G. P. Franck - Geschichten vom Mond

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Die Mondgeschichten führen den Leser durch drei Ebenen von Zeit: persönliche Zeit, geschichtliche Zeit, Zeit in den Maßen des Universums. Aufbruch im Kalifornien der Flower-Children der frühen siebziger Jahre. In Mexiko fallen die langen Haare; im Armenkrankenhaus von La Paz kommt es zu einer Begegnung mit einem Indianer, welche zu einem Wendepunkt der Orientierung des Reisenden führt. Andere Geschichten beleuchten Wendepunkte in der Frühgeschichte (Archäologie) der Spezies Homo sapiens sapiens. Quantensprünge in der Physik und der Biologie bilden den Kontrapunkt. Die 26 Geschichten vom Mond hängen auf die eine oder andere Weise alle zusammen, durchweben einander und zeugen von dem Wunder von Wachstum und Schöpfung. Mit den Geschichten wirbt ein Vater um seinen Sohn.

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Auch in unserem psychologischen Set-up verbergen sich Autoritätssysteme, ohne die unsere Gesellschaft nicht verständlich werden kann. In unserer Gefühlswelt verborgen sind Wertesysteme, die wir mit den Mitgliedern unseres Kulturkreises teilen. Sie wurden uns von unseren Vorfahren überliefert und sind kultureller, kollektiver Natur und wohnen in unserer Psychologie. Die These ist, dass auch hinter ihnen Gesetzgeber (Verhaltensmuster-Schöpfer) zu suchen sind, was uns tief in die Vorgeschichte zurückführen wird und worauf ich später zurückkommen werde. Hier will ich nur sagen, dass diese in uns wohnenden kulturellen Autoritätssysteme nicht nur Macht über unser Verhalten sondern auch über unsere Denkmuster haben. Sie zu überwinden gehört zum Streben und zur Courage eines wissenschaftlichen Geistes, aber sie zu übergehen ohne auf sie einzugehen, ist ganz ähnlich, als wolle man des Schmiedes Schmieden ohne den Amboss verstehen, ohne den sein Hammer keinen Widerstand hätte.

Der Geist der Wissenschaft schüttet das Kind mit dem Bade aus, wenn er in der Autoritätsstruktur, die sich in unserer kultivierten Psychologie verbirgt, nicht den Widerstand erkennen kann oder will, ohne den er seine Gedanken so wenig formulieren könnte, wie der Hammer eines Schmiedes fähig wäre, einem Gegenstand ohne den Amboss Form zu geben.

Der Objektivität des Geistes der Wissenschaft steht die Subjektivität der Seele zwar entgegen, ja, aber die Seele war/ist genauso am Bau unserer Gesellschaft beteiligt wie der menschliche Geist. Der menschlichen Seele das Mitspracherecht bei der Analyse unserer Gesellschaft (und des Universums) abzusprechen, heißt den Amboss zu verneinen, ohne den der Hammer des Schmiedes nicht hätte schmieden können.

Unsere Seele ist schöpferisch und nicht erst seit gestern: wir haben ein psychologisches Erbe, an dem unsere Vorfahren schon in den Steinzeiten bauten. Alle unsere gesellschaftlichen Systeme implizieren auch subjektive Systeme. An dem System der Institution Familie ist mit Sicherheit die menschliche Seele mehr als der menschliche Geist beteiligt. Die Seele ist höchst kreativ, und das, was der Geist der Wissenschaft die Evolution (der Gesellschaft) nennt, ist nicht selten eine Schöpfung aus der Seele Händen. Der Seele Kreativität (in Sachen kultureller Autoritätssysteme) ist der Kreativität des menschlichen Geistes (in Sachen z.B. staatlicher Autoritätssysteme) ebenbürtig, wenn auch nicht gleich.

Ob geist-geschaffen oder seelen-gewirkt, allen unseren menschen-gewirkten Autoritätssystemen ist gemeinsam, dass sie ohne den Menschen als den Autoritätsträger hinter diesen Systemen inhaltslos wären. Ohne die Autorität des Menschen hinter den von den Menschen geschaffenen Autoritätssystemen würden alle menschengemachten Systeme (sei es die Familie, der Staat, eine Schule oder ein Maschinenraum) nicht funktionieren. Wir sind die Autoren unserer Systeme und haben als ihre Autoren Autorität über sie. Warum sollte dieses Prinzip nicht auf die Systeme im All gelten? Die Struktur einer Familie ist der Struktur eines Atoms sehr ähnlich und warum sollte nicht hinter der Struktur eines Atoms nicht ebenfalls ein Autor stehen? Und um die Sache auf die Spitze zu treiben: warum nicht erwägen, dass die Institution Familie der Struktur der Atome nachempfunden ist? Alle unsere Schöpfungen haben ihre Vorlage in den Systemen der Schöpfung.

Im Reich der Wissenschaft der Physik konzentriert sich die moderne Forschung in unseren Tagen auf ein Phänomen, das die Physiker zwar seit Langem kennen, aber von dem sie sich erst heute wirklich eingestehen, wie wenig sie von einer Kraft verstehen, die seltsamerweise gewisse Ähnlichkeiten mit der menschlichen Seele hat. Ich spreche von den rätselhaften Kräften der Gravitation im Universum (bzw. des Higgs-Bosons im Atom).

