Oliver Bäuerle - Die sieben Amulette

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Ein Mönch geht im 14. Jahrhundert in Italien, der späteren Vatikanstadt einen Pakt mit Luzifer ein. Er erfährt ewiges Leben und schwört der Unterwelt unendliche Treue. Der Mönch wird aber irgendwann so stark und mächtig, dass er sich die Welt zu Untertan machen will und hintergeht Luzifer. Fast ein Jahrhundert später gelingt es geistlichen Priestern des Vatikans, den grausam mordenden und Seelen aufnehmenden Mönch zu bändigen. Sieben Amulette entstehen und werden von Helfern des Vatikans in der ganzen Welt verteilt. Hunderte Jahre später tauchen sie wieder auf und werden von ihren Findern als Glücksbringer getragen. Der Höllenmönch sendet eine Herrschaft von Monstern aus um sie aufzuspüren. Ein Amulett nach dem anderen wird so gefunden, der Träger auf grausame Weise ermordet und das Amulett von dem Höllenmönch in sich aufgesogen.

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>> Mensch Alter, alleine lassen kann man dich also immer noch nicht. << Tom lachte. Dass die komischen Erscheinungen schuld an meinem Unfall waren, erwähnte ich nicht. Nach der freudigen Begrüßung stellte ich Lane vor, danach fuhren wir alle mit unseren Fahrzeugen zu dem kleinen Motel. Nach wenigen Minuten kamen wir an der verträumten, kleinen Herberge an, und Lane Smith, die uns sehr freundlich und zuvorkommend begegnete, rief der Runde zu:

>> Leute, der Tag war doch sicherlich sehr anstrengend, ich mache für euch ein schönes Abendessen, dann geht es euch mit Sicherheit gleich viel besser. <<

Sie machte uns ein Abendessen, was keine Wünsche offen ließ. Alles war perfekt zu perfekt?!

Nach dem Essen wollten einige weiter, aber Lane gab uns zu verstehen, dass es nichts nütze, heute Abend noch aufzubrechen.

>> Die Straße am High Way ist noch versperrt, und der Weg in die andere Richtung führt in die Berge und endet irgendwann. Ihr könnt gerne die Nacht hier bei mir verbringen, die Betten sind frisch bezogen. Ich habe nicht sehr oft Gäste bei mir. Morgen sieht alles ganz anders aus. <<

Wir überlegten kurz und entschieden dann einstimmig ihren Vorschlag anzunehmen, da wir völlig übermüdet waren und uns riesig auf eine erfrischende Dusche freuten. Lane zeigte uns die hübschen Zimmer und wünschte uns eine gute Nacht. Tom und ich wunderten uns über das sehr schön eingerichtete Zimmer. Mit solch einem Luxus in dieser Einöde hatten wir nicht gerechnet.

>> Mensch Tom, so ein riesen Doppelbett hatten wir schon lange nicht, aber verwechsle mich bitte nicht mit deiner Freundin. <<

>> Ich glaube, das schaffe ich noch, mein Bester. << Wir lachten.

>> Jim, ein Fernseher, ich werde mal die Nachrichten einschalten, um zu sehen, ob wir irgendetwas über die Highwaysperrung in Erfahrung bringen können. <<

Aber der Fernseher blieb stumm.

>> Mist, na jedenfalls haben wir ein großes Bad, hoffentlich funktioniert das Wasser. <<

Es lief und es war heiß. Da der Fernseher nicht funktionierte und sonst nichts mehr anlag, legten wir uns schlafen und wollten am nächsten Tag ausgeruht den Weg nach Hause bestreiten. Es war mitten in der Nacht, als ich aufschreckte. Irgendetwas hatte Tom und mich aus dem Schlaf gerissen. Etwas Flimmerndes, schrecklich Anzusehendes, ein fast durchsichtiges Wesen, das von blauen flammenähnlichen Lichtern umgeben war. Mit seinen scharfen Reißzähnen sah es fast wie ein Werwolf aus und stand mitten im Zimmer. Das Wesen oder die Gestalt war da, dann plötzlich auch irgendwie nicht. So ging es eine ganze Weile, bis der Spuk, so schnell wie er gekommen, auch wieder vorbei war. Wir waren hellwach.

