.

Erzähl uns bitte von den Anfängen. Wie bist du darauf gekommen, Schokolade in Souvenirdosen mit Stadtschloss-Motiv zu verkaufen? Bist du Chocolatier oder Konditor?

Nein. Ursprünglich bin ich Schauspieler.

Das ist ja etwas ganz anderes.

Ja, aber die Schauspielerei ist ein Metier, in dem man frühzeitig lernt, wie man sich von der Konkurrenz abheben muss, um nicht unterzugehen. Die Dozenten haben immer gesagt: „Alles ist deine Entscheidung! Egal was du tust, es ist deine Entscheidung. Ob du morgens hier erscheinst, deine Entscheidung. Und wenn du im Bett liegen bleibst, auch deine Entscheidung. Erzähl mir also nicht, warum du erst jetzt kommst.“

Der Ball wurde immer sofort wieder zurückgespielt und man war von Beginn an gezwungen, die volle Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Die Tür war um 9:00 Uhr zu und dann konnte man dem Unterricht von oben von der Tribüne folgen. Die Ausbildung zum Schauspieler ist extrem hart. Wenn also die eigene Motivation und der Wunsch das durchzuziehen nicht groß genug sind, fällt man ziemlich schnell durchs Raster und wird aussortiert. Ich habe in dieser Zeit vieles gelernt, das mir heute zugute kommt. Aber ich habe auch schnell gelernt, dass diese Branche und dieses ewige Klinkenputzen nicht meins sind. Bevor man überhaupt erst einmal dazu kommt zu spielen, hat man Tausend andere Sachen zu tun, um an das Engagement heranzukommen. Und das habe ich, bis ich 30 Jahre alt war, auch gemacht. Dann kam allerdings der Punkt, an dem ich gesehen habe, dass es um mich herum so viele Schauspieler gibt, die auch mit 40 oder 50 Jahren nebenher noch alle möglichen anderen Jobs machen müssen, um zu überleben. Die Aussicht hat mir nicht gefallen. Ich konnte ja auch nicht ehrlich heraus sagen: Ich bin Schauspieler. Ja, ab und an war ich das, aber hauptsächlich musste ich mit irgendwelchen Brotjobs mein Leben finanzieren.

Und dann kam die Idee mit der Schokolade?

Zunächst ging es in eine andere Richtung. Ich absolvierte eine Ausbildung zum Fitnessfachwirt. Das hat mich interessiert, zumal ich schon nebenher auf 400 Euro Basis in einem Club arbeitete. Damals gab es ja diesen Umbruch, bei dem sich ehemalige Mucki-Buden, in denen schwitzende Männer Hanteln stemmten, in Fitnessclubs verwandelten. Plötzlich war das Wort Wellness in aller Munde und es ging nicht mehr darum, den Kunden nur einen Raum und Hanteln zur Verfügung zu stellen, sondern darum ein Lifestyle Gefühl und ein bestimmtes Image zu verkaufen. Also war es der Job eines Fitnessfachwirtes, sich diesem Wandel zu stellen, das Marketing zu ändern, die Kurse zu ändern und alles diesem neuen Trend anzupassen. Das fand ich extrem spannend und so habe ich mich für den Managementbereich einer großen Fitnesskette, die sich in Deutschland etablieren wollte, beworben. Und auch das war, genau wie die Schauspielerei, eine sehr wertvolle Zeit, denn dort habe ich viel über Führungskompetenz gelernt. Ich habe eine Weiterbildung in diesem Bereich absolviert, an diversen Seminaren teilgenommen und Fachliteratur verschlungen. Ich wollte nicht nur wissen, wie man ein bestimmtes Produkt etabliert, sondern wie man Mitarbeiter motiviert und Teams zusammenstellt. Und während ich mich darin vergraben habe, ist mir klar geworden, wie sehr mich das eigentlich interessiert und auch schon immer interessiert hat. Also im Grunde war die Fitnessbranche für mich am Ende Mittel zum Zweck. Es ging mir viel mehr darum, ein Team zu leiten, Mitarbeiter zu führen, eine Struktur aufzubauen, Wertigkeiten zu vermitteln und zu verstehen, wie man gute Teams aufbaut. Dass es zum Beispiel gar nichts bringt, wenn alle im Team die gleichen Stärken haben, sondern dass man Gegensätze zusammenbringen muss.

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