Am 14. September 2015 konnten zum ersten Mal die von Albert Einstein postulierten „Gravitationswellen“ nachgewiesen werden. Diese Nachricht wurde in Deutschland am 12. Februar 2016 in den ARD-Nachrichten bekannt gegeben. Einstein postulierte ihre Existenz, weil seine Relativitätstheorie vermuten ließ, dass Gravitationsfelder sich weiten und zusammenziehen können; ein Vorgang, der Wellen erzeugen müsste. Mit dem Nachweis der Gravitationswellen konnte die Präsenz der Gravitation zum ersten Mal direkt – statt indirekt über das Verhalten der Materie in ihr – nachgewiesen werden. An dem Projekt waren über 1.000 Wissenschaftler weltweit beteiligt, und groß war das Hurra, einer Macht auf der Spur zu sein, die sich wie die menschliche Seele bisher nie greifen ließ.

Die Kraft der Gravitation ist nicht weniger rätselhaft als die Kraft der Psyche, und obwohl wir beide Kräfte nicht wirklich verstehen, wissen wir alle, wie präsent sie sind und wie mächtig und wie selbstverständlich sie unserem Leben in jedem Augenblick Halt geben. Auf Erden fallen die Dinge nach unten, weil vom Erdinnern eine Kraft wirkt. Auch die Kraft der Seele kommt von innen. Die Frage nach dem Wesen der Kräfte der Gravitation und die Frage nach dem Wesen der Kräfte der Seele sind miteinander verwandte Fragen. Aber solange wir nicht einmal fragen, ob Gott der Schmied des Universums sei, werden wir mit Sicherheit auch nicht fragen, ob der Menschen Seele oder lange zuvor das Gravitationsfeld der Sonne die Funktion erhalten haben könnte, den Amboss zu stellen, auf dem das Wort der Hammer sei. Gottes Wort brauchte einen Widerstand.

Natürlich hat das Gleichnis seine Grenzen, denn der Menschen Wort und der Menschen Seele als Hammer und Amboss zu verstehen, reichen nicht, um die Größe Gottes auch nur zu ahnen. Denn obwohl der Menschen Wort und der Menschen Seele fähig waren, Gesellschaft zu bauen, waren unsere Bausteine schon gegeben, als wir begannen, denn unsere Bausteine sind wir selbst. Wir sind die lebendigen Bausteine, die wir zu etwas verbauten, was nicht wirklich lebt oder nur lebt, weil wir leben. Gott der Herr aber schuf aus dem Nichts.

Gottes Wort lebt. Und als sein Wort am Morgen des ersten Schöpfungstages über die Tiefe kam, erweckte er sich aus der Tiefe als erstes einen lebendigen Amboss. Seine erste Tat war, dem Universum eine lebendige Seele zu geben, bevor er dem Universum Körper (Materie) gab. Nichts weniger als das, denke ich, ist das Wesen auch des Gravitationsfeldes unseres Sonnensystems, eine Tochter der Seele des Universums.

Für die Wissenschaft der Physik ist dies ein Märchen, aber der Gewinn dieses Märchen ist, dass es mir erlaubt, von schöpfungs-internen Mächten zu reden, denen der Schöpfer auf ähnliche Weise Autorität delegierte wie wir dem Rechtswesen oder dem Polizeiwesen oder dem Schulwesen. Ich will z.B. sagen, dass dem Gravitationsfeld unseres Sonnensystems Autorität innewohnt. Autorität ist (wie immer wenn echt) delegierte Autorität. Betreffs unseres Sonnensystems ist dies nicht gerade herkömmliches Konzept, aber hervorragend dazu angetan, die Sache von einem sehr anderen Blickwinkel her zu sehen, als die objektiven Wissenschaften. Betreffs des Systems der Gesellschaft sind der menschliche Geist und die menschliche Seele die zwei Träger von Autorität im Bau der menschlichen Gesellschaft.

Die Geschichtswissenschaften blenden die menschliche Seele als kreatives Mitglied der Geschichte der Gesellschaft aus. Sie blenden die Frau aus der Geschichte aus. Und solange sie dies tun, wird parallel dazu auch die Wissenschaft der Physik den Anteil der Gravitationsfelder an der Schöpfung des Alls nicht wirklich ergründen können. Einen Urknall kann es nur gegeben haben, wenn diesem Knall Potentialunterschiede vorausgegangen waren. Es bedurfte eines Schmiedes, der den Hammer hob und auf den Amboss fallen ließ. Er ist der Autor aller Autorität.

Jede echte (legale) Form von Autorität ist eine delegierte Form von Autorität. Denn obwohl man vielleicht meinen könnte, delegierte Formen von Autorität seien erst mit der Gesellschaftsform der Demokratie aufgekommen, konnten wir in Wahrheit nur deshalb zu unserem heutigen demokratischen Autoritätsverständnis kommen, weil sich im Laufe der Menschheitsgeschichte die legalen Formen von Autorität immer wieder haben durchsetzen können. Davids Autorität war delegiert. Autorität, die nicht delegiert wurde, ist keine Autorität. Sie ist nur Macht und vertritt die finstere Seite des Weges, der mit unserem Verlust des Garten Eden begann.

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