Zsóka Schwab - Itthona

Здесь есть возможность читать онлайн «Zsóka Schwab - Itthona» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Itthona: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Itthona»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Irgendwo in unserer Welt ist sie verborgen, die Königin aller Waffen. Die Schriften besagen, dass sie hundert Heere auf einmal zerschlagen kann – äußerst praktisch, wenn man einen Krieg gewinnen will.
Da in der Parallelwelt Itthona gerade einer ansteht, schickt der dortige Waldstaat Hauptmann Gregor zu uns, damit er die Waffe findet. Doch dann findet die «Waffe» ihn:
Entsprungen einer Verbindung zwischen zwei sich liebenden Feinden ist die junge Kadence eine magische Urgewalt – und die glückloseste Krankenschwester unter der Sonne. Denn Kadence hat keinen Dunst, wer sie ist.
Statt episch die Welt(en) zu unterwerfen, heuert sie bei dem Zauselgreis Balthasar an – für Gregor kein Grund, auf sie zu verzichten. Doch der Alte im Rollstuhl ist nicht so harmlos, wie er aussieht. Und während Gregor sich mit ihm herumschlägt, streckt auch der Feind des Waldstaates die Hand nach der «Waffe» aus …

Itthona — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Itthona», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Kadence öffnete die Augen. Sie hörte ihren eigenen, ruhigen Atem, spürte wieder das Sonnenlicht auf ihrem Gesicht. Gleichzeitig fühlte ein kleiner Teil von ihr immer noch weichen, warmen Stoff unter den Füßen. Vorsichtig drehte sie das Gesicht nach links – und blickte in zwei kleine, dunkle Knopfaugen.

„Schau, sie ist gar nicht weiß“, stellte Greta interessiert fest. „Sie ist cremefarben und hat einen schwarzen Kragen am Hals.“ Kadence war unfähig zu sprechen. Die angenehme Lethargie wich schlagartig aus ihrem Körper – und ließ sie in vollkommener Erstarrung zurück. Was passiert hier?

Plötzlich machte es leise „Plopp“.

„Sie hat mich vollgemacht!“, rief Kadence, mehr erstaunt als verärgert. Erschrocken spreizte die Taube ihre Flügel und stieß sich von ihrer Schulter ab. Mit lautem Geflatter flog sie in den Himmel, bald wieder nur ein kleiner, leuchtend weißer Punkt im wolkenlosen Blau.

Kadence erhob sich und suchte in ihrer Tasche nach einem Taschentuch. Einige Cafébesucher lachten und klatschten noch Beifall, während sie vergeblich versuchte, das weiße, klebrige Zeug von ihrer Schulter zu reiben.

„Oje, es geht gar nicht mehr ab.“

„Tut mir leid, Kadence“, murmelte Greta, die nun auch aufstand. „Wenn du willst, wasche ich es zu Hause für dich.“

Kadence seufzte und brachte das schmutzige Taschentuch mit spitzen Fingern zum nächsten Mülleimer.

„Ach, was soll’s“, brummte sie unwirsch. „Komm, gehen wir nach Hause.“

„Du warst aber sehr geschickt vorhin“, lobte Greta, als sie wieder über den Fußgängerweg schlenderten.

„Findest du?“ Kadence war weniger begeistert. Für einen schrecklichen Moment sah sie sich selbst auf ihrer ehemaligen Station liegen, während Martin ihr Beruhigungsmittel verabreichte.

„Schon gut, Kadence, du hattest ein bisschen zu viel Stress in letzter Zeit“ , würde er sagen. „Ich habe dich verlassen, du hast deine Wohnung aufgegeben … Manchmal reagiert die Psyche seltsam darauf, und dann passieren eben solche Dinge, dass man glaubt, man könnte mit Tauben sprechen …“

Kadence schüttelte den Kopf, um diese grässliche Vorstellung loszuwerden. Natürlich konnte sie nicht mit Tauben sprechen. Sie hatte schon von klein auf ein viel zu starkes Empathievermögen gehabt, und jetzt hatte sie es eben übertrieben. Dass die Taube dann wirklich gekommen war, war reiner Zufall. So.

„Du bist ein Naturtalent. Ich kenne sonst niemanden, dem das auf Anhieb gelungen ist“, sagte Greta mit ehrlicher Bewunderung.

„Greta, darf ich dich um etwas bitten?“

„Hm?“

„Das, was gerade passiert ist, bleibt unser Geheimnis, in Ordnung?“

Greta nickte Kadence fröhlich zu.

„Wenn du das möchtest.“

12~Gregor

Kadence führte etwas im Schilde.

Gregor merkte es während der gesamten restlichen Woche, welche ziemlich ereignislos verstrich – und das aus dem einfachen Grund, dass er kaum Gelegenheit hatte, mit ihr alleine zu sein.

Morgens, wenn Gregor aufstand, war sie meist schon aus dem Haus, um einzukaufen, die Zeitung zu holen und sonstige Dinge für den alten Blutsauger zu erledigen. Wenn sie nach Hause kam, huschte sie in die Küche, um Frühstück zu machen, das sie dann gemeinsam am Wohnzimmertisch verspeisten.

Entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten unterließ es der Vampir, anschließend mit melodramatischer Weltuntergangsmiene vor dem Fenster vor sich hinzubrüten. Eines Tages beauftragte er Kadence sogar damit, in die Stadt zu fahren und einen Fernseher zu kaufen.

„Warte, Kady, ich komme mit und helfe dir beim Aussuchen“, bot Gregor an, während Kadence sich die Schuhe anzog. Doch sie lächelte bloß und zerzauste ihm die Haare.

„Das ist lieb von dir, aber ich habe schon Millie gebeten, mir zu helfen. Sie hat ein Auto, weißt du. Bleib du lieber hier und unterhalte dich ein bisschen mit deinem Großvater.“

Es war ein deprimierender Vormittag. Statt ein bisschen Rücksicht auf die Nerven seiner Mitmenschen zu nehmen, klimperte der Alte stundenlang den Flohwalzer auf seinem verstimmten Klavier, wahrscheinlich nur zu dem Zweck, Gregor aus der Welt zu vertreiben.

Gregor blieb nichts anderes übrig, als sich im Badezimmer einzuschließen und sich Toilettenpapier in die Ohren zu stopfen. Wäre ihm nicht zumindest das Vergnügen zuteilgeworden, dem Alten jeden Tag dabei zuzusehen, wie er mit tränenden Augen Kadences nicht vampirgerechte Gerichte hinunterwürgte, hätte er es wahrscheinlich gar nicht ausgehalten.

„So schlimm ist er gar nicht, Greg“, versuchte Tassud zwischen ihnen zu vermitteln. „Er ist eben sehr alt, und wir sind hier eingedrungen und stören seinen gewohnten Lebensrhythmus. Versuch, ein bisschen Verständnis zu haben.“

Gregor hatte aber keine Lust, verständnisvoll zu sein, schließlich war Gundelstein auch nicht verständnisvoll ihm gegenüber. Vielmehr hatte er das Gefühl, dass der Vampir gezielt versuchte, ihn von Kadence wegzulotsen.

„Ah, ich glaube, draußen klingelt der Eiswagen. Hättest du nicht Lust, dir ein paar Kugeln zu kaufen, mein Schatz?“, fragte er Gregor an einem Nachmittag, wofür er von Kadence einen beifälligen Blick erntete.

„Ich glaube, da hast du dich verhört, Opilein“, antwortete Gregor. „Das ist die Schulglocke.“

„Vielleicht ist es ja doch ein Eiswagen. Willst du nicht schnell nachsehen?“

„Lieb von dir, dass du mir so gern ein Eis kaufen willst. Aber es ist wirklich, wirklich die Schulglocke“, zischte Gregor mit verbissenem Lächeln.

„Wisst ihr was, bleibt einfach sitzen, ich gehe schnell nachsehen“, erbot sich Kadence, und ehe jemand einen Einwand erheben konnte, war sie schon aufgestanden und aus dem Raum geflitzt.

„Klares Unentschieden“, stellte Tassud – hilfreich wie immer – fest, während Gregor und Gundelstein einander aus schmalen Augen fixierten.

Als sie dann den Fernseher hatten, wurde es noch schlimmer: Den ganzen Nachmittag hockten Kadence und Gundelstein vor der Mattscheibe und sahen sich irgendwelche dämlichen Gerichtssendungen oder Ärzteserien an – und zu wirklich allem hatte der Alte seinen Senf abzugeben:

„Paragraph 222 StGB, ist doch klar. Das bedeutet Freiheitsstrafe bis fünf Jahre oder Geldstrafe. Aufgrund der mittleren Schwere der Fahrlässigkeit würde ich auf drei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung plädieren.“

Oder:

„Amputation? Ja, ist dieser Hanswurst verrückt? Kolikartige Bauchschmerzen und lichtgetriggerte Hautblasen sind Zeichen einer akuten Porphyrie!“

Oder: „Oίδα ουκ ειδώς, das stammt aus Platons Apologie des Sokrates. ‚Ich weiß, dass ich nichts weiß …’ Obwohl es wörtlich übersetzt eigentlich nicht und nicht nichts heißen müsste …“

Gregor konnte es kaum noch hören, dennoch setzte er sich immer dazu, weil er Kadence mit dem Alten nicht alleine lassen wollte. Vielleicht ergab sich doch noch irgendwann eine Gelegenheit, wieder unter vier Augen mit ihr zu sprechen.

Er musste bis zum nächsten Sonntag warten. An diesem Morgen hüpfte Kadence mit strahlendem Lächeln ins Wohnzimmer.

„Leute, ich habe eine Idee! Das Wetter ist so wunderschön, wollen wir nicht ein Picknick machen?“

Die Frage war natürlich rhetorisch, denn wenn sie in dieser Hochstimmung war, konnte keine Naturgewalt der Welt Kadence bremsen. So gut kannte Gregor sie inzwischen schon.

Gregor musste ihr dann auch helfen, all die Schränke, die sie erst eine Woche zuvor eingeräumt hatte, nach einem großen Flechtkorb und einer alten Schottendecke durchzuwühlen. Anschließend rief sie Millie an, um sich ihr Auto auszuleihen, schmierte gut gelaunt etwa zwei Dutzend Brote, füllte Tee und Saft in Flaschen und machte Obstsalat.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Itthona»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Itthona» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Itthona»

Обсуждение, отзывы о книге «Itthona» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x