>> Jim, hast du das gesehen? Was war denn das, habe ich Halluzinationen? <<

>> Nein Tom, ich habe diese Dinger schon mal gesehen, als ich mit meinem Motorrad gestürzt bin. Da dachte ich schon, dass ich spinne, nur zweimal kann mir mein Gehirn keinen Streich spielen. <<

Wir zogen unsere Klamotten an und wollten einfach nur weg! Vor unseren Zimmern waren zu unserer großen Verwunderung auch die sechs anderen Mitstreiter unseres Ausfluges, die, genauso wie wir, große Panik hatten. Auch sie waren vor ein paar Minuten mit den gleichen Erscheinungen wie wir konfrontiert worden. Wir waren uns alle schnell einig, obwohl wir nicht miteinander sprachen. Unsere Blicke sprachen Bände. Wir wollten einfach nur weg, aber wohin? Zu unserem Entsetzen waren unsere Autos und Motorräder nicht mehr da. Alles um uns herum hatte sich verändert. Die Gästehäuser, das Haupthaus, alles war irgendwie um Jahre gealtert. Alles, was so schön gewesen war, stand auf einmal beängstigend und furchteinflößend vor uns. Keiner von uns mochte sich nur von der Stelle bewegen, aber wir mussten etwas tun, so konnte es nicht weitergehen. Wir mussten Lane Smith finden, um sie zu fragen, was hier vor sich ging. Wir bildeten Gruppen, um möglichst schnell die Häuser nach ihr abzusuchen. Wir hofften, so zügig Antworten zu bekommen, vergebens. Kein Lebenszeichen von Lane, auch sie war, wie alles andere Schöne verschwunden. Tom und ich mussten die anderen beruhigen, damit die Panik sie nicht völlig aus der Bahn warf und sie wohlmöglich unkontrollierte Dinge tun ließ. Wir setzten uns an einen Steinkreis. Eine Art Feuerstelle, die am Rande des Grundstückes lag. In deren Zentrum war Holz aufgebaut. Es schien uns sagen zu wollen, zünde mich an, dann wird es warm und der Schrecken geht vorbei. Da uns allen wirklich kalt war und die Angst tatsächlich nicht aus unseren Körpern weichen wollte, machten wir Feuer. Als die Flammen langsam eine beruhigende Wärme ausstrahlten, wich unsere Angst tatsächlich ein wenig. Nach einiger Zeit bemerkte ich bei Mary etwas Merkwürdiges. An ihrer Bluse war ein Knopf abgerissen und ließ unsere Blicke noch tiefer auf ihre prallen Brüste fallen, aber nicht das war es, was mich reizte. In ihrem Ausschnitt hing eine Kette und was ich daran sah, ließ mir den Atem stocken. Es war ein kleines Amulett. Ein kleiner etwa zwei Zentimeter langer dolchartiger Anhänger, der mit zahlreichen Verzierungen und Schnörkeln überzogen war. Er bestand aus Gold und war mit kleinen Edelsteinen besetzt. Er schien tierisch alt zu sein, etwas absolut Seltenes, wenn nicht sogar ein Unikat. Aber das war nicht der Fall. Ich schaute Tom an und wir fassten uns beide fast gleichzeitig an unseren Hals. Wir holten ebenfalls eine Kette mit Anhänger heraus und sahen, dass es die gleichen waren. Konnte es sein, dass es drei solcher gleich aussehenden Amulette gab? Hier in der Einöde, wo wir Hunderte Kilometer von der Zivilisation entfernt waren? Es kam noch viel merkwürdiger. Die anderen bemerkten, was wir taten und jeder von ihnen bis auf Lisa, so war der Name der jungen Frau, die zu unserem Verblüffen tatsächlich die Freundin unseres smarten Porsche-Boxster-Fahrers Dave war, holten ebenfalls ein Amulett mit dem gleichen Anhänger aus ihren Hemden. Wir schauten uns fragend an und wussten, das hier kein Zufall im Spiel war, denn zu wertvoll waren die goldenen Amulette, als das sich jemand einen Spaß erlauben würde. Sieben Amulette hingen vor uns, und keiner von uns glaubte an einen Zufall. Wir stellten viele Vermutungen an, aber keine führte zu etwas. Also beschlossen wir, darüber zu sprechen, wie wir zu unseren Amuletten gekommen waren. Jeder sollte die Wahrheit sagen, denn alle wollten unbeschadet aus dieser Sache raus kommen. Tom und ich begannen. Wir haben einen Beruf, der uns immer dann auf den Schirm ruft, wenn der normale Sachverstand nicht mehr ausreicht. Hauptsächlich bei besonderen Fällen von Ausgrabungen, die von Europa bis nach Ägypten reichen. Wir klärten viele Ungereimtheiten im Reich der Toten (Mumien, Sarkophage usw.) auf. Es liegt etwa zwei Jahre zurück, dass Tom und ich archäologische Ausgrabungen für die katholische Kirche durchführen sollten. Wir wurden damals zu einem besonderen Fall nach Rom gerufen. In den unterirdischen Wasserschächten, die ganz Rom durchziehen und die Stadt mit Wasser versorgen, kam es an einer Stelle zu einem Durchbruch, und kleine antike Tonsplitter wurden nach oben gespült. So kam es, dass wir der Sache nachgehen sollten. Als wir zu der