Petra Kuenkel - Mona

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Mona: краткое содержание, описание и аннотация

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Als Global Citizen hat Mona – eine erfolgreiche Top-Managerin in ihren Vierzigern in einem deutschen Automobilkonzern – alle ihre Karriereziele erreicht. Sie lebt ihre wilde Seite in Berlin, ihre strategische in Stuttgart und ist verliebt in Chris, einen charismatischen Kanadier auf Weltreise, der seinen hochdotierten Posten in einem pharmazeutischen Konzern aufgegeben hat. Aber an dem Tag, als Chris ihr eröffnet, dass er sie verlässt, um nach Afrika zu gehen, ändert sich alles. Warum erhält sie eine unerwartete Einladung nach Indien? Was hat es mit dem vergilbten Manuskript auf sich, das Chris bei ihr liegen lässt? Beim Versuch das Rätsel zu lösen, gerät sie tiefer und tiefer in einen Strudel von Ereignissen, die ihr Leben umkrempeln. Ihr Verdacht bestätigt sich: Chris hat bei dem, was ihr passiert, die Hände im Spiel, und dass sie ihn immer mehr vermisst, ist ihr gar nicht recht.

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Ich habe dich vermisst, obwohl ich weiß, dass es Unsinn ist. Und ich weiß, daß es dir ebenso ging. Es gibt keine Zeit, meine Liebe.“

Ich weiß.“ Morgaine reichte ihm die Hand und ließ sich in seine Arme ziehen. Als sie seine Lippen spürte, dachte sie, er hat recht, es gibt keine Zeit, es ist immer noch so wie beim ersten Mal. Die Zeit versinkt, wenn ich ihn küsse. Ciarán bedeckte ihr Ohr zärtlich mit Liebkosungen, dann ihre Augen und ihren Nacken. Vorsichtig entfernte er ihre heilige Kette, das Amulett mit der Mondsichel, die sie nur als Priesterin trug, nicht als Frau, und öffnete ihr Kleid. Er liebte ihre kleinen Brüste, die in seine Hände passten. Fest umfasste er ihre Hüften, hob sie auf und trug sie auf das große Bett. Als er ihre Schamlippen berührte, wusste er, dass sie auf ihn gewartet hatte.

Ciarán war noch ein Junge gewesen, als er eines Tages in einem abgerissenen Umhang mit wilden Locken am Ufer gestanden hatte, um die Barke zu rufen. Das gelang nicht vielen, ihm jedoch, ohne dass man gesagt hatte, welche Worte er sprechen musste. Der Fährmann hatte ihn auf die Insel übergesetzt und dort war er verschüchtert ausgestiegen. Er hatte nicht viel geredet, außer wenn er direkt angesprochen wurde. Nach und nach stellte sich heraus, dass er in die Zukunft sehen konnte und Vorahnungen hatte. Mehr und mehr Menschen aus seinem Dorf waren zu ihm gekommen, um ihm einen Blick in ihre Zukunft abzuringen. Bis ihm seine Mutter eines Tages erklärt hatte, sie müsse ihn wegschicken, weil es zu gefährlich für ihn würde. Das Sehen sei zwar eine wichtige Gabe, meinte sie, es würde einen Jungen wie ihn jedoch in Schwierigkeiten bringen. Er müsse deshalb fort, um auf einer Insel zu leben. Dort wäre er geschützt. So verbrachte er seine späten Jugendjahre auf der Insel, zurückgezogen, bis er von der jungen Priesteranwärterin entdeckt wurde. Es war Morgaine, die Ciarán in die Liebe einführte, als er siebzehn war. Entsprechend der Tradition wurde diese Aufgabe von den Priesteranwärterinnen erfüllt. Morgaines Lehrerinnen hatten sie zuvor in die hohe Kunst der körperlichen Liebe eingeweiht. Sie musste sich einen Jüngling suchen, um ihr gewonnenes Wissen zu erproben und weiter zu geben. Meist waren die Männer jünger, auch das war Tradition. Ein Mann, der in die Kunst der Liebesspiele durch eine Priesterin eingeweiht wurde, musste unberührt sein. Morgaine hatte nie in Erfahrung gebracht, ob Ciarán nur ein guter Schüler war, oder ob er die Kunst der Liebe schon längst erlernt hatte. Sie fragte ihn nie. Aber sie wusste nach der ersten Nacht, daß es keinen anderen Mann als ihn für sie geben würde.

Und“, fragte Morgaine, nachdem sie erfüllt eine lange Weile still geruht hatten. „Was geht in der Welt vor?“

Ich weiß nicht, ob du es wissen willst.“

Ich will es nicht wissen, deshalb sehe ich es nicht. Und dennoch frage ich dich. Erzähle es mir, damit ich höre, was ich ohnehin vermute.“

Sie führen Krieg.“

Gegen was?“

Gegeneinander. Und gegen die Schwachen. Sie morden und vergewaltigen Frauen und Kinder.“

Warum tun sie das?“

Ich weiß es nicht, ich kann den Grund nicht erkennen. Doch die, die es machen, fangen mehr und mehr an, die Wirklichkeit zu regieren. Zerstörung gebiert Zerstörung, Gewalt sät Gewalt. Ohnmacht erzeugt das Streben nach Macht.“

Macht ist nicht immer verwerflich, Ciarán“, wandte Morgaine ein.

Es gibt nur die Macht, die einem anvertraut wird, dachte sie, aber sagte es nicht. Macht bedeutete, den Menschen zu dienen. Das war ihre Haltung als Priesterin.

Ich weiß, was du denkst, meine Liebe.“ Ciarán seufzte. „Aber die Wirklichkeit entwickelt sich anders. Macht ist zu einem Handel unter Menschen geworden. Sie verkaufen ihre Seele für den Zugang zu Macht. Wenn diese Macht bedroht ist, werden sie gewalttätig, um sie aufrecht zu erhalten. Die Welt hat viele Gesichter, nicht nur dasjenige, das ihr auf der Insel sehen möchtet.“

Morgaine schwieg. Dann entgegnete sie ihm schließlich mit fester Stimme:

Ciarán, wir denken uns in unsere Wirklichkeit, es ist unser Geist, der die Welt erschafft, wie sie ist. Haben wir versagt? Haben wir unsere Macht nicht ausreichend genutzt?“

Er nahm ihren Kopf und zog ihn zu sich hin, um sie zu küssen.

Ich weiß es nicht, du bist die Herrin vom See. Du bist mit den großen Kräften dieser Welt in Kontakt. Ich weiß nur, daß die Welt sich ändert in eine Richtung, die wir nicht für sinnvoll halten.“

Und was tust du dagegen, Ciarán?“

Er schwieg. Morgaine strich ihm zärtlich über sein Gesicht. Es gibt keine Zeit, dachte sie. Und doch werde ich ihn vermissen. Denn er wird in der Welt sein und ich werde den Nebel über die Insel legen, damit sie für immer geschützt ist.

Du musst das Wissen der Frauen bewahren“, sagte Ciarán mit einer Festigkeit, die das Gespräch beenden sollte.

Ich überflog die letzten Seiten noch einmal, was hatte da gestanden? Wir denken uns in unsere Wirklichkeit, es ist unser Geist, der die Welt erschafft, wie sie ist.

In diesem Augenblick sah ich ihn die Tür zum Café öffnen. Schnell schob ich das Manuskript in den Umschlag zurück. Wieder trug er einen tadellosen grauen Anzug. Ein gepflegter gut aussehender Herr, der auf jeden Fall auf sein Äußeres achtete. Girish hatte mich schon gesehen und steuerte winkend durch das volle Café auf mich zu.

„Guten Tag, darf ich mich setzen? Ich muss mich entschuldigen, dass ich Sie gleich an Ihrem ersten Tag hier beanspruche, aber ich musste Sie einfach dringend sprechen.“

Schon im Flugzeug war mir die Freundlichkeit seiner Augen aufgefallen. Ich nahm eine Tiefe in seinem Blick wahr, die ich nur von Chris kannte. Zugleich war mir die Vertrautheit, mit der er auf mich zukam, unangenehm. Ich fragte mich, ob das die indische Art war, auf Frauen zuzugehen. Als hätte er meine Gedanken gelesen, fügte er hinzu:

„Meiner Frau war es nicht recht, dass ich gleich schon wieder zu einem Treffen gehe, aber sie hat gesagt, sie verzeiht es mir in diesem Fall. Gedulden Sie sich noch einen Moment? Ich hole mir rasch einen Kaffee.“

Er balancierte eine große Tasse Tee wie ein wertvolles Kunststück zwischen den jungen Leuten hindurch, blieb vor unserem Tisch stehen und fragte mich nach meinem Namen, bevor er sich setzte. Als ich ihn nannte, lächelte er wissend, wiegte den Kopf leicht nach rechts und nach links und sagte:

„Ach, ich wusste es. Manchmal sehe ich einen Menschen, falls Sie wissen, was ich meine. Dann weiß ich, was in einem Menschen vorgeht, ich erfasse die Bedeutung. So ging es mir, als ich Sie neben mir im Flugzeug sitzen sah kurz vor Mumbai. Ich habe nach der Landung sofort meine Frau angerufen und ihr von Ihnen erzählt. Sie hat mich gebeten zu beschreiben, wie Sie aussehen und sofort gesagt – das muss Mona sein. Daher habe ich sie bei den Taxis abgefangen und um ein Gespräch mit Ihnen gebeten. Sie ahnen es schon. Deepali Puri ist meine Frau.“

Ich muss ihn verwirrt angestarrt haben. Im Bruchteil von Sekunden gingen mir alle merkwürdigen Ereignisse der letzten Wochen durch den Kopf. Das Manuskript, die ärgerliche Vorstandssitzung, der Anruf von Deepali, die Begegnung im Flugzeug, das Café, in dem ich mich nicht wohl fühlte. Eine Kette von Ereignissen, die zusammenhingen, ohne einen Sinn zu ergeben. Wo führte das hin? Um die Situation in den Griff zu bekommen, entschied ich, die Führung in unserer Unterhaltung zu übernehmen.

„Ich habe ihr Bild in der Zeitung gesehen. Erzählen Sie mir, was Sie beruflich genau machen?“

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