Fundstelle geleitet wurden, war der gesamte Bereich großzügig abgesperrt, und riesige Pumpen liefen, um das Wasser im Umkreis der Einbruchstelle abzupumpen. Die Einsturzstelle war nicht besonders groß, aber als wir uns mit Strahlern dem Loch näherten und einen ersten Blick hinein warfen, sahen wir ein wahnsinnig großes, fast kirchenartiges Gewölbe mit zahlreichen Säulen und kleinen Altaren. Wir beschlossen einzusteigen. Unser ganzes Equipment war vorhanden. Wir checkten es kurz, verankerten Haken an der Wand und ließen uns dann an Seilen in die Tiefe hinunter. Als wir nach einem langen, schier endlosen Abseilvorgang endlich am Boden ankamen und mit unseren Strahlern die Gegend ableuchteten, waren wir fasziniert von den für unsere Begriffe gut erhaltenen Dingen, die hier schon seit Tausenden von Jahren unberührt herumliegen mussten. Wir untersuchten einige Altare und Schriftzeichen und stellten mit Erstaunen fest, dass die Relikte erst vor vielleicht knapp 500 Jahren, also nach der Erbauung des Vatikans, in Rom erstellt worden waren, und das konnte einfach nicht sein. Wie sollten Menschen das geschafft haben? Wir hatten noch keine Erklärung dafür. Wir machten uns Notizen und übergaben diese dem Vatikan. Wir wollten noch tiefer in diese merkwürdige Unterwelt vordringen. Am darauffolgenden Tag stiegen wir wieder ab und schauten genauer in einzelne Bereiche der Kathedrale. Hinter einem Altar sahen wir plötzlich einige Götzenbilder und Fratzen, die hier eigentlich nichts zu suchen hatten. Auf dem Boden war eine Art Rahmen abgebildet, der fast wie eine Tür aussah, die sich jedoch nicht öffnen ließ. So machten wir nur ein paar Fotos und ließen die Tür außer Acht. An diesem Abend machten wir dem Vatikan ebenfalls Berichterstattung. Ein naher Vertrauter des Papstes sah bei dem Erhalt der Nachrichten und Fotos plötzlich sehr blass und verstört aus, ließ uns einfach stehen und verschwand. Wir machten uns keine Gedanken darüber und gingen zurück in unser Hotel. Am nächsten Morgen wollten wir wieder zur Ausgrabungsstätte, aber eine Wache des Vatikans versperrte uns den Weg und verbot uns den Durchgang. Der Vertraute des Papstes erschien und teilte uns mit, dass dieses der letzte Tag der Untersuchungen in den Katakomben sei und wir nur noch einige Fotos machen und Proben nehmen dürften. Danach sollten wir die Arbeiten einstellen. Wir wunderten uns schon sehr, akzeptierten es aber, denn sie waren die Auftraggeber. Also kletterten wir ein letztes Mal in die Tiefe und begannen damit, die gewünschten Aufnahmen und Proben zu beschaffen. Als ich wieder im Bereich der Tür hinter dem Altar war, wurde ich erneut neugierig und versuchte nochmals sie zu öffnen. Tom half mir, zusammen versuchten wir, die Tür am Boden aufzuhebeln. Als sich Tom erschöpft an der Teufelsfratze einer Götzenfigur abstützte, fing sie sich plötzlich an zu bewegen. Es krachte, als die schwere Steintür zur Seite fuhr. Eine Treppe wurde sichtbar, die nach unten führte. Etwa zwanzig Stufen zählte ich und wir waren in einer Art Folterkammer mit schrecklichen Foltergeräten und Dutzenden von Teufelsgestalten aus Stein. Wir wussten nicht, was diese Dinge hier zu suchen hatten. Es ergab einfach keinen Sinn. Plötzlich und unerwartet fing es an, dass Steine von der Decke bröckelten und ein leichtes Beben zu spüren war, das immer stärker wurde. Tom und ich stürzten, konnten aber wieder auf die Beine kommen und die Treppe nach oben in die Kathedrale laufen. Wir nahmen unsere Rucksäcke, verstauten alles schnell und machten uns an den Aufstieg. Keine Minute zu früh, denn der gesamte untere Bereich stürzte ein und begrub alles unter sich. Nur Staub blieb zurück. Die Wachen des Vatikans geleiteten uns zu dem Vertrauten des Papstes, der uns all unsere Fotos und Proben abnahm und uns auf ewiges Schweigen verpflichtete. Was wir hier erlebt hatten, dürfte nie ein Mensch erfahren. Wir nahmen es zu Kenntnis, denn wir verstanden, dass der Vatikan es sich kaum leisten konnte, mit dem Teufel in Verbindung gebracht zu werden. So machten wir uns keine großen Gedanken mehr darüber. Als wir wieder zu Hause angekommen waren und unsere Rucksäcke auspackten, fielen mir plötzlich zwei Amulette auf, die ich wohl in der Höhle aufgesammelt haben musste als ich in Panik unsere Werkzeuge zusammenrafft hatte. Sie strahlten mich regelrecht an, sie waren wunderschön und sahen wertvoll aus. Wir beschlossen, sie als Glücksbringer von nun an um den Hals zu tragen.

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